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Johann Wolfgang Von Goethe
Man muß das Wahre immer wiederholen,weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. (Goethe zu Eckermann) Ist denn so groß das Geheimnis, was Gott und der Mensch und die Welt sei? Nein! Doch niemand hört's gerne; da bleibt es geheim. Johann Wolfgang von Goethe, Dichter (1749-1832) Und dann ging er zu den Illuminaten: Beweis gefunden Goethe bei den Illuminati ![]() Bildquelle: http://a.relaunch.focus.de/img/gen/T/A/HBTAAhHaWYQ_Pxgen_r_210xA.jpg Als 33-Jähriger trat Goethe mit seiner Unterschrift den Illuminaten bei Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe hat dem rätselhaften Geheimbund der Illuminaten angehört. Reporter von FOCUS TV spürten in einem Moskauer Archiv den schwarzen Lederband auf, der die Original-Erklärung und Mitgliederverzeichnisse aus dem Nachlass des 1793 verstorbenen letzten Illuminaten-Oberhaupts Johann Joachim Christoph Bode enthält. Die Erklärung unterschrieb er als 33-Jähriger im Jahre 1783. Erstmals ist seine geheime und handschriftliche Beitrittserklärung für ein breites Publikum im TV zu sehen. Der Band dokumentiert auch die Beitritte Johann Gottfried Herders, Herzog Carl Augusts von Sachsen-Weimar-Eisenach und des Adolph Freiherrn von Knigge. http://www.focus.de/wissen/bildung/beweis-gefunden_aid_101612.html Es ist erbärmlich anzusehen, wie die Menschen nach Wundern schnappen, um nur in ihrem Unsinn und Albernheiten beharren zu dürfen und sich gegen die Obermacht des Menschenverstandes und der Vernunft wehren zu können. Johann Wolfgang Goethe, deutscher Dichter - an Jacobi 1.6.1791 (1749-1832) Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. (Goethe, zu Eckermann) Du nennst das Evangelium die göttlichste Wahrheit? Mich würde eine vernehmliche Stimme aus dem Himmel nicht überzeugen, daß das Wasser brennt und das Feuer löscht und ein Weib ohne Mann gebärt und ein Toter aufersteht; vielmehr halte ich dies für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur. In diesem Glauben ist es mir ebenso heftig ernst wie Dir in dem Deinen. (Goethe, an Lavater, 9.8.1782) Man muß etwas zu sagen haben, wenn man reden will. Ich bedaure immer unsere guten Kanzelmänner, welche sich seit 2000 Jahren durchgedroschene Garben zum Gegenstand ihrer Tätigkeit wählen müssen. (Goethe an Fr.von Müller 16.8.1798) Vieles kann ich ertragen. Die meisten beschwerlichen Dinge duld' ich mit ruhigem Mut, wie es ein Gott mir gebeut. Wenige sind mir jedoch wie Gift und Schlange zuwider; viere: Rauch des Tabaks, Wanzen, Knoblauch und das Kreuz! (Goethe) Die Kirche hat einen guten Magen, hat ganze Länder aufgefressen und doch nie sich übergessen; die Kirch' allein, meine lieben Frauen, kann ungerechtes gut verdauen. (Faust) Ist denn so groß das Geheimnis, was Gott und der Mensch und die Welt sei? Nein! Doch niemand hört's gerne; da bleibt es geheim. (Venetianische Epigramme 1790) Es werden wohl noch zehntausend Jahre ins Land gehen, und das Märchen vom Jesus Christus wird immer noch dafür sorgen, daß keiner so richtig zu Verstande kommt. Er ist ein heller Geist und also ungläubig. (Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 15) "Mir willst du zum Gotte machen Solch ein Jammerbild am Holze!" Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens. Wie einer ist, so ist sein Gott; Darum ward Gott so oft zum Spott. ... Den deutschen Mannen gereichts zum Ruhm, Daß sie gehaßt das Christentum, Bis Herrn Karolus' leidigem Degen Die edlen Sachsen unterlegen. Doch haben sie lange genug gerungen, Bis endlich die Pfaffen sie bezwungen, Und sie sich unters Joch geduckt; Doch haben sie immer einmal gemuckt. Sie lagen nur im halben Schlaf, Als Luther die Bibel verdeutscht so brav. Sankt Paulus, wie ein Ritter derb Erschien den Rittern minder herb. Freiheit erwacht in jeder Brust, Wir protestieren all mit Lust. (Zahme Xenien 1815) "Juden und Heiden hinaus!" so duldet der christliche Schwärmer. "Christ und Heide verflucht!" murmelt ein jüdischer Bart. "Mit den Christen an Spieß und mit den Juden ins Feuer!" Singet ein türkisches Kind Christen und Juden zum Spott. Welcher ist der Klügste? Entscheide! Aber sind diese Narren in deinem Palast, Gottheit, so geh ich vorbei. Offen steht das Grab! Welch herrlich Wunder! Der Herr ist auferstanden! - Wer's glaubt! Schelmen, ihr trugt ihn ja weg. .... Unsterblich ist die Pfaffenlist. .... Von Sonn´ und Welten weiß ich nichts zu sagen, Ich seh nur wie sich die Menschen plagen. Der kleine Gott der Welt bleibt stets von gleichem Schlag, Und ist so wunderlich als wie am ersten Tag. Ein wenig besser würd er leben, Hättst du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben; Er nennt´s Vernunft und braucht´s allein, Nur tierischer als jedes Tier zu sein. ("Mephistopheles zum Herrn" aus Goethe, Faust I.Teil) Das gefährlichste aller Bücher in weltgeschichtlicher Hinsicht, wenn durchaus einmal von Gefährlichkeit die Rede sein sollte, ist doch wohl unstreitig die Bibel, weil wohl kein anderes Buch so viel Gutes und Böses im Menschengeschlecht zur Entwicklung gebracht hat. (Goethe, zu Johann Daniel Falk, 10.11.1810) Ich kann überhaupt nicht begreifen, fuhr sie fort, wie man hat glauben können, daß Gott durch Bücher und Geschichten zu uns spreche. Wem die Welt nicht unmittelbar eröffnet, was sie für ein Verhältnis zu ihm hat, wem sein Herz nicht sagt, was er sich und anderen schuldig ist, der wird es wohl schwerlich aus Büchern erfahren, die eigentlich nur geschickt sind, unsern Irrtümern Namen zu geben. (Wilhelm Meisters Lehrjahre) Die Menschheit steckt jetzt in einer religiösen Krisis. Seit die Menschen einsehen lernten, wieviel dummes Zeug man ihnen aufgeheftet, und seit sie anfangen zu glauben, daß die Apostel und Heiligen auch nicht bessere Kerle als solche Bursche wie Klopstock, Lessing und wir anderen armen Hundsfötter gewesen, muß es natürlich wunderlich in den Köpfen sich kreuzen. Die Botschaft hört ich wohl, Allein mir fehlt der Glaube. (Faust) Glaubt nicht, daß ich fasele, daß ich dichte; Seht hin und findet mir andre Gestalt! Es ist die ganze Kirchengeschichte Mischmasch von Irrtum und von Gewalt. (Zahme Xenien 9) "Auch werden wir alle nach und nach aus einem Christentum des Wortes und Glaubens immer mehr zu einem Christentum der Gesinnung und Tat kommen" (Goethe im Gespräch mit Eckermann 11.März 1832) Ach, welch ein Unterschied ist es, ob man sich oder die andern beurteilt! (Goethe) "Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein." (J. W. von Goethe) "Nichts ist drinnen, nichts ist draußen; Denn was innen, das ist außen." J. W. von Goethe Die Menge schwankt im ungewissen Geist, dann stroemt sie nach, wohin der Strom sie reisst. (Johann Wolfgang von Goethe / 1749 ? 1832) »Seltsam ist Propheten Lied, / Doppelt seltsam, was geschieht.« - Goethe Goethe beschrieb den Zustand der Schulmedizin sehr treffend in Faust I und lässt den Arzt Dr. Faustus eingestehen: Hier war die Arznei, die Patienten starben und niemand fragte, wer genas, so haben wir mit höllischen Latwergen, in diesen Tälern, diesen Bergen weit schlimmer als die Pest getobt, ich selbst habe das Gift an Tausende gegeben, sie welkten hin, ich muss erleben, dass man die frechen Mörder lobt. |