05.03.2009 Neunjähriges Mädchen Vergewaltigt und exkommuniziert Die katholische Kirche in Brasilien exkommuniziert ein neun Jahre altes Mädchen, das nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung durch ihren Stiefvater ihre Zwillinge abgetrieben hatte. Trotz der Natur des Falls müsse die Kirche an ihrer Ablehnung der Abtreibungen festhalten, erklärte Erzbischof........... ......Klinikdirektorin Fatima Maia sagte, die Schwangerschaft habe ein ernstes Risiko für das 36 Kilogramm schwere Mädchen dargestellt. "Sie ist sehr klein. Ihre Gebärmutter kann kein Kind halten, geschweige denn zwei Kinder." http://www.sueddeutsche.de/panorama/63/460695/text/ Mittwoch, 18. Februar Jesuitenorden in den USA beantragt Gläubigerschutz Portland/USA (AP) Als Reaktion auf Dutzende Klagen gegen Priester wegen sexuellen Missbrauchs hat der Jesuitenorden im Nordwesten der USA Gläubigerschutz beantragt. Die entsprechenden Unterlagen wurden am Dienstag beim US-Insolvenzgericht in Portland eingereicht. Die Provinz Oregon des katholischen Ordens führt darin ein Vermögen von weniger als fünf Millionen Dollar (vier Millionen Euro) und Verbindlichkeiten von fast 62 Millionen Dollar auf.... http://de.news.yahoo.com/1/20090218/tpl-jesuitenorden-in-den-usa-beantragt-g-cfb2994.html 18.02.2009 MISSBRAUCHSKLAGEN US-Jesuiten sind pleite Der Jesuitenorden zieht die juristische Notbremse: Als Reaktion auf Dutzende Klagen gegen Priester wegen sexuellen Missbrauchs haben Jesuiten in den USA Gläubigerschutz beantragt. Die Entscheidung stieß auf Kritik..... http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,608488,00.html 09.02.2009 Papst publiziert in rechtsextremem Verlag Benedikt XVI philosophierte 1998 in einem Buch des rechtsextremen Verlags «Aula» über «Freiheit und Wahrheit». Herausgeber des Buchs ist ein ehemaliger SA-Sturmführer. ....Benedikt XVI publizierte noch als Kardinal 1998 einen Text mit dem Titel «Freiheit und Wahrheit» in einem Buch des Aulaverlags in Graz. Der Verlag wird von offizieller Stelle – unter anderem vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) – als rechtsextrem eingestuft. Das berichtet heute die Zeitung «Österreich». Bücher zur glorreichen deutschen Vergangenheit Im Online-Buchladen des Verlages werden zur Zeit einschlägige Werke angeboten. So preist «Aula» unter anderem die Bücher «Hitlers letzter Trumpf», «Die Vorgeschichte des deutschen Volks», «Der letzte Mythos – Wer entfesselte den Zweiten Weltkrieg» oder auch ein Puzzle mit Deutschland in seinen Grenzen von 1937 an...... http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Papst-publiziert-in-rechtsextremem-oesterreichischem-Verlag/story/23818708 20.02.2009 Kardinal Joseph Ratzinger hatte vor zehn Jahren schon keine Scheu vor der extremen Rechten. Ein Aufsatz aus seiner Feder findet sich nämlich in einem Kompendium zum Jahr 1848, welcher als Autoren so ziemlich alles versammelte, was sich damals hart an der Grenze zum Verbotsgesetz bewegte. http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/ratzinger-in-der-aula/ 8.02.09 Spiegel Online: Christliche Eiferer hetzen an der Uni H a m b u r g (idea) – Ein bedrohliches Bild von evangelikalen Hochschulgruppen zeichnet der Internetdienst „Spiegel Online“ (Hamburg). In einem Beitrag vom 4. Februar wird über die Aktivitäten des Missionswerks „Campus für Christus“, der SMD (Studentenmission in Deutschland) und anderer christlicher Gruppen an Hochschulen berichtet. Wie es heißt, hetzten „einige Eiferer“ auf dem Campus gegen Schwule und Abtreibung. Das Münchner „J-House-Café“ (Jesus-Haus-Café) wird beispielsweise in die Nähe islamischer Fundamentalisten gerückt. „Handelt es sich bei Radikalen wie ,J-House-Café’ vielleicht, ähnlich wie bei muslimischen Gotteskriegern, die an die 72 Jungfrauen im Paradies glauben, um pure Schlichtheit im Geiste?“, fragt der Autor. Harmlos sei „die Verblendung“ nicht..... http://www.idea.de/index.php?id=917& tx_ttnews[tt_news]=72374&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=1e6bda1e8f Linz, 31.01.09 Papst ernennt konservativen Bischof Der Papst sorgt für neuen Zündstoff: Er hat Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof von Linz berufen, obwohl der Ultrakonservative gar nicht auf der Vorschlagsliste des Bistums stand. .... Als der Hurrikan "Katrina" im Jahr 2005 die US-Küstenstadt New Orleans zerstörte, verkündete Wagner im Pfarrblatt seiner damaligen Gemeinde: "Es ist wohl kein Zufall, dass in New Orleans alle fünf Abtreibungskliniken sowie Nachtklubs zerstört wurden." Nach der Tsunami-Katastrophe 2004 merkte er an, dass die Flutwelle nicht zufällig zu Weihnachten aufgetreten sei, wenn die Leute aus dem reichen Westen ins arme Thailand flüchteten. Zuvor hatte Wagner bereits junge Leute vor der Harry-Potter-Lektüre gewarnt, da er hinter den Büchern von Joanne K. Rowling "Satanismus" vermutete...... http://www.focus.de/politik/deutschland/linz-papst-ernennt-konservativen-bischof_aid_366587.html ..... Diese Entscheidung macht viele Gläubigen zum Gespött, missachtet ihren intensiven Einsatz für eine menschenfreundliche Kirche und dekretiert sie zu scheinbar rechtlosen, unmündigen Befehlsempfängern kirchlicher Obrigkeit. Dies können und werden sie sich aber nicht gefallen lassen. Für viele Gläubige ist diese Ernennung der buchstäbliche letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen wird. Wir sind Kirche versteht jene, die nun aus Gewissensgründen diese Kirche verlassen wollen. Sie ladet sie trotzdem ein, nicht auszutreten sondern aufzutreten sondern gemeinsam konkreten Widerstand zu leisten...... http://www.pr-inside.com/de/rom-spaltet-r1036593.htm 24.01.2009 Vatikan Papst rehabilitiert Holocaustleugner Bischof Richard Williamson stritt in einem TV-Interview den Massenmord an den Juden ab. Der Brite gehört zu einer ultrakonservativen Gruppe, die sich einst von der katholischen Kirche abspaltete. Nun hob Papst Benedikt die Exkommunizierung von Bischöfen wieder auf - trotz massiver Proteste.... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,603355,00.html Bischof leugnet Gaskammern Stuttgart, 23.1.09 (Kipa) Der 1988 durch Erzbischof Marcel Lefebvre zum Bischof geweihte Brite Richard Williamson hat in einem Interview mit einem schwedischen Fernsehsender die Existenz der Nazi-Gaskammern geleugnet. - Williamson gehört zu jenen vier Bischöfen, deren Exkommunikation Papst Benedikt XVI. aufheben will..... http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=191123 Vatikan hebt Exkommunikation auf - Wortlaut Rom, 24.1.09 (Kipa) Der Vatikan hat am Samstag, 24. Januar, die Exkommunikation für vier Traditionalisten-Bischöfe aufgehoben. Die Presseagentur Kipa dokumentiert das entsprechende Kommunique des vatikanischen Presseamtes in einer offiziellen vatikanischen Übersetzung: Der Heilige Vater hat nach einer längeren Phase des Dialogs zwischen dem Apostolischen Stuhl und der Priesterbruderschaft St. Pius X., vertreten durch den Generaloberen, S.Exz. Bischof Bernard Fellay, den Antrag angenommen, der von dem Bischof mit Schreiben vom 15. Dezember 2008 - auch im Namen der drei anderen Bischöfe der Bruderschaft, S.Exz. Bischof Bernard Tissier de Mallerais, S.Exz. Bischof Richard Williamson und S.Exz. Bischof Alfonso de Galarreta - neu formuliert worden war, um die Exkommunikation aufzuheben, die vor 20 Jahren über sie verhängt worden war....... http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=191158 Hintergründe dazu, Presse von Anfang Dezember: 6.12.08 Trappisten im Glück Bischof Mussinghoff respektiert Rückkehr der Trappisten von Heimbach zum alten Ritus .....Die Mönche vom Trappistenkloster Mariawald hatten im November von Papst Benedikt XVI. die Erlaubnis erhalten, zum sogenannten Usus von Monte Cistello zurückzukehren. Darin eingeschlossen ist die Rückkehr zur alten liturgischen Tradition des Ordens in Messfeier und Chorgebet..... ......Die Bruderschaft war 1970 von dem später durch Rom exkommunizierten Traditionalisten-Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) gegründet worden. Ihr Protest richtet sich vordergründig gegen die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965). Im Kern werden das erneuerte Kirchenverständnis, Ökumene, Religionsfreiheit und Demokratie abgelehnt. Auch sie feiern Messen nach altem lateinischem Ritus...... http://www.domradio.de/aktuell/artikel_47357.html 13. Dezember 2008 Der Streit zwischen Juden und Katholiken eskaliert 13. Dezember 2008 Zentralrats-Vize Graumann wirft der Kirche "Ausladung" vor und verlangt Distanzierung von "schlimmsten Klischees gegen Juden" Bonn - Von "Giftmischerei" spricht Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er meint damit einen Brief, der in dieser Woche bei allen katholischen Diözesanbischöfen eingegangen ist. Absender: Die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. des verstorbenen exkommunizierten Erzbischofs Marcel Lefèbvre....... ....Die Juden unserer Tage, heißt es, seien "nicht nur nicht unsere älteren Brüder im Glauben", wie Papst Johannes Paul II. 1986 behauptet hatte. "Sie sind vielmehr des Gottesmordes mitschuldig, solange sie sich nicht durch das Bekenntnis der Gottheit Christi und die Taufe von der Schuld ihrer Vorväter distanzieren." http://www.welt.de/welt_print/article2871451/Der-Streit-zwischen-Juden-und-Katholiken-eskaliert.html Mein Kommentar: Langsam wird klar, welchen Zweck Benedikts Wiedereinführung der alten lateinischen Messe haben sollte: Auf zu neuer Volksverhetzung. Nach dem Krieg kann man mit dem Wiederaufbau wieder "ewiges" Wirtschaftswachstum bekommen. So ist es auch kaum verwunderlich, daß der oberste Militärbischof (http://www.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/a/kmba/....) Benedikts lateinische Messe so sehr befürwortete. Siehe auch zum Thema: Die Karfreitagsfürbitte "für die perfiden Juden" _______________________________________________________ Und weil der Soldat nach Verwesung stinkt, drum hinkt ein Pfaffe voran, der über ihn ein Weihrauchfaß schwingt, daß er nicht stinken kann. Bertolt Brecht, Dichter (1898-1956)
22.1.09 Eklat vor Papst-Ausstellung Streit zwischen Autor Rolf Hochhuth und Ingo Langner, Produzent der Schau zu Papst Pius XII. Es sollte eine Diskussion sein, es wurde ein Eklat. B.Z. hatte Rolf Hochhuth zu einem Rundgang durch die Schau über Papst Pius XII. im Schloss Charlottenburg eingeladen. Hochhuth gilt seit seinem kontroversen Stück "Der Stellvertreter" von 1963 als größter Kritiker von Papst Pius XII. Darin wirft er dem Papst vor, er habe zum Holocaust geschwiegen und sich dadurch mitschuldig gemacht. Ingo Langner, Publizist und Produzent der vom Vatikan initiierten Ausstellung, vertritt naturgemäß eine andere Sichtweise. Langner, der mit Hochhuth durch die Ausstellung ging, hat auch einen Vortrag mit dem Titel "Von Hitler bis Hochhuth" zur Ausstellungseröffnung ausgewählt. Hochhuth, ganz ruhig: "Wie kommt es, dass Sie einen Vortrag zum Thema ,Von Hitler bis Hochhuth' halten lassen?" Langner: "Darin geht es um das Verhältnis der Deutschen zu Papst Pius XII." Hochhuth lauter: "Es gibt keine direkte Verbindung zwischen Hitler und Hochhuth!" Dann wütend: "Es heißt, diese Ausstellung würde meinen ,Stellvertreter' widerlegen." Langner, ebenfalls zornesrot: "Ihr Stück ist seit langem widerlegt." Hochhuth: "Hat sich denn überhaupt etwas Neues gefunden, woraus hervorgeht, dass Pius nicht zum Holocaust geschwiegen hat?" Langner: "Pius XII. hat immer zum Holocaust gesprochen, 1942, 1943." Hochhuth sehr laut: "Hat Ernst von Weizsäcker, Botschafter im Vatikan, gesagt, dass sich der Papst nicht zu einem Protest gegen den Abtransport der Juden hinreißen ließ? Hat er das gesagt oder habe ich das erfunden?" Mit den Worten "Sie sind ein Mann von gestern und kein Diskussionspartner" verließ Langner die Ausstellungsräume...... http://www.bz-berlin.de/BZ/kultur/2009/01/21/eklat-vor-papst-ausstellung/eklat-vor-papst-ausstellung.html Urbi et Schnorrbi gut überstanden? :-) Der päpstliche Segen «Urbi et Orbi» Hamburg (dpa) - Der apostolische Segen «Urbi et Orbi» ist einer der bekanntesten Riten der römisch-katholischen Kirche. Die imperiale Formel «der Stadt und dem gesamten Erdkreis» geht auf die antiken Römer zurück . Die Kirche fügte sie erstmals im 13. Jahrhundert in das offizielle Ritual ein. Das antike Reichsbewusstsein setzte die Stadt Rom (urbs) mit dem Erdkreis (orbis) gleich...... ....Die Zeremonie auf dem Petersplatz ist für alle Gläubigen mit einem Sündenablass verbunden..... http://www.main-rheiner.de/welt/lexikon/objekt.php3?artikel_id=3212912 Papst: «Schwule vernichten Gottes Werk» 23.12.2008 Benedikt XVI. hat die Ausbreitung von Homosexualität mit der Abholzung des Regenwaldes verglichen. Die deutsche Papst-Kritikerin Uta Ranke-Heinemann spricht von einer Drohbotschaft gegen Homosexuelle..... http://www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/Papst-Schwule-vernichten-Gottes-Werk/story/12892989 Papst: Schwule sind Gefahr für Menschheit Vatikan-Stadt (RPO). Papst Benedikt XVI. hat die Homosexualität als Gefahr für die Menschheit bezeichnet. Gleichgeschlechtliche Beziehungen verglich das Kirchenoberhaupt mit der Zerstörung der Umwelt. Homosexuellen-Verbände zeigen sich entsetzt..... http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/653927/Papst-Schwule-sind-Gefahr-fuer-Menschheit.html Ich wünsche auch ein frohes Fest der Liebe. Sicherlich müssen die Schwulen bald wieder ins KZ...... Frankreich/Vatikan: Kein Papst im TV Der führende französische Privatsender TF1 verzichtet erstmals in seiner Geschichte auf die Übertragung der Christmette mit dem Papst. Der Vatikan hat daraufhin gegen die Abschaffung protestiert..... http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=254230 21. Dezember 2008 Die "Theologie" der Mafia und das Schweigen Roms .....Reski hat in ihren Interviews immer wieder jene Gebote herausgefunden, an die Mafiosi glauben. Du sollst nicht ehebrechen ist eines von ihnen. Du sollst nicht töten, kommt nicht vor. Zur Rechtfertigung von Ermordungen gibt es Zeugnisse wie dieses: Da Gott ihn noch nicht zu sich genommen hat, habe ich ihn zu ihm geschickt. Der Vatikan schweigt zu dieser Theologie, der viele jener Priester entschuldigend zustimmen..... http://derstandard.at/?url=/?id=1229796911942 11.12.2008 Tränen der Freude Papst würdigt Lebenswerk Kardinal Meisners - Festschrift in Köln übergeben Papst Benedikt XVI. hat das Lebenswerk des Kölner Kardinals Joachim Meisner zu dessen 75. Geburtstag nachdrücklich gewürdigt. "Du hast nie für Dich selbst, sondern stets aus der Demut des Glaubens, aus der Liebe zu Christus gehandelt", heißt es in einem am Donnerstag in Köln vorgestellten Grußwort in einer Geburtstagsfestschrift. Der Kardinal reagierte sichtlich gerührt und sehr bewegt vor Freude...... http://www.domradio.de/aktuell/artikel_47530.html Warum liebt wohl der B16 unseren Kardio so sehr? Ob die Gründe hier dabei sind? (Eine kleine Meisner-History) 15.04.2007 Kardinal Meisner vergleicht Benedikt mit Jesus ......... Kölns Kardinal Meisner verstieg sich zu der Spekulation, wenn Jesus 80 Jahre alt geworden wäre, hätte er ausgesehen wie Benedikt XVI....... http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,477317,00.html 19/03/2007 Kardinal Meisner eröffnet Papstausstellung in Köln Zur Eröffnung der Papstausstellung im Kölner Maternushaus hat Joachim Kardinal Meisner das bisherige Tun von Papst Benedikt XVI. gewürdigt. Dieser sei ein "großes Geschenk nicht nur für die Katholische Kirche und die Christenheit, sondern für die ganze Welt". Für ihn sei Papst Benedikt der "Mozart in der Theologie"...... http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=123710 06.12.2006 Theologisch voll daneben ...Zur Begründung steht in Meisners Erlass ein Satz, der theologisch so unsinnig wie entlarvend ist: "Das Gottesbild der nichtchristlichen Religionen ist nicht identisch mit dem Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus ist." Dieser Satz ist peinlich unlogisch: Ein Gottesbild ist niemals mit dem lebendigen Gott selbst identisch - Gott sei Dank...... http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/erzbistum_koeln/061206_kommentar.jhtml?rubrikenstyle=kultur Klar, mit dieser Logik muß natürlich jedes Kunstwerk, auf dem nicht Benedikt zu sehen ist, "entartet" sein. 14.09.2007 KARDINAL-PREDIGT Meisner warnt vor "entarteter" Kultur Heftige Kritik an Kölns Erzbischof: In einer Ansprache im Kölner Dom warnte Kardinal Meisner vor einer Entartung der Kultur - und bediente sich damit der Terminologie der Nationalsozialisten. Köln - Bei der Einweihung des neuen Kunstmuseums Kolumba sagte Kardinal Joachim Meisner im Kölner Dom: "Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult im Ritualismus und die Kultur entartet."............. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,505869,00.html Ist er nicht eher ein Witzbold, ein Hofnarr? ein Karnevalsfolklorist ?? 04.01.2007 Meisner betont Nähe von Kirche und Karneval Kölns Erzbischof Kardinal Joachim Meisner hat die Nähe von Kirche und Karneval betont. «Karneval ist in der Kirche Christi geboren, und Karneval bleibt nur Karneval, wenn er mit dem Leben der Kirche fest verbunden bleibt», sagte Meisner am Donnerstagabend bei einem Festgottesdienst anlässlich der Sessionseröffnung im Kölner Dom laut vorab verbreitetem Predigttext....... http://www.pr-inside.com/de/meisner-betont-naehe-von-kirche-und-r36913.htm 08.12.2006 DIE AUSSICHTEN Wenn der Kölner Erzbischof Joachim Meisner schon multireligiöse Feiern an Schulen in seinem Erzbistum verbiete, solle er auch "Nägel mit Köpfen" machen, fordert der grüne Fraktionsvize Reiner Priggen: "Schmeißen Sie endlich die Heiligen Drei Könige aus dem Dom und schicken Sie sie zurück in die Wüste - wo sie herkommen." Schließlich handele es sich bei ihnen wohl um persische oder chaldäische Sterndeuter - "jedenfalls sicher nicht um katholische Christen". http://www.taz.de/pt/2006/12/08/a0004.1/text 24. Februar 2007 .......Nur der Kölner Kardinal Meisner sprang Mixa bei, mit einer verblüffend stammtischartigen Polemik: Die Krippe sei im Neuen Testament doch als Provisorium gedacht gewesen, erst die Neuzeit habe sie zur permanenten Einrichtung gemacht....... http://www.welt.de/welt_print/article733253/Bischof_eiskalt.html 28.05.2007 Interview von "Kirche in Not" zum Pfingstfest 2007 Wer die "pfingstliche Grammatik" beherzige, der setze Gott in seinem Leben an die erste und die Brüder und Schwestern an die zweite Stelle. "Wer so spricht, denkt und handelt, wird von allen Menschen verstanden.".... http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=108421 22.07.2005 »Katholische Folklore mit öffentlichem Geld« ...Aber das ist in Deutschland nichts Neues, es gibt ja hier die »hinkende Trennung« von Staat und Kirche. Z. B. bekommt der Kölner Kardinal Meisner seine 11000 Euro im Monat ja nicht aus den Kirchensteuern, sondern aus dem allgemeinen Steuertopf. Das heißt, jeder Konfessionslose muß seinen Beitrag zu Meisners Gehalt leisten..... http://www.jungewelt.de/2005/07-22/022.php 09.12.2008 US-Präsident Bush: Bibel "wahrscheinlich nicht" wörtlich wahr George W. Bush findet die Evolutionstheorie "interessant" und kompatibel mit der Bibel. .....Weil in den USA, God's own land, die Bibel von vielen wörtlich verstanden und daher die Evolutionstheorie abgelehnt wird, fragt die Interviewerin noch einmal, ob es denn konsistent sei, sie zu schätzen und an die Evolution zu glauben. Bush, der eintrat, den Kreationismus an den Schulen auch zu lehren, war auch bekannt dafür, dass er als "Wiedererweckter" den Kreationisten zuneigt, die mitunter wiederum auch wenig von der Bedrohung durch die von Menschen verursachte Klimaerwärmung halten. Das Argument ist dann oft, dass dann, wenn der allmächtige Gott die Welt und alles in ihr geschaffen hat, der Mensch gar nicht in der Lage sein könne, Gottes Schöpfung zu gefährden. Möglicherweise erklärt sich die Ablehnung von verbindlichen Klimazielen durch Bush nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus diesem religiösen Kontext..... http://www.heise.de/tp/blogs/6/120128 siehe auch: Bush: "Glaube nicht, von Gott erwählt worden zu sein" http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/436351/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do 04. Dezember 2008 Vatikan: Homosexuelle ante portas Der Vatikan verteidigt die Todesstrafe für Homosexuelle", protestierte der italienische Verband für die Rechte der Homosexuellen "Arcigay". Die linke Tageszeitung "Liberazione" rief zu zu einem Massenprotest gegen den Vatikan auf. "Wir könnten alle Bürger auffordern, sich beim Angelusgebet am Sonntag auf dem Petersplatz mit einem rosa Kleidungsstück zu zeigen, die Farbe des Sterns, an dem Homosexuelle in den Konzentrationslagern zu erkennen waren", sagte der Chefredakteur der Tageszeitung, Piero Sansonetti.... http://diestandard.at/?url=/?id=1227287773869 02. Dezember 2008 ...... "Verbündung mit Diktaturen" Die Position des Vatikans sorgte für heftige Kritik in Italien. "Der Vatikan verteidigt die Todesstrafe für Homosexuelle", protestierte der italienische Verband für die Rechte der Homosexuellen Arcigay. "Dank des besonderen Status, den der mittelalterliche Vatikan-Staat bei der UNO genießt, kann die Kirchenlobby Druck auf alle Länder ausüben, damit zivile Rechte nicht anerkannt werden. Der Vatikan verbündet sich somit mit Diktaturen jeglicher Art, darunter auch den islamischen", sagte der Arcigay-Präsident Aurelio Mancuso. Der Verband kündigte Protestkundgebungen vor dem Vatikan an. Das italienische Außenminister bestätigte, dass Italien wie die anderen 26 EU-Partner Frankreichs Dokument zur Aufhebung der Strafbarkeit der Homosexualität unterzeichnet habe. Papst Benedikt XVI. hat in den letzten Monaten wiederholt Eheschließungen unter Homosexuellen verurteilt. (APA).... http://diestandard.at/?url=/?id=1227287581990 04. Dezember 2008 Vatikan übt auch Kritik an UN-Behindertenkonvention Aufzählung Kirche stößt sich an fehlendem Verbot für Abtreibung. Rom. Der Vatikan kritisiert die Behindertenkonvention der Vereinten Nationen, die Ende 2006 von der Vollversammlung angenommen und bereits von mehreren Ländern ratifiziert worden ist. Der Heilige Stuhl wird die Konvention nicht ratifizieren, weil sie kein ausdrückliches Verbot von Abtreibungen enthält..... http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=385674 Mein Kommentar: Die Themen sind umstritten. Der Vatikan sticht jederzeit gerne ins Wespennest um möglichst viele Menschen aufeinanderzuhetzen, wie es scheint..... ....und wieder geht es gegen Theologen, die der geistigen Diktatur nicht linientreu den jesuitischen Kadavergehorsam leisten: 02/12/2008 Vatikan: Lehrverbot gegen Jesuit ausgeweitet Der Vatikan weitet das Lehrverbot für den US-Theologen und Jesuiten Roger Haight. Dem 72-Jährigen werden jetzt auch neue Publikationen untersagt, berichtet die Katholische Nachrichtenagentur. Das Lehrverbot gelte jetzt auch für nicht-katholische Bildungseinrichtungen wie das protestantische New Yorker "Union Theological Seminary"........ ...... Darin geht es um die Göttlichkeit und die Auferstehung Jesu, die Dreifaltigkeit und die Frage des Heils für Nicht-Christen. Das Werk, das im Jahr 2000 einen Preis der "Catholic Press Association" erhielt, beinhaltet nach Auffassung der Glaubenskongregation schwere lehrmäßige Irrtümer..... Im März 2007 hatte die römische Behörde Aussagen eines weiteren Jesuiten, des spanischen Befreiungstheologen Jon Sobrino, beanstandet.... http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=249264 http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/22821.html Mein Kommentar: Über Roger Haight habe ich bisher nichts gehört, aber sehr wohl über den Befreiungstheologen Sobrino: 12.03.2007 Bannstrahl des Vatikans trifft Befreiungstheologen Sobrino ....Rom - Die Thesen des Befreiungstheologen seien von "großer Gefährlichkeit", hieß es..... ...Im Kern werfe die Kirche dem Theologen vor, zu sehr die Solidarität mit den Armen und zu wenig die Erlösung durch Jesus Christus zu betonen. Außerdem unterstreiche Sobrino zu sehr den menschlichen Charakter Jesu und vernachlässige dessen "göttlichen Charakter". ....... http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,471276,00.html Das Thema "Rattenlinie" dürfte nun auch langsam aus dem Bereich der Verschwörungsteorien kommen. Zumindest in Österereich arbeitet man das Thema auf. Nachdem wir schon in der 33. Woche der Profilausgabe den Artikel Die Hakenkreuzfahrer: Brisante Details über die Flucht hochrangiger Nazi-Verbrecher http://www.profil.at/articles/0832/560/215225/die-hakenkreuzfahrer-brisante-details-flucht-nazi-verbrecher lesen durften, erscheint nun ein neues Buch: ![]() Bildquelle: http://www.steinacher.it/typo3temp/pics/4db38db2c4.jpg http://www.steinacher.it/ 21.11.2008 Wie die wichtigen Nazis flüchten konnten Der Historiker Gerald Steinacher hat auf einer Tagung in Graz die Fluchtwege hochrangiger Nazis nachgezeichnet. Die damaligen Fluchthelfer: das Rote Kreuz, der US-Geheimdienst und die katholische Kirche...... http://steiermark.orf.at/stories/323721/ .....Unterstützung von der katholischen Kirche Und die katholische Kirche? Dass Nazi-Sympathisanten wie Bischof Alois Hudal in Rom oder der Genueser Erzbischof Giuseppe Siri die Flucht ehemaliger Kriegsverbrecher offen unterstützt haben, war bekannt. Waren das aber tatsächlich einzelne schwarze Schafe, wie der Vatikan später behauptet hat? "Nein, dahinter stand ein klares System", ist Steinacher überzeugt. "Es handelt sich keinesfalls nur um einzelne schwarze Schafe wie den österreichischen Bischof Alois Hudal in Rom oder den kroatischen Ustascha-Pater Krunoslav Draganovic. (...) Es ging um eine Rechristianisierung Europas, die die katholische Kirche anstrebte..... http://oe1.orf.at/highlights/125054.html TEL AVIV, 10. November (RIA Novosti). Griechen und armenische Christen haben am Sonntag eine Massenschlägerei in der Grabeskirche in Jerusalem veranstaltet, dem größten Heiligtum der christlichen Welt. Das teilte der Pressesprecher der israelischen Polizei, Mikki Rosenfeld, RIA Novosti mit....... http://de.rian.ru/society/20081110/118219434.html 04.11.2008 WIECZOREK-ZEUL AHNUNGSLOS Entwicklungshilfe für Opus Dei Entwicklungshilfe der besonderen Art: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit gibt Millionen Euro an eine Stiftung, die dem katholischen Geheimbund Opus Dei nahe steht. In Berlin will man davon nichts gewusst haben. ....... Die Empfehlung Escrivás hat bis heute Gültigkeit. Rund 89.000 Mitglieder zählt der Opus Dei ("Das Werk Gottes") heute weltweit, rund 1000 davon leben in Deutschland. Wer zu dem elitären Bund zählt, bleibt meistens im Verborgenen. Auch wenn es ums Geld geht, wird mit größter Diskretion agiert - anders ist kaum zu erklären, dass ausgerechnet das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Projekte fördert, die unter dem Einfluss von Opus Dei stehen. Mehr als 1,3 Millionen Euro Steuergelder hat das von Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) geführte BMZ seit dem Jahr 2000 für stramm religiöse, auch vom Opus Dei unterstützte Projekte in Afrika und Lateinamerika spendiert. Auch in den Jahren davor flossen bereits Millionen. Dabei steht die Gruppierung permanent unter Sektenverdacht. Ex-Mitglieder berichten von fast paramilitärischen internen Regeln und den erzkonservativen Grundsätzen...... ......sei Opus Dei, urteilt der Theologe, deutlich aggressiver: "Es unterwirft die Beteiligten, sie haben in seinem Sinne zu funktionieren und werden von oben religiös-politisch einseitig indoktriniert." Der Einfluss des Geheimbundes hätte dem Ministerium bei den Projekten in Argentinien, Peru, Uruguay, Nigeria oder dem Kongo durchaus auffallen können, findet er. Hertel kritisiert: "Hier werden Steuergelder in ein schwer überprüfbares internationales System von Vereinigungen und Stiftungen gegeben."....... http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,588096,00.html 3.11.2008 ENTWICKLUNGSHILFE Millionen für Opus-Dei-Freunde Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat Projekte unterstützt, die unter dem maßgeblichen Einfluss des katholischen Geheimbunds Opus Dei stehen. Rund 1,4 Millionen Euro Förderung flossen über die Rhein-Donau-Stiftung mit Sitz in München, die sich nach eigenen Angaben dem Opus-Dei-Gründer Josemaría Escrivá verbunden fühlt. Der Geschäftsführer der Stiftung sowie Vorstandsmitglieder gehören Opus Dei an. Präsident des Vereins ist der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis, der zugleich Mitglied im Entwicklungshilfeausschuss des Bundestags ist. Geis fühlt sich nach eigener Aussage den Mitgliedern von Opus Dei "freundschaftlich verbunden". Dabei steht die Organisation permanent unter Sektenverdacht. Ex-Mitglieder berichten von fast paramilitärischen internen Regeln, Gehirnwäsche und erzkonservativen Grundsätzen. BMZ-Geld floss über die Stiftung unter anderem in ein Projekt in Argentinien, das der Opus-Dei-Mann Bischof Francisco Polti begleitet. Er warnte vor "ethischem Relativismus". Die Förderung der Rhein-Donau-Stiftung sorgt inzwischen für Unmut im Parlament.... http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-61822055.html 02.11.2008 Aufarbeitung des Franco- Regimes: "Die Kirche sieht den Bürgerkrieg immer noch als Kreuzzug" .....SPIEGEL ONLINE: Der Sieger des Bürgerkriegs war Franco, der von konservativen und faschistischen Gruppen und der katholischen Kirche unterstützt wurde. Zu den besiegten Republikanern gehörten Sozialisten und Kommunisten. Semprún: Ja. Und von den Republikanern ermordete Priester werden heute selig gesprochen. Die Erinnerung an die getöteten Republikaner hingegen darf nicht wachgerüttelt werden. Dieses Ungleichgewicht kann die Initiative von Garzón überwinden. SPIEGEL ONLINE: Der Chef der konservativen Volkspartei PP, Mariano Rajoy, ist der Meinung, dass Wunden wieder aufgerissen werden, die mühsam geschlossen wurden. Semprún: Als ob keine Wunden aufgerissen werden, wenn die PP und die Bischöfe zuhauf an Zeremonien zur Seligsprechung teilnehmen! Natürlich reißt das auch Wunden auf. Aber an die Verletzungen, die Franco und die Rechten dem spanischen Volk zugefügt haben - daran darf man nicht erinnern. Auch die Kirche hat sich immer noch nicht kritisch distanzieren können von ihren Positionen des Bürgerkriegs. Sie sieht den Krieg immer noch als Kreuzzug. SPIEGEL ONLINE: Worin zeigt sich diese Haltung der katholischen Kirche in Spanien? Semprún: Bei den Prozessionen zur "Semana Santa", zur Karwoche, in Sevilla wird die Statue der Jungfrau von Macarena durch die Straßen getragen. Niemand erinnert daran, dass diese Statue noch heute, nach all den Jahren, bei den Prozessionen die Schärpe von Francos General Queipo de LLano trägt. Queipo de LLano ist der General, der Sevilla angegriffen hat, der für seine Unterdrückung und seine faschistoiden Ansichten bekannt war.... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,587669,00.html ![]() http://i43.photobucket.com/albums/e372/tlthe5th/02-14-200702_09_00PM.jpg Quelle: Leo H. Lehmann - Behind The Dictators - A Factual Analysis of the Relationship of Nazi-Fascism and Roman Catholicism (1945) "I learned much from the Order of the Jesuits", said Hitler... "Until now, there has never been anything more grandiose, on the earth, than the hierarchical organization of the Catholic Church. I transferred much of this organization into my own party... I am going to let you in on a secret... I am founding an Order... In my "Burgs" of the Order, we will raise up a youth which will make the world tremble... Hitler then stopped, saying that he couldn't say any more.." Hermann Rauschning, former national-socialist chief of the government of Dantzig: "Hitler m'a dit", (Ed. Co-operation, Paris 1939, pp.266, 267, 273 ss). http://www.spirituallysmart.com/nazi.html Heute erst gefunden: Protokolle vom Geheimdienst DIE ZEIT, 13.05.1983 Die folgenreichste mittelalterliche Fälschung ist die sogenannte Konstantinische Schenkung. Angefertigt wurde das Dokument um das Jahr 750 von der römischen Kurie, Hauptzweck war die Stärkung des Papsttums durch die Anerkennung des Bischofs von Rom als „Fürst der Bischöfe" und „Haupt der Christenheit". In der plump gefälschten Schenkung wendet sich der oströmisene Kaiser Konstantin an Papst Silvester und alle katholischen Bischöfe: Er erhöhe die Papstkirche über sein eigenes Kaisertum und überlasse ihr Rom „und alle Provinzen Italiens und der westlichen Lande" zu Eigentum. Erst 700 Jahre später entlarvte der Humanist Lorenzo Valla die „Konstantinische Schenkung" als groteske Fälschung. Die Folgen waren indes nicht mehr aufzuhalten: Der Papst wurde durch das Dokument zum Eigentümer Roms und aller westlichen Provinzen des Römerreichs; damit war für den jahrhundertelangen Kampf zwischen Kaisertum und Papsttum der Keim gelegt. Gefälscht ist auch die Geburtsurkunde des Hamburger Hafens, jener berühmte „Freibrief" Kaiser Friedrich Barbarossas vom 7. Mai 1189. Nicht der greise Rotbart, sondern Graf Adolf von Schauenburg erteilte die Genehmigung, an Elbe und Alster einen Hafen anzulegen, was eine Reihe wichtiger Privilegien bedeutet hätte. Den „Freibrief" stellten sich die strebsamen Hamburger selber aus........ http://www.zeit.de/1983/20/Protokolle-vom-Geheimdienst 14.10.2008 Die cleveren Bankiers des Papstes ...«Gewiefte Diener des Mammons»: Der Vatikan schichtete rechtzeitig sein Anlageportfolio um.... .... Rom veräusserte rechtzeitig im grossen Stil Aktien und investierte in krisenresistentere Anlagen. Insgesamt erwarb der Vatikan Währung im Gegenwert von 520 Millionen Franken, sichere Anleihen für 800 Millionen und eine Tonne Gold im Wert von fast 30 Millionen Franken. «Die Finanz-Administratoren des Vatikanstaates haben wieder einmal ein gutes Händchen für ihre Anlagen gezeigt», lobt das deutsche «Handelsblatt»...... http://www.bazonline.ch/ausland/dossier/story/14689569 19.10.2008 Verwirrung um mögliche Israel-Reise des Papstes Neue Enthüllungen über Pius XII. sorgen für Diskussion Die geplante Seligsprechung von Papst Pius XII. sorgt erneut für internationale Verwirrung. Benedikt XVI. werde nicht nach Israel reisen, solange nicht das Foto des Pacelli-Papstes samt abträglichem Kommentar aus der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte „Jad Vaschem“ entfernt sei.... .....Für Katholiken wäre es jedoch schwer vermittelbar, wenn Benedikt XVI. ein Museum besuche, in dem sein Vorgänger zu Unrecht diffamiert werde, so Gumpel. Bereits vor eineinhalb Jahren hatte die Tafel für diplomatische Verstimmungen gesorgt....... http://www.domradio.de/aktuell/artikel_45887.html Montag, 20. Oktober 2008 Diplomatischer Eklat Papst mit Hakenkreuz Der private Betreiber einer der regierenden Kadima-Partei nahestehenden Homepage im Internet, Zwi Avissar, hat zu einem Bericht über die Seligsprechung von Papst Pius XII. ein Foto von Papst Benedikt XVI. im roten Gewand mit schwarzem Hakenkreuz veröffentlicht. Der israelische Rundfunk machte auf das Bild aufmerksam mit dem Hinweis, dass es "einen neuen diplomatischen Eklat" zwischen Israel und dem Vatikan erzeugen könne. Allerdings handle es sich um eine "Privatinitiative", und nicht um die offizielle Homepage der Kadima-Partei. Avissar verwahrte sich in einem Rundfunkinterview gegen den Vorwurf, dass seine Provokation "Blödsinn" sei und eine "überflüssige Provokation". Er "erklärte", dass der "deutsche" Papst eine entsprechende Weltanschauung habe, wenn er den umstrittenen Papst Pius XI. selig sprechen lassen wolle, der zum Holocaust "geschwiegen" habe. Weiter sagte er, dass das pompöse Begräbnis von Jörg Haider in Klagenfurt "beweise", welcher Geist noch heute in Europa wehe....... http://www.n-tv.de/1040202.html http://www.welt.de/politik/article2600649/Empoerung-ueber-Papst-Foto-mit-Hakenkreuz-in-Israel.html 9.10.2008 Pius XII., Retter der Juden? Papst Benedikt XVI. stellt sich hinter seinen Vorgänger Gary Krupp, New Yorker Jude, macht sich mit seinen Ansichten über Papst Pius XII. nicht nur Freunde. Für Krupp, Träger des Päpstlichen Gregorius-Ordens, steht außer Zweifel: Pius XII. hat "das Beste getan, was er in seiner Epoche tun konnte". Diese These hat jetzt Rückendeckung von höchster Stelle........ http://www.domradio.de/aktuell/artikel_45577.html ____________________ Neues Buch: Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich Hubert Wolf Rezension Die unheilige Allianz von Schafen und Wölfen ......Über weite Strecken bestätigt sich dabei das Bild, das seinerzeit bereits Rolf Hochhuth in seinem Bestsellerdrama "Der Stellvertreter" und hernach eine Reihe von Historikern gezeichnet hatten: Der Vatikan war zugunsten eines intakten diplomatischen Verhältnisses zu Nazideutschland nicht bereit, anhaltende Kritik am 1933 installierten Regime zu üben...... .....Zu einer gezielten Offensive gegen den Nationalsozialismus wollte sich Pius XI. erst kurz vor seinem Tod aufraffen - doch wurde er darin von seinem obersten politischen Berater und Nachfolger, Pacelli, merklich ausgebremst. Denn längst war das sogenannte "Reichskonkordat" unter Dach und Fach, der Vertrag zwischen den Nationalsozialisten und der katholischen Kirche, in dem sich die beiden Parteien zu gegenseitigem Respekt verpflichteten...... http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=27809&SESSID=1047078b5a66bc3d9db83b9d4958063a ____________________ ![]() Bild aus: http://www.kaos-archiv.de/pages/sonderedition_2005_u.htm Soeben erscheint Band 9: 01.10.2008 Religionskritiker Karlheinz Deschner: Die Kriminalgeschichte des Christentums Karlheinz Deschner über Religionen als Problem und die noch immer sehr große Macht der Kirche Sie hat sich zum Lebenswerk ausgewachsen: Seit 1986 arbeitet Karlheinz Deschner an der „Kriminalgeschichte des Christentums“. Der soeben bei Rowohlt erschienene Band 9 behandelt die Zeit von der Mitte des 16. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts...... http://www.mainpost.de/nachrichten/kultur/Kultur-Karlheinz-Deschner-Religionskritik-Christentum;art3809,4726314 __________________________________________________________ "Wer Weltgeschichte nicht als Kriminalgeschichte schreibt, ist ihr Komplize." (Karlheinz Deschner) «Religion ist diesmal wichtiger denn je» .....Als Fundamentalistin ist sie strikt gegen die Abtreibung und hält die drohende Klimakatastrophe nicht von Menschen gemacht...... ......In verschiedenen Blogs gilt Palin als Darling der christlichen Zionisten, welche die Juden in Israel vor der Wiederkunft Christi sammeln wollen. Die christlichen Zionisten sind in den USA eine sehr starke Strömung, insbesondere bei den Evangelikalen. Bei Palin weiss man noch nicht genau, ob sie christliche Zionistin ist, vermutlich ist sie es schon. Womit sie in Washington die Israel-Lobby aufmischen würde. Oder gab es christliche Zionisten auch in der Regierung Bush? Nein. Die christlichen Zionisten vertreten eine Endzeittheologie, wonach es um Israel einen grossen Konflikt geben muss, bevor Christus wiederkommt. Die Regierung Bush jedoch vertritt keinen christlichen Zionismus mit dieser endzeitlichen Zuspitzung, sondern eine friedliche Zweistaatenlösung. Auch viele jüngere Evangelikale würden eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts begrüssen........ Erstellt: 14.10.2008, http://www.bazonline.ch/ausland/amerika/Religion-ist-diesmal-wichtiger-denn-je/story/24458837 ![]() Bildquelle: http://ptrace.fefe.de/0673_a62b.jpg 14.09.2008 Rechtskonservative Katholiken bedrohen evangelischen Pfarrer (epd) - Der evangelische Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger wird einem «Spiegel»-Bericht zufolge wegen eines papstkritischen Liedes von katholischen Fundamentalisten bedroht. In dem Song werfe Bittlinger Benedikt XVI. vor, durch die Ablehnung von Kondomen für die Ausbreitung von Aids in Afrika mitverantwortlich zu sein, wie das Hamburger Nachrichtenmagazin am Samstag vorab meldete. Seitdem auf einer rechtskonservativen katholischen Internet-Seite über das Lied berichtet worden sei, erhalte er Drohschreiben. Darin werde Bittlinger etwa als «dreckige Protestantensau» und «vom Teufel besessen» bezeichnet, hieß es weiter. In einem Brief habe der Schreiber beklagt, keine «Aggressionen» gegen den Pfarrer «rauslassen» zu können. Die hessische Polizei habe daraufhin ein Konzert unter Polizeischutz gestellt und eine verdächtige Postsendung von einer Spezialeinheit öffnen lassen...... 12.09.2008 Bitte nicht Schmunzeln! Solche Aussagen "beleidigen die Ehre der heiligen und unantastbaren Person" von Papst Benedikt XVI. So vereinbarten es jedenfalls 1929 Benito Mussolini und der Vatikan in den Lateranverträgen. Das nun das Justizministerium Italiens die Anwendung dieses Gesetzes zulässt, ruft allgemeinen Protest hervor. Der Dramatiker und Nobelpreisträger Dario Fo kommentiert: "Das ist schlicht und einfach Faschismus."........ Jetzt hat sie sogar ein Buch geschrieben: Gloria von Thurn und Taxis, Joachim Meisner. Die Fürstin und der Kardinal. Ein Gespräch über Glaube und Tradition. Herder Verlag Freiburg 2008, 176 Seiten, 19,95 Euro. Siehe: „Wir Katholiken haben einen großen Luxus“ Fürstin Gloria über ein langes Gespräch mit Kardinal Meisner 7.9.2008 http://www.domradio.de/aktuell/artikel_44599.html Und wie funktioniert das mit dem Luxus? Hier die History dieses Falles: Wir brauchen wieder eine Inquisition 20. April 2007 Der Präfekt der Glaubenskongregation muß sein Amt als Großinquisitor nur wieder aufnehmen. Für das Anzünden der Scheiterhaufen werden sich schnell ehrenamtliche Kräfte finden. Die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (47) wünscht sich die Inquisition zurück. Ihre Durchlaucht äußerte sich bei einem privaten Abendessen am Montag nach dem Geburtstagskonzert für den Papst in Rom. Das berichtete das lokale Gratisblatt ‘Regensburger Wochenzeitung’ am Mittwoch. Die Fürstin speiste unter anderem mit den Prälaten Josef Grabmeier, Heinrich Wachter und Hubert Schöner in einem Chinarestaurant......... http://www.kreuz.net/article.5068.html 14. Mai 2007 'Insgesamt war die Inquisition ein Rechtsfortschritt' .......Wollen Sie selbst noch ein abschließendes Wort der Stellungnahme zu Ihren heftigst diskutierten Äußerungen (Stichwort Inquisition) sagen? Gloria T.T.: Ich habe mich auf das Buch von H.C. Zander bezogen - „Kurzfassung der Inquisition“. Ein tolles Buch, frech und witzig geschrieben von einem ehemaligen Dominikanermönch. Die Dominikaner waren ja für die Inquisition zuständig. Die Inquisition ist immer noch sehr negativ belegt, und es wird viel Unsinn über sie verbreitet. Natürlich ist in diesem Zusammenhang auch viel Unrecht geschehen. Aber insgesamt kann man sagen, dass die Inquisition ein Rechtsfortschritt war, weil die Beschuldigten vor ein ordentliches Gericht kamen, sich verteidigen konnten und nicht mehr - wie vorher geschehen - einfach auf Verdacht verurteilt werden durften. Die Inquisition hat sich mit allen Bewegungen befasst, die für die damalige Rechtsordnung bedrohlich erschienen. Man muss immer versuchen, sich in die Zeit hinein zu versetzen, wenn man historische Gegebenheiten einigermaßen neutral beurteilen will. http://www.kath.net/detail.php?id=16748 Die Hakenkreuzfahrer: Brisante Details über die Flucht hochrangiger Nazi-Verbrecher Wie der Vatikan und das Rote Kreuz mitwirkte Nazis auf der Flucht: Eichmann und Mengele .....das Rote Kreuz in Genf gewährt Historikern erstmals Zugang zu bisher geheimer Korrespondenz, und selbst kirchliche Quellen erschließen sich den Forschern nach und nach. Die nun zugänglichen Dokumente werfen ein neues Licht auf ein bis heute in mystischem Dunkel liegendes Kapitel mitteleuropäischer Zeitgeschichte: die Flucht hunderter NS-Massenmörder nach Südamerika....... .... Der Tiroler Historiker Gerald Steinacher hat nach intensiver Quellenarbeit die "Rattenlinie", auf welcher Nazi-Schergen wie Adolf Eichmann und Josef Mengele entkamen, nachgezogen. Steinachers Schluss: Es waren nicht irgendwelche geheimen SS-Bünde wie die sagenumwobene "Odessa", die den Kriegsverbrechern den Weg nach Übersee wiesen, sondern zwei Institutionen, die über solchen Verdacht erhaben schienen: der Vatikan und das Rote Kreuz. ..... Noch verwerflicher war freilich das Agieren des Vatikans. Rom hatte nach Kriegsende die Pontifica Commissione Assistenza eingerichtet, die ebenfalls Identitätskarten ausstellte. Diese Ausweise wurden allerdings nur von wenigen Regierungen anerkannt. Umso wirkungsvoller war ein Persilschein des Vatikans beim Ansuchen um einen Pass des Roten Kreuzes. So hatte sich auch Adolf Eichmann ein Empfehlungsschreiben der Pontifica Commissione besorgt, das von Pater Eduard Dömöter unterschrieben war. Dömöter war engster Mitarbeiter von Bischof Alois Hudal. Der 1885 in Graz geborene Hudal hatte im Vatikan Karriere gemacht und war von der Idee beseelt, den Nationalsozialismus zu verchristlichen. 1937 verfasste er das Buch "Die Grundlagen des Nationalsozialismus", das er Hitler mit der Widmung "Dem Siegfried deutscher Größe" zueignete. Hudal war überzeugter Antisemit und hatte die Nürnberger Rassengesetze überschwänglich begrüßt....... Im aktuellen PROFIL - profil 33/08 http://www.profil.at/articles/0832/560/215225.shtml Mein Kommentar: Bei den Fällen von Pädophilie hat sich der Vatikan öffentlich entschuldigt. Meiner Meinung nach sind das aber nur Lippenbekenntnisse, mit denen sie verdecken wollen, daß sie an ihrem sexualfaschistischem System nichts ändern wollen. Bei der Kriegs- und Naziverbrechergeschichte allerdings gab es niemals auch nur ein Lippenbekenntnis von Seiten des Vatikan. Das läßt den Schluß zu, daß diese Verbrecherorganisation bis heute offen hinter den Faschisten und den Kriegsverbrechern und natürlich auch hinter dem Krieg steht. Das Thema ist nicht neu. Falls jemand meint, die werden schon reagieren auf diese "neuen" Forschungsergebnisse, der lese bitte das: http://www.us-politik.ch/teil2.htm#Kriegsverbrecher Die Hakenkreuzfahrer heute auch bei http://www.kirchensumpf.org/ Warum desertiert Präsident Bush zum Katho-Strophen-Glauben? ....Wird Bush Katholik? Der konservative Journalist Carlo Rossella versicherte in einem Beitrag für "Il Messaggero", er habe aus "glaubhafter Quelle" gehört, dass Bush "über eine Konversion zum Katholizismus nachdenkt". Der US-Präsident habe dies kürzlich dem ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair eröffnet, der selbst unlängst der römisch-katholischen Kirche beigetreten war...... http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S28/object_id__103742/hxcms/index.html http://www.welt.de/politik/article2099395/Wird_Bush_ein_Katholik.html Garantiert weil er vom ersten Vorsitzenden Gottes Rückendeckung bekommt für solche Regelungen: President BUSH PARDON's HIMSELF against POTENTIAL WARCRIMES http://de.youtube.com/watch?v=jHQ7Prwh7Gc&e Also ein Gesetz, daß die ganze Elite für immer Immunität bezüglich Kriegsverbrechen erhält. __________________________________ Und über den ganzen Schlamassel einen Grabstein mit der Inschrift: Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu. (Charles Bukowski) ....Religionsinhalte und -werte stellen quasi ‚per definitionem' auf nichtbeweisbare Inhalte ab. Sie hantieren genau mit den Ängsten, Zweifeln und Unwägbarkeiten, denen sich der Mensch - aller Neugier und Kreativität, philosophischer Erkenntnisfähigkeit und wissenschaftlicher Erforschbarkeit zum Trotz - hilf- und erklärungslos gegenübersieht, seit er über ein hinterfragendes Bewußtsein verfügt. Damit reihen sich die Religionen - Mittel zum Zweck schieren Machterwerbs/-erhaltes - in die Phalanx der Ideologien ein, die - im Gegensatz zu Philosophien - nicht einen ethisch-geistigen Zugewinn, eine humanistisch orientierte Entwicklung beabsichtigen, sondern aus völlig egoistischen Motiven handeln und diese rücksichts- wie bedenkenlos einsetzen...... www.mensch-zuerst.de/mensch/widerdiereligion.pdf http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite1282.php ...."Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon", warnte schon Jesus der Bibel zufolge seine Jünger. Für Chinesen ist diese Unterscheidung vollkommen befremdlich. Gott wird schließlich angebetet, um Reichtum zu erlangen - wozu denn sonst? ... http://www.welt.de/welt_print/arti2273507/Wo_Geld_allein_doch_gluecklich_macht.html Bestimmt gefällt das dem Bush, denn sonst wäre er auch in China nicht so ein begeisterter Kirchgänger...... 10.8.2008 China: Kirchgang sorgt für Kontroversen Mit seinem Messbesuch in Peking wollte Präsident Bush ein Zeichen für die Religionsfreiheit setzen. Denn diese bleibt nach wie vor nur eine Inszenierung Pekings. Dass sich Bush allerdings ausgerechnet die staatlich kontrollierte Kuanjie-Kirche für seinen Messbesuch ausgesucht hat, sieht die Menschenrechtsorganisation "amnesty international" als Signal in die falsche Richtung. Denn damit würde er die Kontrolle der christlichen Kirchen durch Peking für gut heißen. Doch die Partei kontrolliert nach wie vor das Religionssystem und unterdrückt unabhängige religiöse Gruppen. Zugelassen sind in China nur die "patriotischen Kirchen", die unter dem direkten Einfluss der Partei stehen. "Der Bischof bekommt seine Anweisung von der Partei und nicht vom Papst", erklärt der Leiter der Päpstlichen Missionswerke in Wien....... ..........Zwischen dem Vatikan und den kommunistischen Machthabern in Peking kommt es immer wieder zu Spannungen. "Auch gegenüber Rom will Peking seine Machtpolitik durchsetzen", so Pater Leo. Doch jüngst erteilte Rom vermehrt den Segen zu Bischofsernennungen innerhalb der "patriotischen Kirche".......... ..... Eine große Inszenierung mit religiöser Geste hat sich Peking während der Olympischen Spiele einfallen lassen: Die Regierung schenkt Athleten, Funktionären und Sportfans aus aller Welt eine Bibel. Jeder ausländische Olympia-Gast, der es wünscht, erhält gratis eine Heilige Schrift mit dem Logo der Spiele 2008 darauf. 10.000 Exemplare liegen im Olympischen Dorf bereit, insgesamt 50.000 Sonderausgaben wurden gedruckt. Sie sind zweisprachig in Englisch und Chinesisch. Das besondere daran: In Chinas Buchhandlungen dürfen keine Bibeln verkauft werden. Das bleibt den staatlich kontrollierten Kirchen vorbehalten. http://diepresse.com/home/panorama/welt/405150/index.do 13.8.08 Katholische Kirche zahlt US-Missbrauchsopfern Millionen Washington (AFP) - Nach langen Verhandlungen hat die katholische Kirche in den USA der Zahlung weiterer 12,6 Millionen Dollar (8,5 Millionen Euro) Schadenersatz an Opfer pädophiler Geistlicher zugestimmt.......... ....... Der landesweite Missbrauchsskandal, der vor sechs Jahren ins Rollen kam, hat die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche in den USA stark beschädigt und ihre Finanzen ruiniert. Alleine im vergangenen Jahr zahlte die Kirche 615 Millionen Dollar an Entschädigungen. http://afp.google.com/article/ALeqM5g0STauf24n0ZqXcUxjpM10XzTfXQ 1. August 2008 Von Gernot Facius Wieder Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche Personalchef des Erzbistums Bamberg suspendiert - Vorwürfe "nicht mehr von der Hand zu weisen" - Staatsanwaltschaft ermittelt Bamberg/Bonn - Einen vergleichbaren Fall hat es in der an Affären reichen katholischen Kirche in Deutschland in jüngster Zeit nicht gegeben: Der Personalchef des Erzbistums Bamberg, ein 63 Jahre alter Domkapitular, wird wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen suspendiert, zieht sich vorübergehend in ein Kloster zurück und tritt, als der Druck zu stark wird, vom Amt zurück. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Der Vorgang ist deshalb so gravierend, weil es sich bei dem Beschuldigten um ein Mitglied der Bistumsleitung handelt. Erzbischof Ludwig Schick sprach deshalb von einer "traurigen Situation" für ihn persönlich und die Erzdiözese Bamberg. Bislang waren in mehreren deutschen Bistümern Ortsgeistliche derartiger Vergehen beschuldigt und vereinzelt verurteilt worden. http://www.welt.de/welt_print/arti2273449/Wieder_Missbrauchsfaelle_in_der_katholischen_Kirche.html Der Adler soll wieder landen Die orthodoxe Kirche strebt eine ideologische »Neuorientierung« der russischen Gesellschaft an. Zuerst sollen Symbole der Sowjetunion beseitigt werden. Die fünfzackigen roten Sterne auf den Moskauer Kremltürmen sind nur schwer wegzudenken. Stets erleuchtet, gehören die Mitte der dreißiger Jahre in der Hochzeit des Stalinismus montierten Symbole der einstigen Weltmacht Sowjet-union nicht nur zum Wahrzeichen der Hauptstadt, sie prägten das Bild einer ganzen Epoche. Sie fügen sich in das Architekturensemble des Kremls ein und haben sogar den Übergang zum Kapitalismus unbeschadet überstanden. Aber nun sollen sie entfernt werden, fordert die russisch-orthodoxe Kirche. Georgij Rjabych, der für die Beziehungen zwischen orthodoxer Kirche und Gesellschaft zuständige Sekretär der Abteilung für Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, sagte Mitte Juli, es sei nur gerecht, an Stelle der Sterne die alten Doppeladler an ihrem angestammten Platz wieder zu errichten. Der russische Adler hat zwei Köpfe, weil er die Einheit von geistlicher und welt-licher Macht symbolisiert, und eben deshalb schätzen ihn die orthodoxen Geistlichen.... http://jungle-world.com/artikel/2008/31/22344.html Z ü r i c h (idea) - Die Russisch-Orthodoxe Kirche (ROK) missioniert mit Erfolg im eigenen Land unter atheistisch geprägten Menschen sowie unter heidnischen Volksgruppen......... ......Andere dürfen nicht missionieren Wie Frau Buck weiter ausführt, versteht die ROK Mission als Ruf zum Glauben, aber genauso als Abwehr des Unglaubens oder "falschen" Glaubens. Die orthodoxe Lehre müsse verteidigt werden gegenüber anti-orthodoxen Äußerungen in den Massenmedien, aber auch gegenüber Protestanten und Katholiken, um zu verhindern, dass Bürger Russlands zu "westlichen" Kirchen wechseln. Auf ihrem Territorium beanspruche die ROK eine Art Monopolstellung. Wenn andere Kirchen dort missionierten, sei das aus Sicht der ROK geistlich illegitim. http://www.idea.de/index.php?id=917&tx_ttnews%5Btt_news%5D=66902&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=82491a5533 |