Verwandte Themen hierzu findet man auch auf folgenden Seiten:
Einstein   und seine (prophetische?) Weltsicht
Eine erweiterte Informationstheorie   hier verlinkt zu Heisenbergs Unschärferelation


Freier Wille ?

 
An Freiheit des Menschen im philosophischen Sinne glaube ich keineswegs. Jeder handelt nicht nur unter äusserem Zwang, sondern auch gemäss innerer Notwendigkeit.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955 Aus: Meine Weltsicht)
 
Insofern schließe ich mich seiner Meinung an. Das wars dann. Mehr wäre eigentlich zum "freien Willen" gar nicht zu sagen.
 
Verstößt Gott je gegen seine eigenen Naturgesetze?
 
Ich persönlich bin konfessionslos, aber kein Atheist.
Mein Gottesbild....
(ok, ok, man soll sich von Gott klein Bild machen, das steht in der Bibel und auch im Koran, doch andere machen sich sogar Bilder von den Wohnungen, die Gott für sie nach dem Tod vielleicht bereithält )
....entspricht am ehesten dem von Schopenhauer:
 
Die Natur selbst ist Gott / Schopenhauer

 
Und als Kontrast setze ich eine kritische Aussage dagegen:
 
Ein Esel stellt sich Gott als Esel vor. Der Papst stellt sich Gott als Mann vor.
(Uta Ranke-Heinemann, Theologin)
 
Wie ist das denn eigentlich:
Wenn ich etwas falsch mache, dann muß ich mit den Folgen leben.
Wenn ich wiederholt etwas falsch mache, dann sammelt sich "Karma" an.
(Karma als Ursache-Wirkung-Prinzip, wie man mir in Asien immer wieder versichert hat)
Wenn ich etwas richtig mache, kann ich mich darüber freuen, daß es funktioniert hat, oder?
 
Aber von Freiheit oder freiem Willen bin ich da völlig frei.

 


 
Hier einige Pressemeildungen aus Wissenschaft, Neurologie und Psychologie:
(Wer sich eingehender mit dieser Problematik beschäftigen will, der beachte bitte auch diese Überlegungen:
Vom imaginären Charakter der Psyche )
 

14. April 2008
Hirnforschung
Freier Wille - eine Illusion?
Schon bevor wir eine Entscheidung bewusst treffen, ist sie bereits im Gehirn ablesbar. Durch die Ergebnisse einer neuen Studie wird die Existenz eines freien Willens in Frage gestellt. Würden wir über jeden unserer Schritte oder jeden Atemzug nachdenken, wir wären hoffnungslos überfordert. "Viele Prozesse im Gehirn laufen unbewusst ab", erklärt John-Dylan Haynes vom Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience in Berlin. "Von unseren Entscheidungen aber glauben wir in der Regel, dass wir sie bewusst fällen." In ihrer Untersuchung, die die Forscher im Fachmagazin "Nature Neuroscience" veröffentlichten, machten die Wissenschaftler allerdings eine beunruhigende Entdeckung: Schon bis zu zehn Sekunden vor der bewussten Entscheidung weiß anscheinend das Gehirn schon darüber Bescheid........
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/entscheidungen-der-un-bewusste-wille_aid_282185.html
http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Hirnforschung-Freier-Wille-Illusion/617174.html
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/11403
 
27.05.2007
Es gibt keine unzerstörbare Ich-Einheit
.....Es gibt keine unzerstörbare Ich-Einheit. Der Gedanke einer geistigen Ich-Substanz in uns ist eine Illusion. Das belegen für Gerhard Roth eindeutig die nüchternen Erkenntnisse der Neurologie.
Wir haben ein Wahrnehmungs-Ich, ein Gedächtnis-Ich, ein emotionales Ich und viele Unter-Iche und die können auch relativ unabhängig voneinander ausfallen. Man kann zum Beispiel das autobiographische Gedächtnis verlieren. Dann erlebe ich mich zwar als körperliche Einheit, aber ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Man kann das Wahrnehmungs-Ich zerstören, dann weiß ich nicht mehr, was das alles bedeutet, was ich sehe und höre, oder ich beziehe es nicht mehr auf mich. Daraus sieht man, dass das, was ich als Einheit erlebe, außerordentlich viele verschiedene Dimensionen hat, die auch relativ unabhängig voneinander gestört werden können. Und noch eines ist wichtig: das Gefühl, ich sei der Produzent meiner Handlungen ist natürlich eine Illusion. Der Produzent meiner Handlungen ist das Gehirn und ich selber bin ein Widerschein dieser Handlungen........
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/628899/

08.08.2007
Menschlicher Geist
"Das Rätsel ist im Wesentlichen entschlüsselt"

....sueddeutsche.de: Wie definieren Sie dann Bewusstsein?

Wuketits: Ein Zustand des Gehirns, der dessen Träger in die Lage versetzt, Situationen in seiner Umgebung beziehungsweise seine eigene Situation zu reflektieren. Darüber nachzudenken.

sueddeutsche.de: Aber kann ich nicht gerade dank der Reflektion und Selbstreflektion bewusste Entscheidungen fällen? Das klingt doch nach freiem Willen.

Wuketits: Selbstreflektion und das Abwägen von Gründen zum Beispiel sind kein Beweis für einen freien Willen. Sie spiegeln lediglich den komplexen Entscheidungsprozess wieder, der in unserem Gehirn stattfindet. Und ich behaupte nicht, dass es keinen Willen gibt.

Wir wollen alles mögliche. Ein langes Leben, einen Flug zum Mond. Die Frage ist, ob dieser Wille frei ist. Da sage ich: Nein......
http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/457/127255/


 
28.09.07
Haben wir einen freien Willen?
Die Situation kennt jeder von uns: Man liegt morgens im Bett, weiß, dass es Zeit zum Aufstehen ist, döst aber noch ein wenig. Doch plötzlich beginnt man, aus dem Bett zu steigen, obwohl es keinen bewussten Gedanken an das Aufstehen gab. Was also lässt uns handeln?
Der Psychologe Guy Claxton von der britischen Universität Bristol nutzt das Beispiel, um die alte Menschheitsfrage zu beantworten: Haben wir einen freien Willen? Für Claxton erscheint der Fall klar. „Jemand entscheidet aufzustehen, tut es aber nicht“, sagt er. „Sobald er nicht mehr daran denkt, tut er es plötzlich doch. Dies zeigt, dass unsere bewusste Erfahrung des Selbst und die Kontrolle darüber ausgefeilte Illusionen sind.“.....

..... Auch der Bremer Hirnforscher Gerhard Roth glaubt, der freie Wille sei eine Illusion. Als Beleg dient ihm unter anderem der Bericht eines kanadischen Hirnchirurgen, der das Hirn eines Epilepsie-Patienten mit Elektroden stimuliert hatte, um den Erkrankungsherd zu finden. Dabei traf der Arzt auch ein Bewegungszentrum, worauf der Patient – er war während der Prozedur bei Bewusstsein – einen Arm hob. Auf die Frage, warum er seinen Arm bewegt habe, antwortete der Mann: „Weil ich es wollte.“ Unserem Bewusstsein bleibt verborgen, dass eigentlich das Unbewusste „der Chef ist“, meint Roth......

Ist der freie Wille nur eine Illusion?

Schon früher bestritten Forscher und Denker, darunter Sigmund Freud, der Urvater der Psychoanalyse, und der Philosoph Friedrich Nietzsche, dass uns ein freier Wille zu eigen sei. Der Begriff Sünde sei „erfunden sammt dem zugehörigen Folter-Instrument, dem Begriff ,freier Wille´, um die Instinkte zu verwirren, um das Misstrauen gegen die Instinkte zur zweiten Natur zu machen!“, polterte Nietzsche in seiner Schrift „Ecce homo“, einer Abrechnung mit dem Gottesbild des Christentums......
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/odenwalds-universum_aid_133856.html


 
25.04.2006
Hirnforschung und Philosophie
"Der freie Wille ist nur ein gutes Gefühl"
Das Weltbild des Hirnforschers Wolf Singer gefährdet die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens - warnt der Philosoph Jürgen Habermas. Denn: Singer hält unsere Vorstellung von einem freien Willen für eine Illusion. Im Gespräch mit sueddeutsche.de verteidigt der Naturwissenschaftler seine Position gegen die heftige Kritik des Philosophen.......
http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/113/74039/print.html
 
Sehr spannender und langer Text.
 
Eine kurze Recherche über Jürgen Habermas führte mich auf Seiten, die oft den Begriff "postsäkuläre Gesellschaft" enthalten, und nach einem Blick auf das hier erhebt sich für mich die Frage, ob man ihn nicht eher als eine Art evangelischen Moraltheologen bezeichnen könnte. (Nur ein kleiner Versuch zur Klärung der Fronten.
 

 
17.12.2008
Gehirn als Welle: Wissenschaft und Religion im Einklang
Kann die Wissenschaft einen Brückenschlag zur Religion anbieten? Diese Frage haben sich bereits Generationen von Naturwissenschaftlern und Philosophen ergebnislos gestellt. Neueste Ergebnisse aus der modernen Quantenphysik lassen jedoch darauf schließen, dass menschliches Bewusstsein auch außerhalb des Körpers existiert, was wiederum ein Hinweis auf eine unsterbliche Seele ist. Führende Physiker sprechen von einem Paradigmenwechsel, der unser Weltbild bereits in den nächsten Jahren von Grund auf revolutionieren könnte.
 
"Du kannst nicht von Gott reden, weil Gott eigentlich das Ganze ist. Und wenn er das Ganze ist, dann schließt es Dich mit ein." Dieses Zitat stammt von keinem Theologen, sondern von dem Physiker Professor Dr. Hans-Peter Dürr, einem Schüler des Nobelpreisträgers Werner Heisenberg....
 
....."Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere", zeigt er sich überzeugt.
 
Die Basis für die atemberaubende These liefert das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung. Bereits Albert Einstein ist auf diesen seltsamen Effekt gestoßen, hat ihn aber als "spukhafte Fernwirkung" später zu den Akten gelegt. Das Verschränkungsprinzip besagt Folgendes: Ändert ein Teilchen seinen Zustand, so erfolgt diese Änderung wie durch Geisterhand zum exakt gleichen Zeitpunkt auch bei dem anderen.....
 
....Sollten sich die Theorien der Quantenphysiker in weiteren Versuchen bestätigen, dann würden sich auch Naturwissenschaft und Religion fortan nicht mehr als Gegensätze gegenüberstehen. Vielmehr könnten sie sich komplementär ergänzen - geradewegs wie die zwei Seiten ein und derselben Münze......
http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2008-12-17-2509&pc=s02
 
Mein Kommentar: Wenn Gott das Ganze ist, dann kann Gott nicht eine Person sein. Der persönliche Gott wäre also endgültig gestorben. Und die "individuelle" Seele ebenso. Genau wie der nationale Gott. Also der islamische, christliche, jüdische, indische, God save the Queen, Gods own country, usw. Es gäbe dann nur einen Gott.
Auf diesen Konflikt geht aber der Artikel nicht ein.
 

 
Für weitere, intensivere Beschäftigung mit diesem Thema empfehle ich meinen langen Artikel:
Vom imaginären Charakter der Psyche - Eine Theorie der Erleichterung  
 

 
Noch Fragen, Kienzle?
 
Die Determinismus-Debatte
 
Wahrnehmung wird nicht allein durch die Reizmuster determiniert; sie ist vielmehr eine dynamische Suche nach der besten Interpretation der vorliegenden Daten. (Richard Gregory)

________________________________________________________________

 
Ist der Laplacesche Dämon eigentlich tot? Oder gibt es vielleicht doch noch Anhänger des strengen Determinismus? Entsteht jede Bewegung im Universum in logischer Abfolge aus dem Urknall oder sogar schon vorher?
 
Jedenfalls gab und gibt es Foren, in denen immer wieder einmal über die Vorherbestimmung diskutiert wurde. So ganz out scheint das Thema nicht zu sein.
 
Ähnelt die Thematik des Determinismus vielleicht einem logischen Paradoxon?
Ist es eine Art Zen-Koan?
Jemand hat einmal gesagt:
Nimm zuerst einmal an, alles ist vollkommen determiniert. Das beinhaltet die Möglichkeit zur Freiheit.
 
Warum? Wer würde überhaupt ernsthaft in der ganzen Totalität so etwas annehmen?
Ist das überhaupt möglich?
Was wäre die Konsequenz?
 
Jemand, der alles und auch sich selbst als voll determiniert erkennt, der sieht keinerlei Ausweg mehr. Ist das logisch? In ihm stirbt etwas könnte man sagen. Es geschieht ein Tod. Kein körperlicher, sondern ein geistiger. Kein Ausweg, keine Hoffnung, niemals mehr. Die Zeit selbst als Vorstellung, psychologisches Phänomen, gesellschaftliche Struktur, ist gestorben.
 
Natürlich entsteht dabei ein Zustand der Unsicherheit, der Angst. Mancher wird sich vielleicht am nächsten Baum aufhängen. Möglicherweise schreckt man deshalb davor zurück, diesen Schritt zu tun. Ich meine, man muß das einmal so drastisch darstellen, falls sich jemand tief auf dieses Thema einläßt.
 
Bei mir jedoch haben (auch) diese Übelegungen dazu geführt, daß ich das angebotene Zeit-Konzept leider nicht mehr akzeptieren kann. Möglicherweise enthält das Zeitkonzept selbst sogar ein fatalistisches Element? Sicherlich, die Zeit, die vergeht, bis ein Gegenstand zu Boden fällt, oder die Zeit, die eine Schwingung dauert, die ist messbar. Diese Zeit bestreite ich nicht (obwohl sogar von Wissenschaftlern diese Zeit gelegentlich hinterfragt wird.) Aber darüber hinaus? Was bleibt von der Zeit übrig?
 
Was wird aus der Hoffnung?
Wird sie etwa politisch eingesetzt?
Etwa nachdem Motto: Gib ihnen ein wenig Hoffnung, dann sind sie wieder unbegrenzt leidensfähig?
 

Sie sind wirklich bis hierher gekommen? Was ist zu tun? Es sieht danach aus, als hätten wir keinen freien Willen, schon allein deshalb, weil die meisten Menschen sich selbst abgetrennt vom Rest der Welt sehen wollen. Nun gibt es auch noch ein Problem mit der Zeit. Einen Ausblick könnte ein anderer Umgang mit der Zeit bieten. Auch in der Physik zweifelt man die Existenz der Zeit an. Sehen Sie bitte im Artikel Zeit nach einigen philosohischen Anmerkungen meinerseits einen wissenschaftlichen Artikel aus dem Fokus zum Thema: Zeit ist eine Illusion, und in psychischer Hinsicht den Artikel transcend time - Leere ?, wenn Sie einmal Zeit dazu haben.


 
Vielleicht könnte man das, was uns "bestimmt" ist, auch zwischen Minimum und Maximum lokalisieren?
 
Das maximal Mögliche für uns wird zuerst einmal durch unsere Dummheit begrenzt oder zunichte gemacht, oder? Die Dummheit steht also unserer bestmöglichen Bestimmung im Wege. Eine positive Bestimmung wäre widerlegt?
Wissenschaftlich ist der Determinismus auch widerlegt, soviel ich weiß.
 
Das wäre der Versuch einer Annäherung an das Maximum. Versuchen wir die Näherung an das Minimum?
 
Wenn es nur die Vergangenheit ist, die in die Zukunft wirkt, ohne daß die Gegenwart eine Rolle spielt, so müsste man das eigentlich als reinen Materialismus bezeichnen können. Das würde beinhalten, daß man den Menschen als einen berechenbaren Gegenstand betrachtet, und der Mensch sich selbst auch. Ich hoffe, wir nähern uns nicht einer solchen Sache, denn sonst hätten wir nicht nur keinen freien Willen, sondern wären auch noch vorherbestimmt.
 


 
Das Folgende ist ein Beitrag, den ich in im
Forum Infokrieg geschrieben habe als Antwort auf folgenden Text (Den Beitrag übernehme ich hier ungekürzt und die Links verweisen auf das Forum zurück):
 
Zitat von ksjdbhfkds Beitrag anzeigen
Und auch z.B. aus psychologischer Sicht gibt es da einschlägiges Material. Und zwar hat der Hyptnose-Guru "Michael Newton" (hat nichts mit dem Newton aus dem Physikunterricht zu tun), der darauf spezialisiert war die Zeit in deinem Kopf zurückdrehen zu können, paar tausend Leute in einen tiefen Stadium versetzt, bei dem sie plötzlich über vorherige Leben sprachen. Dieses Phänomen ist schon lange bekannt, man hat immer behauptet, dass es mit Kindheitsgeschichten (aus dem jetzigen Leben) zu tun hatte, doch er hatte es als erster geschafft, die Klienten auch in die spirituelle Welt zu befördern (die Welt zwischen den Leben; viele stellen sich das als Himmel vor). Und diese paar tausend Leute, aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen, Religionen etc. die nie etwas gemeinsam zu tun hatten, haben alle das selbe über die spirituelle Welt erzählt. Alle. Ausnahmslos. Der komplette Prozess von Tod bis hin zu Wiedergeburt ist in seinen Büchern dokumentiert, ich habe eines davon in meinem Regal stehen, es ist sehr lesenswert. Heute ist der Mann in Rente, er hat aber hunderte Therapeuthen weltweit dazu ausgebildet und Nobelpreise für seine Arbeit bekommen.

.....Ich kann jedem empfehlen sich mit dem Thema auseinanderzusetzen....

 
Genau das möchte ich nun tun. Mich mit diesem Thema auseinandersetzen.Und zwar ganz detailiert und genau.
Danke für deinen Beitrag.

Zuerst stelle ich die 2 verschiedenen Standpunkte deutlich dar, die man dazu haben kann. Ich gehe davon aus, daß ihr diesen Beitrag gesehen habt.

1.

Das Ego ist eine Illusion. Das wird behauptet, sogar in mehreren uralten Kulturkreisen. . Womöglich sogar eine Illusion im Sinne von Fake oder Betrug. Auch wenig ernstgemommene Außenseiter der Wissenschaft scheinen das zu bestätigen. Die Wiedergeburt kennt diesen Gedanken auch, allerdings versteht sie darunter einen Zustand, dien man vielleicht einmal nach 10 oder 100 Leben „erreichen“ kann. Dieser Zustand wird dann mit dem Begriff „Erleuchtung“ belegt. Erleuchtung ist üblicherweise ein Wort, das bedeutet, daß man in die Psychiatrie gehört. Außer man ist ein Mitglied der Elite. Der Dalai Lama z. B. darf auch erleuchtet sein, ohne in die Klapsmühle zu kommen.
Ist das so ungefähr richtig dargestellt?

Wie soll etwas, das schon jetzt nicht existiert, den Tod überleben können? Fragen über Fragen.
________________________________

2.

Es gibt glaubhafte Erinnerungen an frühere Leben, die sogar verifiziert wurden, weil der Erinnernde Details aus seinem früheren Leben erzählen konnte, die stimmig waren. Beispielsweise Landschaftsmerkmale, Gebäude, Personen, die damals gelebt haben und ähnliches. Außerdem gibt es Leute, die Astralreisen unternehmen und auf diese Weise ihren Körper verlassen, um an Informationen zu gelangen, die an anderen Orten oder Zeiten stattfinden, -fanden, oder stattfinden werden. Möglicherweise gibt es sogar dergleichen Phänomene mehr.

Ich will hier eimal ganz deutlich dazu sagen: Es liebt mir fern, solche Leute für verrückt zu erklären. Es ist sicher etwas dran, an diesen Sachen. Es soll aber schon öfters vorgekommen sein, daß jemand an Informationen gekommen ist, deren Ursprung ungeklärt bleibt.

Hier eine sehr verblüffende Geschichte:
 
Vor ein paar Tagen ist unser Hund gestorben. Klingt banal. Zwei Tage zuvor bin ich mit unserer mittlerweile erwachsenen Tochter und dem Hund spazieren gegangen. Unterwegs habe ich eher beiläufig gesagt, der Hund hat nur noch zwei Tage. Ich bin selbst erschrocken über die Aussage, weil das Tierchen hat fast 14 Jahre bei uns und mit uns gelebt. Mitwochs, also exakt zwei Tage später bin ich mit dem Tier abend spazieren gegangen. Habe hinterher ihre Pfötchen trocken geputzt. Habe sie auf den Boden gesetzt, sie brach mit den Hinterläufen ein. Ich habe sie auf ihre Decke getragen. Blieb bei ihr, habe sie gestreichelt und sie schlief für immer ein. Meine Tochter stand dann vor mir und verlangt Auskunft, warum sie das nicht wahrnimmt oder sieht. Hintergrund ist, mein Vater, mein Bruder und ich kennen dieses Phänomen und für uns ist es selbstverständlich. Ich weiß wer anruft, ich nehme ein Handy in die Hand bevor es klingelt, alles total selbstverständlich. Aber ich weiß nicht warum meine Tochter es nicht kann und ich weiß auch nicht wie ich dies weitergeben könnte. Andererseits war ich über geraume Zeit deswegen in physchoterapeutischer Behandlung weil ich mich sehr dadurch belastet fühlte. Ich würde ihr gerne erklären, wie man merkt, wenn Gefahr droht, und möchte eigentlich, daß auch sie diese Wahrnehmung hat, damit ihr nichts geschieht. Aber ich versteh es selbst nicht. Am Wochenende habe ich mit Vater und Bruder lange darüber gesprochen, aber auch sie hatten keine Erklärung, außer man hat es, oder man hat es nicht. Die Antwort war für mich sehr unbefriedigend.
 
Gruß
Tanja.......

http://www.wer-weiss-was.de/theme44/article1855002.html !!


Ich glaube, ich habe diesen Link hier in irgendeiner Debatte schon einmal gegeben.
Bitte diesen Link zu sichten, wer ihn noch nicht kennt. Hier handelt es sich um eher um „banale Alltagsgeschichten“. Prophezeiungen und Seherschauungen könnten aber ähnlich funktionieren. Daß es diese Fähigkeiten gibt, ist für mich unbestritten. Vermutlich kennt das jeder, und wenn nicht von sich selbst, dann von einer ihm bekannten Person. Und wenn nicht, dann hat er nicht aufgepasst.
Hat nicht jeder von euch einen im Verwandten- oder Bekanntenkreis, der nachts geträumt hat, daß die Mutter heute stirbt oder dergleichen?

Soweit jedenfalls meine Meinung.

Diese Fähigkeiten tauchen oft während des Schlafens, Träumens, Tagträumens, während der Meditation, des Gebets oder beim Seele-baumeln-lassen auf.
Das heißt, sie kommen zumeist in einem entspannten Zustand. Einem Zustand, der von wenig Egoismus geprägt ist, oder gar in einer Phase, in der der tägliche Zwang zum Egoismus aufgearbeitet wird. (In den nächtlichen Träumen). Sicherlich kann man sich auch in einen solchen Zustand versetzen, das heißt aber nicht daß deshalb Schauungen auftreten müssen.

Es gibt verschiedene Arten dieser Fähigkeit. Sie muß nicht in die Zukunft gerichtet sein, sie kann auch in die Vergangenheit gerichtet sein oder auf weite Strecken hinweg in der Gegenwart.


Mir geht es hier und jetzt darum: Wenn es diese Fähigkeit gibt, was allerdings damals niemand hier bestritten hat, dann können solche „außerkörperlichen“ Erfahrungen wie Astralreisen oder Erinnerungen an frühere Leben auf diese Fähigkeit zurückgeführt werden. Aus diesem Grund können für mich „außerkörperliche Zustände“ nicht endgültig bewiesen werden.
 
___________________________
 
23. August 2007
Forscher lassen Menschen aus dem eigenen Körper fahren
Menschen mit todesnahen Erfahrungen und intensiven Träumen berichten von dem Gefühl, sich selbst von außen zu sehen. Jetzt kann das jeder erleben: Forscher haben die Illusion mit verblüffend einfachen Mitteln künstlich erzeugt - und stellen die gesamte Vorstellung vom Ich in Frage........

....Ehrsson, der am University College in London und dem renommierten Stockholmer Karolinska-Institut forscht, filmte seine Versuchspersonen von einem Punkt etwa zwei Meter hinter ihrem Rücken aus. Er übertrug die Bilder in Echtzeit auf die Videobrillen vor den Augen der Probanden. Das rechte und das linke Auge erhielten dabei leicht versetzte Ansichten, so dass der räumliche Eindruck entstand, die Person betrachte den eigenen Körper von hinten.
Dann berührte der Wissenschaftler mit zwei Plastikstiften die Brust des Test-Teilnehmers - außerhalb des Blickwinkels der Kamera - und zugleich jene Stelle im Raum, an der sich die Brust des virtuellen Körpers befand. Das reichte aus: Die Versuchspersonen glaubten, sie hätten tatsächlich hinter ihrem eigenen Körper gesessen und ihn von dort aus beobachtet......

...Das Londoner Experiment, ein Lehrstück perfekter Illusion?...

...."Das sitzt viel tiefer", sagt Metzinger. Er sieht die Chance, dass Psychologen und Hirnforscher das Ich-Bewusstsein nun stückchenweise auseinandernehmen und auf seine körperlichen Grundlagen reduzieren können. Sollten sie damit erfolgreich sein, so werden sie wohl auch feststellen, dass es ein Ich, das allem übergeordnet ist, gar nicht gibt. Schon der Titel ihrer Forschungsarbeit klingt wie ein Kampfansage an Ego-Philosophen René Descartes: "Video Ergo Sum" - ich sehe, also bin ich.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,501713,00.html



Überhauptnichtsgläubige glauben ans Überhauptnichts.
Dr. phil. Manfred Hinrich (*1926), deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
 
_________________________
 
Ja wie? Überhauptnichts?
Und wie das in der Praxis?
 
Wie ist das, wenn dich einer fragt: Leihst du mir ein Geld?
Also ich leihe nur Geld her, wenn ich es mir leisten kann, es ihm zu schenken!
Dann kann ich mich auch freuen, wenn er mir vielleicht später auch ein Geld schenkt.
Aber erpressen lasse ich mich nicht mehr.
Und schon gar nicht von jemand, der mir was schuldet!
 
(Credo, lat: Glaube, Kredit   )
 
_________________________
 
Zu dem Adler sprach die Taube:
Wo das denken aufhört, da beginnt der Glaube;
Recht, sprach jener, mit dem Unterschied jedoch,
Wo du glaubst, da denk' ich noch.

Robert Ludwig
(1778 - 1832), deutscher Dichter

 


 
Oft wird der freie Wille darauf begründet, daß Jesus für unsere Sünden gestorben sei. Dazu noch diese Karrikatur:  
 
FÜR MEINE SÜNDEN
soll Jesus gestorben sein? Einen Sünder
begnadigen, das darf ein hoher Herr. Aber
wer mir verspricht, mich zu begnadigen,
weil er einen anderen, an meinen Sünden
völlig unschuldigen, bereits dafür bestraft hat, der stinkt
doch nach SCHWEFEL!
 

Übersichtsseite 'Spirituelles, Kirchenkritik, Gesellschaftskritik'