|
Der Fall Bayer Verwandte Themen: Der Fall Monsanto  Die Pharmaindustrie jubelt im Land der Pillenschlucker Neue Pressemeldungen Pharma Die gedopte Elite - Drogen- und Pharma-Mafia Mörderische Ärzte machten Karriere Die Pharmazie - Nur noch krank? Codex Alimentarius 28. März 2012 Zwei Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Bayer am Bienensterben schuld ist. April 6, 2012 12-10-2010 Zu diesem Thema empfehlenswert: 01/2012 42:37 - Vor 3 Jahren 30. November 2011 28/09/2011 25.05.2011 7. Juni 2010 Bayer Schering - Medikamentenopfer reicht Klage ein Ein Medikament des Pharma-Unternehmens Bayer Schering soll bei einem Mann für schwere Missbildungen verantwortlich sein. Dessen Mutter hatte gemeinsam mit anderen Frauen ihre Schwangerschaft damit getestet. Etwa tausend Babys kamen daraufhin mit Missbildungen zur Welt. Bayer Schering weist die Vorwürfe zurück. Das Medikament Duogynon soll bei dem Lehrer aus Bayern sowie anderen Babys schwere Schäden verursacht haben. Der Lehrer und weitere Opfer wollen mit der Klage ein möglicherweise schwerwiegendes Pharma-Unglück der Nachkriegszeit aufklären und Schadensersatz erhalten. Das Hormonpräparat Duogynon wurde in den 70er Jahren zahlreichen Frauen verschrieben, um damit eine Schwangerschaft zu testen. In der Folge kamen sehr viele Kinder mit offenem Bauch, Wasserkopf, Missbildungen der inneren Organe oder offenem Rücken zur Welt..... http://www.kvportal.de/bayer-schering-medikamentenopfer-reicht-klage-ein Das ist nur die Einleitung. Bitte lesen nach diesem Artikel noch weiter: 2.12.2009 "Konzern-Gier ist für Bhopal verantwortlich" - Gespräch mit Rachna Dhingra, International Campaign for Justice in Bhopal (ICJB) Am 3. Dezember jährte sich die Katastrophe von Bhopal, der schwerste Chemie-Unfall der Geschichte, zum 25. Mal. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren sprach zu diesem Anlass mit Rachna Dhingra (32) von der International Campaign for Justice in Bhopal. Der BAYER-Konzern betreibt in den USA das "Schwester-Werk" der Anlage von Bhopal, dort kam es im vergangenen Jahr zu einem schweren Störfall..... ...Was sind heute die größten Probleme in Bhopal? Ein Fünftel der 500.000 Menschen, die der Giftwolke ausgesetzt waren, sind chronisch krank und haben körperliche oder seelische Leiden. Zehntausende Kinder haben Wachstumsschäden, Hunderte Kinder kamen mit Geburtsfehlern zur Welt, weil ihre Eltern mit dem Gift in Kontakt gerieten oder weil das Grundwasser verseucht war..... ...Was war der Grund dafür, auch den BAYER-Stammsitz in Leverkusen aufzusuchen? Einer unserer Hauptgründe, nach Leverkusen zu kommen, war, die Leverkusener Bevölkerung und die BAYER-Beschäftigten darüber zu informieren, was für Verbrechen BAYER in anderen Ländern begeht. Wir wollten den Leuten in Leverkusen sagen, dass sich so etwas wie in Bhopal nie wieder ereignen darf und dass niemand mehr so leiden sollte wie die Menschen in Bhopal und Institute leiden. Was müsste getan werden, damit so etwas wie in Bhopal nie wieder passieren kann? Die Individuen und Konzerne, die solche Verbrechen begehen, müssten angemessen bestraft werden. Sie müssten wie Kriminelle behandelt werden, so dass ein Tod durch ihre Gifte als Mord gilt....... http://www.tlaxcala.es/pp.asp?lg=de&reference=9452 Chemie und Pharma ist eben ein genial sich ergänzendes Geschäftsmodell. Es sind sicher eine ganze Menge Medikamente dorthin verkauft worden. Man muß eben Märkte schaffen. Soweit die Einleitung. Und weiter geht die Schaffung neuer Absatzmärkte für Pharmaprodukte: 12. März 2010 Indien: Störfall in Pestizid-Fabrik von BAYER-Hochgiftige Gase ausgetreten / Mitarbeiter getötet / Verkaufs-Stopp gefordert In einer Fabrik von BAYER CropScience im indischen Ankleshwar kam es gestern früh zu einem schweren Unfall. Nach einem Feuer traten über einen Zeitraum von rund 90 Minuten die hochgiftigen Gase Mercaptan und Phosphortrichlorid aus. Ein 27-jähriger Ingenieur kam ums Leben. Der Störfall ereignete sich in einer Anlage, in der das hochgiftige Pestizid Ethoprop produziert wird. Auch außerhalb der Fabrik wurden hohe Konzentrationen giftiger Stoffe gemessen. Ein Sprecher der Polizei berichtete gegenüber der Times of India: "Nachdem wir mehrere Beschwerden wegen Übelkeit und Erbrechen erhalten hatten, begannen wir mit den Luftmessungen. Diese ergaben eine hohe Konzentration von Chemikalien in der Luft." Ethoprop gehört zur Substanzklasse der Organophosphate und ist chemisch mit E 605 verwandt. Das Pestizid wird gegen Würmer und Insekten eingesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet den Wirkstoff als "extrem gefährlich" (Gefahrenklasse 1) und krebserregend. BAYER bietet das Insektizid seit den 60er Jahren unter dem Handelsnamen Mocap an. Ethoprop wird in der Umwelt nur langsam abgebaut und wird häufig in Gewässern und im Grundwasser nachgewiesen..... http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=10149&lg=de http://www.radio-utopie.de/2010/03/13/todlicher-pestizid-unfall-in-indischer-bayer-fabrik/ 12.03.2010 Bayer Schering Pharma investiert in Asien SINGAPUR (Dow Jones)--Bayer Schering Pharma will in Asien langfristig stärker als der Markt wachsen. Dazu will die Pharma-Tochter der Leverkusener Bayer AG in der Region kräftig investieren und Mitarbeiter einstellen. Das Vertriebsteam in Indien solle verdoppelt und die Belegschaft in Vietnam verdreifacht werden, sagte der Leiter des Asien-Pazifik-Geschäftes, Alok Kanti, am Freitag auf einer Pressekonferenz in Singapur. Die Bayer Schering Pharma AG generiere derzeit nur einen geringen Teil ihres Umsatzes in Indien, sagte Kanti weiter..... http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Bayer-Schering-Pharma-investiert-in-Asien-756278 26.02.2010 ....BASF und Bayer haben sich in der Zwischenzeit längst auseinander entwickelt. Bayer gliederte etliche Chemie-Geschäfte aus und setzte mehr und mehr auf Pharma - etwa durch die Übernahme des Konkurrenten Schering im Jahr 2006. BASF ging den umgekehrten Weg, verkaufte das Pillengeschäfte und konzentrierte sich auf die Chemie. "The Chemical Company" nennen sich die Ludwigshafener stolz..... http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/bayer-gegen-basf-pillen-gegen-die-krise-423487/ BASF-Chef Jürgen Hambrecht nimmt Top-500-Award für nachhaltiges Wachstum entgegen 13. März 2010 Jürgen Hambrecht, der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF, hat im Axel-Springer-Journalistenclub in Berlin den "Top-500-Award für nachhaltiges Wachstum" erhalten. Mit dem Preis zeichnet die WELT gemeinsam mit der Unternehmensberatung Accenture Unternehmen aus, die über einen längeren Zeitraum hinweg profitabel gewachsen und innovativ sind. Trotz Umsatzrückgangs im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Ludwigshafener Konzern einhellig zum Gewinner gekürt.... http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6752438/BASF-Chef-Juergen-Hambrecht-nimmt-Top-500-Award-fuer-nachhaltiges-Wachstum-entgegen.html Es ist noch genialer, als man dachte. Zuerst schaffen sie getrennte Bereiche, damit man ihnen nicht an den Karren fahren kann. Die Einen machen mehr Umsatz und dafür nehmen die anderen den Preis für nachhaltiges Wachstum in Empfang. Bayer Angriff auf die Weltspitze 17.09.2009 Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will seine Geschäft mit Saatgut und Pflanzenschutz deutlich ausbauen. Der Schlüssel dafür: Übernahmen und Gentechnik. Bayer will im Geschäft mit Pflanzensaatgut und Biotechnologie zu den US-Branchengrößen Monsanto und DuPont aufschließen........ .... "Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass man Pflanzenschutz, Saatgut und Biotechnologie kombinieren muss", sagte CropScience-Chef Berschauer. Im klassischen Agrarchemie-Geschäft mit Mitteln gegen Unkraut, Pilz- und Insektenbefall streitet sich Bayer schon seit Jahren mit dem Schweizer Syngenta-Konzern um die Spitzenposition. Im Saatgutgeschäft belegen Monsanto und DuPont weltweit die ersten beiden Plätze, Bayer ist hier Nummer sechs. "Wir haben das mutige Ziel, in zehn Jahren die Nummer drei oder Nummer vier im Weltsaatgutgeschäft zu werden", sagte Strategievorstand Scheitza. Ohne Zukäufe werde das nicht gehen. Dies seien allerdings keine Milliardenübernahmen, da im Saatgut-Geschäft eher kleinere Firmen unterwegs seien. Verdreifachung des Umsatzes Bis 2018 soll der Biotech- und Saatgutumsatz auf 1,4 Milliarden Euro mehr als verdreifacht werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 452 Millionen Euro, dieses Jahr könnte Berschauer zufolge die Umsatzschwelle von 500 Millionen Euro geknackt werden. http://www.focus.de/finanzen/boerse/...id_436562.html 17.09.2009 Brisante Studie Zehntausende Amerikaner sterben wegen fehlender Krankenversicherung Die Zahl ist erschreckend: In den USA sterben jedes Jahr rund 45.000 Menschen an den Folgen einer fehlenden Krankenversicherung. Das geht aus einer Studie der Harvard-Universität hervor...... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,649753,00.html 5. September 2009 Explosionen bei der Bayer Schering Pharma AG in Bergkamen Bei der Bayer Schering Pharma AG in Bergkamen (Kreis Unna, NRW) soll es zu drei Explosionen gekommen sein. Die Anwohner werden von der Polizei per Lautsprecherdurchsage darum gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Eine Rauchwolke zieht durch die Gemeinde. Momentan werden Luftmessungen von Bayer durchgeführt. Fünf Mitarbeiter wurden ärztlich betreut, erlitten aber keine schweren Verletzungen. Explosion eines Aluminiumalkyl-Transportbehälters Nach ersten Angaben soll ein Aluminiumalkyl-Transportbehälter explodiert sein. Die weiteren Explosionen, die von den Anwohnern vernommen wurden, wurden durch explodierende Gasflaschen erzeugt..... http://www.pierre-markuse.de/2009/09/05/explosionen-bei-der-bayer-schering-pharma-ag-in-bergkamen/ 06.02.2008 Irreführende Versprechungen mit tödlichen Nebenwirkungen Das Pharma-Marketing von BAYER – Teil 2 Von Philipp Mimkes Pharmakologen schätzen, dass rund fünf Prozent aller Aufnahmen in innere Abteilungen auf Nebenwirkungen von Pharmazeutika zurückgehen, bis zu 300.000 Fälle im Jahr. Nach Einschätzung des Bremer Gesundheits- forschers Gerd Glaeske werden jährlich 16.000 bis 25.000 Todesfälle durch Nebenwirkungen verursacht. Ein Grund dafür ist das überzogene und häufig irreführende Marketing. Bis zu 40 Prozent ihres Umsatzes geben Pharma- Multis für Werbung aus. Der BAYER-Konzern überschreitet dabei mit seinen Marketingaktionen regelmäßig die Grenzen des Erlaubten. Strafen für unlautere Werbung werden von vornherein mit einkalkuliert und aus der Portokasse beglichen. ...... Tatsächlich geht es wohl eher darum, Hormonpräparate weltweit als Standard-Verhütungsmittel zu etablieren – denn die Gewinne sind gigantisch: Die „Pille“ ist mit einem jährlichen Umsatz von fast 800 Mio € mittlerweile das zweitmeistverkaufte Pharmazeutikum von BAYER. Durch das Marketing-Feuerwerk sollen zudem die mitunter schweren Neben- wirkungen – Thrombosen, Embolien, Depressionen, Brust- und Gebärmutter- halskrebs – in den Hintergrund gedrängt werden. Millionen Frauen sind – meist unwissentlich – gefährdet, besonders solche, die rauchen oder die die Pille über Jahre hinweg nehmen.... http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12061 03/2007 BAYER-Pestizid mitverantwortlich Das globale Bienensterben Ein „mysteriöses Bienensterben“ macht seit dem Frühjahr Schlagzeilen. Allein in den USA dezimierten sich die Bestände um 70 Prozent - über eine Million Bienenvölker verendeten. Aber „mysteriös“ ist daran nicht allzu viel: Seit Jahren steht das BAYER-Pestizid GAUCHO als Bienenkiller in der Kritik....... http://www.cbgnetwork.de/2266.html Mit Abstand Marktführer 12.12.2006 Zum wiederholten Male sind in den Philippinen Kinder durch Pestizide der deutschen Bayer AG vergiftet worden. Dies geht aus Recherchen deutscher Bayer-Kritiker hervor. Demnach mussten in der Provinz Davao del Norte 79 Minderjährige stationär behandelt werden, weil sie Ende November vor ihrer Schule in eine Giftwolke geraten waren. Der darin enthaltene Bayer-Wirkstoff Ethoprop wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO als "extrem gefährlich" eingestuft und von dem deutschen Konzern trotz jahrelanger Proteste weiterhin verkauft. "Bayer trägt eine Mitverantwortung für Tausende von Pestizid-Vergiftungen Jahr für Jahr, viele davon tödlich", urteilen Konzernbeobachter. Die Philippinen, Schauplatz des aktuellen Bayer-Skandals, sind in jüngster Zeit Objekt zunehmender deutscher Einflussversuche. Die Maßnahmen beziehen das Militär des Landes ein, das in Kämpfe gegen Aufstandsbewegungen verwickelt ist; Militärkreisen werden zudem Putschabsichten nachgesagt. Im soldatischen Milieu der Philippinen ist die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung tätig. Die Berliner Kooperation mit der philippinischen Armee ist Teil des westlichen Machtkampfes im südostasiatischen Vorhof der Volksrepublik China... http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56663?PHPSESSID=ifueq8dodnlr2kk4la1l8v5uj1 Gen-Reis schreckt Einzelhandel auf Aus der FTD vom 12.09.2006 Die Existenz von illegalem gentechnisch verändertem Reis in Europa hat die Lebensmittelindustrie alarmiert. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eigenen Angaben zufolge Verunreinigungen von nicht zugelassenem Genreis in der Marke Bon-Ri bei Aldi Nord gefunden. ...... Die EU-Kommission teilte mit, dass der europäische Verband der Reismühlen in 162 Proben 33 Fälle von verbotenem gentechnisch verändertem Importreis aus den USA gefunden hat. Gesucht wurde vornehmlich nach dem Genreis LL 601, den einst die inzwischen vom Chemiekonzern Bayer übernommene Aventis Cropscience hergestellt hatte........ http://www.ftd.de/unternehmen/112192.html Konzerne Bayer streicht 1500 Arbeitsplätze (29. August 2006) Die Pflanzenschutzsparte ist der Konzernführung zu unprofitabel. Mehrere Werke sind von der Schließung bedroht, auch in Deutschland können Jobs wegfallen. Die Gesamtbilanz von Bayer für das zweite Quartal fiel allerdings äußerst positiv aus.......... http://www.welt.de/data/2006/08/29/1015190.html Bayer: Weltweit noch rund 3.000 Lipobay-Klagen anhängig Dienstag 29. August 2006, 08:56 Uhr DÜSSELDORF (Dow Jones)--Derzeit sind weltweit noch rund 3.000 Klagen im Zuge der Auseinandersetzungen um das Medikament Lipobay/Baycol der Bayer AG anhängig....... http://de.biz.yahoo.com/29082006/341/bayer-weltweit-rund-3-000-lipobay-klagen-anhaengig.html 29.08.2006 Jetzt machen BAYER & Co. NRW-Umweltpolitik Die mageren Jahre sind vorbei Die nordrhein-westfälische Landesregierung kündigt in Sachen "Umweltpolitik" einen "neuen Stil" im Umgang mit den Konzernen an. Anstelle der angeblich bislang herrschenden Konfrontation will sie nun auf Kooperation setzen. Und damit man ihm das auch glaubt, hat Umweltminister Eckhard Uhlenberg zu diesem Zweck den "Dialog Wirtschaft und Umwelt" ins Leben gerufen, bei dem BAYER ein gehöriges Wort mitredet, während Naturschutz-Belange keine Fürsprecher haben......... http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10096 25. August 2006 "Tödliche Pestizidvergiftungen" Bayer wird die Vermarktung "gefährlicher Pestizide" vorgeworfen (ngo/25.08.2006) Die deutsche Coordination gegen BAYER-Gefahren, das indische Centre for Sustainable Agriculture und die asiatische Sektion des Pestizid Aktions-Netzwerk fordern einen sofortigen Verkaufs-Stopp "aller hochgefährlichen Agrochemikalien" in Indien, um die Landarbeiter und Bauern des Landes künftig vor akuten und "oftmals tödlichen" Pestizidvergiftungen zu bewahren..... http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14294 29.08.2006 USA: Reisbauern klagen gegen Bayer Cropscience eingereicht. Grund: Der Hersteller von Genprodukten sei fahrlässig mit seinen gentechnisch-veränderten Körnern umgegangen. Gen-Reis von äBayer hat die Felder der Bauern verunreinigt. Angesichts sinkender Preise und weniger Nachfrage drohen nun hohe Einbußen, denn der Reis wird hauptsächlich exportiert...... http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/ artikel/usa_reisbauern_klagen_gegen_bayer_cropscience/ 19. Januar 2006, Monitor (ARD), 21.45 Uhr Der Weltkonzern und der Umgang mit Kinderarbeit ..... Tatsächlich arbeiten Kinder nach wie vor auf indischen Baumwollfeldern, die die 100%ige Bayertochter PROAGRO bewirtschaften lässt. MONITOR recherchierte die abgelaufene Erntesaison. Der Skandal ist noch nicht ausgeräumt, so Menschenrechtsorganisationen, trotz schöner Versprechungen des Konzerns. Bayer weist diese Vorwürfe zurück. http://www.cbgnetwork.org/1319.html 22. Februar 2006 Studie: BAYER begeht Biopiraterie Glucobay mit Hilfe eines Bakteriums aus Kenia produziert / Konzern für "Captain Hook Award for Biopiracy" nominiert Der Leverkusener BAYER-Konzern wird in der Studie Out of Africa: Mysteries of Access and Benefit Sharing der Biopiraterie beschuldigt. Laut der vom US-amerikanischen Edwards Institute veröffentlichten Untersuchung produziert BAYER das Diabetes-Mittel Glucobay mit Hilfe eines Bakteriums, das aus dem kenianischen Ruiru-See stammt. Gegenüber der britischen Zeitung Independent bestätigte das Unternehmen die Verwendung des in Kenia gefundenen Bakterien-Stammes. Von dem jährlichen Glucobay-Umsatz von rund 280 Millionen Euro fließt jedoch kein Cent nach Ostafrika.... ..... die Wirksamkeit von Glucobay höchst umstritten ist und der Wirkstoff eine Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen....... Der Pharmakologe Gerd Glaeske nennt Acarbose "gerade mal so wirksam wie Müsli"....... Umsatzvolumen von circa 200 Millionen DM ....... Die Folgen tragen die Patienten und die Krankenkassen. http://www.cbgnetwork.de/1364.html http://bb.focus.de/focus/p=BAYER+begeht+Biopiraterie-763088- Geschichte eines "Hustensaftes" 100 Jahre Heroin von BAYER ..... Was kaum einer weiß: Den gefährlichen Suchtstoff entwickelte die Pharma-Firma BAYER. Schon 1898 ließ das Unternehmen den Namen der Substanz schützen. Fortan war das Opiat mit dem wissenschaftlichen Namen Diacetylmorphin als "Heroin" bekannt. Entdeckt hatte es der englische Chemiker C. R. Wright. BAYER war es als erster Firma gelungen, den Stoff - eine Mischung aus Morphin und Essigsäure - fabrikmäßig herzustellen. BAYER startete im Jahr 1900 einen bis dahin noch nie dagewesenen Werbefeldzug. Auf dem ganzen Globus lobten Anzeigen in zwölf Sprachen das Mittel in den höchsten Tönen. BAYER verschickte Tausende von Gratisproben an ÄrztInnen. "Die Nachbestellungen", so hieß es wenig später, "übertrafen alle Erwartungen". Die Verkaufserfolge von Heroin legten den Grundstein für den Aufstieg der Elberfelder Farbenfabrik zu einem Weltkonzern. BAYER bewarb Heroin als Hustenmedizin für Kinder, der Stoff sei ungefährlich, erzeuge keinerlei Abhängigkeit und sogar bei Darmkoliken von Säuglingen wirksam. Heroin wurde schnell zum Kassenschlager. Mit der Einführung des Heroins auf den pharmazeutischen Markt wurde auch die Rolle des Cannabis als Universalmedizin an den Rand gedrängt. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunders war Hanf - eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt - für die Herstellung von Kleidung und Papier sowie als Allheilmittel verwendet worden. Bis zu 80 Krankheitsbilder, die bisher Domänen der Cannabismedizin gewesen waren, konnten fortan auch mit ASPIRIN und Heroin "geheilt" werden. ..... ..... 1941 "gelang" den IG FARBEN-Forschern die Herstellung des vollständig synthetischen Methadons; das mit dem Naziregime eng verflochtene Chemiesyndikat meldete stolz an Hitler, man sei nun unabhängig von ausländischen Pflanzenrohstoffen, also sowohl von Mohn- als auch von Hanflieferungen, ein an den Haaren herbeigezogenes Argument, weil Hanf erfolgreich auch in Deutschland angebaut wurde. Der Lohn folgte unverzüglich: 1941 wurde die Hanf-Tinktur endgültig aus dem Deutschen Arzneimittelbuch gestrichen. Gleichzeitig wurde die "Haschisch-Sucht" endeckt und im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie als "biologische Minderwertigkeit" definiert, die in der "Ausmerzung unwerten Lebens" schließlich ihre mörderische Konsequenz fand. ... http://www.cbgnetwork.org/Ubersicht/Zeitschrift_SWB/ SWB_1998/SWB01_98/100_Jahre_Heroin/100_jahre_heroin.html |