Die Korruption ist die eigentliche Herrscherin

 
"Die Korruption ist die eigentliche Herrscherin"
Der BBC-Journalist Simon Reeve im derStandard.at- Interview über ein Zentralasien, das in Korruption und Misswirtschaft versinkt und in dem nur radikale Gruppierungen blühen..........
http://derstandard.at/?url=/?id=2169286
 

 
Korruptionsvorwürfe gegen Siemens
Sam Tsekhman, ehemaliger Vertriebsleiter beim Siemens-Konzerns, erhebt Korruptionsvorwürfe gegen seinen früheren Arbeitgeber. Das berichtet das Magazin Stern in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Tsekhman habe in einer eidesstattlichen Erklärung angegeben, dass Siemens-Manager ihm als Mitverantwortlichen für das Russland-Geschäft von Siemens-Medizintechnik regelmäßig hohe Summen in bar für Bestechungszwecke überreicht hätten. Das Geld, in Einzelfällen bis zu einer Million US-Dollar, sollte laut Tsekhman zur Bezahlung russischer Amtsträger dienen. Die Praxis habe bis in das Jahr 2000 fortgedauert. .......
http://www.heise.de/newsticker/meldung/63887
 

 
Mannheim
Korruptionsnetz im Bereich Betonsanierung aufgedeckt
Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat Anklage gegen einen Unternehmer aus Südbaden und weitere Verdächtige erhoben. Der in Betonsanierungen tätige Unternehmer habe leitenden Mitarbeitern öffentlicher und privater Auftraggeber Zuwendungen zukommen lassen.
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=697892/536dqe/
 

 
Gesundheit:
1,6 Milliarden verschleudert? VON MICHAEL LOHMEYER (Die Presse) 15.09.2005 Bis zu 10 Prozent verschwinden laut Experten in dunklen Kanälen.
WIEN. Mehr als 17 Milliarden Euro geben Private und öffentliche Hand jährlich für Medikamente und Behandlungskosten aus. Tendenz: steigend. Bis zu einem Zehntel dieses Geldes verschwindet in dunklen Kanälen, wird für Medikamente ausgegeben, die überflüssig sind, oder es wird schlichtweg zu viel bezahlt. Experte Bernhard Rupp nennt im Presse-Gespräch eine Zahl: Bis zu 1,6 Milliarden Euro werde zu viel gezahlt.
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=w&id=506354
 

 
Nigeria - Schon wieder Volksvermögen in der Schweiz?
Das gute alte Schweizer Bankkonto macht in Nigeria wieder von sich reden. Doch diesmal geht es nicht um die Millionen des Ex-Diktators Sani Abacha. Im Ruch der Plünderung Nigerias steht nun der Vizepräsident der aktuellen Regierung. Er soll in Genf ein Konto haben, dotiert mit sagenhaften 600 Millionen Dollar.
http://www.facts.ch/dyn/magazin/ausland/540056.html
 

 
Betrugsvorwurf
50 Millionen Euro verschwunden

Betrüger sollen gutgläubige Geldanleger um zig Millionen betrogen haben.
Eine Anlagefirma in Kassel soll rund 2.500 Kunden um ihr Geld geprellt haben. Gegen zwei Vorstandsmitglieder wurden Haftbefehle erlassen.
 
Die Kasseler Anlagefirma F&P Aktiengesellschaft soll nach einem Bericht der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" tausende von Geldanleger um insgesamt rund 50 Millionen Euro geprellt haben. Gegen die beiden Vorstände - einen 35-jährigen Mann und eine 40 Jahre alte Frau - sei Haftbefehl erlassen worden, schreibt die Zeitung (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Der 35-Jährige sitze in Untersuchungshaft. Rätselraten über Verbleib des Geldes..............
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_10760260
 

 
Im Maschinenbau sind durch Verlagerungen fast 10 000 Stellen in Gefahr
Köln - Deutschlands Maschinenbauer und metallverarbeitende Unternehmen planen weitere massive Produktionsverlagerungen ins Ausland. Nach einer aktuellen Marktstudie der Hoffmann Group wollen fast ein Fünftel der metallverarbeitenden Betriebe und fast neun Prozent der Maschinenbauer in den nächsten zwei Jahren einen oder mehrere Produktionsstandorte im Ausland eröffnen, allen voran in China und Rußland. "Das wird nicht ohne Auswirkungen auf deutsche Arbeitsplätze bleiben", sagt Bert Bleicher von der Hoffmann Group.
So werden der Studie zufolge 14,3 Prozent der Stellen in den deutschen Niederlassungen der befragten Betriebe gestrichen. .............
http://www.welt.de/data/2005/09/22/778963.html
 

 
Vorstände genehmigten sich im Schnitt acht Prozent mehr Gehalt
Die Vorstandsmitglieder der 30 DAX-Unternehmen haben im Geschäftsjahr 2004 durchschnittlich 1,6 Millionen Euro verdient; 2003 lag der Betrag bei 1,5 Millionen Euro. Damit haben die Vorstände im Schnitt 8 Prozent mehr Geld bekommen, wie aus einer Studie der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) hervorgeht. Den größten Gehaltssprung verzeichnete die Chefetage von Adidas mit einem Plus von knapp 89 Prozent. .............
http://linkszeitung.de/content/view/1769/51/
 

 
Sony streicht 10 000 Stellen und schließt Werke
Tokio (dpa) - Sony setzt massiv den Rotstift an: Der japanische Elektronikriese will seine schweren Probleme mit den Abbau von 10 000 Stellen und einer kleineren Produktpalette in den Griff bekommen. Bis Ende März 2008 sollen elf Werke geschlossen werden, kündigte Sony- Chef Howard Stringer am Donnerstag in Tokio an.
Die Kosten sollen um 200 Milliarden Yen (1,47 Mrd Euro) sinken. Im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende März 2006) wird ein Verlust von 10 Milliarden Yen (70 Mio Euro) erwartet. Statt der stark dezentralen Konzernstruktur soll es neue eng verzahnte Sparten geben. Die Zahl der Produkte wird um ein Fünftel reduziert. 15 Gerätekategorien werden als Verlustbringer ins Visier genommen. Neue Trends wie HDTV sollen die Rettung sichern.......
http://de.biz.yahoo.com/050922/3/4p6ay.html
 

 
ITALIEN: BANKEN FÜRCHTEN WEDER KARTELLAMT NOCH VERBRAUCHERMACHT
Die Privatisierung funktioniert nicht
Ein Notenbankchef, gegen den die Staatsanwälte ermitteln: Das gibt es nicht alle Tage. Amtsmissbrauch wirft die Justiz Antonio Fazio vor, dem Gouverneur der Banca d'Italia. In den Übernahmeschlachten um zwei italienische Großbanken soll der eigentlich unparteiische Schiedsrichter massiv die italienischen Bieter gegen ausländische Konkurrenten bevorzugt haben. Doch Fazio denkt nicht an Rücktritt - bloß das nationale Interesse Italiens habe er verteidigt. Schließlich ist Fazio schon seit Jahren überzeugt, dass das Land Banken unter nationaler Federführung braucht, um in Europa bestehen zu können.
Aber brauchen die Italiener wirklich Banken in Grün-Weiß-Rot? Die meisten Normalverdiener sind sich da nicht so sicher: Sie zahlen die höchsten Kontoführungsgebühren in Europa, sie finanzieren die wachsenden Profite der Geldhäuser - und viele halten die Vorstellung, das heimische De-facto-Kartell würde durch das Ausland aufgemischt, für gar nicht so schrecklich. Und dem standhaften Fazio würden nur wenige eine Träne nachweinen, wenn er zurückträte. Doch das Land braucht anderes als bloß einen neuen Zentralbankchef. .................
http://www.taz.de/pt/2005/09/22/a0173.nf/text.ges,1
 

 
US-Fluglinie Delta kündigt Abbau von bis zu 9000 Stellen an
Atlanta (AFP) - Die in Konkurs gegangene US-Fluggesellschaft Delta will im Rahmen ihres Sanierungsplans drastisch Stellen abbauen. Wie Unternehmenschef Gerald Grinstein am Donnerstag in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia mitteilte, sollen bis zum Jahresende 2007 zwischen 7000 und 9000 Arbeitsplätze gestrichen werden, was einem Abbau von 17 Prozent des Gesamtpersonals entspricht. Auf diese Weise sollten zusätzliche Einsparungen von drei Milliarden Dollar (2,45 Milliarden Euro) erzielt werden. Die Maßnahme sei notwendig, "um Delta kurzfristig zu retten, so dass sie langfristig wieder konkurrieren und gewinnen kann", betonte Grinstein.
http://de.news.yahoo.com/050922/286/4p7hq.html
 
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LIEDER, MIT BLUT GESCHRIEBEN - Esther Bejarano, die letzte Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz.
(...)Die eigentliche Macht befindet sich weiterhin in den Händen des Großkapitals, also derer die Hitler an die Macht brachten. Daran hat sich nichts geändert. Die Wurzel hat sich nicht geändert. Ich kann deshalb der jungen Generation nur immer wieder sagen: Lernt aus der Vergangenheit und übertragt, dass was ihr gelernt habt auf die Gegenwart und die Zukunft ...
http://www.sterneck.net/cybertribe/kultur/esther-bejarano/index.php
 

 
WHO: Millionen Tote durch Umweltschäden
Rund eine Million Menschen sterben jährlich an den Folgen der Umweltverschmutzung im Raum Asien/Pazifik. Das erklärte die World Health Organization (WHO) am Donnerstag auf einer Regionalkonferenz in Noumea auf Neukaledonien.
Klassische Faktoren und moderne Risiken
Etwa 580.000 Menschen sterben an den Wirkungen "klassischer Faktoren" wie unreines Wasser, Heizungsabgase und mangelnde Hygiene. 405.000 Menschen sterben an den Folgen "moderner Risiken" wie Blei und städtischer Luftverschmutzung, meldet die Agentur dpa.
In der Region von China bis Neuseeland haben Industrialisierung und Verstädterung in den vergangenen 40 Jahren die Risiken erheblich erhöht. Der Entwicklungsstand erlaube es in zahlreichen Ländern aber nicht, die Verbindung zwischen der Umwelt und ihren Gesundheitsfolgen darzustellen.
Tod durch Erderwärmung
Bis zu 10.000 Menschen könnten nach einer Schätzung der WHO künftig jedes Jahr an den Folgen der Erderwärmung sterben.....
http://www.n24.de/boulevard/wissen-und-technik/index.php/n2005092211232800002
 

 
Die Hetzschrift von Mohamed El Ghanam
Nachfolgender Artikel wurde kürzlich in verschiedenen passwortgeschützten al-kaida-nahen Internet-Foren verbreitet, wie FACTS in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Der Eintrag wurde mehrere hundert Mal aufgerufen und zahlreiche Forums-Mitglieder drückten im Nachrichtenbrett ihre Dankbarkeit dafür aus, dass jemand ihnen die Augen über die Schweiz geöffnet habe. Eine dieser Antworten: "Wir greifen das Land bald an und wissen, dass sie Feinde des Islam und der Muslime sind."

 
Die Hetzschrift von Mohamed El Ghanam als PDF
 
Facts-Online publiziert das Hetzschreiben mit freundlicher Genehmigung des privaten US-Anti-Terror Instituts "Site - the search for international terrorist entities".
 
"Die Schweiz ist der verachtenswerteste aller Feinde des Islam" Von Oberst Doktor Mohamed El-Ghanam, ehemaliger Direktor Rechtsabklärung im Innenministerium Ägyptens und politischer Flüchtling in der Schweiz.
 
"Die Schweiz stellt einen der gefährlichsten Ankerpunkte im internationalen Pakt des Kreuzes dar, ein Pakt, der ausser den USA die Mehrheit der christlichen Länder sowie Israel umfasst, dazu auch die abtrünnigen muslimischen Herrscher, die ihnen helfen, von denen der bedeutendste von allen, der Diener des Kreuzritters, Hosni Mubarak ist. Die Gefahr, die von der Schweiz ausgeht, liegt in ihrem Versteck hinter dem verlogenen Schlagwort der Neutralität, das ihre kreuzzüglerische Fratze verschleiert und die Muslime täuscht. Das erlaubt es dem Land, islamische Gesellschaften zu durchdringen, um sie von innen zu attackieren sowie Erkenntnisse über sie zu gewinnen."...........
http://www.facts.ch/dyn/magazin/exklusiv/540114.html
 

 
"Es kommt noch schlimmer" Hydrogeologe warnt
Umweltkatastrophen wie der Hurrikan "Katrina" im Süden der USA werden nach Einschätzung eines Experten in ihrem Ausmaß noch zunehmen und auch häufiger auftreten. "Es wird mit Sicherheit noch schlimmere Hurrikane geben", sagte der Geologe und Hydrogeologe der Universität Leipzig, Walter Gläßer, in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. "Wir bekommen Zustände, die wir aus unserer Erfahrung nicht kennen. Je heißer es in Afrika wird, wo sich die Hurrikane bilden, desto mehr Meerwasser nehmen sie auf und entladen sich gewaltiger an Land", sagte Gläßer.
Die Folgen der Erwärmung hätten das Wetter auch in Deutschland extremer gemacht. "Die Häufigkeit und Heftigkeit der Windhosen und Tornados hat eindeutig zugenommen", sagte der Forscher.
http://www.n-tv.de/576426.html
 
Fernsehtips SWR:
 
Wolfgang J. Stützer:
Ist Gott ein Amerikaner? Überlegungen zur Rolle der Religion(en) in den USA
 
Sendezeiten: So. 25.09.2005, 08:30h
 
Nicht wenige prognostizieren ein Jahrhundert der Religionen, eine weltweite (Wieder)belebung religiöser Werte, Inhalte und Traditionen und damit aber auch möglicher Konflikte. Europa wirkt unbeholfen bei dem Versuch, mit dieser Entwicklung umzugehen. Auch im Umgang mit dem wichtigsten Partner, den USA, zeigt sich diese Ambivalenz. Ist Europa "übersäkularisiert" (Alexander Gauland) oder sind die USA aus europäischer Sicht auf dem Weg zum religiösen Fundamentalismus?
Wolfgang J. Stützer war bis 1999 Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Tübingen. Seitdem arbeitet er freiberuflich als Dozent und Berater für Transatlantische Kommunikation.
 
Prof. Dr. Klaus P. Hansen:
Die amerikanischen Puritaner: Asketen, Kapitalisten, Weltverbesserer?

 
Sendezeiten: So. 02.10.2005, 08:30h
 
Die Puritaner, die mit zu den Gründervätern Nordamerikas gehörten, haben im Laufe der Zeit viele verschiedene Einschätzungen erfahren.
So sah Max Weber in den Puritanern die Verkörperung des "Geistes des Kapitalismus". Zehn Jahre später sprachen die "young intellectuals" von den kunstfeindlichen und prüden Puritanern, während die Amerikanistik das amerikanische Sendungsbewusstsein auf einen puritanischen Missionierungstrieb zurückführt. Die Puritaner, die lange tot sind, können sich gegen all diese Behauptungen nicht wehren. Ihnen will der Vortrag mit einer lange fälligen Rehabilitierung zu Hilfe kommen.
Professor Dr. Klaus P. Hansen lehrt Amerikanistik an der Universität Passau.
 
Colin Guthrie King:
Codeword: American Values. Zur Rolle des Wertebegriffs in gegenwärtigen politischen Debatten in den USA

 
Sendezeiten: So. 09.10.2005, 08:30h
 
Bei den letzten Präsidentschaftswahlen in den USA spielte die Thematisierung von Überzeugungen in Bezug auf Werte eine entscheidende Rolle. Während es Konservativen zunehmend gelingt, die vielbeschworenen "American Values" als Kampfbegriff gegen einen nicht immer genau bestimmten innenpolitischen Feind zu motivieren, werben die neusten "Handbücher für Progressive" mit Untertiteln wie "Know Your Values and Frame the Debate" (George Lakoff: Don't Think of an Elephant!, White River Junction 2004).
Colin Guthrie King ist wissenschaftlicher Assistent an der Humboldt-Universität zu Berlin und Vorsitzender von American Voices Abroad.
 
Prof. Dr. Ernest Callenbach:
The Hollowing Out of the American Empire. Die Aushöhlung des amerikanischen Imperiums
 
Sendezeiten: So. 16.10.2005, 08:30h
 
Amerika scheint den Gipfel seiner Weltmachtstellung erreicht zu haben, aber es mehren sich auch Anzeichen für die Grenzen seiner militärischen Möglichkeiten.
Führt der Versuch Ölreserven zu sichern zur Verarmung der eigenen Bevölkerung? Ernest Callenbach beschreibt, welche Kräfte das Amerikanische Imperium schwächen und was seiner Meinung nach nötig wäre, um eine nachhaltigere Welt aufzubauen.
Professor Dr. Ernest Callenbach lehrte Filmgeschichte und -theorie an der University of California in Berkeley und war bis 1991 Herausgeber der Zeitschrift "Film Quarterly". In den 70iger Jahren wurde er durch seinen Bestseller "Ökotopia" international bekannt.
http://www.wissen.swr.de/ta/php/index.php

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