03.02.2009 Geheime Deals - Kongo im Visier der Waffenhändler
...Das sinnlose Töten und Ausrotten ganzer Dörfer im Osten des Kongo begann vor 15 Jahren, mit dem Genozid in Ruanda....
... Es sind die Großen dieser Welt, die Mächtigen wie Amerika, Russland, China, England und Frankreich, die den Bürgerkrieg in der Kivuregion am Kochen halten. Sie gehen skrupellos und ungehemmt ihren Interessen nach: politischer Einfluss, Macht und ganz besonders der Griff nach den gewaltigen Bodenschätzen dort: Coltan, Gold, Edelsteine. Deshalb drücken sie beide Augen fest zu, wenn über Uganda und Ruanda ungebremst Waffen in den Kongo fließen. "Sie lassen zu, dass das Land ausgeplündert wird, um die Waffen zu bezahlen, weil sie selbst davon profitieren", beklagt Gerd Hankel. "da ist es ihnen egal, wenn die Menschenrechte mit der Kalaschnikow außer Kraft gesetzt werden."... http://www.rib-ev.de/2009/02/05/geheime-deals-kongo-im-visier-der-waffenhandler-zdf-doku/
Video (knapp 45 Min.): Geheime Deals - Kongo im Visier der Waffenhändler
"Kongo im Visier der Waffenhändler von Winfried Schnurbus (ZDF) "Eine Kalaschnikow bekommen Sie im Kongo ohne Probleme für 30 Euro, innerhalb von einer Minute", sagt Gerd Hankel vom Hamburger Institut für Sozialforschung. Gerd Hankel kennt sich aus in der Region am Kivu-See, wo Tag für Tag tausend Menschen getötet werden."
14. Jun 2006 Pest im Kongo ausgebrochen
Rund 100 Menschen sind in der Demokratischen Republik Kongo an der Pest gestorben. Hilfsorganisationen untersuchen das Gebiet, in dem die Infektionskrankheit ausgebrochen ist....
..........Bei den jetzigen Erkrankungen handele es sich zumeist um Fälle von Lungenpest,.... http://www.netzeitung.de/vermischtes/406397.html
Auf in den Kongo!
10.07.2006
Heute startet das Hauptkontingent von fast 800 Bundeswehrsoldaten in das zentralafrikanische Land. Wie 1914 heißt es: »Weihnachten seid ihr wieder zu Hause«.......... http://www.jungewelt.de/2006/07-10/001.php
Bodenschätze
Die Bergbauindustrie ist der wichtigste Industriezweig (Kongo wurde auch das Kupferland genannt). Sie war 1974 vom drastischen Verfall des Weltmarktpreises für Kupfer schwer betroffen. Bekannt ist die DR Kongo auch für die reichen Coltan-Vorkommen. Coltan enthält zwei der begehrtesten Metallerze (Columbit und Tantalit), die Niob und Tantal enthalten. Tantal ist für die Produktion von Mobiltelefonen, Computerchips, Videokameras und diversen Geräten aus der Unterhaltungselektronik von großer Bedeutung. Niob dient der Herstellung hitzebeständiger Bauteile für Raketen, Düsenflugzeugen und Weltraumkapseln.
Weitere Bodenschätze, die gefördert werden, sind Gold, Silber, Diamanten, Erdöl, Kobalt (Weltspitze), Mangan, Zink, Zinn, Cadmium, Germanium und Beryllium. Diese Vorkommen sind einer der Gründe, warum von den Nachbarn Uganda, Ruanda und Burundi durch Besetzung der östlichen Provinzen der Bürgerkrieg immer wieder aufs Neue angefacht wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Republik_Kongo#Bodensch.C3.A4tze
25. Juli 2005
[derStandard.at] Ruanda: Erzbischof von Kigali soll über Genozid von 1994 aussagen
Beobachter erwarten, dass die Befragung des Erzbischofs vor einem der seit Jahresbeginn eingerichteten Volksgerichte in Ruanda die Debatte über die Rolle der Kirche während des Völkermords neu entfachen wird. Die derzeitigen Machthaber in Kigali stehen zum größten Teil der katholischen Kirche ablehnend gegenüber. Hochrangigen Kirchenvertretern werden systematisch enge Verbindungen mit den Drahtziehern der generalstabsmäßig durchgeplanten Massaker von 1994 vorgeworfen... http://derstandard.at/2120786
KRIEGSVERBRECHEN
22.06.2006 Uno soll im Kongo Massaker geduldet haben
Schwere Vorwürfe gegen die Friedenshüter der Uno im Kongo: Sie sollen zusammen mit Regierungstruppen ein Dorf dem Erdboden gleichgemacht haben. Nach siebenstündigem Bombardement seien die Bodentruppen mordlustig in den Weiler gezogen. Zivilisten seien bei lebendigem Leib verbrannt....... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,423022,00.html
"IG-Pharma" freibeutet in Afrika auch. Kein Wunder, daß dort die Pest ausbricht:
Eine Pharmafirma führt in Afrika gefährliche Menschenexperimente durch.
Der Plot des Films «The Constant Gardener» mag vielen Zuschaueren unrealistich erscheinen - zu Unrecht.
Kurz nachdem John le Carrés Roman «The Constant Gardener » erschien, drängte mich ein Freund, das Buch sofort zu lesen. Ich tat wie geheissen - und fand es treffend, um es zurückhaltend auszudrücken. Der Bösewicht in der Geschichte, die nun als Film in die Kinos kommt, ist der Pharmamulti KDH; den Widerpart gibt Tessa Quayle, die Frau eines britischen Diplomaten, der im kenianischen Nairobi stationiert ist. Tessa Quayle stösst zufällig auf Beweise, dass KDH ein gefährliches Medikament an Afrikanern testet und Todesfälle verheimlicht. Als sie droht, die Sache bekannt zu machen, wird sie ermordet - und die britische Regierung hilft bei der Vertuschung des Mordes. Quayles ahnungsloser Ehemann versucht, das Verbrechen aufzuklären, und kommt den Machenschaften des Konzerns auf die Schliche..........
........ Vermutlich der wichtigste Grund für die vielen Menschenversuche in Afrika ist, dass damit die Regeln der Zulassungsbehörde FDA umgangen werden können. Klinische Studien, die in den USA durchgeführt werden, müssen vor ihrem Beginn der FDA gemeldet werden. Ethikkomitees überwachen, dass die Versuche die Patienten nur Risiken aussetzen, die mit Blick auf die erwarteten Erkenntnisse angemessen sind. Die FDA kann die Studien vor Ort kontrollieren. Die Vorschriften für Studien, die ausserhalb der USA durchgeführt werden, sind viel lockerer. Oft weiss die FDA nicht einmal von einer Studie, bis sie abgeschlossen ist und die Firma die Zulassung des Medikaments beantragt. ....... http://www.facts.ch/dyn/magazin/wissen/562143.html
Die Eichmann-Zeit ist lange vorbei
Doch ganz vorne aus dem "Ei"
da schlüpfen süße barocke Engele
Jede Mengele
25.07.2006 Kongogold im Blick der Börsianer
EU-Truppe probt kriegerische Auseinandersetzungen im zentralafrikanische Land
....Die Invester wagten eine klare Prognose: »Prügelknabe Kongo könnte zur Schatzkammer für Spekulanten werden.« Und sie fragten: »Was sollen also diese Unkenrufe, der Bundeswehreinsatz sei ›konzeptionell nicht durchdacht‹«. Ihre Empfehlung: »Es wäre also durchaus legitim, noch vor den Wahlen in entsprechende Aktien zu investieren.« Mit Hilfe der Bundeswehr – »und damit dem Einsatz deutscher Steuergelder« – sollte der Wahlprozeß erfolgreich über die Bühne gehen. Beste Bedingungen für »Investmentmöglichkeiten«. Zum Beispiel beim »Aufbau einer Bankeninfrastruktur«. Oder für »Großprojekte im Kupfer- oder Diamantensektor«. Oder für »Explorationsunternehmen, die nach den Lagerstätten von Diamanten, Gold, Uran, Öl, Zink, Nickel und Kobalt fahnden«.
Das alles gaben die Börsianer zum besten und wiesen dabei insbesondere auf die reichlichen Goldvorkommen im Nordosten hin....... http://www.jungewelt.de/2006/07-25/024.php
Freitag, 28. Juli 2006 Sorgen wegen Manipulation
Kinshasa. UNO-Generalsekretär Kofi Annan zeigte sich bereits besorgt über die Berichte von Drohungen, Gewalt bei Wahlveranstaltungen und Zensur der Medien. Tatsächlich hat die UNO-Mission Monuc im ersten Halbjahr eine Zunahme an Menschenrechtsverletzungen durch die kongolesische Polizei, den Geheimdienst und die Armee festgestellt.
Der von der katholischen Kirche unterstützte Kandidat Anatole Matusila beschwerte sich, dass mehrere Millionen Wahlzettel zuviel gedruckt worden seien. Die Bischofskonferenz überlegte einen Boykott. Die Wahlkommission hat eingeräumt, dass von den Wählerlisten für die Abstimmung am kommenden Sonntag 1,2 Millionen Namen verschwunden seien, bestritt aber Manipulation. ....... http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=241794
20. August 2006 Kinderprostitution: UNO-Truppen im Kongo unter Verdacht
"Kunden" hauptsächlich Regierungssoldaten und Zivilisten
....Die Vereinten Nationen hatten bereits vergangenes Jahr einige ihrer Soldaten und Zivilangestellten in der Demokratischen Republik Kongo der Vergewaltigung und Kinderschändung für schuldig befunden...... http://derstandard.at/?url=/?id=2554586
19. August 2006, Neue Zürcher Zeitung Wie Kongo-Kinshasa seine Bodenschätze verschleudert
Undurchsichtige Verfahren bei der Erteilung von Bergbaukonzessionen
In Kongos Südprovinz Katanga liegen nicht nur grosse Kupferlagerstätten, sondern auch etwa die Hälfte der Weltreserven an Kobalt. Doch die grassierende Korruption überschattet den Wirtschaftsboom. Der Staat kann es sich leisten, Bergbaukonzessionen zu verscherbeln, denn sein Budget wird zum grösseren Teil von der Entwicklungshilfe getragen.......
Das Massaker von Kilwa
K. P. Obwohl die Provinz Katanga vom Bürgerkrieg wenig betroffen war, kam und kommt es immer wieder zu schweren Menschenrechtsverletzungen - auch durch die Sicherheitskräfte. Ungewollt reichte dazu die australische Bergbaufirma Anvil Mining die Hand, als sie der kongolesischen Armee im Oktober 2004 Fahrzeuge und Flugzeuge zur Verfügung stellte, um eine Mini-Rebellion in der Ortschaft Kilwa nordöstlich von Lubumbashi niederzuschlagen. Bei dem darauffolgenden Massaker töteten die Soldaten schätzungsweise mehr als 100 Personen....... http://www.nzz.ch/2006/08/19/fw/articleEEA2F.html#nzzo-2006.08.19-fw-articleEEBSU
19. Januar 2012 Kriegsverbrecher Charles Taylor arbeitete als CIA-Informant
In Reaktion auf eine Anfrage der Zeitung Boston Globe im Rahmen der Informationsfreiheits-Verordnung hat die US-Regierung bekannt gegeben, dass der frühere Präsident Liberias, Charles Taylor, für den amerikanischen Nachrichten- und Geheimdienst als Informant gearbeitet hat...
...Bereits 2009 hatte Taylor vor dem von der UN unterstützten Sondergerichtshof für Sierra Leone ausgesagt, dass US-Agenten ihm 1985 zur Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Boston verholfen hätten - eine Aussage, die die CIA damals noch als "komplett absurd" bestreitete. Wie jetzt bestätigt wurde, hat Charles Taylor erstmals in den 1980er Jahren begonnen sowohl für den militärischen Nachrichtendienst (DIA) als auch für den amerikanischen Geheimdienst CIA zu arbeiten... http://www.afrika-travel.de/liberia-news/0571-kriegsverbrecher-charles-taylor-arbeitete-als-cia-informant.html
Sonntag, 22. Januar 2012 Schneider: Mitschuld der Kirche am Unrecht der Kolonialzeit in Namibia
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Schneider, hat eine Mitschuld der Kirche für das Unrecht während der deutschen Kolonialzeit in Namibia eingeräumt.... http://www.dradio.de/nachrichten/201201221100/3
28. Dezember 2011 Anschlag auf Koranschule
Lagos/Abuja - Bei einem Bombenanschlag auf eine Koranschule im überwiegend christlichen Süden Nigerias sind mindestens sieben Menschen verletzt worden.... http://derstandard.at/1324501420435/Anschlag-auf-Koranschule
6. Januar 2012
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und das Afrikakommando der Vereinigten Staaten von Amerika (AFRICOM) arbeiten Hand in Hand bei der Ausplünderung des afrikanischen Kontinents Nigeria: nächste Front für AFRICOM... http://antikrieg.com/aktuell/2012_01_08_derinternationale.htm
29. Dezember 2011 Der verschwundene Ölfleck
5000 Tonnen Erdöl ins Meer gelaufen und «aufgelöst» - laut Shell
Shell hat vor Nigeria eine grosse Menge Erdöl ins Meer laufen lassen. Nach Angaben der Firma war der Ölfleck innert Tagen beseitigt; es sei kein Öl an die Küste geschwemmt worden. Fischer klagen jedoch, ihre Lebensgrundlage sei zerstört.... http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/der_verschwundene_oelfleck_1.13953062.html
Nigeria | 20.04.2011 Nigerianische Bauern kämpfen gegen Ölkonzern
Vor einem Jahr löste ein Brand auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" eine gewaltige Ölpest in den USA aus. Auch an Nigerias Küste kommt es regelmäßig zu Ölverschmutzungen. Doch der Widerstand gegen die Konzerne steigt... http://www.dw-world.de/dw/article/0,,14999325,00.html
Zur Situation
Im Niger-Delta verbrennen Ölkonzerne fast das gesamte Gas, das bei der Ölförderung anfällt. Dabei fällt auch eine ganze Menge an Methangas an, das der Hauptverursacher der Treibhauseffekts und vierundsechzigmal gefährlicher für die globale Erwärmung ist als CO.
Im Feuchtgebiet des Niger-Deltas, mit 20000 Quadratkilometer das Größte seiner Art in Afrika, fördern die Ölmultis täglich rund zwei Millionen Barrel Erdöl.
Der Blutzoll ist hoch im Delta. Unzählige Flußläufe, Mangrovenwälder, fruchtbares Ackerland und die einst fischreichen Gewässer sind schwer geschädigt oder zerstört. Überirdisch verlegte Ölpipelines durchqueren Dörfer und verlaufen oftmals direkt vor den Hauseingängen, so daß die Bewohner über die veralteten Hochdruckleitungen steigen müssen.
Das Öl sickert teilweise ins Grundwasser oder bildet Seen, so groß wie Fußballfelder.
Shell wollte die Anlagen zwar sanieren, jedoch kam es zu Unruhen, und diese störten das Vorhaben des Ölkonzerns... http://www.sibilla-egen-schule.de/konflikt/nigeria/nigeria.htm
Siehe dazu die ARTE Duku: Abgefackelt - Wie Ölkonzerne unser Klima killen 1/4
und den Artikel bei konsumpf: http://konsumpf.de/?p=12332
11.01.2012 Hilfsorganisation: Religiöse Gewalt in Nigeria eskaliert
Im westafrikanischen Nigeria ist die politische Gewalt offenbar weitgehend außer Kontrolle geraten. Nach Angaben der Organisation für bedrohte Völker kamen alleine seit Wochenbeginn mindestens 27 Menschen bei religiös motivierten Gewaltverbrechen ums Leben. Tausende Menschen befinden sich auf der Flucht.... http://www.berlinerumschau.com/news.php....
23.01.2012
KOMMENTAR · NIGERIA Instrumentalisierte Religion
Wieder Gewalt, wieder Tote und wieder trifft es auch christliche Kirchen. Doch was derzeit in Nigeria geschieht, ist kein Krieg der Religionen.
...Als Brandbeschleuniger der jetzigen Eskalation sollen Fanatiker der Religionen dienen. Deshalb wird mit Anschlägen auf Kirchen Stimmung gemacht. Doch die Wurzeln der Gewalt im bevölkerungsreichsten Land Afrikas heißen Armut, Korruption und eine weitverbreitete Ignoranz der herrschenden Eliten für die Grundbedürfnisse ihrer Bevölkerung. Eine ganze Generation junger Menschen ist deshalb ohne Perspektive. Die Hoffnungslosigkeit lässt sie zum Werkzeug wütender Extremisten werden... http://www.neckar-chronik.de/Home/nachrichten/ueberregionale-nachrichten_artikel,-Instrumentalisierte-Religion-_arid,160895.html
Uganda:
20.05.2011 Anti-Homo-Gesetz in Uganda kommt zurück
Parlament behandelt umstrittenen Entwurf erneut
Die Todesstrafe in Uganda ist nicht vom Tisch. Das Parlament hat beschlossen, drei Gesetze aus der letzten Legislaturperiode wieder zu behandeln. Darunter ist auch das "Anti-Homosexualitäts-Gesetz", das international zu scharfen Protesten geführt hat...
...Homosexualität ist in Uganda bereits jetzt strafbar. Der Entwurf sieht eine Verschärfung der Strafen vor, unter bestimmten Voraussetzungen droht für schwulen Sex sogar die Todesstrafe. Hinter dem Entwurf stehen unter anderem auch evangelikale Christen aus den USA, die sich so Einfluss in dem afrikanischen Land sichern wollen. http://www.ggg.at/index.php?id=62&tx_ttnews[tt_news]=3914&cHash=f87e45a6109fe6c54bbea842311b1a7d
"Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land.
Sie forderten uns auf zu beten.
Und wir schlossen die Augen.
Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt:
Wir hatten die Bibel und sie das Land." Desmond Mpilo Tutu