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Yoni und Lingam
Wer einmal in Indien, vor allem in einem der 12 heiligsten Tempel (die man auch Jyotirlinga nennt, das bedeutet ungefähr soviel wie "leuchtender Schwanz") eine Tempelzeremonie mitgemacht hat, der hat vielleicht gesehen, wie der Priester Milch über den Lingam schüttet, der übrigens immer in einer Yoni steht (ein Sinnbild für das Weibliche)
Bildquelle: http://www.ganesha.jp/image/lingam-b01a.jpg Ich finde es schon ein wenig merkwürdig, wie es gelang, die damit verbundenen Zusammenhänge sogar in Indien nachhaltig zu verschweigen. Vielleicht kennt die schnulzigste Liebesgeschichte der Welt ?? Das Ramayana. (Ein indisches Epos) SitaRam Sri Hanuman ji
Bildquelle: http://festivals.iloveindia.com/images/ravana.jpg Tja, und wenn man heutzutage jedes Jahr einen 10-Köpfigen Dämonengott Ravana von Sri-Lanka aufbaut, um ihn öffentlich zu verbrennen, dann versteht sich von selbst, daß damit das Tamilenproblem nicht unbedingt gelöst wird, oder? Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948) Be the change you want to see. / Gandhi Impressionen aus dem Kali-Yuga
Bildquelle: http://eur.news1.yimg.com/eur.yimg.com/xp/karikat/20050130/14/3463116052.jpg
Bildquelle: http://www.comicbar.claranet.de/absurdia8/absurdia_034.jpg Zum heilig drei König-Fest 2004, da ist mir folgende kleine Philosphische Betrachtung eingefallen: Wären wir die ersten, die diese "Story" aufbringen, was würden wir tun? Sicherlich würden wir die Künstler des Landes inspirieren, große, aus Stein gehauene Yonis und Lingams im Tempel aufzustellen, auf daß die Geschichte niemals in Vergessenheit gerät. Mit den Gelehrten wären wir übereingekommen, daß der Zusammenhang von der Erbsünde mit dem Dritten Auge wohl der Schöpfungsgeschichte zuzurechnen sei, denn man war ja vorsichtig, und wollte keinesfalls einen Skandal provozieren. Man beriet sich weiter und kam zu der Auffassung, daß man hier ein Stellrad gefunden hatte, mit dem man stufenlos zwischen Krieg und Frieden regeln konnte. Natürlich wußte man bald, daß man dem Feind nur einen Teil vorzuenthalten hatte. Der Feind würde zwar stark werden, jedoch würde er unweigerlich in den Untergang getrieben. So überdauerte man einfach alle feindlichen Invasionen. Man hatte nunmehr keine Bedenken mehr, gut ausgestattete Delegationen (z.B. mit Gold, Weihrauch und Myrrhe) und Unterhändler auf eine lange Reise über die Seidenstraße auszusenden, die eine Pyramide mit einem Auge im Schilde führten, um Verbündete für eine "Idee der Befriedung" zu finden. Sie erzählten Geheimnisse von der unbefleckten Empfängnis. Sie betrachteten diese Angelegenheit auf festen Fels gebaut, und es kam sogar schon zur wunderbaren Brotvermehrung (Auszug aus dem Wirtschaftsteil der Bibel). Die Feinde blieben allerdings uneinsichtig. Zuhause indessen gerieten die Forschungen zu ungeahnter Blüte. Man fand das Drachentor, und die Gelehrten prognostizierten, es könne nicht ausgeschlossen werden, daß eine Total-Erleichterung stattfinden könne. Als diese dann stattfand, zeigte sich ein Effekt, den man "Intelligenzansteckungsgefahr" nennen könnte. So bekamen die Expeditionen, die man in unendliche Weiten schickte, einen Zusatzauftrag. Man säte die Lehre in jedes intelligente Umfeld, wo schon bald ein Prophet sich zeigte, der vom "Leuchtenden" sprach, mit dem Hinweis, man solle sich doch bitte ein wenig anstrengen, da sonst die Zukunft auf dem Spiel stehe. Aber selbst als schnellere Verkehrsmittel erfunden wurden, zermarterten die Propheten sich den Kopf, warum sie nicht erhört wurden. Erst als die Menschen die Telepathie einführten, als sie sozusagen internett wurden, wurde erstmalig in Erwägung gezogen, daß eine Massenintelligenzverbreiterung möglich wäre, die schließlich dazu führen könne, daß der ganze Planet zu leuchten beginne. Zukünftige Historiker werden uns berichten können, ob der Plan aufgegangen ist, die Steinzeit zu beenden, oder ob eine neue Steinzeitrunde eingeläutet wurde. Weil aber Zeitreisen noch nicht möglich sind, sehen wir uns veranlaßt, es selbst herauszufinden. Viel Glück, ..... Love makes Kings and Vagabonds (Elton John) Zum Schluß noch ein Bild aus der Tempelanlage von Khajuraho:
Bildquelle: http://www.nzz.ch/images/Khajuraho_1.558022.jpg aus dem Artikel: Hommage an die Liebe und das Leben Die zentralindischen Tempel von Khajuraho – ein irritierendes Erbe der Chandellas http://www.nzz.ch/magazin/reisen/hommage_an_die_liebe_und_das_leben_1.557676.html |