Wohlfahrtsimperium Caritas und Diakonie
Verwandte Themen:    Die Kosten des Kirchensystems    Kirche und Mafia    Sogar Mutter Teresa ist ein Betrug    Pressemeldungen Kirche


Februar 23, 2010
...Caritas und Diakonie - Moderner Sklavenhandel

Gemeinnützige Träger wie Caritas oder Diakonie, erhalten pro betreutem 1-Euro-Jobber monatlich etwa 500 bis 1.000 Euro vom Staat, vertreten durch den Steuerzahler. Dafür richten diese Trägergesellschaften für die Dauer des 1-Euro-Jobs einen Dauerauftrag bei ihrer Bank ein und zwar für die Überweisung der “Mehraufwandsentschädigung” in Höhe von durchschnittlich 150 Euro pro 1-Euro-Jobber pro Monat. Für ihre Bemühungen vereinnahmen die Trägergesellschaften dann den Differenzbetrag zu den monatlich vom Staat erhaltenen 500 bis 1.000 Euro. Zusammen mit den Lohnkostenzuschüssen für die Einstellung Langzeitarbeitsloser addiert sich das auf sieben Milliarden Euro pro Jahr. Ein lukratives Geschäft.

Die 1-Euro-Jobber führen dann Tätigkeiten durch wie z.B. in monatelanger Arbeit gebrauchte Riesenpuzzlespiele auf Vollständigkeit zu überprüfen oder Bäume im Park zu zählen. Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt...
weiterlesen: Caritas und Diakonie - Moderner Sklavenhandel
 

 
04. Dezember 2006
Caritas & Co.
Die heimlichen Geschäfte der Wohltäter
 
Caritas & Co. sind zu einem gigantischen Wohlfahrtsimperium geworden: Sie betreuen Kinder, beraten Süchtige, pflegen Alte. Aber unter dem Siegel der Gemeinnützigkeit verbergen sich Intransparenz und Ineffizienz.
 
...Nächstenliebe hilft nicht nur den vielen Bedürftigen. Die organisierte Menschenfreundlichkeit nährt zugleich eine gigantische Wohltäterindustrie. Mit 80.000 hauptamtlich Beschäftigten ist das Rote Kreuz eher ein kleiner Player.
 
Notorische Verschwiegenheit
Caritas & Co.: Die heimlichen Geschäfte der Wohltäter
 
Die ganz Großen der Branche heißen Caritas (katholisch) und Diakonisches Werk (evangelisch), die zusammen fast eine Million Mitarbeiter auf ihren Gehaltslisten führen. Allein die Zahl der Arbeitsplätze bei den großen fünf der Mildtätigkeit hat sich seit 1970 mehr als verdreifacht. Marktführer Caritas ist mit knapp 500.000 Beschäftigten der größte private Arbeitgeber in Deutschland. Aber niemand weiß das....
 
... „Es ist kaum zu glauben, wie aufgebläht die Verwaltungen der Verbände sind“, kritisierte schon vor Jahren der damalige Pforzheimer Oberbürgermeister Joachim Becker: „Für alles gibt es Referenten, Unterreferenten und Sachbearbeiter in großer Zahl.“
 
Gegen den gerne erweckten Anschein spielen Spenden und private Zuwendungen zur Finanzierung der Wohlfahrtspflege eine sehr untergeordnete Rolle. Schätzungen zum Spendenaufkommen schwanken zwischen 2 und 4 Milliarden jährlich....
 
...55 Milliarden Umsatz
Der Umsatz der Gesamtbranche liegt aber, Rechnungen des IW zufolge, bei 55 Milliarden Euro. Über 80 Prozent der Einnahmen stammen aus dem Füllhorn des Sozialstaats, aus dem sich die Wohltäter meisterhaft zu bedienen wissen.
 
Es ist allemal das Geld anderer Leute, welches Caritas & Co. ausgeben: Darunter sind Ausschüttungen aus dem staatlichen Glücksspielmonopol, Zuwendungen von gerichtlich eingestrichenen Geldauflagen und vor allem Mittel aus Pflege- oder Krankenversicherungen.
 
„Wenn die Verbände die Kürzungen des Sozialetats geißeln, dann tun sie das nicht nur im Namen der Nächstenliebe, sondern auch, um das finanzielle Wohlergehen ihrer eigenen Kindertagesstätten, Fortbildungshäuser und Beratungsdienste zu sichern“, sagt IW-Mann Enste. Der Sozialstaat nährt die Wohlfahrtsindustrie bestens...
...Private Wettbewerber haben das Nachsehen...
...Kartell von Caritas & Co....
http://www.faz.net/....~Ecommon~Scontent.html
 

 
14.11.2009 - GELNHAUSEN
Kritik an Sparplänen der Landeskirche nimmt zu - Unterschriftensammlung und Brief
..."Sehr geehrter Herr Bischof Prof. Dr. Hein! Nun endlich, da die Politiker die Bedeutung von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft erkannt haben, versuchen sie, die junge Generation mit Kindergelderhöhung und Elterngeld von der Kinderfreundlichkeit Deutschlands zu überzeugen. In einer Zeit, in der Ganztagsschulen erwünscht sind, um allen Kindern möglichst gleiche Bildungschancen zu bieten, erlaubt sich die Kirche von Kurhessen-Waldeck massive Stellenstreichungen im Bereich der Jugendbetreuung. Auch hier wird die allgegenwärtige Krise als Auslöser kolportiert.
 
Es überrascht, dass die gleichen Muster angewandt werden, die die Kirche andernorts kritisiert. Nicht das 'Management' wird für Fehlentwicklungen zur Verantwortung gezogen, sondern die Jugendlichen, das schwächste Glied in der Kette, sind die Leidtragenden.
 
Dass nun von Ihnen, Herr Bischof, vermehrt ehrenamtliche Tätigkeit eingefordert wird, empfinden die in unserer Gemeinde mit sehr großem Engagement tätigen Freiwilligen als Affront. Zusätzlich wird die ausgezeichnete, unermüdliche Arbeit unseres Jugenddiakons in keiner Weise gewürdigt....
http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/lokales/main-kinzig-kreis/gelnhausen/7864187.htm
 

 
Online-Flyer Nr. 222 vom 04.11.2009
"Wirtschaftsfrieden" auf Erden - und Gerechtigkeit im Himmelreich? - II
Christliche Gewerkschaften - ein aktueller Streifzug

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14435
 
Online-Flyer Nr. 222 vom 04.11.2009
"Wirtschaftsfrieden" auf Erden - und Gerechtigkeit im Himmelreich? - I
Christliche Gewerkschaften - ein historischer Streifzug

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14417
 
Online-Flyer Nr. 218 vom 07.10.2009
Endet bald das Privileg?
Arbeit für Gotteslohn

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14325
 

 
17.03.2007
Synode lässt sich von Diakonie-Demo nicht beirren
S t u t t g a r t (idea) - Unbeeindruckt von massiven Protesten gegen Lohndumping hat die württembergische Synode ein neues Arbeitsrecht für rund 40.000 Beschäftigte in der Diakonie verabschiedet. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Mit großer Mehrheit beschloss das Kirchenparlament am 16. März, dass Diakonie-Einrichtungen vom allgemeinen kirchlichen Tarifvertrag in Württemberg abweichen und den durchschnittlich sechs Prozent geringeren Tarif des Diakonischen Werks der EKD anwenden dürfen.
Nur durch geringere Personalkosten könne man dem wachsenden Druck privater Anbieter auf dem Markt sozialer Dienstleitungen standhalten, hieß es.....
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/allg/diakonie.html
 

 

Das christliche Wohlfahrtsimperium Caritas und Diakonie.
....Carsten Frerk hat darüber ein Buch geschrieben mit dem Titel "Caritas und Diakonie in Deutschland".....
....Konzerne der christlichen Nächstenliebe?...
...Die Geldschwemme der Amtskirchen.....
..Quintessenz: Was tun denn nun die Kirchen und deren Wohlfahrtskonzerne an Gutem? Im Grunde genommen wenig! Denn was sie auch tun, es geschieht immer mit öffentlichen Geldern, über die sie größtenteils völlig unkontrolliert bestimmen können.......
...Ausnützung von Ein-Euro-Jobbern.....
http://www.wahrheitssuche.org/caritas-diakonie.html
siehe auch hier:
http://karl-heinz-heubaum.homepage.t-online.de/27wh-kir.htm
 
Carsten Frerk: Caritas und Diakonie in Deutschland. Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2005, 366 Seiten, ISBN 3- 86569-000-9, Euro 22,50

Carsten Frerk, ich erinnere mich, da gab es einen Artikel vom 22.06.2005:
 
»Mitarbeiter mußten in die Kirche eintreten«
Caritas und Diakonie bekommen nur 1,8 Prozent ihrer Gelder von den Kirchen. Die restlichen 44 Milliarden Euro berappt der Steuerzahler. Ein Gespräch mit Carsten Frerk
 
* Carsten Frerk ist freier Autor. Er hat jetzt das Buch »Caritas und Diakonie in Deutschland« veröffentlicht und nennt darin erstmals exakte Zahlen und Details zur Finanzierung dieser beiden christlichen Wohlfahrtskonzerne.
 
F: Viele Menschen begründen ihren Verbleib in der Kirche damit, die kirchlichen Wohlfahrtsverbände täten so viel Gutes. Wieviel Gutes tun Caritas und Diakonie?
 
Die machen das gleiche wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV) oder die Volkssolidarität. Der Unterschied ist, daß sie sich mit dem Kreuz schmücken und glauben machen, ihre Arbeit sei nur durch erhebliche Kirchenzuschüsse möglich.
 
Das ist falsch. Caritas und Diakonie setzen im Jahr zusammen 45 Milliarden Euro um. Das Geld kommt aus öffentlichen Mitteln ..........
Aus dem Artikel: http://www.jungewelt.de/2005/06-22/022.php
 
und einen weiteren Artikel vom 11.07.2005:
 
Sumpfiges Imperium
Caritas und Diakonie besitzen zusammen ein Immobilienvermögen im Wert von 230 Milliarden Euro. Carsten Frerk legt exakte Zahlen über die kirchlichen Wohlfahrtskonzerne vor Aber die Kirche tut doch so viel Gutes", wird einem oft entgegengehalten, wenn man jemanden zum Kirchenaustritt bewegen will. Gegenüber diesem Argument verblassen alle Hinweise auf die Abermillionen Toten, die allein die katholische Kirche bis auf dem Gewissen hat. Ohne Wirkung bleibt auch der Verweis darauf, daß gerade der Vatikan sich mit fast jedem faschistischen oder faschistoiden Regime bestens versteh.. Man kann ebenso die Unterdrückung der Frauen anführen, den himmelschreienden Blödsinn bei der Begründung der Jungfrauengeburt oder der heiligen Dreifaltigkeit - es nützt nichts: Die Kirchen tun Gutes, sie haben ja die Caritas und die Diakonie. Und dafür zahlt man gerne Kirchensteuer.
 
Finanzstrukturen
 
Wieviel Gutes tun die Kirchen tatsächlich? In seinem Buch "Caritas und Diakonie in Deutschland" ist es Carsten Frerk wohl erstmals gelungen, die finanziellen Strukturen dieser beiden Mammutorganisationen der "christlichen Nächstenliebe" zu durchleuchten. Das Ergebnis vorweg: Beide zusammen setzten 2002 rund 45 Milliarden Euro um (Caritas 25 Milliarden Euro, Diakonie 20 Milliarden Euro). Die Amtskirchen steuerten dazu 828 Millionen Euro bei - eine gigantische Summe zwar, aber nur 1,8 Prozent der gesamten Finanzierung. 98,2 Prozent des Gesamtumsatzes berappt der Steuerzahler.
 
Es ist schon vermessen, die 1,8 Prozent Kirchenmittel als Beweis dafür zu nehmen, daß die Kirche Gutes tut. "Diese kirchlichen Gelder gehen dann übrigens (so gut wie ausschließlich) in drei Bereiche: für die Kindertagesstätteneinrichtungen (376 Millionen Euro) - dort wird der Nachwuchs der Kirchensteuerzahler erzogen -, in die Verbandsarbeit (300 Millionen Euro) - dort wird konfessionelle Gesundheitspolitik betrieben - und in die Beratungsdienste (146 Millionen Euro) - in denen dafür gesorgt wird, daß die Beratenen auch den Weg in die stationären Einrichtungen der beiden Werke finden." Werbungskosten in Höhe von 828 Millionen Euro also - man darf schließlich nicht vergessen, daß ein Kirchenschäfchen am Ende seines Berufslebens so viel Geld an die Schwarzröcke gezahlt hat, daß man als sogenannter Durchschnittsverdiener davon locker ein Einfamilienhaus finanzieren kann. ......
http://www.jungewelt.de/2005/07-11/022.php
 


Do 01.06.06
Diakonie setzt Mitarbeiter unter Druck
..........Hannelore Rohlfing arbeitet seit acht Jahren als Altenpflegerin in der diakonischen Einrichtung ‚Friedehorst' in Bremen. Ihr Einsatz für die Heimbewohner ist tadellos. Kürzlich flattert ihr Post ins Haus. Der Absender: ihr Arbeitgeber. Der Inhalt: eine Abmahnung. Darin heißt es: Zitat:
"Sollte es erneut zu einer derartigen, geradezu verleumderischen Äußerung kommen, müssen Sie mit einer Kündigung rechnen."
 
Was war geschehen? Im Januar berichtete KONTRASTE über das diakonische Werk. Künftig soll Personal nur noch über eine Leiharbeitsfirma beschäftigt werden. Konsequenz: die Löhne werden niedriger, der Kündigungsschutz wird gelockert. Dies alles im Auftrag des kirchlichen Arbeitgebers. Methoden, die viele Angestellte kritisieren, unter anderem von Frau Rohlfing. Sie sagte damals gegenüber KONTRASTE:
 
Hannelore Rohlfing, Altenpflegerin "Friedehorst", 26.1.2006
"Es ist einfach nicht christlich, wie sich unsere Geschäftsführung den Angestellten gegenüber verhält. Da wird nach außen immer der christliche Gedanke proklamiert. Aber ansonsten?"
 
KONTRASTE "Was dachten Sie, als Sie die Abmahnung gelesen haben?"
Hannelore Rohlfing, Altenpflegerin "Friedehorst"
"Meine spontane Reaktion war: das kann doch wohl nicht angehen, ich habe nur meine Meinung geäußert."
 
KONTRASTE hat sich um ein Interview mit der Geschäftsleitung von ‚Friedehorst' bemüht. Leider vergeblich. Stattdessen erhielten wir nur eine schriftliche Mitteilung. In der heißt es:
Zitat:
"Zu schwebenden Rechtsverfahren nehmen wir grundsätzlich keine Stellung."...........
http://www.rbb-online.de/kontraste/beitrag/2006/nachtrag_diakonie.html
 

Übersichtsseite 'Spirituelles, Kirchenkritik, Gesellschaftskritik'