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Das Gottesbild
oder: Wie weit kommen wir mit der Bibel? (Bibel-Argumentationen) Mache dir kein Bild von Gott. So steht es in der Bibel sowie im Koran. Es ist Teil des ersten Gebotes nach Moses: 2. Mose 20,3: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. 2. Mose 20,4: Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. 5. Mose 5,8: Du sollst dir kein Bildnis machen, keinerlei Gleichnis, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, noch des, das im Wasser unter der Erde ist. Bibel-online-Direktlink - Die zehn Gebote Jedoch schuf uns Gott nach seinem Bilde: 1. Mose 1,27: Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Also wie jetzt? Kein Bild von Gott, aber Gott sieht so aus wie ich? (Nach obigem 1. Moses-Gebot sollte ich mir eigentlich auch von mir selbst kein Bild machen, doch leider läuft das bei den "Gläubigen" ganz anders...) Hat Gott nun einen Bart oder nicht? Oder ist Gott vielleicht gar keine Person? Vielleicht sind ja die Naturgesetze als die Gesetze Gottes zu betrachten und Gott ist eine Entität, von der man sich kein Bild machen kann?? Ist das Problem erkannt? Wenn man genauer nachdenkt, dann gibt es in der Bibel Widersprüche. Eine ganze Menge. Es gibt oberflächliche Widersprüche, also banale Dinge, die einfach falsch sind. Aber es gibt auch Widersprüche tieferer theologischer oder philosophischer Art. Auch gibt es massenhaft Bibel-Stellen, die man gegenteilig deuten kann. Das ist machmal so deutlich, daß man sich unweigerlich denkt: Was will man eigentlich? Die Leute gegeneinander aufhetzen? Ich vermute: Es tobt hier ein geistiger Kampf, und zwar schon seit unausdenklichen Zeiten. Meine Meinung sage ich von Anfang an: Für mich ist Gott keine Person. Ich bin aber kein Atheist. Ich halte mich an das erste Gebot: Mache dir kein Bild von Gott. Ohne Einschränkungen. Für mich sind die Naturgestze die Gesetze Gottes. Ich versuche nun diese These zu stützen und ich prüfe, inwieweit es Hinweise gibt, daß Jesus auch dieser Meinung gewesen sein könnte. Außerdem befasse ich mich kritisch mit der Gegenthese. Nach zahlreichen Debatten in diversen Internetforen hoffe ich darstellen zu können, was bei den Fundamentalisten so gedacht wird. Das Problem aller Religionen, ob Christentum, Judaismus oder Islam: Heilige Bücher sind stets manipuliert worden, interpretiert nach den Interessen der religiösen Machthaber. (Fatima Mernissi, marokanische Schriftstellerin und Soziologin) Man muß in Erwägung ziehen, daß auch die Bibel im Sinne des Machterhalts im Laufe der Zeit "besser" übersetzt, angepasst oder gar gefälscht wurde. Womöglich hat man sogar Sätze hinzugefügt. Man kann außerdem unterstellen, daß das römische Reich schon früh das Christentum für eigene Interessen zu adaptieren versuchte. Um sich dazu einen Überblick zu verschaffen, empfehle ich die Seite: Entstehung der Bibel Zitat vom Ende der Seite: "Die von mir eigenhändig korrigierte Ausgabe (der Bibel) muss als die einzige wahre und echte bei der Strafe des Bannes von jedermann allein gebraucht und allen folgenden Auslegungen zugrunde gelegt werden. Jede Änderung, und sei es nur die eines Wortes, wird mit der Exkommunikation belegt". (Papst Sixtus V. (1521-1590) zu seiner im Jahre 1590 erschienenen Bibelversion.) Seither erfolgten ca. 200000 Änderungen. Das obige Gebot: "Mach dir kein Bild von Gott" ist eine ziemlich weitgehende Empfehlung. Wenn ich mir kein Bild machen soll, von "des, das oben im Himmel", dann betrifft das mit Sicherheit auch die Wohnungen, die Gott für uns nach dem Tode vielleicht bereithalten könnte. Es entsteht die Frage: ist das "ewige Leben nach dem Tode" überhaupt notwendigerweise mit Gott verbunden? Welches Interesse haben wir an Gott? Oder geht es uns nur um uns selbst und das, was nach dem Tode mit uns geschieht? Ein egoistisches Motiv? Soll unser Ich, unser Ego, der Egoismus also bis in alle Ewigkeit festgeschrieben werden? Die "Ebenbilder Gottes", so scheint es, neigen dazu, als erstes religiöses Grundprinzip zuerst einmal sich selbst als übernatürlich zu erklären. Wir leben ewig. Den Tod gibt es nicht oder er hat keine Bedeutung oder er gilt als besiegt. Wir sind übernatürlich, außernatürlich, unsterblich und unbesiegbar. Wir sind Übermenschen. Wir alle. Und in diesem Zusammenhang wird auch gerne die Waffenrüstung Gottes zitiert: Eph 6,11: Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermöget! http://www.seelsorgenet.de/waf/waf.htm Google-Suchlink: Waffenrüstung Gottes Matth. 10, 34:Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Bibel-online-Direktlink - Matthäus. 10, 34 Lukas 12, 49: Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als daß es schon brennte! Bibel-online-Direktlink - Lukas 12, 49 bedauerlich nur, daß damals der Molotow-Cocktail noch nicht erfunden war... Diejenigen, die an das Leben nach dem Tod glauben, die glauben auch oft daran, daß nach dem Tode ein Richter vor ihnen steht, der dann seine Gehirnfestplatte analysiert, und ihn dann bei Bedarf in die Hölle wirft. ( Auch dafür gibt es Bibelzitate, aber das spare ich mir jetzt.) Für diese ist also Schäuble und die totale Überwachung eine Vorstellung von Gott. Es ist ja auch kein Wunder: Wird nicht mehr an die Staatssichergeits-Muttergottes geglaubt, die mit ihrem Röntgenblick durch jedes Hausdach schauen kann, ob die Kinder auch alle brav sind, dann brauchen wir eben einen Ersatzgott. ___________________________________ Mathäus 11,11: Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis heute leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalttätigen reißen es an sich. Bibel-online-Direktlink - Mathäus 11,11 Aber Spaß beiseite. Was könnte Jesus wirklich gemeint haben? Ich beziehe mich einfach einmal darauf, was ER uns zu beten gelehrt hat: ...Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden,.. Warum zuerst im Himmel? Wenn man sich erst einmal keine Sorgen mehr macht, was nach dem Tode sein wird und das Gott überläßt, dann wird es mit den Sorgen auch in dieser Welt leichter werden. Wir machen uns nämlich viel zu viele Sorgen, so viele, daß manche Leute darüber vergessen, ihren sinnvollen Tätigkeiten nachzugehen. Ganz deutlich warnt Jesus vor Sorgen. Dazu gibt es in der Bibel das Kapitel Lukas 12, 22: Warnung vor Sorgen Bibel-online-Direktlink - Lukas 12,22 Auch bei Mathäus findet man das: Mathäus 6, 25: Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung? Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Was sagt ihr dazu? Jemand, den man heute einen Realisten nennen würde, der würde vielleicht vermuten, daß der folgende Witz über Jesus sich aus dem obigen Zitat ableiten könnte ?: Wer war der erste Student? Jesus! Er hatte lange Haare, lebte bis zu seinem 30. Lebensjahr bei seinen Eltern, und wenn er etwas tat, dann war es ein Wunder. Versteht ihr was ich meine? Was könnte er also gemeint haben? Andererseits aber prophezeite er die Endzeit. Bibel-online-Direktlink - Endzeitrede - Mathäus 25,1 Für die Endzeit ist dieser Ratschlag sicher nicht gemeint, denn dann würde er von Krisenvorsorge abraten. Das kann aber nicht sein. Sicher nicht. War er doch nicht von dieser Welt und sprach von einer ganz anderen Welt? Ich sage JA dazu. Und zwar im doppelten Sinne. Erstens sprach er von einer Welt, die wir oder unsere Nachfahren eines Tages sehen werden. Es macht Sinn. Als Prophet wird er sogar von den Moslems anerkannt. Und das hat auch etwas mit der Natur zu tun. Wie wir sie behandeln. Er spricht von einer Welt, die nicht voller Geiz ist, einer Welt in der auch etwas zurückkommt, wenn man etwas gibt. Wir sind angewiesen auf die Natur. Und zwar täglich. Die Natur ist aber nicht angewiesen auf uns. Daraus entsteht ebenso die Idee eines Gerichts. Kurz gesagt: Er spricht von einer zukünftigen Welt. Einer lebenden Welt. Er spricht also nicht aus einer okkulten Totenwelt, zu der er uns überzeugen will, damit uns die Reichen möglichst leicht los werden können. Soll ich etwa glauben, daß der Himmel unter der Erde ist? Und zweitens funktioniert die spirituelle Welt schon immer so. Es macht keinen Sinn, sich Angst machen zu lassen, eher macht es Sinn, die Rest-Angst ganz aufzulösen. Angst ist ein schlechter Ratgeber, sagt man. Gelingt es, dem Volk große Angst zu machen, bekommst du viele Duckmäuser. Ich schätze, diese politische Realität wird kaum jemand abstreiten. Es macht keinen Sinn, sein ganzes Leben lang auf eine Zukunft zu warten und zu hoffen. Er sagt für meinen Begriff hier nichts anderes als: Wenn man ein Bier trinkt, dann ist es Zeit zu sehen was passiert, wenn man ein Bier trinkt. Und wenn man stirbt, dann ist es Zeit zu sehen was passiert, wenn man stirbt. Ich sehe es wirklich ein, wenn man sich sorgt, ob man morgen noch zu essen hat. Aber ein Ausdehnen unserer kleinlichen Sorgen in den Bereich Gottes hinaus bewirkt lediglich, daß irdische Mächte das Jenseits regieren können. Natürlich kann man das aber auch verstehen. Man sagt ja: Der Vatikan denkt in Jahrhunderten. Der Vatikan ist sicher stark daran interessiert, daß er auch in hundert Jahren noch genug Gold und Weihrauch hat, wenn wir alle schon längst bei Gott sind. Das erste Gebot von Moses spricht deutlich von "weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist" Ich behaupte daher, dieser Gott hat einen deutlichen Bezug zu Himmel, Erde und Wasser, also zur Natur. Die Christoban hingegen leugnen einen Zusammenhang ihres Gottes mit der Natur. Zum Zwecke, die durchgehende Gültigkeit von Naturgesetzen außer Kraft zu setzen, behaupten sie beispielsweise, daß es möglich sei, ohne Sex Kinder zu bekommen, oder ohne Raumanzug in den Himmel hinaufzufahren. Wunderglaube nennen sie das. Solche Dinge sind dann ganz wichtige Dogmen auf die sich die ganze Religion stützt. Damit das auch so bleibt, gibt es extra dazu ausgebildete Dogmatikprofessoern, wie zum Beispiel den ehemaligen Dogmatikprofessor Dr. Josef Ratzinger. Das tun sie wahrscheinlich, damit die Menschen keinerlei Halt in der Realität haben und alles glauben, was man ihnen sagt. Wahrscheinlich haben wir solchen Leuten auch das Sprichwort zu verdanken: Meine Meinung steht fest! Bitte, verwirren sie mich nicht mit Tatsachen. (Büroweisheit) Auf diese Weise haben sie es geschafft, daß Gott immer außen vor ist. Sie stellen sich Gott als Feinmechaniker vor, der das Uhrwerk dieser Welt in Gang gesetzt hat, und der sich anschließend verdrückt hat und nie wieder gesehen wurde. So entstand der MaterialChrismas-Glaube, und alle sind froh, daß Gott nicht da ist. Offenbarung 2.6: Aber das hast du für dich, daß du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Bibel-online - Direktlink - Offenbarung 2.6 Welchen Aspekt bezüglich des Lebens nach dem Tode vermittelt jemand, von dem ein solches Wort überliefert ist? Matthäus 23,27: Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! ?????? Insgesamt übrigens ein sehr spannendes Kapitel: Warnung vor den Schriftgelehrten und Pharisäern Bibel-online-Direktlink Mathäus 23,1 ff Nehmen wir einmal dieses Gebot: 2. Mose 20,13: Du sollst nicht töten. Die Einhaltung von Moses Gebote: "Du sollst nicht töten" sorgt für mehr irdische Gerechtigkeit, nicht wahr? Dennoch gehen die Kriege und das damit verbundene massenhafte Töten weiter. Es gibt also Leute, die kümmern sich nicht um dieses Gebot. Nun gibt es religiöse Menschen, die glauben an eine Gerechtigkeit nach dem Tode. Es ist eine überirdische Gerechtigkeit, eine höhere Gerechtigkeit. Diese höhere Gerechtigkeit, die Gerechtigkeit Gottes, sie steht über allem, richtig? Und diese setzt daher logischerweise die niedrigere, die irdische Gerechtigkeit außer Kraft. Die irdische Gerechtigkeit verschwindet in der Bedeutungslosigkeit, denn wenn es eine überirdische Gerechtigkeit Gottes gibt, dann ist auch der Tod bedeutungslos. Es gilt dann die höhere Gerechtigkeit. Mathäus 23,1: Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Ein weiterer wichiger Hinweis dieser Art: Matthaeus 5,17: Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Aber natürlich haben die Mainstream-Christen für alles gute Argumente. Siehe zum Beispiel hier: Kolosser 2,8: Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und lose Verführung nach der Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen, und nicht nach Christo. Die Philospohie ist also generell böse. Überhaupt alles, was auf -sophie oder so ähnlich endet ist für sie Menschenlehre, Menschenphilosophie und Verführung. Manche packen da alles hinein: Philosophie. Anthroposophie, Theosophie, Psychologie, Homöopahie und dergleichen mehr. Philosophen sind Wixer, die in einer Tonne leben. Das ist alles "Selbsterlösungsideologie". So wird argumentiert bei Christobans. Um den Menschen kann und darf es natürlich nicht gehen. Es geht eben um die Macht. 2 Petrus 2,12: Aber sie sind wie die unvernünftigen Tiere, die von Natur dazu geboren sind, daß sie gefangen und geschlachtet werden. gemeint sind die, "die Herrschaft verachten, frech, eigensinnig, nicht erzittern, die Majestäten zu lästern". Bibel-online-Direktlink - Petrus 2,12 Und so fahren sie unbeirrbar fort etwa nach dem Motto: Wir sind nicht von dieser Welt, daher ist um diese Welt ned schad. Das Leben ist hart genug. Nicht jeder verkraftet die Bibel. Deshalb wurde auch schon gefordert, Die Bibel auf den Index der jugendgefährdenden Schriften zu setzen. Siehe hier den Artikel: Bibel auf den Index jugendgefährdender Schriften? Ich glaube an Jesus und halte ihn für einen Wirtschaftsprüfer vom göttlichen Finanzamt, der die Finanzkrise ganz einfach erklären konnte: Lukas 19,25: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Manchmal werden die eigenen Kinder als ein Fortleben nach dem Tode angesehen. Jeder weiß, daß wir auf Kosten unserer Kinder und Enkel leben. Speziell die hohe Staatsverschuldung deutet darauf hin. Sind wir eine Gesellschft, die ihre Kinder frisst? Credo, lateinisch Glaube, Kredit. Machen sie das ewige Leben der Gläubiger und Gläubigen jetzt für die Wirtschaft nutzbar? Hesekiel 18,13: Wer auf Zinsen gibt und einen Aufschlag nimmt sollte der am Leben bleiben? Er soll nicht leben, sondern, weil er alle diese Greuel getan hat, soll er des Todes sterben; seine Blutschuld komme über ihn. Siehe auch hier den Wirtschaftsteil der Bibel: Und die Bibel hat doch recht? (Biblische Zinskritik) Muß ich sterben um zu leben? Nein, das Himmelreich soll herkommen! Mathäus 10,7: Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch. Bibel-online-Direktlink - Mathäus 10,7 Umsonst und Kirchensteuer soll nicht das Thema sein. Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Äh... Sowas ähnliches habe ich schon mal gelesen. Hier: "Die Christen wollen sogut glückselig sein als die Heiden. Der Unterschied ist nur, daß die Heiden den Himmel auf die Erde, die Christen die Erde in den Himmel versetzten." (Ludwig Feuerbach) Jesus ein Heide? Ein Ketzer womöglich? Mit Sicherheit vom damaligen System aus gesehen, aus der Sicht der Heuchler und Pharisäer, oder nicht? Auch heute noch ein Ketzer, was "Babylon System" betrifft? Ist mit dem Himmel vielleicht doch eine zukünftige andere Welt gemeint? Offenbarung 18,21: Und ein starker Engel hob einen Stein auf, groß wie ein Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: So wird in einem Sturm niedergeworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. Bibel-online-Direktlink - Offenbarung 18,21 Jesus = Gott ?? Die Katholiken glauben das genau wie die Evangelikalen. Fundi Christoban glaubt das auch. Und alle warten auf die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit. Alle warten auf den Messias. Die Juden erwarten ihren Messias angeblich im Jahre 2016, wenn man den Zeitkonstrukteuren der kabbalistischen Primzahlenrechner Glauben schenken würde. ( Madonna ist übrigens dabei, sich eine Villa am See Genezareth zu bauen, um den Messias nicht zu verpassen. Glaubst du nicht? Guggst du hier: Pressemeldung vom ORF. ) Und bei den Moslems wird der große Schweinetöter erwartet. Ich habe schon erklärende Texte gelesen, man solle sich das nicht so vorstellen, daß der Schweinetöter hinter jedem Schwein einzeln herlaufen wird, um es zu töten. Und die Buddhisten warten auf ihren Maitreya, der aus Gründen der Globalisierungsreligion wie Jesus aussehen soll. Nach urchristlichem Glauben war der Erlöser bereits da. Das Christentum hat seinen Erlöser bereits gehabt. Daher ist eine Erlösung auch nicht mehr nötig. Wir sind erlöst. Bedauerlicherweise haben das aber nicht sehr viele Leute gemerkt. Das ist das Dumme daran. Und das steht übrigens auch so in der Bibel: Johannes 1,5: Das Licht schien in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen Bibel-online-Direktlink - Johannes 1,5 Mit der Finsternis ist es übrigens so eine Sache. Wenn das Licht kommt, dann hat die Finsternis keine Chance. Zumindest auf die Dauer nicht. Wenn das Licht kommt, dann ist die Finsternis einfach weg. Man kann nicht einmal sagen wo sie hingegangen ist und man findet auch keine Leiche von ihr oder so. Nehmen wir an, ich wäre der Fürst der Finsternis. Was würde ich tun, um mich möglichst lange zu wehren gegen das Licht? Richtig: Ich würde jedem verbieten, Licht mitzubringen. Lichtbringer wäre ein Schimpfwort für mich. Nur ich dürfte "wahres" Licht bringen. Johannes 14,28: ....... Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn der Vater ist größer als ich. Habt ihr in lieb? Oder ist er nur der gute Cop und Satan der böse Cop und von dieser Doppelspitze wird das Schauspiel regiert, sodaß man einen amerikanischen Krimi daraus drehen kann? Siehe dazu auch den Artikel: Wozu braucht man den Teufel, den Satan? Der Umkehrschluß wäre: Jesus ist kleiner als Gott. Womöglich ist Gott sogar alles, und du bist auch in Gott? Das wäre natürlich eine sehr ketzerische These. Kennt ihr den Witz? Warum gehen Bischöfe so ungern ins Schwimmbad? Eine falsche Bewegung und alles ist Weihwasser... Johannes 14,12: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun....... Bibel-online-Direktlink - Johannes 14,12 Wir dürfen auch etwas tun? Nicht nur warten auf die Erlösung? Lukas 12,56: Ihr Heuchler, das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr beurteilen; wie kommt es aber, daß ihr diese Zeit nicht zu prüfen versteht? Lukas 12,57: Warum entscheidet ihr aber nicht von euch selbst aus, was recht ist? Das muß ich nicht glauben, sondern das frage ich mich schon lange. Was kann man tun? Vielleicht sollte man etwas gegen den Atheismus tun? Ich kenne da ganz üble Atheisten, die glauben fest daran, daß nicht einmal Gott die Macht hat, sie zu töten. Das macht sie stolz und sie schwelgen in Überheblichkeit und Draufgängertum. Und sie fühlen sich auserwählt.... Auf wen oder was war eigentlich diese Bibelstelle bezogen? Mathäus 5,13: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als daß man es wegschüttet und läßt es von den Leuten zertreten. Bibel-online-Direktlink - Mathäus 5,13
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Es geht mir weniger darum, ob die Zeiten besser oder schlechter werden. Dieser Glaube ist nicht gemeint. Es ist der Glaube an die Zeit insgesamt, besser an das angebotene Zeitkonzept, den ich schwerstens erschüttert sehe. Wie stellen wir uns den Verlauf der Zeit vor? Monokausal hintereinanderfolgend? Doch die monokausale Vorstellung bringt logischerweise den Laplaceschen Dämonen hervor. (Wenn alle Ereignisse wie an einer Kette aufgereiht logisch aufeinanderfolgen würden). Kann man das so sagen? So ist es auch kein Wunder, daß uns viele Weltbilder wie z.B. Religionen und Esoteriken diese Vorstellung nahe legen. Beispiele: Die Aussage: „Alles liegt in Gottes Hand“ könnte so interpretiert werden, daß alles vorherbestimmt ist. Die Astrologie legt diese Dinge auch nahe. Verschiedene Formen der Zahlenmagie auch. Der Bibelcode sowieso. Und natürlich die Wiedergeburtslehre ( Du hast halt ein schlechtes Karma gehabt. Haben die Juden im vorigen Leben gesündigt, und sind daher zurecht in den Feuerofen geworfen worden? Die Grundlage des indo-arischen Buddho-Faschismus? Hier nur als Minimal-Kurzfassung ). Auf der anderen Seite gibt es aber das Prinzip Hoffnung. Ist die Hoffung die Art und Weise, wie die Psyche Zeit erlebt? Ohne Hoffnung keine Zeit in psychisch seelischer Hinsicht? Doch leider gibt es einen schwerwiegenden Widerspruch zwischen Hoffnung und Vorherbestimmung zu entdecken. Vielleicht sollte man darauf näher eingehen. Haben wir hier ein logisches Paradoxon vor uns? Jemand hat einmal gesagt: Nimm zuerst einmal an, alles ist vollkommen determiniert. Das beinhaltet die Möglichkeit zur Freiheit. Warum? Wer würde überhaupt ernsthaft in der ganzen Totalität so etwas annehmen? Ist das überhaupt möglich? Was wäre die Konsequenz? Jemand, der alles und auch sich selbst als voll determiniert erkennt, der sieht keinerlei Ausweg mehr. Ist das logisch? In ihm stirbt etwas könnte man sagen. Es geschieht ein Tod. Kein körperlicher, sondern ein geistiger. Kein Ausweg, keine Hoffnung, niemals mehr. Die Zeit selbst als Vorstellung, psychologisches Phänomen, gesellschaftliche Struktur, ist gestorben. Hat sich der Widerspruch nun aufgelöst? Was ist nun der ganze Zeit-Glaube, global oder politisch gesehen? Gib ihnen ein wenig Hoffnung, dann sind sie wieder unbegrenzt leidensfähig? Und sag ihnen, alles ist vorherbestimmt, dann macht keiner mehr das Maul auf? Was ist die Erbsünde? Soll das etwas sein, was ich geerbt habe, schon mit der Geburt? So wird es jedenfalls vielfach verstanden. So etwas ähnliches wie das Karma? Sind die Deutschen mit einer Erbsünde belastet? Was ist Erbschuld? Die Staatsverschuldung? _____________________________ Kennt ihr eigentlich diese Bibelstellen? Gal 2,16: Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch Werke des Gesetzes wird kein Mensch gerecht..... Gal2,21: Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn wenn die Gerechtigkeit durch das Gesetz kommt, so ist Christus vergeblich gestorben. Was hat es auf sich mit diesen Galatertexten ? Man könnte das so interpretieren, daß Jesus (durch den Begriff „Gnade“ ) die Erbsünde abschaffen oder abschwächen wollte. Das wäre für mich auch die einsehbare Erklärung für: Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Andere Vorstellungen machen Probleme. Beispiel: Wenn jemand seinen Sohn umbringt, damit andere ungeschoren davonkommen, gehört er dann nicht eingesperrt? Man lese bitte weiter bei Nummer 19: Sollten wir aber, die da suchen, durch Christum gerecht zu werden, auch selbst als Sünder erfunden werden, so wäre Christus ja ein Sündendiener. Das sei ferne! Ich bin aber durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe; ich bin mit Christo gekreuzigt. Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben. Genau das wäre doch die akzeptable Variante, oder nicht? Vielleicht verdeutlicht das alles ein wenig die ungeheure Wichtigkeit dieser Angelegenheit? Und wenn wir heute „das Gesetz“ als Verknüpfung mit dem angebotenen Zeitkonzept sehen, dann muß man das vielleicht nicht mehr glauben, sondern kann es sehen. Kann das sein? _____________________________ Daß die Zeit nicht geradlinig verläuft, sondern daß wir uns sogar in einer Zeitschleife befinden könnten, das ist nicht schwer zu zeigen, vermutlich haben das schon Viele begriffen. Das zeigen Artikel wie diese: Verblüffende Parallelen - Hartz in Weimar oder auch in längeren Zyklen, evtl der Artikel: Roms Untergang und das Anti-Terror-Gesetz Könnte man da nicht zum Eternalisten werden? Wie komme ich auf das Wort Eternalist? Der Begriff Eternalismus kommt vor in diesem 9-seitigen wissenschaftlichen Fokus-Artikel vom 18.12.2007: Physik Zeit ist nur eine Illusion http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/bdw/tid-8332/physik_aid_229939.html
Quo vadis Vatikan ? Und der Engel, den ich sah stehen auf dem Meer und der Erde, hob seine Hand gen Himmel und schwur bei dem Lebendigen von Ewigkeit zu Ewigkeit .... daß hinfort keine Zeit mehr sein soll ..... sondern in den Tagen .... soll vollendet werden das Geheimnis Gottes, wie er hat verkündigt seinen Knechten, den Propheten. Doch gehen wir doch einmal andersherum vor: Gibt es biblische Grundlagen für die Erbsünde? Mit der Bibel kann man ja fast alles „beweisen“, einschließlich das Gegenteil. Bei wikipedia finden wir: ..Erbsündenlehre, Freier Wille Augustin führte eine große Auseinandersetzung mit Pelagius, der die Theorie des freien Willens vertrat und Augustinus vorwarf, noch in den Schlingen des Manichäismus verfangen zu sein. Pelagius wurde zwar 418 im Sinne von Augustinus verurteilt, fand aber seinen Nachfolger in Julianus von Eclanum. In dieser noch heftigeren Auseinandersetzung entwickelte Augustinus die Lehre der Erbsünde. Augustinus hat dabei die Interpretation von Römer 5:12 (eph'ho pantes hemarton) übernommen, die Hilarius eingeführt hat: „In ihm [Adam] haben alle gesündigt“, so als wären alle in Adam enthalten gewesen (quasi in massa). Diese augustinische Interpretation des Pronomens επι (epì) ist philologisch fraglich (denn es heißt dort tatsächlich: „aus“ (=weil) ihm sündigten alle) und auch theologisch umstritten. Seine Interpretation wird darauf zurückgeführt, dass er das biblische Griechisch nur wenig beherrschte. Im Gegensatz zu Pelagius meinte Augustinus, dass die Erbsünde physisch übertragen wird (Concupiscentia carnalis = fleischliche Begierde, Fleischeslust). Augustinus argumentierte, dass nur diejenigen, die völlig unverdient die Gnade Gottes erhielten, dieser Erblast entkommen können und ewiges Leben erhalten würden..... http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo Es gibt sicher viele ansprechende Zitate von Augustinus, aber es gibt auch die Vermutung, daß mit dieser „Nur wenige sind auserwählt und haben ewiges Leben - alle anderen sind sterbliche Untermenschen“-Theorie schon die Grundlage für ewigen Krieg gesetzt ist. Von Augustinus soll ja auch diese Aussage stammen: Was hat man denn gegen Krieg? Etwa dass Menschen, die doch einmal sterben müssen, dabei umkommen? (Augustinus, Kirchenlehrer) Festzuhalten wäre, daß die Kirche seit Augustinus (354- 430) an die Erbsünde glaubt. Wörtlich steht das auch in dem Artikel aus der Welt: Benedikt schafft die Vorhölle ab ....Denn seit Augustinus glaubt die Kirche an die Lehre von der Erbsünde..... http://www.welt.de/debatte/weblogs/Alan_Poseners_Blattkritik/article6064158/Benedikt-schafft-die-Vorhoelle-ab-und-mit-ihr-die-Erbsuende.html Welche Macht der Papst doch hat. Einmal mit dem Finger schnippen, und weg ist die Hölle. In diesem Zusammenhang gibt es sogar eine „Professur für Systematische Theologie“ Die Welt von Rom aus gesehen Es lebe J.C. (Julius Cäsar ??) ![]() Ich nehme jetzt einmal gleich das Argument vorweg, das da kommen muß: Vergessen wir nicht die atheistische, menschenverachtende Ideologie des real existiert-habenden Kommunismus, die ja inzwischen zugrunde gegangen ist. Besonders die Russen sind inzwischen ziemlich sauer über den westlichen Marxismus-Import, und so ist es auch kein Wunder, daß es Rundumschläge gibt, wie hier aus der Prawda: 20.08.2009 The Modern West, A Culture of Death From the early 1800s, the West, in an affront to God, has moved ever more rapidly into a culture of death and destruction, away from the teachings of Christ. At its present state, the most significant thing that the West is bringing to humanity is a culture of totalitarianism and death, one on such a nuanced level as would only be celebrated by the most brutal of Pagans and Lucifirians and would even be an affront to the most blood thirsty of the Islamic radicals. The foundation of this was laid by the Augustinian theories of Just War..... ...Do not confuse this with the actions of the Red Army, in WW2, which was under the control of the Western Marxist import and its subsequent ideology of death. Contrast this to the West, and Augustine's misplaced concepts of Just War.... http://english.pravda.ru/opinion/columnists/20-08-2009/108963-west-0 Wenn man da weiterliest, dann erfährt man, daß die orthodoxe Ostkirche immer schon wußte, daß Krieg Sünde ist und sie ist natürlich die einzig wahre Kirche. Man bedenke das alles bitte auch. Auserwählt Gefährlich sind religiöse, weltanschaulich oder politisch tief überzeugte Menschen, wenn sie sich (1a) im Besitz der alleinigen oder gar noch schlimmer (1b) im Besitz der allein seligmachenden Wahrheit wähnen, (2) von Gott (Geist, Gruppe, Clan, Gesellschaft, Natur, Vernunft, Symbolische Macht) persönlich auserwählt wähnen und (3) einen Missionierungsauftrag von Gott (Geist, Gruppe, Clan, Gesellschaft, Natur, Vernunft, Symbolische Macht) erhalten wähnen ohne ein ausdrückliches Toleranzgebot gegen Andersdenkende auferlegt zu bekommen oder sich selbst aufzuerlegen. Man mag sich wundern, Wort und Begriff "auserwählt" hier in solch herausgehobener und nicht gerade schmeichelhafter thematischer Umgebung zu finden, noch dazu, wo dieser Begriff doch von einigen großen Weltreligionen scheinbar positiv in Anspruch genommen wird. Wir werden aber sehen, daß dieses sich erwählt oder auserwählt fühlen die psychopathologische Grund- Wurzel allen Übels ist. Die Juden halten sich für das von Gott auserwählte Volk, die Christen halten sich ebenfalls von Gott für auserwählt und auch die Moslems nehmen das für sich ebenso in Anspruch wie unzählige religiöse Sekten dieser Welt. Im weltanschaulich- ideologischen (z.B. Proletarier aller Länder vereinigt Euch), philosophischen (z.B. abendländisches Kulturerbe; auserwählte Rationalität als 'Gott' der Aufklärung), wissenschaftlichen (z.B. biologisch- rassistische z.B. Überlegenheit der weißen Rasse), sozialdarwinistischen und politischen (z.B. nationalistische; nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer, Versklavung in der Antike und später der Neger, Ausbeutung der armen und schwachen Länder durch die starken und reichen Länder ( Kolonialismus, Imperialismus) Bereich gibt es ebenfalls zahlreiche Auserwählt- Syndrome. Alle Diktatoren dieser Welt haben sich durch ihre Macht faktisch eine auserwählte Stellung geschaffen, gebärden sich als Herren über Leben und Tod, - lassen - morden, rauben, stehlen, plündern, nötigen, erpressen, wie es ihnen und ihren Söldnern gefällt. Meist kommt im religiösen Bereich noch eine besondere Anmaßung und Vermessenheit hinzu, wenn man sich Von Gott auserwählt wähnt: Welch eine Erhöhung, wenn das höchste und allmächtigst gedachte Wesen der Welt, ein Volk, eine Gruppe oder gar einen einzelnen ganz persönlich erwählt! Von Gott persönlich erwählt worden zu sein, bedeutet natürlich einen ganz besonderen, hervorragenden und herausragenden Rang und Status gegenüber allen anderen, was die eigene Stellung erhebt und alle anderen erniedrigt. Das kann nicht im Sinne der Menschenrechte sein. Auserwählt, das bedeutet zunächst, sich selbst zu erhöhen und über Andere und Fremde sich zu erheben, dahinter steckt der ebenso einfache wie primitive Wunsch, der Größte, Beste, Schönste, Stärkste oder allgemein, der Wertvollste, ein Auserwählter zu sein. Die Auserwählt- Selbsterhöhung bedeutet in den allermeisten Fällen zugleich eine Erniedrigung der anderen, Andersartigen, Fremden. Damit ist der Boden für Faschismus, Fanatismus und Größenwahn bereitet. Auserwählt-Syndrome ....Noch wichtiger als das Dritte Reich ist die Bezeichnung Tausendjähriges Reich, die aus der Offenbarung des Johannes stammt. Hitler zögerte zu keinem Zeitpunkt, seinen politischen Willen als religiös auszugeben. Schon vor dem Münchener Putsch vom 9.11.1923 äußerte er sich so: „Von unserer Bewegung geht die Erlösung aus, das fühlen heute schon Millionen. Das ist fast wie ein neuer religiöser Glaube geworden!“..... Dieses „fast“ deutet darauf hin, daß er durchaus um seine politische Manipulation weiß: Rücksichtslos stimuliert er die religiösen Erwartungen, setzt damit auch auf den Heilsbegriff Tausendjähriges Reich und spielt perfekt auf der Klaviatur der deutschen Psyche..... http://www.gral.de/index.php?page=3434 Offenbarung 20: ...Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie... Bibel-online - Direktlink - Tausendjähriges Reich - Offenbarung 20 Mathäus 13,41: ..des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die da unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappen. Bibel-online - Direktlink - Mathäus 13,41 (Biblisches Auschwitz? Gibt es Auswege aus dem biblischen Faschismus?) Wer weiß, vielleicht leben wir wirklich in der Zeit, in der Jeremias Prophezeiung in Erfüllung geht? Jeremia 8,10: Priester und Propheten gehen mit Lüge um und heilen den Schaden meines Volks nur obenhin, indem sie sagen: «Friede! Friede!», und ist doch nicht Friede. Sie werden mit Schande dastehen, weil sie solche Greuel getrieben haben; aber sie wollen sich nicht schämen und wissen nichts von Scham. Darum sollen sie fallen unter den Fallenden, und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen, spricht der HERR. Bibel-online - Direktlink - Jeremia 8,10 Eine einzige Stelle im Matthäus-Evangelium besagt, daß Jesus mit einem Wortspiel Simon, dem Sohn des Jonah, den Namen Petrus, Felsen gab (lateinisch "petra") mit den Worten, auf diesen Felsen werde er seine Kirche bauen (Matthäus 16,18-19). Die sogenannte Petrus-Passage ist allerdings eine Fälschung. Sie wurde um das 3. Jahrhundert n. Chr. aus politischen Gründen nachträglich eingefügt, um das Primat des Heiligen Stuhls gegenüber rivalisierenden östlichen Kirchen zu behaupten. Das steht hier bei den Lügen der Kirche Das alleine wäre natürlich kein guter Hinweis, alleine deshalb, weil wir wohl hier nicht die Mittel und Wege haben, das zu prüfen. Allerdings wird sich derselbe Apostel wohl kaum so total widersprechen:
Mathäus 23,9: Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen........ Und schon gar nicht "Heiliger Vater", oder?
13. Dezember 2006
Wer in der Bibel liest, der wird leicht zum Dissidenten? Der Kirchenstaat Vatikan existiert erst seit 753 n. Chr. Die Frage ist aber, ob es nicht schon früher feindliche Ubernahmeversuche und Machtansprüche gab, bzw. ob das untergehende römische Reich nicht durch das Christentum überleben sollte. Nachdem wir ja Glaubensfreiheit haben, kann ich ja sagen, wie ich die Bibel verstehe. Das Gleichnis von der Blindheit des Paulus bedeutete höchstwahrscheinlich, daß er nicht mehr durchblickte, und später haben sie ihn dann in das Geheimdienstbüro in Damaskus gebracht, wo er neue Instruktionen bekam. Oder hat die Bekehrung noch früher begonnen? Die Initialen J.C könnten auch Julius Cäsar heißen, mag es nun Zufall sein, oder Gottes Wille. Die Zeugen Jehovas haben das Wort Gott aus der Bibel gestrichen und im alten Testament 6973 Mal und im neuen Testament 237 Mal durch Jehova ersetzt, wie man aus der Jehova Bibel entnehmen kann. Ich spiele jetzt einmal "Zeuge des Kaisers". Und ich empfehle, diesen Aspekt im Hinterkopf zu behalten. Weil ich gerade nichts besseres finde, nehme ich den Beitrag von SchweinchenSchlau als Beispiel her: Zitat: Und hier nun: Die "Zeugen des Kaisers"- Aus der schönen neuen Welt-Übersetzung der hl. Schrift:
"Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiß, dass es sterben wird. Die Verdrängung dieses Wissens ist das einzige Drama des Menschen." (Friedrich Dürrenmatt) Die Mainstream-Christen sind Verdränger vor dem Herrn. Sie haben ein großes Problem. Man kann mit ihnen nicht über Leben und Tod reden. Sie verwechseln das, weil sie glauben, es gibt keinen Unterschied. Deshalb sagen sie: Leben ist Tod und Tod ist Leben. Wenn Jesus von Leben spricht, dann meinen sie Tod. Wenn Bush von Krieg spricht, dann meint er eigentlich Frieden. "Ich möchte nur, dass Sie wissen, dass wir, wenn wir über Krieg reden, eigentlich über Frieden reden." George W. Bush, 18. Juni 2002 In letzter Zeit bin ich sehr nachdenklich geworden. Was die religiösen "Spaltprodukte" betrifft. Auch aufgrund der Debatten mit Lutheristen. Um es vorwegzunehmen: Werden die Spaltungen nach unten hin immer strahlender? Zuerst kam die Spaltung Katholizismus, dann der Islam. Trotzdem beides erste, oberste Ebene. Spaltung von ganz oben. Der Katholizismus wurde in Deutschland gespalten. Es gab, soviel ich weiß, eine Abstimmung im Amerika, die nur knapp erreicht hat, daß dort Englisch gesprochen wurde. Wir dürfen uns aber glücklich schätzen, daß die deutsche Religion letztlich Amerika erobert hat.. Außerdem zeigte auch Nordirland, welchen Sprengstoff diese Spaltung auf 2. Ebene brachte. Der andere Arm, der Islam, sieht sich auf der 2. Ebene gespalten in Suniten und Schiiten. Wobei wohl die Suniten, mit dem wahabitischen Herrscherhaus Saudiarabies im Zusammenhang stehend, die Ursprünglicheren sind (vergleichbar mit den Katholiken), während meiner Meinung nach die Schiiten eher mit den Evangelischen vergleichbar wären. Die Hochburg der Schiiten befindet sich in Mashad (Iran), und spielt außerhalb des Irans kaum eine Rolle. Amerika und Iran. Die Spaltungen 2. Ebene steht sich nun gegenüber. Und nun geistern auch noch solche Nachrichten durchs Netz: ....Merkels Vater, Horst Kasner, war nicht ein bescheidener Pfarrer, sonden ein bedeutender Mann in der DDR-Kirchenpolitik, in der er zusammen mit dem einflussreichen Clemence de Maizière,einem registriertem Informanten der Stasi, die DDR-Pläne mit den Kirchen vorantrieb, vor allem die Abspaltung der evangelischen Kirche in der DDR von der Evangelischen Kirche des ganzen Deutschlands. Er war Mitglied der von Moskau gesteuerten Christlichen Friedenskonferenz (CFK) und im von der Staatssicherheit gelenkten Weißenseer Arbeitskreis..... http://www.duckhome.de/tb/archives/6860-Aufklaerung-Stasi,-Spitzel,-Merkel,Tillich,-Althaus,-Wulff,-Beust,-Carstensen-und-andere-Merkwuerdigkeiten.html Ist das die Spaltung auf dritter Ebene? Erklärt das warum die, ich nenne das jetzt einfach: "einheits-neoevangelikale" Bewegung, so fundamentalistisch wird? Oder kann man das nicht so sehen? ________________________________ Ich unterstelle hingegen, daß Jesus kein Heuchler war und Leben meint wenn er von Leben spricht. Das folgende Zitat spricht stark dafür, daß sich das so verhält: Matthäus 7,14: "Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!" Wenige sind's. Damit ist bestimmt das ganze Mainstream-Christentum gemeint. ...Die Gleichgültigkeit vertreibt aus dem Gemüt die ungestümen Bewegungen, die phantastischen Wünsche, die blinden Neigungen. Die Unempfindlichkeit verschließt der zärtlichen Freundschaft, der edlen Dankbarkeit, den gerechtesten und rechtmäßigsten Gefühlen den Zugang zum Gemüt. Indem die Gleichgültigkeit die menschlichen Leidenschaften aufhebt oder, besser gesagt, der Leidenschaftslosigkeit entspringt, sorgt sie dafür, daß die Vernunft ohne Rivalen ihre Macht freier ausübt. Die Unempfindlichkeit dagegen macht aus dem Menschen, indem sie alles Menschliche aufhebt, ein wildes und isoliertes Wesen, das die meisten Bande zerrissen hat, die ihn mit der übrigen Welt verknüpft haben. Auf Grund der Gleichgültigkeit gleicht die ruhige und stille Seele schließlich einem See, dessen Wasser - ohne Gefälle, ohne Strömung und gegen Winde geschützt - keine eigene Bewegung hat und nur die Bewegung annimmt, die ihm das Ruder des Schiffers gibt. Wird die Seele aber durch die Unempfindlichkeit gelähmt, so gleicht sie dem Eismeer, das eine ungeheure Kälte bis in seine Tiefen erstarren ließ und dessen Oberfläche dadurch so hart geworden ist, daß die Eindrücke von allen Gegenständen, die sie treffen, auf der Stelle verschwinden, ohne sich weiter verbreiten zu können und ohne die geringste Erschütterung oder die leiseste Störung zu verursachen. Die Gleichgültigkeit bringt Weise hervor, die Unempfindlichkeit dagegen Ungeheuer...... (Quelle nicht mehr auffindbar) Lukas 9,60: Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben Bibel-online - Direktlink - Rechte Nachfolge Lukas 6,37 Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. »'Richtet nicht!' sagen sie, aber sie schicken alles in die Hölle, was ihnen im Wege steht« (Friedrich Nietzsche, Philosoph) Das Erste Gebot, man solle sich kein Bild von IHM machen, muß wohl vor allem als Berufsverbot für Theologen verstanden werden. (unbekannt) »Der einzige Christ starb am Kreuz!« (Friedrich Nietzsche, Philosoph) |