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Afrikas Wasserspeicher in Gefahr
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Jahrhunderts werden.... http://naher-osten.mediaquell.com/2009/10/09/aegypten-mit-nilanrainer-im-wasser-konflikt-8399/ Dossier Afrika Zur Rolle der Ressource Wasser in Konflikten http://www1.bpb.de/themen/X80AUV,0,0,Zur_Rolle_der_Ressource_Wasser_in_Konflikten.html Giftmüllskandal: 5000 Kranke in Elfenbeinküste Abidjan - Der in der Republik Elfenbeinküste abgeladene Giftmüll aus dem Ausland hat immer schwerwiegendere Folgen für die Gesundheit der einheimischen Bevölkerung. Quelle: sda / Samstag, 9. September 2006 Mittlerweile sind mehr als 5000 Menschen durch die Chemie-Abfälle vergiftet worden...... ...Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace handelt es sich um 400 Tonnen hochgiftigen Raffineriemüll. Verantwortlich dafür war eine nationale Firma; der Giftmüll war jedoch an Bord eines zu einer griechischen Firma gehörenden Schiffes ins Land gekommen. Wegen des Skandals war die Regierung am Mittwoch zurückgetreten. http://www.nachrichten.ch/detail/251750.htm Rapide sinkende Pegel, ausgerottete Fischbestände - eine internationale Seenkonferenz zieht eine erschreckende Bilanz MBITA/NAIROBI, 2. November 05. Jared Otieno lässt sich nicht stören von der Ziege, die über sein Netz trampelt. Ungerührt flickt der kenianische Fischer die Löcher in dem riesigen weißen Feld, das teils aus aneinandergenähten Moskitonetzen besteht. Sein Netz ist viel größer, die Maschenweite viel kleiner als erlaubt, sie beträgt keine fünf Millimeter. Auf diese Weise holt er Fischbabys und sogar Eier aus dem Viktoriasee und gefährdet seine eigene Zukunft. "Das weiß ich alles, aber was soll ich machen?", wehrt er Fragen ab. "Sonst hole ich nicht genug raus. Es wird immer genug Fische geben". Doch genau das ist fraglich. Ob in Mbita, Dunga oder anderen kenianischen Orten am Viktoriasee, ob Viktoriasardine, Niltilapia oder Nilbarsch - alle Fischer beklagen schrumpfende Fangmengen und bestätigen, dass die gefangenen Fische immer kleiner werden. Überfischung und Verseuchung gefährden den Industriezweig und die Existenz der rund 200 000 Fischer am Viktoriasee, die allein Kenia jährlich 80 Millionen Euro an Devisen einbringen. Der Pegel des zweitgrößten Sees der Welt sank nach Angaben des UN-Umweltprogramms Unep in den vergangenen Jahren um einen Meter. Doch der bloße Augenschein und Aussagen der Anrainer und Fährleute deuten auf einen sehr viel drastischer sinkenden Pegel hin. Von bis zu drei Metern in nur acht Monaten reden die Fischer... ... Der Lake Songor im westafrikanischen Ghana schrumpft bedenklich, der Tschad-See hat in zehn Jahren 90 Prozent seiner Wasseroberfläche eingebüßt. Das Sambesi-Flusssystem im Süden wird durch den in Mosambike errichteten Cabora-Basa-Staudamm in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem Abholzung und Dürre bewirken sinkende Flusspegel und gefährden die Frischwasserzufuhr zu den rund 650 afrikanischen Seen, von denen Hunderte Millionen Menschen abhängen. Von Menschen eingeführte Fischarten wie der gefräßige, bis zu 150 Kilo schwere Nilbarsch im ostafrikanischen Viktoriasee rotten kleinere Arten aus und zerstören die ökologische Balance. Ungeklärte Abwässer aus Industrie und Haushalten verseuchen die Wasserspeicher und lösen zusätzlich Algenwachstum aus, was den Fischen den lebensnotwendigen Sauerstoff entzieht. Das ungebremste Bevölkerungswachstum übt weiteren Druck auf die Seen und angrenzende Feuchtgebiete aus. ............. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/1103/politik/0021/index.html Bald von der Landkarte verschwunden Der Tschadsee, einst die größte Wasserfläche Westafrikas, trocknet aus - eine Folge des Klimawandels? Frank Räther, 15.2.06 JOHANNESBURG. Auf den meisten Landkarten treffen sich die Grenzen von Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun in der Mitte des Tschadsees. Doch diese Karten entsprechen nicht mehr der Realität. Die einst größte Wasserfläche Westafrikas verschwindet, denn der See trocknet aus und befindet sich bereits nur noch auf dem Gebiet von Tschad, weitab der Grenzen zu den Nachbarländern. Dafür lieferten jüngste Fotos vom ersten nigerianischen Satelliten "Nigeria Sat-1" jetzt den Beweis. Nur eineinhalb Meter tief Vor zweieinhalbtausend Jahren noch hatte der See die Größe Deutschlands und war die wichtigste Trinkwasserquelle für die Karawanen, die wochenlang die Sahara durchquerten, um zum Handelsplatz Kano im Norden Nigerias zu gelangen. Die Karten von 1960, die noch immer weitgehend in Gebrauch sind, zeigen den Tschadsee nur noch mit einem Zehntel des einstigen Ausmaßes - in der Größe von Nordrhein-Westfalen. Doch in den seither vergangenen 46 Jahren verringerte sich seine Oberfläche noch einmal auf ein Dreißigstel - auf die Größe von Berlin. Und seine durchschnittliche Tiefe beträgt lediglich eineinhalb Meter. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0215/politik/0020/index.html 13.12.05 EU-Subventionen graben Afrika das Wasser ab WWF fordert vollständigen Abbau der EU-Flächenprämien für Baumwolle ...Die spanische Regierung will in den kommenden zwei Tagen in Brüssel durchsetzen, die EU-Förderung für den Anbau von Baumwolle auszuweiten. 'Die Entscheidung wäre dreifach fatal', sagt WWF-Experte Martin Geiger, 'erstens für die Umwelt, zweitens für Baumwollproduzenten in Afrika, drittens für die europäischen Steuerzahler.' Der wasserintensive Anbau von Baumwolle fördere die Dürre im ohnehin trockenen Südeuropa. Gleichzeitig seien in Afrika zehn Millionen Menschen direkt von den Einnahmen aus der Baumwollproduktion abhängig. Weil ihr Einkommen durch die subventionierte Konkurrenz aus Europa massiv beschnitten wird, leistet die EU im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit rund 200 Millionen Euro an Ausgleichzahlungen. Der WWF mahnt eine grundlegende Reform des Systems an. 'Dass mit EU-Fördergeldern aus dem Agrar-Umweltprogramm der Wasserhaushalt in Südeuropa nachhaltig gestört wird, ist unsinnig und unvereinbar mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie', kritisiert Geiger, Leiter des Wasserprogramms beim WWF..... http://www.wwf.de/presse/details/news/eu_subventionen_graben_afrika_das_wasser_ab/ |