28. März 2012
BAYER AG verschleiert Marketing-Ausgaben
Fast neun Milliarden Euro gab der BAYER-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr für Werbung und Vertrieb aus. Hierunter fällt der gesamte Graubereich des Pharma-Marketings: Medikamentenproben, Ärzte-Fortbildungen, Pharmareferenten, Lobbyverbände, etc. Für die Forschung hingegen wurden nur 2,9 Mrd Euro aufgewendet....
http://www.cbgnetwork.org/4314.html
http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=7157


Zwei Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Bayer am Bienensterben schuld ist.

April 6, 2012
Studies fault Bayer in bee die-off
A corn pesticide manufactured by the German chemical company Bayer has come under scrutiny in two scientific studies that indicate that it is responsible for mass deaths of pollinating bees...
http://www.csmonitor.com/Science/2012/0406/Studies-fault-Bayer-in-bee-die-off

12-10-2010
Wik-Bee Leaks: EPA Document Shows It Knowingly Allowed Pesticide That Kills Honey Bees
http://www.fastcompany.com/1708896/wiki-bee-leaks-epa-document-reveals-agency-knowingly-allowed-use-of-bee-toxic-pesticide


Zu diesem Thema empfehlenswert:
Coordination gegen BAYER-Gefahren
http://www.cbgnetwork.org
sowie: http://www.tlaxcala.es/entree.asp?lg=de
 
 

01/2012
BAYERs Marketing-Offensive
Mehr Werbung, weniger Innovation
Fast neun Milliarden Euro gab der Leverkusener Multi im letzten Jahr für Werbung, "Kundenberatung", Pharma-ReferentInnen und sonstige Vertriebskosten aus. Und es darf noch ein bisschen mehr sein. BAYER-Chef Marijn Dekkers will den Marketing-Etat weiter erhöhen und das Geld dafür durch Arbeitsplatzvernichtung "erwirtschaften". "Die neuen Produkte müssen schließlich auch verkauft werden", meint er. Die Westdeutsche Zeitung fürchtet nicht zu Unrecht schon das Schlimmste. "Das riecht nach Mauscheleien zwischen Pharma-Firmen, Ärzten und Apothekern. Davon sollte Dekkers lieber die Finger lassen", rät das Blatt....
http://www.cbgnetwork.org/4215.html



Tödlicher Ausverkauf: Wie BAYER AIDS nach Asien importierte. WDR Doku
 

42:37 - Vor 3 Jahren
Im letzten Jahr verklagten asiatische Bluter-Patienten BAYER. Wie bislang unbekannte Firmen-Unterlagen belegen, hat der Leverkusener Chemie-Multi Bluter mit seinem Gerinnungspräparat KOATE bewusst dem "AIDS"-Risiko ausgesetzt. Der im September ausgestrahlte WDR-Film "Tödlicher Ausverkauf - wie 'AIDS' nach Asien kam" dokumentiert nun detailliert, mit welcher Kaltblütigkeit der Konzern für seinen Profit über Leichen ging.....
http://video.google.com/videoplay?docid=-6072672358568083571


30. November 2011
Verbot gefordert: US-Gesundheitsbehörde berät über gefährliche Antibaby-Pillen von BAYER
Geschädigte fordern Verbot / neue Studien stellen erhöhtes Thrombose-Risiko fest / mehr als 10.000 Klagen gegen BAYER AG / mindestens 190 Tote...
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/verbot-gefordert-us-gesundheitsbehoerde-beraet-ueber-gefaehrliche-antibaby-pillen-von-bayer


28/09/2011
150. Geburtstag des BAYER-Generaldirektors am 29. Sept. /
Coordination fordert Umbenennung von Straßen und Entzug der Ehrenbürgerschaft /
Verantwortlich für Giftgas-Einsatz und Zwangsarbeit Carl Duisberg: "Ein verbrecherisches Genie"

Am Donnerstag jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag von Carl Duisberg, dem langjährigen Generaldirektor der BAYER AG und geistigen Vater der IG FARBEN. Der Chemiker war maßgeblich für den Aufstieg der einstigen Farbenfabrik BAYER verantwortlich. Im 1. Weltkrieg setzte er den Einsatz von Giftgas durch, betrieb die Deportation belgischer Zwangsarbeiter und forderte die Annexion großer Gebiete in Osteuropa. Höhepunkt von Duisbergs Lebenswerk war der Zusammenschluss der deutschen Chemie-Industrie zur IG FARBEN...
http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=5913


25.05.2011
Geheimvertrag zwischen Bayer AG und Uni Köln vor Gericht
http://www.heise.de/tp/blogs/10/149898


7. Juni 2010
Bayer Schering - Medikamentenopfer reicht Klage ein
Ein Medikament des Pharma-Unternehmens Bayer Schering soll bei einem Mann für schwere Missbildungen verantwortlich sein. Dessen Mutter hatte gemeinsam mit anderen Frauen ihre Schwangerschaft damit getestet. Etwa tausend Babys kamen daraufhin mit Missbildungen zur Welt. Bayer Schering weist die Vorwürfe zurück.
 
Das Medikament Duogynon soll bei dem Lehrer aus Bayern sowie anderen Babys schwere Schäden verursacht haben. Der Lehrer und weitere Opfer wollen mit der Klage ein möglicherweise schwerwiegendes Pharma-Unglück der Nachkriegszeit aufklären und Schadensersatz erhalten.
 
Das Hormonpräparat Duogynon wurde in den 70er Jahren zahlreichen Frauen verschrieben, um damit eine Schwangerschaft zu testen. In der Folge kamen sehr viele Kinder mit offenem Bauch, Wasserkopf, Missbildungen der inneren Organe oder offenem Rücken zur Welt.....
http://www.kvportal.de/bayer-schering-medikamentenopfer-reicht-klage-ein
 


Das ist nur die Einleitung. Bitte lesen nach diesem Artikel noch weiter:
 
2.12.2009
"Konzern-Gier ist für Bhopal verantwortlich"
- Gespräch mit Rachna Dhingra, International Campaign for Justice in Bhopal (ICJB)

Am 3. Dezember jährte sich die Katastrophe von Bhopal, der schwerste Chemie-Unfall der Geschichte, zum 25. Mal. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren sprach zu diesem Anlass mit Rachna Dhingra (32) von der International Campaign for Justice in Bhopal. Der BAYER-Konzern betreibt in den USA das "Schwester-Werk" der Anlage von Bhopal, dort kam es im vergangenen Jahr zu einem schweren Störfall.....

...Was sind heute die größten Probleme in Bhopal?
Ein Fünftel der 500.000 Menschen, die der Giftwolke ausgesetzt waren, sind chronisch krank und haben körperliche oder seelische Leiden. Zehntausende Kinder haben Wachstumsschäden, Hunderte Kinder kamen mit Geburtsfehlern zur Welt, weil ihre Eltern mit dem Gift in Kontakt gerieten oder weil das Grundwasser verseucht war.....

...Was war der Grund dafür, auch den BAYER-Stammsitz in Leverkusen aufzusuchen?
Einer unserer Hauptgründe, nach Leverkusen zu kommen, war, die Leverkusener Bevölkerung und die BAYER-Beschäftigten darüber zu informieren, was für Verbrechen BAYER in anderen Ländern begeht. Wir wollten den Leuten in Leverkusen sagen, dass sich so etwas wie in Bhopal nie wieder ereignen darf und dass niemand mehr so leiden sollte wie die Menschen in Bhopal und Institute leiden.

Was müsste getan werden, damit so etwas wie in Bhopal nie wieder passieren kann?
Die Individuen und Konzerne, die solche Verbrechen begehen, müssten angemessen bestraft werden. Sie müssten wie Kriminelle behandelt werden, so dass ein Tod durch ihre Gifte als Mord gilt.......
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?lg=de&reference=9452

Chemie und Pharma ist eben ein genial sich ergänzendes Geschäftsmodell.
Es sind sicher eine ganze Menge Medikamente dorthin verkauft worden.
Man muß eben Märkte schaffen.
 
Soweit die Einleitung. Und weiter geht die Schaffung neuer Absatzmärkte für Pharmaprodukte:

 
12. März 2010
Indien: Störfall in Pestizid-Fabrik von BAYER-Hochgiftige Gase ausgetreten / Mitarbeiter getötet / Verkaufs-Stopp gefordert

In einer Fabrik von BAYER CropScience im indischen Ankleshwar kam es gestern früh zu einem schweren Unfall. Nach einem Feuer traten über einen Zeitraum von rund 90 Minuten die hochgiftigen Gase Mercaptan und Phosphortrichlorid aus. Ein 27-jähriger Ingenieur kam ums Leben. Der Störfall ereignete sich in einer Anlage, in der das hochgiftige Pestizid Ethoprop produziert wird.

Auch außerhalb der Fabrik wurden hohe Konzentrationen giftiger Stoffe gemessen. Ein Sprecher der Polizei berichtete gegenüber der Times of India: "Nachdem wir mehrere Beschwerden wegen Übelkeit und Erbrechen erhalten hatten, begannen wir mit den Luftmessungen. Diese ergaben eine hohe Konzentration von Chemikalien in der Luft."

Ethoprop gehört zur Substanzklasse der Organophosphate und ist chemisch mit E 605 verwandt. Das Pestizid wird gegen Würmer und Insekten eingesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet den Wirkstoff als "extrem gefährlich" (Gefahrenklasse 1) und krebserregend. BAYER bietet das Insektizid seit den 60er Jahren unter dem Handelsnamen Mocap an. Ethoprop wird in der Umwelt nur langsam abgebaut und wird häufig in Gewässern und im Grundwasser nachgewiesen.....
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=10149&lg=de
http://www.radio-utopie.de/2010/03/13/todlicher-pestizid-unfall-in-indischer-bayer-fabrik/


12.03.2010
Bayer Schering Pharma investiert in Asien

SINGAPUR (Dow Jones)--Bayer Schering Pharma will in Asien langfristig stärker als der Markt wachsen. Dazu will die Pharma-Tochter der Leverkusener Bayer AG in der Region kräftig investieren und Mitarbeiter einstellen. Das Vertriebsteam in Indien solle verdoppelt und die Belegschaft in Vietnam verdreifacht werden, sagte der Leiter des Asien-Pazifik-Geschäftes, Alok Kanti, am Freitag auf einer Pressekonferenz in Singapur.

Die Bayer Schering Pharma AG generiere derzeit nur einen geringen Teil ihres Umsatzes in Indien, sagte Kanti weiter.....
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Bayer-Schering-Pharma-investiert-in-Asien-756278

26.02.2010
....BASF und Bayer haben sich in der Zwischenzeit längst auseinander entwickelt. Bayer gliederte etliche Chemie-Geschäfte aus und setzte mehr und mehr auf Pharma - etwa durch die Übernahme des Konkurrenten Schering im Jahr 2006. BASF ging den umgekehrten Weg, verkaufte das Pillengeschäfte und konzentrierte sich auf die Chemie. "The Chemical Company" nennen sich die Ludwigshafener stolz.....
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/bayer-gegen-basf-pillen-gegen-die-krise-423487/


BASF-Chef Jürgen Hambrecht nimmt Top-500-Award für nachhaltiges Wachstum entgegen

13. März 2010

Jürgen Hambrecht, der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF, hat im Axel-Springer-Journalistenclub in Berlin den "Top-500-Award für nachhaltiges Wachstum" erhalten. Mit dem Preis zeichnet die WELT gemeinsam mit der Unternehmensberatung Accenture Unternehmen aus, die über einen längeren Zeitraum hinweg profitabel gewachsen und innovativ sind. Trotz Umsatzrückgangs im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Ludwigshafener Konzern einhellig zum Gewinner gekürt....
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6752438/BASF-Chef-Juergen-Hambrecht-nimmt-Top-500-Award-fuer-nachhaltiges-Wachstum-entgegen.html

Es ist noch genialer, als man dachte. Zuerst schaffen sie getrennte Bereiche, damit man ihnen nicht an den Karren fahren kann. Die Einen machen mehr Umsatz und dafür nehmen die anderen den Preis für nachhaltiges Wachstum in Empfang.
 


 
Bayer
Angriff auf die Weltspitze
17.09.2009
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will seine Geschäft mit Saatgut und Pflanzenschutz deutlich ausbauen. Der Schlüssel dafür: Übernahmen und Gentechnik.

Bayer will im Geschäft mit Pflanzensaatgut und Biotechnologie zu den US-Branchengrößen Monsanto und DuPont aufschließen........

.... "Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass man Pflanzenschutz, Saatgut und Biotechnologie kombinieren muss", sagte CropScience-Chef Berschauer. Im klassischen Agrarchemie-Geschäft mit Mitteln gegen Unkraut, Pilz- und Insektenbefall streitet sich Bayer schon seit Jahren mit dem Schweizer Syngenta-Konzern um die Spitzenposition. Im Saatgutgeschäft belegen Monsanto und DuPont weltweit die ersten beiden Plätze, Bayer ist hier Nummer sechs. "Wir haben das mutige Ziel, in zehn Jahren die Nummer drei oder Nummer vier im Weltsaatgutgeschäft zu werden", sagte Strategievorstand Scheitza. Ohne Zukäufe werde das nicht gehen. Dies seien allerdings keine Milliardenübernahmen, da im Saatgut-Geschäft eher kleinere Firmen unterwegs seien.

Verdreifachung des Umsatzes

Bis 2018 soll der Biotech- und Saatgutumsatz auf 1,4 Milliarden Euro mehr als verdreifacht werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 452 Millionen Euro, dieses Jahr könnte Berschauer zufolge die Umsatzschwelle von 500 Millionen Euro geknackt werden.
http://www.focus.de/finanzen/boerse/...id_436562.html


17.09.2009
Brisante Studie
Zehntausende Amerikaner sterben wegen fehlender Krankenversicherung
Die Zahl ist erschreckend: In den USA sterben jedes Jahr rund 45.000 Menschen an den Folgen einer fehlenden Krankenversicherung. Das geht aus einer Studie der Harvard-Universität hervor......
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,649753,00.html
 

 
5. September 2009
Explosionen bei der Bayer Schering Pharma AG in Bergkamen
Bei der Bayer Schering Pharma AG in Bergkamen (Kreis Unna, NRW) soll es zu drei Explosionen gekommen sein. Die Anwohner werden von der Polizei per Lautsprecherdurchsage darum gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Eine Rauchwolke zieht durch die Gemeinde. Momentan werden Luftmessungen von Bayer durchgeführt. Fünf Mitarbeiter wurden ärztlich betreut, erlitten aber keine schweren Verletzungen.

Explosion eines Aluminiumalkyl-Transportbehälters

Nach ersten Angaben soll ein Aluminiumalkyl-Transportbehälter explodiert sein. Die weiteren Explosionen, die von den Anwohnern vernommen wurden, wurden durch explodierende Gasflaschen erzeugt.....
http://www.pierre-markuse.de/2009/09/05/explosionen-bei-der-bayer-schering-pharma-ag-in-bergkamen/
 

 
06.02.2008
Irreführende Versprechungen mit tödlichen Nebenwirkungen
Das Pharma-Marketing von BAYER – Teil 2
Von Philipp Mimkes

 
Pharmakologen schätzen, dass rund fünf Prozent aller Aufnahmen in innere Abteilungen auf Nebenwirkungen von Pharmazeutika zurückgehen, bis zu 300.000 Fälle im Jahr. Nach Einschätzung des Bremer Gesundheits- forschers Gerd Glaeske werden jährlich 16.000 bis 25.000 Todesfälle durch Nebenwirkungen verursacht. Ein Grund dafür ist das überzogene und häufig irreführende Marketing. Bis zu 40 Prozent ihres Umsatzes geben Pharma- Multis für Werbung aus. Der BAYER-Konzern überschreitet dabei mit seinen Marketingaktionen regelmäßig die Grenzen des Erlaubten. Strafen für unlautere Werbung werden von vornherein mit einkalkuliert und aus der Portokasse beglichen.
 
...... Tatsächlich geht es wohl eher darum, Hormonpräparate weltweit als Standard-Verhütungsmittel zu etablieren – denn die Gewinne sind gigantisch: Die „Pille“ ist mit einem jährlichen Umsatz von fast 800 Mio € mittlerweile das zweitmeistverkaufte Pharmazeutikum von BAYER. Durch das Marketing-Feuerwerk sollen zudem die mitunter schweren Neben- wirkungen – Thrombosen, Embolien, Depressionen, Brust- und Gebärmutter- halskrebs – in den Hintergrund gedrängt werden. Millionen Frauen sind – meist unwissentlich – gefährdet, besonders solche, die rauchen oder die die Pille über Jahre hinweg nehmen....
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12061
 

 
03/2007
BAYER-Pestizid mitverantwortlich
Das globale Bienensterben
Ein „mysteriöses Bienensterben“ macht seit dem Frühjahr Schlagzeilen. Allein in den USA dezimierten sich die Bestände um 70 Prozent - über eine Million Bienenvölker verendeten. Aber „mysteriös“ ist daran nicht allzu viel: Seit Jahren steht das BAYER-Pestizid GAUCHO als Bienenkiller in der Kritik.......
http://www.cbgnetwork.de/2266.html
 

 
Mit Abstand Marktführer 12.12.2006
Zum wiederholten Male sind in den Philippinen Kinder durch Pestizide der deutschen Bayer AG vergiftet worden. Dies geht aus Recherchen deutscher Bayer-Kritiker hervor. Demnach mussten in der Provinz Davao del Norte 79 Minderjährige stationär behandelt werden, weil sie Ende November vor ihrer Schule in eine Giftwolke geraten waren. Der darin enthaltene Bayer-Wirkstoff Ethoprop wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO als "extrem gefährlich" eingestuft und von dem deutschen Konzern trotz jahrelanger Proteste weiterhin verkauft. "Bayer trägt eine Mitverantwortung für Tausende von Pestizid-Vergiftungen Jahr für Jahr, viele davon tödlich", urteilen Konzernbeobachter. Die Philippinen, Schauplatz des aktuellen Bayer-Skandals, sind in jüngster Zeit Objekt zunehmender deutscher Einflussversuche. Die Maßnahmen beziehen das Militär des Landes ein, das in Kämpfe gegen Aufstandsbewegungen verwickelt ist; Militärkreisen werden zudem Putschabsichten nachgesagt. Im soldatischen Milieu der Philippinen ist die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung tätig. Die Berliner Kooperation mit der philippinischen Armee ist Teil des westlichen Machtkampfes im südostasiatischen Vorhof der Volksrepublik China...
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56663?PHPSESSID=ifueq8dodnlr2kk4la1l8v5uj1
 

 
Gen-Reis schreckt Einzelhandel auf   Aus der FTD vom 12.09.2006
Die Existenz von illegalem gentechnisch verändertem Reis in Europa hat die Lebensmittelindustrie alarmiert. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eigenen Angaben zufolge Verunreinigungen von nicht zugelassenem Genreis in der Marke Bon-Ri bei Aldi Nord gefunden.
...... Die EU-Kommission teilte mit, dass der europäische Verband der Reismühlen in 162 Proben 33 Fälle von verbotenem gentechnisch verändertem Importreis aus den USA gefunden hat. Gesucht wurde vornehmlich nach dem Genreis LL 601, den einst die inzwischen vom Chemiekonzern Bayer übernommene Aventis Cropscience hergestellt hatte........
http://www.ftd.de/unternehmen/112192.html
 

 
Konzerne
Bayer streicht 1500 Arbeitsplätze (29. August 2006)
Die Pflanzenschutzsparte ist der Konzernführung zu unprofitabel. Mehrere Werke sind von der Schließung bedroht, auch in Deutschland können Jobs wegfallen. Die Gesamtbilanz von Bayer für das zweite Quartal fiel allerdings äußerst positiv aus..........
http://www.welt.de/data/2006/08/29/1015190.html
 

 
Bayer: Weltweit noch rund 3.000 Lipobay-Klagen anhängig
Dienstag 29. August 2006, 08:56 Uhr
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Derzeit sind weltweit noch rund 3.000 Klagen im Zuge der Auseinandersetzungen um das Medikament Lipobay/Baycol der Bayer AG anhängig.......
http://de.biz.yahoo.com/29082006/341/bayer-weltweit-rund-3-000-lipobay-klagen-anhaengig.html
 

 
29.08.2006
Jetzt machen BAYER & Co. NRW-Umweltpolitik
Die mageren Jahre sind vorbei
Die nordrhein-westfälische Landesregierung kündigt in Sachen "Umweltpolitik" einen "neuen Stil" im Umgang mit den Konzernen an. Anstelle der angeblich bislang herrschenden Konfrontation will sie nun auf Kooperation setzen. Und damit man ihm das auch glaubt, hat Umweltminister Eckhard Uhlenberg zu diesem Zweck den "Dialog Wirtschaft und Umwelt" ins Leben gerufen, bei dem BAYER ein gehöriges Wort mitredet, während Naturschutz-Belange keine Fürsprecher haben.........
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10096
 

 
25. August 2006
"Tödliche Pestizidvergiftungen"
Bayer wird die Vermarktung "gefährlicher Pestizide" vorgeworfen
(ngo/25.08.2006) Die deutsche Coordination gegen BAYER-Gefahren, das indische Centre for Sustainable Agriculture und die asiatische Sektion des Pestizid Aktions-Netzwerk fordern einen sofortigen Verkaufs-Stopp "aller hochgefährlichen Agrochemikalien" in Indien, um die Landarbeiter und Bauern des Landes künftig vor akuten und "oftmals tödlichen" Pestizidvergiftungen zu bewahren.....
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14294
 

 
29.08.2006
USA: Reisbauern klagen gegen Bayer Cropscience eingereicht.
Grund: Der Hersteller von Genprodukten sei fahrlässig mit seinen gentechnisch-veränderten Körnern umgegangen. Gen-Reis von äBayer hat die Felder der Bauern verunreinigt. Angesichts sinkender Preise und weniger Nachfrage drohen nun hohe Einbußen, denn der Reis wird hauptsächlich exportiert......
http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/
artikel/usa_reisbauern_klagen_gegen_bayer_cropscience/

 

 
19. Januar 2006, Monitor (ARD), 21.45 Uhr
Der Weltkonzern und der Umgang mit Kinderarbeit
..... Tatsächlich arbeiten Kinder nach wie vor auf indischen Baumwollfeldern, die die 100%ige Bayertochter PROAGRO bewirtschaften lässt. MONITOR recherchierte die abgelaufene Erntesaison. Der Skandal ist noch nicht ausgeräumt, so Menschenrechtsorganisationen, trotz schöner Versprechungen des Konzerns. Bayer weist diese Vorwürfe zurück.
http://www.cbgnetwork.org/1319.html
 

 
22. Februar 2006
Studie: BAYER begeht Biopiraterie
Glucobay mit Hilfe eines Bakteriums aus Kenia produziert / Konzern für "Captain Hook Award for Biopiracy" nominiert
Der Leverkusener BAYER-Konzern wird in der Studie Out of Africa: Mysteries of Access and Benefit Sharing der Biopiraterie beschuldigt. Laut der vom US-amerikanischen Edwards Institute veröffentlichten Untersuchung produziert BAYER das Diabetes-Mittel Glucobay mit Hilfe eines Bakteriums, das aus dem kenianischen Ruiru-See stammt. Gegenüber der britischen Zeitung Independent bestätigte das Unternehmen die Verwendung des in Kenia gefundenen Bakterien-Stammes. Von dem jährlichen Glucobay-Umsatz von rund 280 Millionen Euro fließt jedoch kein Cent nach Ostafrika.... ..... die Wirksamkeit von Glucobay höchst umstritten ist und der Wirkstoff eine Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen....... Der Pharmakologe Gerd Glaeske nennt Acarbose "gerade mal so wirksam wie Müsli"....... Umsatzvolumen von circa 200 Millionen DM ....... Die Folgen tragen die Patienten und die Krankenkassen.
http://www.cbgnetwork.de/1364.html
http://bb.focus.de/focus/p=BAYER+begeht+Biopiraterie-763088-
 

 
Geschichte eines "Hustensaftes"
100 Jahre Heroin von BAYER
 
..... Was kaum einer weiß: Den gefährlichen Suchtstoff entwickelte die Pharma-Firma BAYER. Schon 1898 ließ das Unternehmen den Namen der Substanz schützen. Fortan war das Opiat mit dem wissenschaftlichen Namen Diacetylmorphin als "Heroin" bekannt. Entdeckt hatte es der englische Chemiker C. R. Wright. BAYER war es als erster Firma gelungen, den Stoff - eine Mischung aus Morphin und Essigsäure - fabrikmäßig herzustellen. BAYER startete im Jahr 1900 einen bis dahin noch nie dagewesenen Werbefeldzug. Auf dem ganzen Globus lobten Anzeigen in zwölf Sprachen das Mittel in den höchsten Tönen. BAYER verschickte Tausende von Gratisproben an ÄrztInnen. "Die Nachbestellungen", so hieß es wenig später, "übertrafen alle Erwartungen". Die Verkaufserfolge von Heroin legten den Grundstein für den Aufstieg der Elberfelder Farbenfabrik zu einem Weltkonzern. BAYER bewarb Heroin als Hustenmedizin für Kinder, der Stoff sei ungefährlich, erzeuge keinerlei Abhängigkeit und sogar bei Darmkoliken von Säuglingen wirksam. Heroin wurde schnell zum Kassenschlager. Mit der Einführung des Heroins auf den pharmazeutischen Markt wurde auch die Rolle des Cannabis als Universalmedizin an den Rand gedrängt. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunders war Hanf - eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt - für die Herstellung von Kleidung und Papier sowie als Allheilmittel verwendet worden. Bis zu 80 Krankheitsbilder, die bisher Domänen der Cannabismedizin gewesen waren, konnten fortan auch mit ASPIRIN und Heroin "geheilt" werden. .....
 
..... 1941 "gelang" den IG FARBEN-Forschern die Herstellung des vollständig synthetischen Methadons; das mit dem Naziregime eng verflochtene Chemiesyndikat meldete stolz an Hitler, man sei nun unabhängig von ausländischen Pflanzenrohstoffen, also sowohl von Mohn- als auch von Hanflieferungen, ein an den Haaren herbeigezogenes Argument, weil Hanf erfolgreich auch in Deutschland angebaut wurde. Der Lohn folgte unverzüglich: 1941 wurde die Hanf-Tinktur endgültig aus dem Deutschen Arzneimittelbuch gestrichen. Gleichzeitig wurde die "Haschisch-Sucht" endeckt und im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie als "biologische Minderwertigkeit" definiert, die in der "Ausmerzung unwerten Lebens" schließlich ihre mörderische Konsequenz fand. ...
http://www.cbgnetwork.org/Ubersicht/Zeitschrift_SWB/
SWB_1998/SWB01_98/100_Jahre_Heroin/100_jahre_heroin.html


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