Die Pest im Kongo

 
Rund 100 Menschen sind in der Demokratischen Republik Kongo an der Pest gestorben. Hilfsorganisationen untersuchen das Gebiet, in dem die Infektionskrankheit ausgebrochen ist....
..........Bei den jetzigen Erkrankungen handele es sich zumeist um Fälle von Lungenpest,....
http://www.netzeitung.de/vermischtes/406397.html
 
Weitere Hintergründe bei Heise:
Darf's ein bisschen mehr sein?
Deutschland hat was zu tun in Afrika

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23069/1.html
 
Auf in den Kongo!
10.07.2006
Heute startet das Hauptkontingent von fast 800 Bundeswehrsoldaten in das zentralafrikanische Land. Wie 1914 heißt es: »Weihnachten seid ihr wieder zu Hause«..........
http://www.jungewelt.de/2006/07-10/001.php
 

 
Bodenschätze
Die Bergbauindustrie ist der wichtigste Industriezweig (Kongo wurde auch das Kupferland genannt). Sie war 1974 vom drastischen Verfall des Weltmarktpreises für Kupfer schwer betroffen. Bekannt ist die DR Kongo auch für die reichen Coltan-Vorkommen. Coltan enthält zwei der begehrtesten Metallerze (Columbit und Tantalit), die Niob und Tantal enthalten. Tantal ist für die Produktion von Mobiltelefonen, Computerchips, Videokameras und diversen Geräten aus der Unterhaltungselektronik von großer Bedeutung. Niob dient der Herstellung hitzebeständiger Bauteile für Raketen, Düsenflugzeugen und Weltraumkapseln.
 
Weitere Bodenschätze, die gefördert werden, sind Gold, Silber, Diamanten, Erdöl, Kobalt (Weltspitze), Mangan, Zink, Zinn, Cadmium, Germanium und Beryllium. Diese Vorkommen sind einer der Gründe, warum von den Nachbarn Uganda, Ruanda und Burundi durch Besetzung der östlichen Provinzen der Bürgerkrieg immer wieder aufs Neue angefacht wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Republik_Kongo#Bodensch.C3.A4tze
 

 
Gott war auch schon da:

 
Ein belgischer Priester in Rwanda verhaftet
Vorwurf der Anstiftung zum Völkermord

 
Wie erst jetzt bekannt wurde, ist ein belgischer Priester, Guy Theunis, in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch in der rwandischen Hauptstadt Kigali verhaftet worden. Theunis wollte von der kongolesischen Stadt Bukavu, die an der rwandischen Grenze liegt, nach Belgien fliegen, als er in der Transithalle des Flughafens von Kigali festgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Anstiftung zum Völkermord von 1994 vor. Er soll sich ausserdem der Leugnung des Genozids schuldig gemacht haben.
 
Vor ein Gacaca-Gericht Der Priester gehört der Missionsgesellschaft der Weissen Väter an und lebte von 1970 bis 1994 in Rwanda. Während des Genozids, dem schätzungsweise 800 000 Tutsi und gemässigte Hutu zum Opfer fielen, flüchtete er und liess sich in Rom nieder. Ihm soll nun vor einem traditionellen Gacaca-Gericht in Kigali der Prozess gemacht werden. Diese Volksgerichte befassen sich nicht mit den Drahtziehern des Genozids, sondern gewöhnlich nur mit Mitläufern, an deren Händen Blut klebt. Die grossen Fälle übernimmt dagegen die formelle Justiz oder das Uno-Strafgericht für Rwanda in Arusha (Tansania).........
 
........Selbst wenn sich die Anklage als haltlos herausstellt, wirft der Fall Theunis einmal mehr ein Licht auf die dubiose Rolle, die katholische Würdenträger vor und während des Völkermords spielten. Auffällig viele Tutsi wurden nämlich in katholischen Kirchen ermordet. In Arusha wird derzeit der Fall des Priesters Athanase Seromba verhandelt. Ihm wird vorgeworfen, er habe seine Kirche durch Bulldozer zerstören lassen. Das habe zum Tod von rund 2000 Tutsi geführt, die im Gotteshaus Zuflucht gesucht hatten. Seromba flüchtete später nach Italien, wo er laut der Schweizer Agentur Hirondelle unter dem Pseudonym Don Anastasio Sumba Bula lebte und Messen in Florenz las.........
http://www.nzz.ch/2005/09/10/al/articleD4PMX.html
 

 
Und die Welt natürlich auch
 
KRIEGSVERBRECHEN
 
Uno soll im Kongo Massaker geduldet haben
 
Schwere Vorwürfe gegen die Friedenshüter der Uno im Kongo: Sie sollen zusammen mit Regierungstruppen ein Dorf dem Erdboden gleichgemacht haben. Nach siebenstündigem Bombardement seien die Bodentruppen mordlustig in den Weiler gezogen. Zivilisten seien bei lebendigem Leib verbrannt.......
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,423022,00.html
 

 
Und IG-Pharma freibeutet in Afrika auch. Kein Wunder, daß dort die Pest ausbricht:
 
Eine Pharmafirma führt in Afrika gefährliche Menschenexperimente durch.
Der Plot des Films «The Constant Gardener» mag vielen Zuschaueren unrealistich erscheinen - zu Unrecht.
 
Kurz nachdem John le Carrés Roman «The Constant Gardener » erschien, drängte mich ein Freund, das Buch sofort zu lesen. Ich tat wie geheissen - und fand es treffend, um es zurückhaltend auszudrücken. Der Bösewicht in der Geschichte, die nun als Film in die Kinos kommt, ist der Pharmamulti KDH; den Widerpart gibt Tessa Quayle, die Frau eines britischen Diplomaten, der im kenianischen Nairobi stationiert ist. Tessa Quayle stösst zufällig auf Beweise, dass KDH ein gefährliches Medikament an Afrikanern testet und Todesfälle verheimlicht. Als sie droht, die Sache bekannt zu machen, wird sie ermordet - und die britische Regierung hilft bei der Vertuschung des Mordes. Quayles ahnungsloser Ehemann versucht, das Verbrechen aufzuklären, und kommt den Machenschaften des Konzerns auf die Schliche..........
........ Vermutlich der wichtigste Grund für die vielen Menschenversuche in Afrika ist, dass damit die Regeln der Zulassungsbehörde FDA umgangen werden können. Klinische Studien, die in den USA durchgeführt werden, müssen vor ihrem Beginn der FDA gemeldet werden. Ethikkomitees überwachen, dass die Versuche die Patienten nur Risiken aussetzen, die mit Blick auf die erwarteten Erkenntnisse angemessen sind. Die FDA kann die Studien vor Ort kontrollieren. Die Vorschriften für Studien, die ausserhalb der USA durchgeführt werden, sind viel lockerer. Oft weiss die FDA nicht einmal von einer Studie, bis sie abgeschlossen ist und die Firma die Zulassung des Medikaments beantragt. .......
http://www.facts.ch/dyn/magazin/wissen/562143.html
 
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Die Eichmann-Zeit ist lange vorbei
Doch ganz vorne aus dem "Ei"
da schlüpfen süße barocke Engele
Jede Mengele
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Kongogold im Blick der Börsianer
EU-Truppe probt kriegerische Auseinandersetzungen im zentralafrikanische Land
 
....Die Invester wagten eine klare Prognose: »Prügelknabe Kongo könnte zur Schatzkammer für Spekulanten werden.« Und sie fragten: »Was sollen also diese Unkenrufe, der Bundeswehreinsatz sei ›konzeptionell nicht durchdacht‹«. Ihre Empfehlung: »Es wäre also durchaus legitim, noch vor den Wahlen in entsprechende Aktien zu investieren.« Mit Hilfe der Bundeswehr – »und damit dem Einsatz deutscher Steuergelder« – sollte der Wahlprozeß erfolgreich über die Bühne gehen. Beste Bedingungen für »Investmentmöglichkeiten«. Zum Beispiel beim »Aufbau einer Bankeninfrastruktur«. Oder für »Großprojekte im Kupfer- oder Diamantensektor«. Oder für »Explorationsunternehmen, die nach den Lagerstätten von Diamanten, Gold, Uran, Öl, Zink, Nickel und Kobalt fahnden«.
 
Das alles gaben die Börsianer zum besten und wiesen dabei insbesondere auf die reichlichen Goldvorkommen im Nordosten hin.......
http://www.jungewelt.de/2006/07-25/024.php
 

 
Sorgen wegen Manipulation
Kinshasa. UNO-Generalsekretär Kofi Annan zeigte sich bereits besorgt über die Berichte von Drohungen, Gewalt bei Wahlveranstaltungen und Zensur der Medien. Tatsächlich hat die UNO-Mission Monuc im ersten Halbjahr eine Zunahme an Menschenrechtsverletzungen durch die kongolesische Polizei, den Geheimdienst und die Armee festgestellt.
 
Der von der katholischen Kirche unterstützte Kandidat Anatole Matusila beschwerte sich, dass mehrere Millionen Wahlzettel zuviel gedruckt worden seien. Die Bischofskonferenz überlegte einen Boykott. Die Wahlkommission hat eingeräumt, dass von den Wählerlisten für die Abstimmung am kommenden Sonntag 1,2 Millionen Namen verschwunden seien, bestritt aber Manipulation. .......
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=241794
 

 
Kinderprostitution: UNO-Truppen im Kongo unter Verdacht
"Kunden" hauptsächlich Regierungssoldaten und Zivilisten
....Die Vereinten Nationen hatten bereits vergangenes Jahr einige ihrer Soldaten und Zivilangestellten in der Demokratischen Republik Kongo der Vergewaltigung und Kinderschändung für schuldig befunden......
http://derstandard.at/?url=/?id=2554586
 

 
Wie Kongo-Kinshasa seine Bodenschätze verschleudert
Undurchsichtige Verfahren bei der Erteilung von Bergbaukonzessionen
 
In Kongos Südprovinz Katanga liegen nicht nur grosse Kupferlagerstätten, sondern auch etwa die Hälfte der Weltreserven an Kobalt. Doch die grassierende Korruption überschattet den Wirtschaftsboom. Der Staat kann es sich leisten, Bergbaukonzessionen zu verscherbeln, denn sein Budget wird zum grösseren Teil von der Entwicklungshilfe getragen.......
 
Das Massaker von Kilwa
 
K. P. Obwohl die Provinz Katanga vom Bürgerkrieg wenig betroffen war, kam und kommt es immer wieder zu schweren Menschenrechtsverletzungen - auch durch die Sicherheitskräfte. Ungewollt reichte dazu die australische Bergbaufirma Anvil Mining die Hand, als sie der kongolesischen Armee im Oktober 2004 Fahrzeuge und Flugzeuge zur Verfügung stellte, um eine Mini-Rebellion in der Ortschaft Kilwa nordöstlich von Lubumbashi niederzuschlagen. Bei dem darauffolgenden Massaker töteten die Soldaten schätzungsweise mehr als 100 Personen.......
http://www.nzz.ch/2006/08/19/fw/articleEEA2F.html#nzzo-2006.08.19-fw-articleEEBSU


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