|
Weitere Pressemeldungen
19.09.05 Klage gegen Papst in USA gescheitert Eine im US-Bundesstaat Texas eingereichte Klage gegen Papst Benedikt XVI. soll laut der dortigen Staatsanwaltschaft abgewiesen werden. Als Oberhaupt des Vatikanstaates genieße der Papst Immunität vor einer Strafverfolgung, geht aus Gerichtsdokumenten hervor. Eine Zulassung der Anklage widersprächen den außenpolitischen Interessen der USA. In der am Montag eingereichten Klage wird dem Papst vorgeworfen, Ermittlungen zur sexuellen Belästigung von drei Jungen durch ein Mitglied eines Priesterseminars vertuscht zu haben. http://www.n24.de/politik/ausland/?n2005092016053300002 Otto Schily: Kirchen und Christen, mischt euch mehr ein! Interview mit dem deutschen Bundesinnenminister: "Mitunter ist bei den christlichen Kirchen eine gewisse Permissivität zu beobachten, die eher problematisch ist. Es ist nicht alles relativ: Mission ist erlaubt." Berlin (kath.net/idea) Er ist der wohl ungewöhnlichste Minister im Kabinett der rot-grünen Bundesregierung in Berlin: Otto Schily, Bundesinnenminister und damit auch für die Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften zuständig. Einst war er Mitbegründer der "Grünen", heute gilt er als der Konservativste in der Bundesregierung. Gleichzeitig ist er der beliebteste Minister in der SPD, zu der er 1989 wechselte. Der 73jährige ist optimistisch, auch nach der Bundestagswahl weiteramtieren zu können: Er nahm bereits Termine für den Herbst an, zu denen er als Bundesinnenminister eingeladen wurde. Mit dem Rechtsanwalt sprach Helmut Matthies. idea: Herr Minister, über eine Million vor allem junger Leute nahm am Abschlußgottesdienst des Weltjugendtages in Köln teil. Ist Religion für Sie als Innen- und Kirchenminister ein positiver Faktor nach dem Motto: "Ein Pastor ersetzt fünf Polizisten"? ......... http://kath.net/detail.php?id=11436 Macht wenig Serotonin religiös? Warum knien manche Menschen zweimal pro Woche in den Kirchenbänken und warum können andere überhaupt nichts mit Gott anfangen? Schwedische Wissenschaftler wollen die Erklärung gefunden haben: Die Neigung zum Glauben sei bei den Menschen am größten, die wenig Serotonin-Rezeptoren im Gehirn haben. Ob man religiös ist oder nicht, könnte demnach erblich sein. Dr. Jacqueline Borg, Psychologin am Karolinska Institut in Stockholm, erläutert, wie ihr Team den überraschenden Zusammenhang entdeckte: "Bei unseren Testpersonen machten wir große individuelle Unterschiede in der Anzahl der Serotonin-Rezeptoren im Gehirn aus. Wir wollten wissen, ob sie mit irgendeinem Persönlichkeitsmerkmal zusammenhängen." Also haben die Wissenschaftler begonnen, Persönlichkeitstests mit einem besonderen Augenmerk auf das Serotonin-System durchzuführen. Serotonin wird häufig als Glückshormon bezeichnet, ein Mangel kann unter anderem Depressionen hervorrufen. "Wir erwarteten deshalb, Persönlichkeitsmerkmale zu finden, die mit Angst und Depression in Verbindung stehen", erläutert Dr. Borg. Glaubensbereitschaft könnte erblich sein...... http://www.br-online.de/wissen-bildung/artikel/0508/28-serotonin/index.xml Mein Kommentar: Daß Religiosität einzig ein erblicher Defekt ist, das kann ich nicht ganz glauben. Ich schätze, da gehört schon eine gehörige Portion Dummheit auch noch dazu. Ein belgischer Priester in Rwanda verhaftet Vorwurf der Anstiftung zum Völkermord Wie erst jetzt bekannt wurde, ist ein belgischer Priester, Guy Theunis, in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch in der rwandischen Hauptstadt Kigali verhaftet worden. Theunis wollte von der kongolesischen Stadt Bukavu, die an der rwandischen Grenze liegt, nach Belgien fliegen, als er in der Transithalle des Flughafens von Kigali festgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Anstiftung zum Völkermord von 1994 vor. Er soll sich ausserdem der Leugnung des Genozids schuldig gemacht haben. Vor ein Gacaca-Gericht Der Priester gehört der Missionsgesellschaft der Weissen Väter an und lebte von 1970 bis 1994 in Rwanda. Während des Genozids, dem schätzungsweise 800 000 Tutsi und gemässigte Hutu zum Opfer fielen, flüchtete er und liess sich in Rom nieder. Ihm soll nun vor einem traditionellen Gacaca-Gericht in Kigali der Prozess gemacht werden. Diese Volksgerichte befassen sich nicht mit den Drahtziehern des Genozids, sondern gewöhnlich nur mit Mitläufern, an deren Händen Blut klebt. Die grossen Fälle übernimmt dagegen die formelle Justiz oder das Uno-Strafgericht für Rwanda in Arusha (Tansania)......... ........Selbst wenn sich die Anklage als haltlos herausstellt, wirft der Fall Theunis einmal mehr ein Licht auf die dubiose Rolle, die katholische Würdenträger vor und während des Völkermords spielten. Auffällig viele Tutsi wurden nämlich in katholischen Kirchen ermordet. In Arusha wird derzeit der Fall des Priesters Athanase Seromba verhandelt. Ihm wird vorgeworfen, er habe seine Kirche durch Bulldozer zerstören lassen. Das habe zum Tod von rund 2000 Tutsi geführt, die im Gotteshaus Zuflucht gesucht hatten. Seromba flüchtete später nach Italien, wo er laut der Schweizer Agentur Hirondelle unter dem Pseudonym Don Anastasio Sumba Bula lebte und Messen in Florenz las......... http://www.nzz.ch/2005/09/10/al/articleD4PMX.html 01. August 2005 Obersturmbannführer Benediktus? Unter diesem Titel erscheint heute ein Artikel bei http://www.kreuz.net/article.1615.html und zitiert 7 verschiedene Zeitungen, von denen ich nur eine auswähle:
Bildquelle: http://www.kreuz.net/files/article.1615.israel.jpg die tageszeitung – Berlin Die ungewöhnlich scharfe Reaktion auf die israelische Kritik ist Wasser auf die Mühlen derer, die schon zu Beginn der Amtszeit von Benedikt XVI. Zweifel hinsichtlich seiner Herkunft, vor allem mit Blick auf sein Verhalten während der NS-Diktatur, laut werden ließen. Vom ‘Obersturmbannführer Benediktus’ sprach die populäre Radiomoderatorin Irit Linur und ging damit noch über die damaligen Schlagzeilen der britischen Boulevardpresse vom ‘Hitlerjungen’ Ratzinger hinaus. Mein Kommentar: Ich hoffe, ihr fühlt euch befleißigt, für den Ratze in den Krieg gegen die Juden zu ziehen. (Ironie aus) Ach ja, ich erinnere nochmal an die englische Presse zur Papstwahl:
Bildquelle: http://www.rhetorik.ch/Aktuell/05/04_24/rottweiler.jpg 06. August 2005 Manche Japaner sprachen von der "christlichen Bombe" Zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki ...........Die weltweit erste Atombombenexplosion ist mit dem Gottesnamen des christlichen Bekenntnisses verbunden worden: Bis heute wird die am 16. Juli 1945 in New Mexico gezündete Atombombe gemäß ihrem Codenamen als Dreifaltigkeitsbombe (Trinity) in den Geschichtsbüchern vermerkt. Eine Gedenkplakette in White Sands (New Mexico) erinnert stolz an das Projekt "Trinity". Damit ist die Sakralisierung der "Bombe" schon im Ursprung ein Werk ihrer Macher und nicht eine späte Erfindung der Kritiker des "atomaren Götzendienstes". Nach 1945 hat man es in den USA auch nicht als Gotteslästerung empfunden, beispielsweise ein Atom-U-Boot "Corpus Christ" (Leib Christi) zu taufen. Vor dem ersten Atombombenflug am 5. August 1945 beteten die Christen des US-Militärs auf Tinian, dass nicht etwa ein Fehlstart die ganze Insel in die Luft sprengt. Die Bomberbesatzung für Hiroshima wurde von einem Seelsorger mit folgenden Worten auf den Weg geschickt: Allmächtiger Vater, der Du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten Dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen Deines Himmels wagen und den Kampf bis zu unseren Feinden vortragen [...] Wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen; denn wir wissen, dass wir jetzt und für alle Ewigkeit unter Deinem Schutz stehen. Amen.............. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20564/1.html [derStandard.at] Ruanda: Erzbischof von Kigali soll über Genozid von 1994 aussagen Beobachter erwarten, dass die Befragung des Erzbischofs vor einem der seit Jahresbeginn eingerichteten Volksgerichte in Ruanda die Debatte über die Rolle der Kirche während des Völkermords neu entfachen wird. Die derzeitigen Machthaber in Kigali stehen zum größten Teil der katholischen Kirche ablehnend gegenüber. Hochrangigen Kirchenvertretern werden systematisch enge Verbindungen mit den Drahtziehern der generalstabsmäßig durchgeplanten Massaker von 1994 vorgeworfen. http://derstandard.at/?url=/?id=2120786 Weltjugendtag: »Katholische Folklore mit öffentlichem Geld« Papst-Event in Köln wird vorwiegend vom Steuerzahler finanziert. Zahlreiche Gegenveranstaltungen geplant. Ein Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon Nur einige Zitate: Unter dem Motto »Religionsfreie Zone – Heidenspaß statt Höllenqual« bieten wir Lesungen, Diskussionen und Filmvorführungen an. Es wird auch eine lustige Demonstration geben. Die Kirche erwartet ja Heerscharen von Pilgern – und wir wollen mit unseren religionsfreien Zonen all jenen Asyl gewähren, die sich von dieser staatlich geförderten Frömmelei verfolgt fühlen. F: An wen richten sich die Aktionen – an Nur-Gläubige oder an Kirchenmitglieder? Oder läuft das Ganze eher auf die Selbstbestätigung von Atheisten hinaus? Die Veranstaltungsreihe hat vor allem das Ziel, eine kritische Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Es gibt ja in Deutschland mittlerweile mehr Konfessionslose als Katholiken. Das nehmen aber weder Politiker noch Medien wahr. Und die Kirche nutzt solche Events, um zu zeigen: Hallo, wir sind auch noch da. Wir hingegen wollen vorwiegend jene Menschen ansprechen, die keinen archaischen Mythen anhängen, sondern von Humanismus und Aufklärung ausgehen. F: Aber warum lassen Sie die Katholiken nicht einfach feiern? Sie nutzen öffentliche Gelder dazu, um ihre Folkloreveranstaltung zu finanzieren. 7,5 Millionen Euro kommen vom Bund, drei Millionen vom Land Nordrhein-Westfalen, 1,2 Millionen von der EU, und die Stadt Köln gibt zusätzlich drei Millionen Euro für Infrastruktur aus. Der Vatikan selbst zahlt nichts, die deutschen Bistümer sind mit Darlehen beteiligt. Das heißt: Die Konfessionslosen müssen für diese Veranstaltung mit aufkommen. ........... F: Sie proklamieren eine religionsfreie Zone. Es werden aber bis zu eine Million Pilger erwartet, wo bleibt noch Platz dafür? Die Zahlen wurden ja schon heruntergeschraubt. Erst hieß es eine Million, dann 800000. Mittlerweile werden 350000 geschätzt. Und das bringt die Weltjugendtag GmbH in arge Nöte - deren Finanzplan geht ja nur dann auf, wenn genügend Pilger kommen. F: Das Spektakel kostet rund 100 Millionen Euro. Von dieser Summe könnten 23 000 ALG-II-Empfänger ein Jahr lang leben. Wie rechtfertigt die Kirche diesen Aufwand? Wir leben in einer erlebnisorientierten Gesellschaft, also muß die Kirche Events schaffen........... http://www.jungewelt.de/2005/07-22/022.php Katholische Kirche schürt Opposition gegen spanische Regierung Eine der ersten Taten des neugewählten Papstes Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) war ein Angriff auf die sozialdemokratische Regierung in Spanien unter Ministerpräsident José Luis Zapatero. Hauptangriffspunkt des Vatikans ist das Gesetz, das Homosexuellen das Recht auf Heirat und auf Adoptionen einräumt; aber auch andere Reformen, wie die Scheidung bis 90 Tage nach Eheschließung, ein liberalisiertes Abtreibungsrecht und die Abschaffung des obligatorischen Religionsunterrichts an staatlichen Schulen erregten seinen Zorn. Die Verurteilung dieser Gesetze wurde von einem Aufruf zum zivilem Ungehorsam begleitet, den man nur als Versuch werten kann, die Regierung zu destabilisieren........... http://www.wsws.org/de/2005/jun2005/paps-j08.shtml Spanien vor Großkundgebung für Ehe und Familie Erwartet werden mindestens 20 Bischöfe, 500 Journalisten hundertausende Menschen - Veranstalter werden bedroht und die Bürger aufgefordert, die Veranstaltung zu boykottieren .......Auch Muslime und Juden werden an der Kundgebung vom kommenden Samstag zum Schutz des Institutes Ehe teilnehmen. Über 20 katholische Bischöfe sagen ihre persönliche Teilnahme zu. Auch der Imam der Großmoschee von Madrid, Seg Munir, der Verband der spanischen jüdischen Gemeinden und Vertreter anderer religiöser Konfessionen unterstützen die vom Spanischen Familienforum (EFE) veranstaltete Kundgebung zum Schutz des Institutes Ehe......... http://kath.net/detail.php?id=10772 ![]() Bildquelle: http://www.welt.de/media/pic/000/255/25545v1.jpg Bildunterschrift: Spanien immer freizügiger: Nackt-Radfahrdemo in Saragossa Foto: dpa "Spanien verliert seine christlichen Wurzeln" Katholische Kirche mobilisiert gegen Werteverfall und die Regierung Zapatero Madrid - Was ist nur los in Spanien? Seit Monatsbeginn kommt es regelmäßig zu riesigen Protestkundgebungen gegen die Politik der Regierung von José Luis Rodríguez Zapatero. Am Monatsanfang demonstrierten Hunderttausende gegen das an die Terrororganisation Eta gerichtete Dialogangebot ihres Premiers. Heute kommt es in der Hauptstadt zu einem neuerlichen Aufmarsch der Bürger. Diesmal geht es gegen die geplante Einführung der Homo-Ehe. Initiatoren des Protestmarschs ist eine bis dato unbekannte Organisation namens "Spanisches Familienforum", das in Rekordzeit 500 000 Unterschriften gesammelt hat. Unterstützung erhalten die Demonstranten von der katholischen Kirche. An vorderster Front laufen der Madrider Kardinal und Erzbischof Antonio Rouco Varela mit sowie weitere 20 kirchliche Würdenträger. Sie empört nicht nur, daß Homosexuelle heiraten dürfen, sondern daß sie rechtlich mit den Heterosexuellen gleichgestellt werden und damit auch Kinder adoptieren können. Die Bischöfe können bei ihrem Protest auf die Unterstützung der Volkspartei (PP) zählen. Dieser geht es freilich nicht nur um den Wertekanon, vielmehr hat sie die Straße als optimale Schaubühne für ihren Konfrontationskurs mit der Regierung auserkoren. "Wir demonstrieren nicht gegen die Homosexuellen, sondern gegen eine konkrete Gesetzesinitiative", heißt es bei der Volkspartei. ...... http://www.welt.de/data/2005/06/18/733490.html Mein Kommentar: Langsam machen Sie den ekelhaften Bibelfaschisten die Hölle heiß! Wie war das eigentlich damals in den goldenen 20ern?) 22.6.06 Ist Kirche demokratisch? Da steht doch vorne immer jemand, der anderen etwas erzählt. Ich habe noch keinen Gottesdienst erlebt, in dem diskutiert worden wäre. Aus dem Artikel: http://www.jungewelt.de/2005/06-22/022.php »Mitarbeiter mußten in die Kirche eintreten« Caritas und Diakonie bekommen nur 1,8 Prozent ihrer Gelder von den Kirchen. Die restlichen 44 Milliarden Euro berappt der Steuerzahler. Ein Gespräch mit Carsten Frerk * Carsten Frerk ist freier Autor. Er hat jetzt das Buch »Caritas und Diakonie in Deutschland« veröffentlicht und nennt darin erstmals exakte Zahlen und Details zur Finanzierung dieser beiden christlichen Wohlfahrtskonzerne. F: Viele Menschen begründen ihren Verbleib in der Kirche damit, die kirchlichen Wohlfahrtsverbände täten so viel Gutes. Wieviel Gutes tun Caritas und Diakonie? Die machen das gleiche wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV) oder die Volkssolidarität. Der Unterschied ist, daß sie sich mit dem Kreuz schmücken und glauben machen, ihre Arbeit sei nur durch erhebliche Kirchenzuschüsse möglich. Das ist falsch. Caritas und Diakonie setzen im Jahr zusammen 45 Milliarden Euro um. Das Geld kommt aus öffentlichen Mitteln .......... orf.at-10.06. Jüdischer Weltkongress: Kritik an Seligsprechung Pius' XII. Führende Vertreter des Jüdischen Weltkongresses (WJC) haben anlässlich eines Treffens mit Papst Benedikt XVI. die geplante Seligsprechung von Papst Pius XII. (1939-1958) kritisiert. Das sagte der WJC-Vertreter David Rosen nach dem Gespräch gestern in Rom gegenüber Journalisten. "Es ist zwar nicht unsere Aufgabe, der katholischen Kirche vorzuschreiben, wer ihre Seligen sein sollen", sagte Rosen. Man erwarte aber, dass die Kirche Sensibilität gegenüber der jüdischen Position zeige. Kritiker brachten gegen Papst Pius XII. immer wieder vor, er habe zur Judenvernichtung der Nazis geschwiegen. Kritik an dem bereits vor Jahren eingeleiteten Prozess zur Seligsprechung wurde bisher im Vatikan stets energisch zurückgewiesen. http://www.orf.at/index.html?url=http%3A//www.orf.at/ticker/184525.html
Bildquelle: http://www.kirchenopfer.de/images/piushitler_150.jpg Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg (Papst Pius XII.) Mafiosi tuscheln mit Priestern Gefängniswärter besorgt ROM (hü). 17. Juni 2005 Italiens Gefängniswärter schlagen Alarm: Bei den Sprechstunden in den Strafanstalten tauchen immer häufiger Geistliche auf, die mit Mafiabossen palavern und wahrscheinlich deren Befehle nach draußen weitergeben. In Briefen an Justizminister Castelli, an den obersten Mafia-Jäger Vigna und den palermitanischen Oberstaatsanwalt Grasso prangern die Knastaufseher diese Umstände und die daraus resultierenden Gefahren an. Sie selber, so die verbitterten Wärter, seien machtlos. Denn sie dürfen die Gespräche zwischen den Häftlingen und ihren Besuchern offenbar nicht abhören. Begünstigt wird das Treiben durch die vorgetäuschte oder wirkliche Frömmigkeit vieler Mitglieder der Cosa Nostra. "Mafia & Religion sind gleichsam eine Konstante in der Geschichte der organisierten Kriminalität in Süditalien," klagt ein leitender Strafvollzugsbeamter. Unter dem Vorwand, sie wollten beichten oder jedenfalls mit einem Priester sprechen, können die Bosse problemlos mit Geistlichen plaudern. Da katholische Kleriker manchmal zögern, gibt es eine neue Masche: Der Boss X behauptet, er sei Zeuge Jehovas oder einer bestimmten evangelischen Sekte und müsse einen Vertreter dieser Gemeinschaft sprechen. Dann teilt er diesem Mann eine verschlüsselte Botschaft mit, die der - eingeweihte oder ahnungslose - Gesprächspartner an Verwandte oder Spezis des Mafioso weiterleitet. Der Beichtvater wird somit eventuell Komplize von Verbrechen. Die skandalösen Missstände bei den Sprechstunden im palermitanischen Knast Pagliarelli waren jüngst durch Videoaufnahmen enthüllt worden: Mafiabosse tuschelten ihren Besuchern ins Ohr oder steckten ihnen Briefchen zu. http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/welt/54,51-2514914.html Bundesrat billigt Neuregelung von Lauschangriff 17. Jun 10:37 Nach dem Bundestag hat auch die Länderkammer dem Kompromiss von Rot-Grün und Union zum großen Lauschangriff zugestimmt. .....Künftig dürfen Wohnräume nur dann abgehört werden, wenn anzunehmen ist, dass keine Gespräche aus dem Kernbereich privater Lebensgestaltung erfasst werden. Dies hatten die Karlsruher Richter verlangt. Der Katalog der Straftaten, die Anlässe für den «großen Lauschangriff» bieten, wird um die gewerbs- und bandenmäßige Fälschung von Kreditkarten, Schecks und Wechseln sowie um bestimmte Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wie Kinderpornografie erweitert. (nz) http://www.netzeitung.de/deutschland/344235.html Mein Kommentar: Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung? Das gibt es? Da wäre unser Oberratten-Pope eindeutig schuldig. Nicht nur weil er fortgesetzt für die Massenvernichtung von Menschen durch Aids wegen Kondomverbots plädiert, sondern auch wegen seiner rassistischen Hetze gegen Homosexuelle! 02. Juli 2005 SATANISMUS-ALARM Vatikanische Uni lehrt Exorzismus Die katholische Kirche verschärft den Kampf gegen den Teufel. Eine päpstliche Akademie gibt einen Kurs zum Satanismus, damit angehende Priester lernen, wie sie junge Italiener vom Teufelskult abbringen können. Die "Regina Apostolorum" in Rom, eine der angesehenen päpstlichen Akademien, wird im Oktober einen weiterführenden Kurs über Satanismus anbieten. Damit will die Hochschule des Ordens "Legionäre Chisti" auf ein steigendes Interesse vor allem junger Menschen an okkulten Lehren reagieren. .... http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,363204,00.html Rumänische Nonne angeblich bei Teufelsaustreibung gestorben Medienbericht: Nonne eines orthodoxen Klosters soll drei Tage an ein Kreuz gekettet worden sein - Fall wird von der Polizei und Kirchenleitung untersucht Rumänien (www.kath.net) Eine junge Ordensfrau soll bei einer Teufelsaustreibung ums Leben gekommen sein. Dies berichtet der "ORF" am Mittwoch. Der Exorzismus soll in einem orthodoxen Kloster in Ostrumänien stattgefunden haben. http://www.kath.net/detail.php?id=10764 Ein längerer Kommentar erübrigt sich da wohl, wir kennen ja nun die perversen Kirchensadisten zur Genüge, oder? Unmoralische Medikamente Katja Seefeldt 27.06.2005 In den USA verweigern gläubige Apotheker immer häufiger die Ausgabe von verschriebenen Verhütungsmitteln Dass Frauen mit Verhütungsmitteln selbst bestimmen, ob, wann und in welchen Abständen sie schwanger werden wollen, ist in den Industrienationen eine Selbstverständlichkeit - eigentlich. Im Rahmen eines Schwerpunkts zum Thema Frauengesundheit des Wissenschaftsmagazins Science berichten Marcia D. Greenberger und Rachel Vogelstein vom National Women's Law Center (NWLC) in Washington/USA jedoch, dass sich international Fälle mehren, in denen Apotheker rezeptpflichtige Kontrazeptiva nicht ausgeben, weil es gegen ihre moralischen oder religiösen Überzeugungen verstößt. Die beiden NWLC-Mitarbeiterinnen verweisen zwar auch auf Fälle in Frankreich, England und Australien, doch nur in den USA scheint sich dieses Thema zu einem Problem mit weit reichenden Folgen zu entwickeln........... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20327/1.html 03. Juli 2005 Geheime Parallel-Polizei aufgedeckt Die italienische Justiz hat eine illegale Parallel- Polizei zur Terrorbekämpfung aufgedeckt. Für die geheime Einheit hätten 150 Polizisten und Militärs gearbeitet, darunter mehrere Offiziere, hieß es aus Justizkreisen. Aufgabe der geheimen Truppe, die nach dem schweren Terroranschlag in Madrid im Frühjahr 2004 innerhalb der normalen Polizei gegründet worden sein soll, sei unter anderem der Schutz des Papstes gewesen, verlautete weiter. Wie die römische Zeitung "La Repubblica" heute berichtete, wurden bereits drei Verdächtige festgenommen. Gegen mindestens 24 weitere laufen die Ermittlungen. Justizminister Giuseppe Pisanu habe drei Beamte vom Dienst suspendiert. Die Parallel-Polizei unter dem Namen "Abteilung für strategische Anti-Terror-Studien" habe wie eine Art Geheimdienst innerhalb der normalen Einheiten operierten. Zwei der führenden Drahtzieher seien Angehörige der Polizei, die rechtsradikalen Kreisen angehören sollen, hieß es weiter. Die Parallel-Einheit sei durch Regierungsgelder finanziert worden und habe aus den offiziellen Polizeieinheiten vertrauliche Informationen erhalten. Den Festgenommenen, die unter Hausarrest gestellt wurden, werde laut Medienberichten unter anderem Amtsanmaßung und die unerlaubte Benutzung von Regierungsinformationen vorgeworfen. Die Fahnder seien der illegalen Parallel-Einheit im vergangenen Jahr auf die Spur gekommen, als sie die Entführung und die Ermordung des Italieners Fabrizio Quattrocchi im Irak untersucht hätten. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,363484,00.html 26.05.2005 Papst Benedicht XIV. von Bush-Bruder bestochen? Der ehemalige Kardinal Joseph Ratzinger und jetzige Papst Benedict XIV. muss sich schon kurz nach seinem Amtsantritt mit massiven Vorwürfen auseinandersetzen. Einer davon lautet: Ratzinger soll in seiner Eigenschaft als "rechte Hand" von Papst Johannes Paul II. Bestechungsgelder angenommen haben. Ratzinger und Bush-Bruder Neil sollen sich laut der Zeitschrift "Newsday" im vergangenen Jahr bei einer Schweizer Wohlfahrtsgesellschaft, die tatsächlich Manager nach streng katholischen Glaubenssätzen ausbilden soll, getroffen haben. Thema waren u.a. pädophile Umtriebe amerikanischer Priester, die von Bischöfen in den USA gedeckt wurden. Dabei so berichtete der "London Observer", soll Ratzinger von Neil Bush Geld in unbekannter Höhe erhalten haben. Die Gegenleistung bestand in einer besonderen Wahlkampfhilfe für George W. Bush. Auf Geheiß Ratzingers ließen die US-Bischöfe in den katholischen Kirchen gegen Bush-Konkurrent Kerry predigen. Der Inhalt der Predigten: Kerry sei mit dem Teufel im Bunde. Wer für ihn sei, entscheide sich für die Hölle. http://www.extremnews.com/berichte/weltgeschehen/1e5310a57cd2d04 _______________ Um die Gunst der amerikanischen Regierung zu gewinnen, hat der Vatikan niemals den Atombombenangriff auf Japan verurteilt, ebensowenig wie die Anwendung der Bakterienbombe. (Karlheinz Deschner) BRASILIEN Der Gottesmann mit sieben Geldkoffern im Privatjet Ein "Bischof" einer Neupfingstler-Kirche in Brasilien wurde mit Millionen in Geldkoffern erwischt - Sonntagskollekte bei armen Gemeinden, sagt er. VON WOLFGANG KUNATH (RIO DE JANEIRO) Elf Stunden dauerte es, bis die Polizei das Geld gezählt hatte, mit dem der "Bischof" einer Neupfingstler-Kirche im Privat-Jet durch Brasilien flog. Alles legal, besänftigte seine Kirche, die Igreja Universal: Die sieben Koffer voller Geld seien bloß ein Teil der Sonntagskollekte. Die brasilianische Polizei beschlagnahmte die 10, 2 Millionen Reais (rund 3, 4 Millionen Euro) auf dem Flughafen von Brasília, wo der "Kirchenfürst" einen Zwischenstopp gemacht hatte, um Geld in Empfang zu nehmen. João Batista Ramos kam mit zwei anderen hohen Funktionären der Igreja Universal aus Manaus und Belém, wo sie bereits Geldkoffer eingeladen hatten - offenbar der Zehnte, den die Neupfingstler-Kirche jeden Sonntag von ihren meist armen Anhängern kassiert........ Mein Kommentar: Wers glaubt, wird selig, wers nicht glaubt, kommt auch in den Himmel... http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?cnt=69960 Sumpfiges Imperium Caritas und Diakonie besitzen zusammen ein Immobilienvermögen im Wert von 230 Milliarden Euro. Carsten Frerk legt exakte Zahlen über die kirchlichen Wohlfahrtskonzerne vor Aber die Kirche tut doch so viel Gutes", wird einem oft entgegengehalten, wenn man jemanden zum Kirchenaustritt bewegen will. Gegenüber diesem Argument verblassen alle Hinweise auf die Abermillionen Toten, die allein die katholische Kirche bis auf dem Gewissen hat. Ohne Wirkung bleibt auch der Verweis darauf, daß gerade der Vatikan sich mit fast jedem faschistischen oder faschistoiden Regime bestens versteh.. Man kann ebenso die Unterdrückung der Frauen anführen, den himmelschreienden Blödsinn bei der Begründung der Jungfrauengeburt oder der heiligen Dreifaltigkeit - es nützt nichts: Die Kirchen tun Gutes, sie haben ja die Caritas und die Diakonie. Und dafür zahlt man gerne Kirchensteuer. Finanzstrukturen Wieviel Gutes tun die Kirchen tatsächlich? In seinem Buch "Caritas und Diakonie in Deutschland" ist es Carsten Frerk wohl erstmals gelungen, die finanziellen Strukturen dieser beiden Mammutorganisationen der "christlichen Nächstenliebe" zu durchleuchten. Das Ergebnis vorweg: Beide zusammen setzten 2002 rund 45 Milliarden Euro um (Caritas 25 Milliarden Euro, Diakonie 20 Milliarden Euro). Die Amtskirchen steuerten dazu 828 Millionen Euro bei - eine gigantische Summe zwar, aber nur 1,8 Prozent der gesamten Finanzierung. 98,2 Prozent des Gesamtumsatzes berappt der Steuerzahler. Es ist schon vermessen, die 1,8 Prozent Kirchenmittel als Beweis dafür zu nehmen, daß die Kirche Gutes tut. "Diese kirchlichen Gelder gehen dann übrigens (so gut wie ausschließlich) in drei Bereiche: für die Kindertagesstätteneinrichtungen (376 Millionen Euro) - dort wird der Nachwuchs der Kirchensteuerzahler erzogen -, in die Verbandsarbeit (300 Millionen Euro) - dort wird konfessionelle Gesundheitspolitik betrieben - und in die Beratungsdienste (146 Millionen Euro) - in denen dafür gesorgt wird, daß die Beratenen auch den Weg in die stationären Einrichtungen der beiden Werke finden." Werbungskosten in Höhe von 828 Millionen Euro also - man darf schließlich nicht vergessen, daß ein Kirchenschäfchen am Ende seines Berufslebens so viel Geld an die Schwarzröcke gezahlt hat, daß man als sogenannter Durchschnittsverdiener davon locker ein Einfamilienhaus finanzieren kann. ...... http://www.jungewelt.de/2005/07-11/022.php Oma Sophie vermacht Pfarrer halbe Million € Ihr Sohn kämpft verzweifelt um sein Erbe, das der Ingolstädter Priester jetzt ebenso beansprucht Von J. Welte, tz Ingolstadt (Freitag,15.Juli Seite 11) ....Mit dem Geld wollte der Pfarrer angeblich eine Stiftung gründen, doch auf die Frage, ob es die Stiftung gibt, sagte er nur: Das ist meine Privatsache. In Verlauf des längeren Textes ist ein Bild zu sehen unter dem stand: Erst gestern berichtete die tz über einen ähnlichen Fall. Das Bildchen zeigt die Schlagzeile: Polnischer Pfarrer ein Erbschleicher? Diese Münchner Familie sitzt jetzt mit nichts da. tz-München Weltjugendtag Es gibt jetzt hier 3 Webcams mit Blick auf das Marienfeld, wo gerade der Hügel gebaut wird, auf dem der Papst die Messe feiern wird. Und hier die Web-Cam direkt zum Kölner Dom. Internet-Zensur auf dem Weltjugendtag in Köln? Das Internet ist für Pressevertreter inzwischen eines der wichtigsten Hilfsmittel bei der täglichen Arbeit. Eigens eingerichtete Pressezentren sorgen bei vielen Großveranstaltungen dafür, dass Journalisten Informationen recherchieren, verifizieren und vor allem zeitnah übermitteln können. Um so schlimmer, wenn ihre Arbeit durch Restriktionen oder gar Zensur eingeschränkt wird. Diesem Vorwurf sehen sich derzeit die Veranstalter des katholischen Weltjugendtages (WJT) in Köln ausgesetzt, zu dessen Besuch heute auch Papst Benedikt XVI. in Deutschland eintraf: Laut eines stern-Berichts soll auf den rund 880 Arbeitsplätzen im WJT-Pressezentrum in der Messehalle 5 ein "geheimer Glaubenswächter" installiert sein, der Benutzern den Zugriff auf kirchenkritische Websites ebenso verwehrt wie auf Homepages von Anlaufstellen für Homosexuelle oder Seiten mit erotischen Inhalten. Aufgefallen sei dies rein zufällig bei der Recherche zu einem Bericht über "Homosexuelle und Katholische Kirche" schreibt das Magazin. Habe man zum Beispiel versucht, über die Journalistenarbeitsplätze im Pressezentrum die Website www.huk.org, eine Page der ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche, aufzurufen, sei dies nicht möglich gewesen, weil der WJT die Seite "ganz offiziell" gesperrt habe. Weitere Tests hätten ergeben, dass sogar "reihenweise" Seiten indiziert worden seien, etwa auch www.kondome.de. Selbst Neon, das Jugendmagazin des stern, habe sich nicht ansurfen lassen. "Scheinbar überall lauerte der Teufel, dessen hässliche Fratze nicht durch die Leitung kriechen durfte", schlussfolgert das Magazin wortgewaltig. Nachfragen von heise online ergaben allerdings, dass der Teufel in diesem Fall wohl eher im Detail steckt: Die Kölner Weltjugendtag gGmbH hatte als Veranstalter des Kirchenfestivals einen Auftrag zur Installation der Kommunikationsinfrastruktur öffentlich ausgeschrieben und dabei auch Sicherheitsvorkehrungen wie Viren- und Content-Filter für die Internet-Nutzung verlangt. Den Zuschlag für das internationale Großereignis erhielt schließlich der Kölner Carrier NetCologne. Ähnlich wie etwa bei der zentralen Administration des Kölner Bildungsservers setzte NetCologne eigenen Angaben zufolge standardmäßig Filter, die den Zugriff auf Porno- sowie Gewalt-und Nazi-Seiten unterbinden -- mit der Folge, dass auch viele Seiten nicht geöffnet werden können, deren Beschreibung die Buchstabenfolge sex (wie in Homosexualität) enthält. Diese Filter waren bis zum gestrigen Abend aktiv und sorgten laut Nina Schmedding, stellvertretende Sprecherin des Kölner Weltjugendtages, für das "große Missverständnis". Keineswegs habe man vorgehabt, die Arbeit der mehr als 6500 akkreditierten Journalisten aus aller Welt zu zensieren, erklärte Schmedding. Möglicherweise seien aber die Filter zu streng eingestellt gewesen. Inzwischen seien die Internet-Zugänge jedoch "voll geöffnet". Judith Schmitz von NetCologne bestätigte gegenüber heise online, dass die Veranstalter des WJT nach ersten Beschwerden über die eingeschränkte Nutzung des Internet die Anweisung gegeben hätten, die Filter zu öffnen. Die These, man wolle Journalisten beim Weltjugendtag davon abhalten, nach kirchenkritischen Inhalten zu fahnden, dürfte vor diesem Hintergrund also wohl kaum haltbar sein. Siehe dazu auch: ..... Eine ganze Reihe von Links bei http://www.heise.de/newsticker/meldung/62943 So viele Divisionen hat der Papst Aus Sicht dieser Kirche geht es allerdings sowieso um etwas ganz anderes. Es gibt eine Geopolitik der Religionen. Hier muss sich das Christentum bzw. in diesem Fall die Katholische Kirche mit anderen Weltreligionen auseinandersetzen, muss sich als Weltkirche präsentieren. Es muss den anderen Religionen zeigen: Hier stehen wir. So viele Divisionen hat der Papst. Nüchtern betrachtet ist der Weltjugendtag also keineswegs nur einfach das frisch-fromm-fröhliche Happening junger Menschen, sondern ein Akt der Verteidigung gegen andere konkurrierende Systeme. Ein Instrument zur Durchsetzung der Interessen der Organisation im Sinne des Selbsterhalts. Es sind die politischen, ökonomischen und kulturellen Rahmenbedingungen, die die Akteure in bestimmte Richtungen drängen. Ökonomisch ist die Kirche der größte private Arbeitgeber Europas, auch Deutschlands. Mit einem Umsatz von 125 Milliarden Euro allein in Deutschland stellen die beiden christlichen Kirchen Industriegiganten wie Siemens, DaimlerChrysler, oder die Telekom weit in den Schatten, mit 1,3 Millionen Beschäftigten ist man nach dem öffentlichen Dienst der zweitgrößte Arbeitgeber der Republik. Durchaus lohnenswert also, die Marke zu verjüngen, ihr neuen Glanz und womöglich ein neues Design zu verpassen - durch Verlassen der Katakombenmentalität und neues Selbstbewusstsein. Aus dem Heise-Artikel: Gott ist Geil, irgendwie http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20763/1.html |