30. Oktober 2007 Michael Buback: "Mein Vater war Geheimdienst im Weg" Bei einer Veranstaltung zum 30. Jahrestag des Deutschen Herbstes sollte es in Bad Boll eigentlich um die Angehörigen der Opfer gehen. Doch dann holte Michael Buback, Sohn des RAF-Opfer Siegfried Buback, aus und beschuldigte die Geheimdienste, Mitschuld am Tod seines Vater zu sein.... ...Buback droht mit Strafanzeige Buback legte bei seiner Vermutung nach, dass der deutsche Geheimdienst in den Mord an seinem Vater verwickelt sein könnte. Auch die Witwe des 1986 ermordeten Siemens-Vorstands Karl Heinz Beckurts, äußerte unter der Hand erstmals einen ähnlichen Verdacht, den sie aber nicht genauer ausführen wollte. Der Sohn des 1977 ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback droht in Bad Boll erneut, Strafanzeige zu stellen, falls der Mord an seinem Vater nicht weiter aufgeklärt werde. Die Erschießung von Siegfried Buback vor dreißig Jahren in Karlsruhe auf offener Straße hatte das Terrorjahr 1977 eingeleitet, das im Deutschen Herbst gipfelte. "Gab es eine Deckung der Täter?"..... http://www.stern.de/politik/geschichte/michael-buback-mein-vater-war-geheimdienst-im-weg-601232.html 20.8.2009 Wer ist der Mörder? ....Im Frühjahr 2007 aber, sagt Michael Buback, hat sich bei ihm per E-Mail ein weiterer Zeuge gemeldet, der am Tag vor der Tat vor dem Bundesverfassungsgericht, in der Nähe von Siegfried Buback, ein Motorradpärchen beobachtet hatte – der Sozius: eine zierliche Frau, ein »Hüpferle«, wie der Mann schrieb. Er habe damals auch ausgesagt, aber danach nie wieder etwas von den Ermittlern gehört. Da wurde Michael Buback stutzig. Wie passte das alles zusammen? Er fährt mit dem Finger die Zeilen eines weiteren vergilbten Artikels aus dem Jahr 1977 nach, der ihm eine mögliche Antwort zu geben scheint: Am 3. Mai war Verena Becker bei Singen festgenommen worden. Dabei schoss sie auf die Polizisten mit der Waffe, die auch Siegfried Buback tötete. War in Wirklichkeit sie die Mörderin? Hatte sie zusammen mit Wisniewski auf dem Motorrad gesessen?.... http://www.zeit.de/2007/52/Buback-Portraet?page=all 05.09.2009 Mordfall Buback Ex-Terroristin Becker kooperierte zwei Jahre mit Verfassungsschutz http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,647123,00.html 08.09.2009 Geheimakten zu Mordfall Buback bleiben gesperrt BERLIN: Die Geheimdienstakten zum Mordfall Buback bleiben gesperrt. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble lehnte den Antrag der Bundesanwaltschaft ab, den Sperrvermerk aufzuheben. Das Innenministerium will aber nach eigenen Angaben der Bundesanwaltschaft die erbetenen Akten und weitere für das Ermittlungsverfahren gegen die Ex-Terroristin Verena Becker relevante Unterlagen übersenden. Becker war Ende August aufgrund neuer Beweise und Indizien verhaftet worden. Sie soll "wesentliche Beiträge zur Vorbereitung und Durchführung des Anschlags" auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine beiden Begleiter geleistet haben. Buback war im April 1977 von einem RAF-Terrorkommando in Karlsruhe erschossen worden. http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_4658537,00.html?maca=de-de_na-2225-xml-atom http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-09/buback-geheimakten-sperrung 18.Januar 2008 Warum soll die Mordakte Buback geheim bleiben? ...Das Bundesamt für Verfassungsschutz und sein oberster Dienstherr Wolfgang Schäuble hätten den Verdacht, dass für den Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback der Verfassungsschutz selbst mittels seiner mutmaßlichen Agentin Verena Becker verantwortlich ist, nun entkräften können, in dem sie die Akten des Verfassungsschutzes offen gelegt hätten.... http://www.radio-utopie.de/2008/01/18/warum-soll-die-mordakte-buback-geheim-bleiben/ Interessant ist auch dieser ganze Artikel: 01.09.2009 ...Wer das Buch liest, als sei es Ostern, findet auf Seite 320 folgendes Fundstück: Ironisch heißt es, Buback sei froh, dass nicht gesagt würde, die Waffe, die in Singen bei Verena Becker sichergestellt wurde, sei nicht die Waffe, mit der sein Vater ermordet wurde. Die Autorin meint: Doch, genau diese Frage stellt sich. Denn im Buch “Die RAF-Stasi-Connection” steht auf Seite 196, die Waffen, die beim Anschlag auf Buback genutzt worden seien, seien in einem Walddepot gefunden worden. Was denn nun: In Singen oder im Wald? Zumal die Umstände des Funds als mehr denn mysteriös beschrieben werden. Ominöse “Pilzsucher” ohne Identität hätten – “rein zufällig” – in einem Wald, in dem es gar keine Pilze gibt, d a s Lager der RAF gefunden, in dem – Wunder, oh Wunder, alle Waffen und Informationen über die Gruppe gelagert hätten. Wie im Märchen; gewissermaßen. Bzw. wie platziert. Und das vor dem Hintergrund, dass die Waffen der RAF beschafft wurden durch: Ausgerechnet einem Mann des Verfassungsschutzes! Dies schreibt auf Seite 210 Mario Krebs in seiner Biographie über Ulrike Meinhof. Darin heißt es, Baader, Ensslin und Mahler hätten sich ausgerechnet an den Verfassungsschutzmann Peter Urbach gewendet mit der Bitte um Waffen.... http://www.radio-utopie.de/2009/09/02/ein-unbeheuerlicher-verdacht/ 01.09.2009 9.11.10 ....Dass Verantwortung und der Beruf des Bankiers miteinander verbunden werden können, zeigt Alfred Herrhausen, der ehemalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank. In der Nachkriegsgeschichte Deutschlands gab es nur wenige Bankmanager, die so viel Macht und Einfluss erreichten, trotzdem aber stets Mensch blieben. Er hatte die besondere Fähigkeit, zuhören zu können und sich Zeit für andere zu nehmen. Seine Kritikoffenheit und seine Flexibilität im Handeln machten ihn schon damals zu einem Ausnahmebanker. Herrhausen wollte ständig dazulernen, altes Wissen verlernen und nach besseren Lösungen suchen. Kein Vorstandssprecher einer Bank hat je offener über die Macht der Banken, aber auch über ihre gesellschaftspolitische Verantwortung diskutiert. Für Herrhausen begann Macht nicht erst bei der Einflussnahme, sondern bereits bei der Möglichkeit dazu. Es stand für ihn außer Frage, dass eine führende Wirtschaftsmacht wie Deutschland ein gesundes und einflussreiches Bankensystem benötigt. Entscheidend für ihn war jedoch, wie man dies transparent macht, um eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz für das eigene Handeln zu erreichen. Herrhausen forderte, sorgsam mit der Macht umzugehen.... Aus dem Heise-Artikel "Verantwortung übernehmen - Geht doch!" (scrollst du bis: Wer gegen die Zentralbank angeht, stirbt): http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=29387&mode=print 17.09.2007 RAF-Anschlag Ermittler prüfen Stasi-Verwicklung in Herrhausen-Mord Muss ein Schlüsselkapitel deutscher Geschichte neu geschrieben werden? 18 Jahre nach dem Mord an Alfred Herrhausen gibt es möglicherweise neue Spuren. Laut "Wall Street Journal" halten die Ermittler eine Verstrickung der Stasi in den Anschlag für möglich. Hamburg – Unter Verdacht steht eine Spezialeinheit der Stasi, berichtet die US-Zeitung. Die Gruppe habe sich in den achtziger Jahren darauf spezialisiert, Terror-Anschläge im Westen zu planen, um das System zu destabilisieren. Unter anderem habe die Einheit 1982 erfolgreich einen Anschlag auf ein fahrendes Auto geprobt. Das "Journal" beruft sich auf Dokumente aus den Stasi-Archiven und Interviews mit deutschen Sicherheitsexperten und Polizisten..... http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,506151,00.html Wenn die vom "Mauerstraßen-Journal" etwas sagen, dann ertappe ich mich allerdings manchmal dabei, auch das Gegenteil in Betracht zu ziehen. 30.11.2009 Herrhausen-Attentat Zwanzig Jahre danach werden manche Fragen und Spuren immer unbequemer ...Das Rätsel um die Sprengladung: Erstmals kam am 30. November 1989 im hessischen Oberursel/Taunus bei dem Angriff auf die Wagenkolonne des Bankers ein Sprengsatz zur Verwendung, der von hochqualifizierten Spezialisten hergestellt worden sein musste. Nach Angaben des BKA wurde die Sprengladung mittels eines unterirdisch verlaufenden Kabels und einer Lichtschranke, die vom Spiegel eines auf der anderen Straßenseite abgestellten Fahrrades reflektiert wurde, gezündet. Zahlreiche Experten sind sich sicher: Die Bombe konnte nicht allein aus den Händen der deutschen Stadtguerilla stammen. Dabei müssen zumindest im Hintergrund Fachleute eines Militärs oder Geheimdienstes unterstützend tätig gewesen sein. Dort ist auch das dritte Rätsel um den Herrhausen-Anschlag angesiedelt, die Herkunft des Bekennerschreibens...... .....Rätselhaft bleiben auch bis heute die ominösen Sicherheitsleute: Entgegen der landläufigen Vorstellung, die Personenschützer Herrhausens seien BKA-Beamte oder andere Polizisten gewesen, soll es sich bei ihnen jedoch um Angehörige des Werkschutzes der Deutschen Bank gehandelt haben, da Herrhausen kein öffentliches Amt bekleidete und somit nicht von staatlichen Organen geschützt werden konnte. Bis heute wirft die Tatsache, dass das Fahrzeug der Personenschützer zwar vor dem Wagen Herrhausens die Lichtschranke passierte, aber nicht den Zünder der Sprengladung auslöste, drängende Fragen auf. Warum die Männer nach der Explosion Minuten warteten, bis sie zum völlig zerfetzten Herrhausen-Auto liefen, ebenfalls. Und noch mysteriöser erscheint das sich in Kreisen polizeilicher Sondereinheiten hartnäckig haltende Gerücht, wonach einer der Personenschützer kurz nach dem Attentat auf fragwürdige Art und Weise aus dem Leben schied..... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31612/1.html Siehe auch diesen Hintergrund aus dem Gelben Forum: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=87938 Zitat: Am 30. November 1989 wurde Kohls engster Wirtschaftsberater Alfred Herrhausen umgebracht. Der Anschlag auf den Chef der Deutschen Bank erfolgte drei Tage, nachdem Kohl öffentlich die Bildung einer deutschen Konföderation gefordert hatte, ohne sich darüber mit Mitterrand und Thatcher vorher abgestimmt zu haben. Möglicherweise gab der Mord an Herrhausen, der sich nach dem Fall der Mauer für einen Marshall-Plan für den wirtschaftlichen Aufbau Osteuropas einsetzte und zu Kohls engsten Freunden zählte, den Ausschlag für eine Wende in Kohls Haltung zum Euro. Auf dem Straßburger Gipfel am 9. Dezember 1989 gab der Bundeskanzler schließlich Mitterrands Forderungen nach und legte sich trotz seiner vielfach geäußerten Bedenken, wonach einer Währungsunion eine "politische Union" vorausgehen solle, auf den von Mitterrand vorgegebenen Zeitplan zur Europäischen Währungsunion fest. Er nannte dies "die dunkelste Stunde in meinem Leben" und erklärte am 12. Dezember dem amerikanischen Außenminister Baker gegenüber - wie Der Spiegel schreibt - , er habe damals eine "Entscheidung gegen die deutschen Interessen" gefällt. Quelle: http://www.solidaritaet.com/neuesol/1998/19/euro.htm#G2 Oder hier: Und schließlich kam die Sprache auf Alfred Herrhausen. Edgar Most nahm auch hier kein Blatt vor den Mund, wohlwissend, daß die Morde an Herrhausen und Rohwedder die Chance auf eine erfolgreiche Wiedervereinigung vereitelt hatten: "Herrhausen wollte in New York eine Rede halten, wo er u.a. die Entschuldung Osteuropas gefordert hätte. Hier liegt das Motiv für seine Ermordung". Unter dieser Prämisse wird die These von der RAF als Mordkommando unglaubwürdig. Wer aber soll es dann gewesen sein? Most wies darauf hin, daß die "Geheimdienste eine Welt für sich sind, und in diesem Milieu werden solche Morde geplant". Quelle: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2005/8/most.htm oder da: http://www.arbeiterfotografie.com/politische-morde/index-1989-11-30-alfred-herrhausen.html bzw. da: http://www.juergen-elsaesser.de/de/artikel/template_artikel.php?nr=822 Die detaillierte Erhellung des Falles und die merkwürdigen Versäumnisse findest Du bei Gerhard Wisniewski und seinem Buch "Das RAF-Phantom". Entweder zwangsweise kaufen oder im Internet suchen und ggf. kostenlos downloaden. Zitat Ende siehe dazu auch: http://www.gerhard-wisnewski.de/Themen/Buch/Das-RAF-Phantom.html 10. April 2009 Enthüllung Polizei plante Terror im Kampf gegen die RAF Über 30 Jahre blieben die streng vertraulichen Akten unter Verschluss. Jetzt belegen die Papiere aus dem Stuttgarter Innenministerium Details einer Desinformationskampagne, mit der das Bundeskriminalamt und der baden-württembergische Staatsschutz gegen die Rote Armee Fraktion vorgehen wollten. ....In der Folge soll die Staatsschutzabteilung des baden-württembergischen LKA eine Modellplanung zur Desinformation angefertigt haben. Dabei waren der Fantasie offenbar kaum Grenzen gesetzt. Angeblich reichte die Liste von der „Fälschung von Flugblättern“ über das systematische Belügen der Medien bis hin zur Planung von Anschlägen, die der RAF zugeordnet werden sollten. Als Ziele hätten die Staatsschützer die „Trinkwasserversorgung Berlin“ und die Hamburger Elektrizitätswerke vorgeschlagen. Zur „Schaffung und Vertiefung bandeninterner Konflikte“ unter den in Stuttgart-Stammheim einsitzenden RAF-Kadern hätten die Stuttgarter Staatsschützer geplant, gefälschte Kassiber – also Nachrichten der RAF-Gefangenen – in Umlauf zu bringen.... http://www.welt.de/politik/article3536741/Polizei-plante-Terror-im-Kampf-gegen-die-RAF.html Samstag, 15. Mai 2010 Ackermann als Verschwörungstheoretiker? Oder sagte er in der 14.Minute der Maybrit-Illner-Show einfach nur mal die Wahrheit, anstatt wie zuvor und danach zu merkeln? In Minute 13 wurde in einem Einspiel-Filmchen auf seinen Amtsvorgänger, Alfred Herrhausen, verwiesen. Der hatte einen Forderungsverzicht der Banken gegenüber den damaligen (1988) Schuldnerstaaten vorgeschlagen. Der Film kommentierte, dies sei unter wütenden Protesten seiner Bank-Kollegen erfolgt, und der Film besagt weiter ohne jeglichen raunenden Unterton: "1989 wird Alfred Herrhausen von Terroristen ermordet." Angesprochen darauf, ob er es nicht ebenso hätte machen können und in der Runde der internationalen Bankervereinigung machen könne wie Herrhausen, also auf Forderungen zu verzichten, antwortete Ackermann mit einem maliziösen Lächeln: "Ich glaube, es wäre mir genauso ergangen wie Herrn Herrhausen." Der Film hatte von TERRORISTEN gesprochen, der Film hatte KEINEN ursächlichen Bezug zwischen der Ermordung Herrhausens und seiner Position in der Schuldenkrise 88/89 hergestellt. Einzig Ackermann verdeutlicht, dass nicht nur Merkel FUNKTIONIERT, sondern dass auch er einfach nur die FUNKTION des Bankchefs innehat und ein toter Mann wäre, würde er seinen Job nicht so machen wie es das Kapital, dem er dient, vorschreibt..... http://www.0815-info.de/News-file-article-sid-10670.html Das komplette Video aus der ZDF-Mediathek ist nicht mehr vorhanden, aber in diesem Video wird darauf Bezug genommen (etwas bei Minute 6): Schuldenerlass UNMÖGLICH: Josef Ackermann will nicht so enden wie Herrhausen http://www.youtube.com/watch?v=pcvC6iTN7F8 10.11.2010 Die RAF und die Geheimdienste Wolfgang Kraushaar über die Verbindungen von Geheimdiensten und Terrorgruppen, den Prozess gegen Verena Becker und die Positionierung der Medien... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33595/1.html Otto Schily : "RAF Terror war von der CIA inszeniert" Video: http://www.youtube.com/watch?v=m30vYCjviUY Die Journalistin Regine Igel hat für ihr Buch Terrorjahre. Die dunkle Seite der CIA in Italien italienische Justizakten gesichtet und Interviews mit Richtern und Staatsanwälten geführt. Sie vertritt die Auffassung, dass die RAF schon früher als von Wisnewski behauptet von Geheimdiensten unterwandert und instrumentalisiert worden sei, was im Fall der italienischen Roten Brigaden bewiesen sei.[12] Dies stützt sie unter anderem auf Ermittlungsergebnisse der italienischen Justiz, die auf eine Zusammenarbeit der beiden Gruppen bei der Entführung von Aldo Moro schließen lassen. An der Entführung waren laut der Untersuchungskommission Terrorismus und Massaker des italienischen Senats und Erkenntnissen der italienischen Justiz mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Geheimdienste beteiligt.[12][13] Die Tatsache, dass die Zusammenhänge zwischen der RAF und Geheimdiensten in Deutschland praktisch unbekannt seien und nie offiziell untersucht wurden, begründete Igel mit der gesetzlich festgelegten Weisungsgebundenheit der deutschen Staatsanwälte durch die Politik. Anders als in Italien würde auf diese Weise die Untersuchung der Verwicklung staatlicher Stellen in den Terrorismus blockiert.[12][14] Die für die Morde an Ernst Zimmermann, Karl Heinz Beckurts, Gerold von Braunmühl, Alfred Herrhausen und Detlev Karsten Rohwedder verantwortlichen Täter wurden bis heute nicht zweifelsfrei identifiziert. Die einzigen in diesem Zusammenhang genannten Personen, Horst Ludwig Meyer und Wolfgang Grams, starben bei Verhaftungsversuchen. |