Demokratie - Nicolás Gómez Dávila


Kennt Ihr Nicolás Gómez Dávila? Der hat Sprüche auf Lager!
 
Solange die Demokratie ihn nicht bemerkt, kann der kultivierte Mensch in demokratischen Zeiten überleben.
 
Die Demokraten teilen sich in solche, die die Perversität für kurierbar halten, und in solche, die leugnen, daß es sie gibt.
 
Grundpostulat der Demokratie: Das Gesetz ist das Gewissen des Staatsbürgers.
 
Die Politiker sind in der Demokratie die Kondensatoren der Dummheit.
 
Der Prozentsatz von Wählern, die sich der Wahl enthalten, ist Gradmesser für die konkrete Freiheit in einer Demokratie.

 
Folgender Text Dávilas, der als "implizierter Text" seiner Scholien verstanden werden kann, beschreibt die Demokratie:
 
Die Demokratie ist eine anthropotheistische Religion. Ihr Prinzip ist eine Option religiösen Charakters, ein Akt, in dem der Mensch den Menschen wie Gott annimmt. Ihre Doktrin ist eine Theologie des göttlichen Menschen, ihre Ausübung ist die Verwirklichung dieses Prinzips im Verhalten, in den Institutionen und in den Werken. Die Göttlichkeit, die die Demokratie den Menschen verleiht, ist keine rhetorische Figur, kein poetisches Bild, keine unschuldige Hyperbole, sondern strikte theologische Definition.
Die Demokratie ist atheistisch weil sie es unmittelbar nötig hat, daß es Gott nicht gibt. Wenn es Gott gäbe, wäre der Mensch seine Kreatur. Die Demokratie muß an den Fortschritt glauben um dem Menschen zu versichern, daß sie das Universum verändern kann und es schaffen wird, es nach Maßgabe ihrer Vorstellungen zu gestalten.
Die Demokratie muß für universellen Determinismus eintreten, denn wenn weder Welt noch Gesellschaft noch Individuum auf schlichte kausale Konstanten reduzierbar sind, ist auch der hartnäckigste, intelligenteste und methodischste Eifer angesichts der unerforschlichen Natur der Dinge, der kaum zu vermutenden Geschichte der Gesellschaften sowie der unvorhersehbaren Entscheidungen des menschlichen Bewußtseins zum Scheitern verurteilt. Die totale Freiheit des Menschen setzt ein versklavtes Universum voraus.

 
Nicolás Gómez Dávila - Verleumdet wie ein Reaktionär -- Ausgewählte Aphorismen
http://www.newaeon.de/index.php?act=viewtext&textID=74348
 
und Teil 2
http://www.newaeon.de/index.php?act=viewtext&textID=78846
 

Demokratten ??


Geld regiert die Welt. Davon kann sich jeder selbst überzeugen. Ohne Moos nichts los. Auch nicht für Promis und die Politik oder die Mafia. Ich finde, man kann sogar diskutieren, ob unser Zins- u. Kreditsystem selbst in der Krise zu einer Militärdiktatur wird, gegen die keiner etwas tun kann. Jemand sagte einmal: Gib mir die Kontrolle über die Währung eines Landes und es ist mir egal wer die Gesetze macht.
 
Ist Deutschland nun entmachtet, seit es keine D-Mark mehr gibt? Welche Rolle spielen Politik und Religion? Ablenkung von wichtigen Themen? Teile und herrsche?
 
"Wenn du weiterhin ein Sklave der Banken sein willst und die Kosten deines eigenen Sklaventums bezahlen möchtest, dann lass die Banken weiterhin das Geld drucken und den Kredit kontrollieren."
Sir Josiah Charles Stamp, erster Direktor der Bank von England

Democracy is the worst form of government - except for all those other forms, that have been tried from time to time.
(Demokratie ist die schlechteste Regierungsform - außer all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.) Winston Churchill - In einer Rede im Unterhaus am 11. November 1947.
http://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill
 

 
.....Die Freiheit einer Demokratie ist nicht gesichert, wenn die Bevölkerung das Wachstum privater Macht bis zu dem Punkt duldet, wo die private Macht mächtiger ist als der Staat selber. Das bedeutet in seiner Essenz: Faschismus - die Eigentümerschaft einer Regierung durch eine einzelne Person oder durch eine (mächtige) Gruppe.
Franklin Delano Roosevelt, 32. Präsident der USA
 
Da nunmehr kein starker Staat mehr vorhanden ist, der den Kapitalismus vor sich selber retten kann vermittelst wirksamer Kartellgesetze und Monopolaufsicht, besteht die Gefahr, daß der Kapitalismus doch noch in einem totalitären Regime erstickt und sich die offene Gesellschaft nicht mehr leisten mag........
http://www.united-mutations.org/?p=1758
 

 
"Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten die Wolle abzuscheren."
Rolland, Romain (1866-1944), französischer Dichter
 

 
Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
 
Demokratie ist die Wahl durch die beschränkte Mehrheit anstelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.
 
Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig.

George Bernard Shaw - 26.07.1856 - 02.11.1950
irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger

 

 
Demokratie ist nur ein Trick, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehen.
Karlheinz Deschner
 

 
Demokratie ist die politische Waffe des Großkapitals.
Oswald Spengler
 

 
Demokratie heisst nicht, die Macht geht vom Volke aus, sondern die Macht geht von Unternehmen aus.
Unbekannt
 


Wir kämpfen nicht fürs Vaterland
Wir kämpfen nicht für Gott
Wir kämpfen für die reichen Leut
Die Armen schießt man tot.

Wandinschrift 1916


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