Die Kosten des Kirchensystems
 
This, then, is our little way of expressing our thanks and moral support for the man once known as Joseph Cardinal Razinger, now Pope Benedict XVI. We hope you enjoy it! Aus:
http://www.ratzingerfanclub.com/
 
Die Kosten der Kirche:
(leider viel Text, aber viele facts)
 
Die Kirche kostet uns ung. 15 Milliarden € jährlich, und das ohne Kirchensteuer. Die kommen noch extra dazu. Das sind nur die Geldwerte. Da sind noch nicht die Fälle derjenigen Leute gerechnet, die bei der letzten Ölung plötzlich das Testament ändern, alles der Kirche vermachen und die Familie guckt in die Röhre. Auch der Kosten, die duch durch den "Friedhofszwang" entstehen, sind da noch nicht drin. Nur die Zuschüsse von Staat.
 
Mehr Infos unter
http://www.miprox.de/
 
ZDF Panorama...
 
Moderatorin: Sparen, sparen, sparen, denn der Staat ist klamm. Wo immer es irgendwie geht, wird gestrichen. Nur eins bleibt heilig - im wahrsten Sinne des Wortes - : die Kirche, das reichste Unternehmen der Republik. Experten schätzen ihr Gesamtvermögen auf fast eine halbe Billion Euro. Nun mag man denken: Schön für die beiden großen Kirchen, aber was hat das mit dem Sparen des Staates zu tun? Schließlich haben wir ja vor 200 Jahren diese beiden Systeme mühevoll voneinander gelöst. Aber der sogar im Grundgesetz festgeschriebenen Trennung von Staat und Kirche zum Trotz zahlt auch heute noch, im 21. Jahrhundert, jeder Bürger - abseits der Kirchensteuer - ganz kräftig für die Kirche - egal ob Mitglied oder nicht.
Jochen Gräbert und Clemens Oswald über die Milliardenhilfe für unser "Heiligstes": Sprecher: Großheubach in Bayern: Hier bittet die Kirche jeden zur Kasse - auch den ungläubigen, auch den Moslem. Denn mit der Kirchensteuer gibt man sich hier noch lange nicht zufrieden. Und so muss Bürgermeister Oettinger noch immer für ein Ereignis zahlen, das nun schon zwei Jahrhunderte zurückliegt - für die Trennung von Staat und Kirche, die so genannte Säkularisation im Jahre 1803. Seit damals muss die Gemeinde für Kirchenrenovierung bezahlen. Oettinger führt uns durch den kirchlichen Pfründen-Dschungel. Günther Oettinger, CSU, Bürgermeister: Ja, und hier geht es um echt sehr viel Geld, hier geht es um die Kirchenbaulast, Verträge aus dem Jahre 1803. Hier möchte die katholische Kirche von uns 180.000 €. Wir akzeptieren diese Verträge zur Zeit nicht mehr. Ich kann nicht Verträge aus 200 Jahren zurück auf die heutige Zeit anwenden.
Sprecher: Die Kirche ist da anderer Meinung, und es wäre nicht das erste Mal, dass sie den rebellischen CSU-Bürgermeister kalt abserviert. Der hat nämlich schon einmal den Aufstand geprobt: Da ging es um eine Naturalabgabe, das sogenannte Kornreichnis, auch eine Entschädigung für die Säkularisation, jedes Jahr neu berechnet nach dem aktuellen Getreidepreis.
Günther Oettinger: Ja, hier haben wir die Ablichtung einer Urkunde aus dem Jahre 1853: das sogenannte Kornreichnis, wo wir der Katholischen Kirchenstiftung jedes Jahr den Gegenwert von 18,5 Hektoliter Roggen überweisen - ca. 130 € pro Jahr.
Sprecher: Nach 200 Jahren sei es doch mal an der Zeit, sich wenigstens vom läppischen Kornreichnis freizukaufen - dachte der Bürgermeister. Doch beim Geld kennt die Kirche keine Gnade. Sie forderte als Abfindung für die nächsten 100 Jahre 32.000 €.
 
Selbst Weihrauch wird vom Staat bezahlt
 

 
Großheubach ist überall, auch im bayrischen Eichstätt. Viel Pomp, als der neue Bischof, Walter Mixa, geweiht wird. Alles auf Staatskosten - versteht sich, denn der Eichstätter Hirte und seine sechs bayrischen Amtskollegen beziehen ihr komplettes Gehalt vom Steuerzahler - und das Amtsgebäude auch.
So zahlt Bayern in diesem Jahr für die Gehälter seiner sieben Bischöfe und Erzbischöfe 655.000 €; Zulagen für 12 Weihbischöfe 99.000 €, Gehälter für 14 Dignitäre 737.000 €, für 60 Kanoniker 3.914.000 €, für 42 Domvikare usw. Endlos die staatlich finanzierte Lohnliste des Kirchenpersonals. Selbst Weihrauch wird vom Staat bezahlt. Insgesamt kassieren die beiden großen Kirchen in Bayern in diesem Jahr vom Staat aufgrund alter Rechtstitel 85.932.000 €.
Das ist nur ein Auszug...
 
Der Link:
http://www.kircheneinsparen.de/ardpanorama/index.php
 
Jemand erzählt locker und frei im Internet:
 
Meine Verwandtschaft hat Wurzeln in einem zutiefst katholischen Landstrich, in Niederbayern.
Da ich mich dort mal für ein Anwesen umgesehen habe, kam ich viel mit Maklern zusammen, und natürlich unterhielten wir uns über die jeweilige Nachbarschaft. Manche Gehöfte waren von Kircheneigentum direkt eingekreist, und so erfuhr ich, daß bei so mancher Hof*nachfolge* eigentlich klar war, daß die Familie den Hof weiterführen sollte, dann der Schwarzkittel ans Sterbebett trat, und nach seinem Aufenthalt beim Hinüberscheidenden war auf einmal die Kirche als Erbe eingesetzt, und die Familie guckte in die Röhre.
Ich nehme mal an, daß dies inbesondere vor vielleicht 1975 stattfand, danach ist es für mich nur noch schwer vorzustellen. Aber so etwas soll es sogar noch heutzutage geben. Wenn jemand niemanden bedenken will, ist das in Grenzen schon in Ordnung, aber wenn die gesamte wirtschaftliche Existenz der Angehörigen davon abhängt, ist das für mich nicht mehr in Ordnung. Zumal ja auch der Wille zuvor ein anderer war und sich erst im stillen letzten Kämmerlein schlagartig änderte.
Es gehören sich immer zwei dazu, auch das ist richtig. Ohne Pfarrer am Sterbebett wirds auch keinen solchen Mißbrauch geben.
Dennoch ist es manchmal nur schwer nachempfindbar, was da abläuft.
Meine Großtante war eine Frau, die durch ihre langjährige Tätigkeit in einem Klerikerhaushalt geprägt war. Sie verachtete z.B. Arbeiter als etwas minderwertiges, himmelte hingegen Akademiker und Künstler im allgemeinen und Geistliche im besonderen generell an. Das ist nicht auf ihrem eigenen Miste gewachsen, sie wurde vielmehr durch ihren Umgang geprägt.
Es kam ihr nicht in den Sinn, den Krankenschwestern mal einen Zehner zu spendieren, die ihr wochenlang den Hintern abwischen mußten, aber 100.000 für die Kirche, das mußte es schon sein. Sie wurde dann ja auch im Pfarrblatt als edle Spenderin erwähnt. Es bleibt nachzutragen, daß sie sich aus einer etwas weiter entfernteren Stadt das Essen des Anbieters A kommen ließ, anstatt den näheren Anbieter B zu nehmen, nur, um am Tag vielleicht 10 oder 20 Pfennige zu sparen.
Wenn ihr jemand was besorgte, war das aufgehenlassen auf den nächsten Markbetrag ein demonstratives großmütiges Entgegenkommen - dachte sie.
Tja. Und wenn man sich dann noch vergegenwärtigte, wie sehr sie die ganze, von ihr so angehimmelte Brut an der Nase herumführte, als es um ihr Wohnrecht im Pfarrhaus ging, das sie gerne für einen horrenden Preis erworben wollte, ihr aber abgeschlagen wurde, da es schon einem Spezl versprochen war, der gedachte, sich durch öffentliche Steuergelder die Renovierung hereinzuholen, und so weiter, Mann, hör auf.
So läuft das. Es ist ein Ziehen seitens der Kirche und ein direktes demütiges Bitten, doch das schäbige Geschenk bitteschön annehmen zu wollen.
Grotesk. Grenzenlos niederträchtig. Zu Kriegszeiten ist in unserer ganzen Verwandtschaft nichts bekannt, daß die Kirche irgendein hilfreiches Zutun geleistet hätte, etwa in fürsorglicher Hinsicht. NIX. Bloß genommen, das hat die Brut stets und gerne. Und da ich einen Teil dieser Gestalten gesehen habe, kann ich mir lebhaft vorstellen, wie die das jeweils begossen haben und wie die sich belustigt haben über so viel grenzenlose....nein, ich sags nicht. Dagegen kämpfen bekanntlich sogar die Götter vergebens.


Es gibt keine Menschen, die sich besser verstehen als Priester und Soldaten. (Napoleon)
 
Mit den Kreuzzügen Ende des 11. Jh. begann dies christliche Schlachten..Von hier aber führt, über Tausende von Leichen, Leichen, Leichen, ein gerader Weg in die Gaskammern von Ausschwitz.
(Karlheinz Deschner)
 
Ohne Kirche - keine Hölle.
(Max Frisch)
 
Der Segen der Natur wird vernichtet durch den Segen Roms.
(Wilhelm Busch, 1832-1908)
 
Die Sklaverei ist ein Gottesgeschenk.
(Kirchenlehrer Ambrosius)
 
Ja, selig ist der gute Christ, wenn er nur gut bei Kasse ist.
(Wilhelm Busch, Dichter 1832-1908)
 
Darum waren alle, die eine Verbesserung der Zustände dieser Welt wünschten, genötigt, gegen das Christentum zu kämpfen.
(Martin Dibelius, protestantischer Theologe, 1883-1947)


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