Polen: Pressefreiheit bedroht im real existierenden Polit-Katholizismus

Verwandte Themen:   Mafia und Kirche   Die Popen und die CIA   Die Popen und der Geheimdienst Ost   Vatikan, EU und die Todesstrafe


Pressefreiheit in Polen bedroht
Warschau/Wien (26.6.07): Polen als Land des real existierenden Polit-Katholizismus treibt neue Blüten. Nun soll der Herausgeber der polnischen Wochenzeitschrift "Wiesci Polickie" in Haft, wie RoG berichtet........
http://www.glocalist.com/index.php?id=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1857&tx_ttnews%5Bcat%5D=6&cHash=94eb7d0279
 
Zwölf polnische Bischöfe hatten Kontakte zum kommunistischen Geheimdienst
Warschau (AP) Eine Sonderkommission der katholischen Kirche in Polen hat Kontakte von rund zwölf Bischöfen zum Geheimdienst in der Zeit des Kommunismus bestätigt. Die Bischöfe seien als "geheime Kollaborateure" oder als "operative Kontakte" geführt worden, einer sei als Agent registriert gewesen, erklärte die Kommission am Mittwoch.
Erzbischof Slawoj Leszek Glodz sagte, die Angaben stammten aus den Archiven der Geheimpolizei, die er als unvollständig und chaotisch bezeichnete. Daher seien das Ausmaß und die Folgen der Kooperation der Bischöfe nicht verlässlich festzustellen......
http://www.solms-braunfelser.de/ap/apnews.php?code=20070627APD9529
 


 
Und hier kommt die History der letzten Zeit. (Nun, die Zeit vergeht. Neueste Nachrichten ab Mitte 2007 siehe bitte weiter hinten ):
 
Polen prüft: Sind die "Teletubbies" schwul?
"Sie sollen einschätzen, ob das im öffentlichen Fernsehen gezeigt werden kann", sagte Ewa Sowinska dem Magazin "Wprost" in einem am Montag veröffentlichten Gespräch. Im Frühjahr hatte sich Sowinska bereits für Berufsverbote für Homosexuelle ausgesprochen, die Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben.
Dass nun auch das Kinderfernsehen "homosexueller Propaganda" verdächtigt wird, liegt an der Figur Tinky Winky. "Ich habe bemerkt, dass Tinky Winky eine Handtasche trägt, aber mir war nicht bewusst, dass er ein Bub ist", sagte Sowinska. "Später habe ich erfahren, dass da ein homosexueller Zusammenhang verborgen sein kann."
Der national-katholische polnische Erziehungsminister und stellvertretende Ministerpräsident Roman Giertych will "homosexuelle Propaganda" an polnischen Schulen unter Strafe stellen........
http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltchronik/article137799.ece
 
Polen
Schulbücher: Papst statt Goethe und Kafka
...Jetzt sind es Goethe, Kafka, Dostojewski und Joseph Conrad und Gombrowicz, die am Pranger stehen. Nach dem Darfürhalten des nationalkatholischen Vizepremiers und Bildungsministers sind die Werke dieser Autoren nicht als Pflichtschullektüre geeignet. Nach einer soeben veröffentlichten Verordnung sollen Polens Jugendliche schon ab dem kommenden Schuljahr mit Werken gefüttert werden, die mit einer "großen Ladung an Patriotismus und christlichen Werten beseelt" sind. "Von Lehrern ausgewählt"
In diese Liste wurden nicht nur Werke des geliebten verstorbenen Papstes Johannes Paul II. aufgenommen, sondern vor allem Texte von Schriftstellern mit ausgeprägt nationalkatholischem oder konservativem Hintergrund.....
http://oe1.orf.at/inforadio/76835.html
 

 
24. Oktober 2005
Werte der katholischen Kirche
Kaczynski steht für die Werte der katholischen Kirche und tritt gegen mehr Rechte für Homosexuelle und gegen Abtreibung ein. Im Wahlkampf forderte der 56-jährige ehemalige Justizminister die Einführung der Todesstrafe und versprach ein hartes Durchgreifen gegen Verbrechen.
http://www.nzz.ch/2005/10/23/al/newzzEF50HRQ7-12.html
 


Was sind heute katholische Werte? Abgesehen von Börsenkursen und Immobilienwerten? Und der Todesstrafe?
 
..daß man sich als Katholik ungestraft für die Einführung der Todesstrafe aussprechen darf und sich dabei sogar auf Nr. 2266 im 1992 von Papst Johannes Paul II. veröffentlichten Weltkatechismus berufen kann...
(Selbstanzeige eines kritischen Katholiken)
 

 
....Johannes Paul II. wird neuerdings in amerikanischen Sendern "John Paul the Great" genannt, weil er Bush zum Wahlsieg verholfen hat. Beide haben ja das gemeinsame Motto: "Je ungeborener, ja ungezeugter das Kind, desto weniger darfst du es töten oder verhindern, je geborener, desto mehr davon darfst du unter Umständen umbringen:
 
1) durch Todesstrafe. Bush und Johannes Paul II. in Nr. 2266 seines Weltkatechismus von 1992 sind die unerbittlichsten Befürworter der Todsstrafe,
 
2) durch sogenannte gerechte Kriege, auch "humanitäre Einsätze" genannt.....
http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/papst_und_die_loechrigen_Kondome.html
 
Ranke-Heinemann: Papst Benedikt XVI. hat zwar auf dem "Weltkongress gegen die Todesstrafe" in diesem Jahr in Paris am 15. März dazu aufgerufen, die Todesstrafe abzuschaffen. Aber die Kirche selbst befürwortet die Todesstrafe nach wie vor:
Weltkatechismus 1992, Nr. 2266, lateinische Fassung 1997, Nr. 2267 und Kompendium des Katechismus von Benedikt XVI. 2005, Nr. 469.
http://board.bitreactor.to/talk-hobbyforen/news/news-aus-aller-welt/63359-der-papst-ist-radikal/
 


Polen: EU prüft Lage Homosexueller
Das Europaparlament hat Untersuchungen über die "zunehmende Tendenz zu rassistischer, fremdenfeindlicher und homophober Intoleranz" in Polen gefordert.
Damit solle sich die EU-Beratungsstelle für Rassismus in Wien befassen, verlangte das Parlament am Donnerstag in einer Entschließung. Die EU-Kommission in Brüssel solle ihrerseits prüfen, ob das von Polen angekündigte Gesetz gegen Verbreitung von Homosexualität an Schulen mit dem EU-Vertrag in Einklang zu bringen ist. Außerdem müsse sie die Umsetzung der Antidiskriminierungs-Richtlinie prüfen und bei Verstößen eine Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) einreichen.
http://www.vol.at/news/welt/artikel/polen-eu-prueft-lage-homosexueller/cn/news-20070426-03121568
 
Kreuz.net schreibt dazu:
Die EU will Polen homosexualisieren
..... Das Europaparlament in Straßburg will die Homosexualisierung Polens und der ganzen EU forcieren.
Das beschloß das Parlament in Straßburg am Donnerstag nach einer fast einstündigen Debatte am Mittwoch in einer Resolution mit 325 gegen 124 Stimmen.......
http://www.kreuz.net/article.5106.html
 
Neuer Sexskandal erschüttert Polens Kirche  05.03.2007
Die katholische Kirche in Polen wird von einem Sexskandal erschüttert. Obwohl Opfer von sexuellem Missbrauch in der zentralpolnischen Diözese Plock den dortigen Kirchenoberen berichteten, hätten diese nicht eingegriffen, berichtete die konservative Tageszeitung "Rzeczpospolita" in ihrer Montag-Ausgabe.
Die Anschuldigungen treffen auch Erzbischof Stanislaw Wielgus, der die Diözese Plock in den vergangenen sieben Jahren geleitet hatte. Wielgus machte schon im Jänner von sich reden, als er als Erzbischof von Warschau zurücktrat, nachdem ihm die Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst im kommunistischen Polen vorgeworfen worden war. ...
http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F246398.html
 
18. Feb 2007
Antisemitische Broschüre im EU-Parlament
18. Feb 2007 Ein polnischer Europaabgeordneter hat eine antisemitisch gefärbte Broschüre veröffentlicht.........
...Der Abgeordnete Maciej Giertych von der Katholischen Liga Polnischer Familien veröffentlichte die Schrift «Zivilisationen im Krieg» mit dem Logo des Parlaments....
http://www.netzeitung.de/spezial/europa/540490.html
 


Polen sind ein "Geschenk für die Kirche in Wien"
Als "Geschenk für die Kirche" in Wien hat Kardinal Christoph Schönborn die vielen polnischen Gläubigen und die 180 polnischen Priester in der Erzdiözese Wien bezeichnet. "Ich kann mir gar nicht vorstellen, was unsere Diözese wäre ohne die Hilfe unserer polnischen Priester", so der Kardinal.....
Stephanscom.at: Polen sind ein "Geschenk für die Kirche in Wien"
 
Mein Kommentar: Alleine in Wien 180 polnische Pfaffen. Aha. Ich weiß übrigens, daß es in Würzburg ähnlich ist. Und noch eine Geschichte gibt es, die eine neue Aktualität hat, durch diesen Freispruch:
 
Freisprüche im Mordfall Roberto Calvi
ROM - Fast 25 Jahre nach dem mysteriösen Tod des italienischen Bankiers Roberto Calvi unter einer Themsebrücke in London hat ein römisches Gericht die fünf Angeklagten aus Mangel an Beweisen freigesprochen......
zentralschweiz online
 
Was hat das nun mit Polen zu tun?
Hier gibt es Hintergründe dazu, wörtlich: "Mit welchen Mitteln die Vatikanbank den gesellschaftlichen Umsturz in Polen ermöglichte"
Angeblich ging es um 1,3 Milliarden Dollar für die Solidarnosc
Papst Benedikt XVI. und Islam / Johannes Paul II. / Vatikan - Der Stuhl Petri in Rom - Unterstützung für die Militärjunta in Argentinien und vieles mehr
 
 

Einschub: Kirche und Geheimdienst Ost - Skandale und Korruption

28.06.2007
Der Geheimdienst und die Bischöfe
Die Enthüllungen über polnische Bischöfe, die für den Geheimdienst gespitzelt haben, schlagen immer größere Wellen. Mindestens zehn katholische Würdenträger, so hat es eine Kommission der Kirche bestätigt, sollen während des Kommunismus Kontakt mit dem Geheimdienst gehabt haben.....
....Die Bischöfe seien als "geheime Kollaborateure" oder als "operative Kontakte" geführt worden, einer sei als Agent registriert gewesen, erklärte eine Untersuchungskommission der katholischen Kirche. Es ist das erste Mal, dass die kommunistische Vergangenheit der Kirche in Polen systematisch aufgearbeitet werden soll....
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,491171,00.html
 
Die Anschuldigungen treffen auch Erzbischof Stanislaw Wielgus, der die Diözese Plock in den vergangenen sieben Jahren geleitet hatte. Wielgus machte schon im Jänner von sich reden, als er als Erzbischof von Warschau zurücktrat, nachdem ihm die Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst im kommunistischen Polen vorgeworfen worden war. ...
http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F246398.html
 
07. Jänner 2007
Kommission bestätigt Vorwürfe gegen Erzbischof
War angeblich 20 Jahre für kommunistischen Geheimdienst aktiv. Wielgus räumt Kontakte ein...
http://derstandard.at/?url=/?id=2701614
 
09.01.07
Erneut Priester-Rücktritt wegen Geheimdienstkontakten
Warschau/Rom/Krakau/dpa. Nur einen Tag nach dem Rücktritt des Warschauer Erzbischofs Stanislaw Wielgus ist am Montag erneut ein ranghoher Priester offenbar wegen seiner Geheimdienstkontakte zurückgetreten. Der Prälat der Wawel-Kathedrale in Krakau (Krakow), Janusz Bielanski, habe Kardinal Stanislaw Dziwisz seinen Rücktritt angeboten, der auch sofort angenommen worden sei, berichtete der Nachrichtensender «TVN 24». Das Nachrichtenmagazin «Wprost» hatte bereits vor einem Jahr berichtet, Bielanski sei Informant des früheren kommunistischen Geheimdienstes gewesen.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page......1018881578341
 
10.01.07
Zwölf weitere Bischöfe unter Stasi-Verdacht
Der Geheimdienst-Skandal in der katholischen Kirche Polens weitet sich aus: Neben dem zurückgetretenen Warschauer Erzbischof Wielgus sollen zwölf weitere Bischöfe seit 1978 Agenten der Geheimpolizei gewesen sein. Bürgerinitiativen fordern eine breit angelegte Aufarbeitung des kommunistischen Unrechts.
 
Das konservative Blatt „Dziennik“ veröffentlichte die angeblichen Decknamen der Bischofe. Die hochrangigen Geistlichen seien von der SB mit dem Ziel ausgewählt worden, die Kirche zu spalten und die Wahl des Primas von Polen zu beeinflussen...
 
Die Geheimpolizisten versuchten laut Bericht auch, ihre Agenten in der Umgebung von zwei als für sie „gefährlich“ eingestuften Kardinälen zu platzieren: bei dem 1981 gestorbenen Primas Stefan Wyszynski und beim Krakauer Erzbischof Karol Wojtyla, des späteren Papstes Johannes Paul II. Die Akten der SB-Operation mit dem Namen „Primas“ seien als „geheim, von außerordentlicher Bedeutung“ gekennzeichnet, schreibt das Blatt, das nach eigenen Angaben Zugang zu den Dokumenten hatte...
http://www.welt.de/politik/article707819/Zwoelf_weitere_Bischoefe_unter_Stasi_Verdacht.html
 

 
8. Januar 2007
Dossier: Die Kirche und der kommunistische Geheimdienst
http://www.eurotopics.net/de/archiv/archiv_dossier/DOSSIER13267-Die-Kirche-und-der-kommunistische-Geheimdienst
 

 
08.06.2005
Verrat im Vatikan
Spione aus den eigenen Reihen haben den Papst jahrelang bespitzelt
Nur 19 Tage nach der Beerdigung des polnischen Papstes erschütterte eine Nachricht die Trauer der Polen: Ein Glaubensbruder im Vatikan soll den Papst ausspioniert haben.....
 
....Demnach war der Dominikaner-Pater Konrad Stanislaw Hejmo in den 80er Jahren geheimer Mitarbeiter des polnischen Staatssicherheitsdienstes. Seine Pseudonyme lauteten "Hejnal" und "Dominik"......
.... Auch ein zweites prominentes Mitglied der katholischen Kirche, der Papst-Biograf und Jugendfreund, Pfarrer Mieczyslaw Malinski, geriet in Spionageverdacht.....
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/kulturzeit/themen/80024/index.html
 
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25. Mai 2009,
Erzbischof soll 16 Millionen Euro veruntreut haben
Geld aus Verkauf von kirchlichen Liegenschaften auf Konto eines früheren kommunistischen Geheimdienstmitarbeiters überwiesen
 
Bratislava - Der Erzbischof von Trnava, Jan Sokol, soll in den 1990er Jahren mehr als 500 Millionen Kronen (16 Mio. Euro) veruntreut haben. Sokol habe das aus dem Verkauf von Kirchengrundstücken stammende Geld auf das Konto eines früheren Mitarbeiters der kommunistischen Geheimpolizei, Stefan Nahlik überwiesen, berichtete die konservative Wochenzeitung "Tyzden.sk". Nahlik lebt demnach in Kanada.......
http://derstandard.at/?url=/?id=1242316675304
 
....Das slowakische Institut für das Nationale Gedenken (UPN) hat am Donnerstag Dokumente veröffentlicht, wonach sich Erzbischof Jan Sokol in den 70er und 80er Jahren regelmäßig mit Agenten des kommunistischen Geheimdienstes (STB) getroffen haben soll. Zudem soll er mehrfach Geld angenommen haben.....
http://religion.orf.at/projekt03/news/0703/ne070302_sokol_fr.htm
 
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...Kontakte zur Securitate: Neben drei Erzbischöfen und einem Bischof, die ihre Kontakte zur Securitate freiwillig eingestanden haben, waren möglicherweise bis zu 16 weitere hochrangige Würdenträger der rumänisch-orthodoxen Kirche Zuträger von Ceausescus Geheimpolizei, wie das Leitungsmitglied der Aktenöffnungsbehörde CNSAS, Mircea Dinescu, Ende August bekannt gab....
http://www.taz.de/index.php?id=start&art=4522&id=europa-artikel&src=ST&cHash=9d0b347c10
 
Donnerstag, 30. August 2007
Securitate-Aufarbeitung in der rumänischen Kirche
Im September soll der neue Metropolit der Orthodoxen Kirche Rumäniens gewählt werden. Derzeit kursiert eine Liste mit Namen von Kandidaten und Mitgliedern der kirchlichen Wahlkommission, die mit der Securitate zusammengearbeitet haben sollen. Das macht das gestrige Treffen zwischen dem Metropoliten der Moldau, Daniel, und Vertretern aus der Politik im Kloster Secu für Sabina Fati verdächtig......
http://www.eurotopics.net/de/dienste/medienindex/media_articles/
archiv_article/ARTICLE20116-Securitate-Aufarbeitung-in-der-rumaenischen-Kirche

 
....Innerhalb der rumänischen Diaspora wie auch auf Seiten der Politik und der Behörden in Deutschland wurde dem Auslandsbischof zunächst mit Mißtrauen begegnet, weil Rumänien nach dem Ceausescu-Regime einen schlechten Ruf hatte und die Kirche unter dem Verdacht stand, mit dem kommunistischen System und der Securitate kollaboriert zu haben....
http://www.cbrom.de/Teme-Actuale/Besuch_Patriarch.htm
 
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Historiker: Ungarische Bischöfe als KP-Spitzel entlarvt
Laut einem Bericht der Ungarischen Nachrichtenagentur MIT hat der Historiker Krisztian Ungvary erneut namhafte Vertreter der katholischen Kirche als ehemalige Mitarbeiter des kommunistischen Geheimdienstes entlarvt....
http://religion.orf.at/projekt03/news/0603/ne060303_ungarn_fr.htm
 

Klerikalfaschisten-Radio Maryja


Polen (01.04.2004)
Radio Maryja stört Flugfunk
"Es nicht vorstellbar, was passiert, wenn der zur Landung ansetzende Pilot statt des Towers ein Gebet hört", erklärt der Amateurfunker Maciej Muszalski in der polnischen Gazeta Wyborcza. Der Christliche Sender Radio Maryja stört den Flugfunk des größten polnischen Flughafens Warschau-Okecie. Nicht nur die Terroristen, sondern auch Chaos im Äther können den Flugbetrieb stören, heißt es in der Gazette. Seit einigen Tagen hört man auf einer der für den Flugfunk reservierten Frequenzen Gotteswort.
 
Muszalski hat den Missstand entdeckt. Der Amateurfunker mit dem Rufzeichen SQ5EBM hat gemeinsam mit seinem Kollegen Pawel Czapski (SP5EPD) das Signal untersucht. Beide haben die Stadtteile der Metropole durchstreift, um die Quelle zu finden.
http://www.radiomaryja.pl.eu.org/arch/zaklocenia/ukwtv.de/nachrichten.php.html
 
29. Juni 2006
Antisemitismus spaltet Polens Kirche
Radio Maryja-Anhänger attackieren "deutschen Papst"
Ein Antisemitismus-Streit droht Polens katholische Kirche zu spalten: Nachdem der Vatikan "Radio Maryja" kritisiert hatte, greift dieser nun offen den "deutschen Papst" an.
 
Die jüngste Kritik Papst Benedikt XVI. an Radio Maryja sollte den polnischen Bischöfen helfen, energischer gegen den radikalen Sender vorzugehen. Doch nun schlagen die Anhänger von Radio Maryja zurück. Schuld an der massiven Kritik, der die "katholische Stimme in deinem Haus" seit Tagen in Polen ausgesetzt ist, sei der "deutsche Papst" im Vatikan. "Das Dritte Reich hat den Deutschen das moralische Rückgrat genommen, und das ist ihnen bis heute nicht gewachsen", sagte Boguslaw Wolniewicz in Radio Maryja.....
http://derstandard.at/?url=/?id=2411928
 

 
11. 04. 2006
Radio Maryja verspielte Millionen von Danziger-Werft-Spenden
Der umstrittene polnische Sender "Radio Maryja" hat von seinen Hörern einige Millionen Zloty gesammelt, die für die Rettung der Danziger Werft bestimmt waren. Der Direktor des katholischen Radiosenders, Pater Tadeusz Rydzyk, hat das Geld aber an der Börse verspekuliert, berichtete die Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" am Wochenende.
 
Das Geld wurde in den Jahren 1997 bis 1998 gespendet. Die Sammlung war ohne entsprechende Genehmigung des Innenministeriums durchgeführt worden und wurde nie verrechnet. Nach unterschiedlichen Quellen waren auf dem Konto und an die Adresse des Senders einige zehn Millionen bis über 100 Millionen Zloty (über 26 Millionen Euro) und von 600.000 bis zu 1 Million Anteile am Nationalen Investitionsfonds eingetroffen. Laut "Gazeta Wyborcza" übergab Rydzyk alles dem Kassier des Radios, Pater Jan Krol, der das Geld vorteilhaft investieren sollte. Krol kaufte demnach zusammen mit dem Chef einer Beratungsfirma, Aleksander R., 34 Prozent Aktien des Bauunternehmens ESPEBEPE aus Szeczecin (Stettin). Die Investition war eine Niederlage. ESPEBEPE ging bankrott. Krol und sein Bevollmächtigter stiegen aus dem Börse-Abenteuer mit vier Millionen Zloty Schulden aus. Opposition fordert vom Justiminister eine Untersuchung der Causa....
http://religion.orf.at/projekt03/news/0604/ne060411_radiomaryja_fr.htm
 

 
9. Juli 2007
Antisemitismus
Skandal um polnischen Geistlichen
Der Leiter des Senders "Radio Maryja", Tadeusz Rydzyk, beschimpft die Regierung Kaczynski, sich "der jüdischen Lobby zu fügen". Beweisstück ist ein Tonbandmitschnitt, den eine polnische Zeitung zitiert. Rydzyk gehörte im Wahlkampf zu Kaczynskis Unterstützern.....
 
Bildunterschrift: Der polnische Geistliche Tadeusz Rydzyk ist schon öfter durch antisemitische Aussagen aufgefallen
http://www.welt.de/politik/article1010850/Skandal_um_polnischen_Geistlichen.html
 
11.07.2007
Polen
Skandal überdeckt Skandal
Die Oppositionelle Julia Pitera glaubt, dass Minister Lepper entlassen wurde, um die Öffentlichkeit abzulenken
... Julia Pitera von der oppositionellen Bürgerplattform (PO) ist überzeugt: "Alles deutet darauf hin, dass damit die Äußerungen Pater Rydzyks von Radio Maryja übertönt werden sollten." Pater Tadeusz Rydzyk ist nicht nur Direktor des erzkatholischen Senders Radio Maryja in Thorn (Torun), er betreibt auch den Fernsehsender TRWAM, mehrere Stiftungen und eine Medien-Hochschule für den katholisch-nationalistischen Nachwuchs Polens. Auch die Gründung des katholisch-antisemitischen Tageszeitung Nasz Dziennik geht auf seine Initiative zurück. Und eigentlich gilt er als Kaczynski-nah.
 
In einer nun öffentlich gewordenen Vorlesung Rydzyks in dessen Medien-Hochschule beschimpft er aber Präsidenten Lech Kaczynski als "Betrüger, der der jüdischen Lobby" diene. Die Aufdeckung des Pogroms von Jedwabne habe "den Juden" nur dazu gedient, aus Polen 65 Milliarden Dollar herauszupressen. Die Präsidentengattin Maria Kaczynska sei eine "Hexe", die Euthanasie gutheiße und sich daher selbst der "Euthanasie unterziehen solle"...
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/skandal-ueberdeckt-skandal/?src=MA&cHash=3eae864dec
 

 
11. Juli 2007
Polen: Streit wegen Beleidigung der Präsidentenfamilie eskaliert
"Joseph Goebbels mit Priesterkragen"
 
schreibt die Wiener Zeitung online:
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3956&Alias=wzo&cob=292860
 

 
8. August 2007
Papst Benedikt XVI.
Treffen mit radikalem Prediger sorgt für Unruhe
Der Papst hat den Chef des polnischen Senders "Radio Maryja" in seiner Sommerresidenz empfangen. Tadeusz Rydzyk war unter anderem mit anti-semitischen Äußerungen bekannt. Israelische Medien und jüdische Verbände sind entsetzt.
 
Eine Begegnung zwischen Papst Benedikt XVI. und dem umstrittenen „Radio Maryja“-Chef Tadeusz Rydzyk sorgt in Israel und bei jüdischen Organisationen für Aufregung. Das israelische Massenblatt „Jedijot Achronot“ titelte: „Der Papst gab antisemitischem Priester den Segen“.......
http://www.welt.de/politik/article1090733/Treffen_mit_radikalem_Prediger_sorgt_fuer_Unruhe.html
 

 
09.08.2007
Radio Maryja
Vatikan verteidigt Papst-Audienz
Der Vatikan deutete an, Rydzyk habe dem Papst lediglich den üblichen Handkuss gegeben. Auf Forderungen jüdischer Interessenverbände, Rydzyk und seinen Radiosender Maryja wegen der Verbreitung antisemitischer Äußerungen zu verurteilen, ging der Kirchenstaat nicht ein.......
Der Radiosender ist wegen seiner antisemitischen und antieuropäischen Einstellung heftig umstritten......
http://www.focus.de/politik/ausland/papst/radio-maryja_aid_69362.html
 
09/08/2007
Vatikan: Begegnung mit Rydzyk "ändert nichts"
Die kurze Begegnung zwischen Papst Benedikt und dem umstrittenen polnischen „Radio Maryja“-Chef Tadeusz Rydzyk ändert nichts an der "längst bekannten Haltung des Heiligen Stuhls hinsichtlich der Beziehungen zwischen Katholiken und Juden“. Das hat der vatikanische Pressesaal heute klargestellt......
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=148964
 

 
24.07.2007
Radio Rassenhass bleibt auf Sendung
...... Vor einer Woche veröffentlichte das Nachrichtenmagazin Wprost heimlich mitgeschnittene Tonbandaufnahmen der Rydzyk-Vorlesung. Seither debattiert ganz Polen darüber, ob die skandalösen Auslassungen des Paters der katholischen Kirche endlich reichen, um den Pater in eine psychiatrische Klinik einzuweisen oder ihn in ein abgelegenes Kloster zu bringen

"Genug Rydzyk!", titelt Polens größte Tageszeitung Gazeta Wyborcza auf der ersten Seite. Es ist ein eher gequälter Aufschrei. Denn das linksliberale Blatt muss sich seit Jahren fast täglich die Angriffe von Radio Maryja, Telewizja Trwam und der Tageszeitung Nasz Dziennik gefallen lassen. Eine der freundlichsten Bezeichnungen ist noch "Koscherblatt". Die Gazeta-Redakteure werden als Juden bezeichnet, als Freimaurer, Verräter, Kollaborateure und Pseudointellektuelle. "Juden" sind für Radio Maryja das Schlimmste, sie sind der Inbegriff des Bösen.......
http://www.taz.de/index.php?id=start&art=2208&id=459&cHash=11c1a93010

Siehe auch:

04. August 2007
Umstrittener Direktor von Radio Maryja bleibt wohl im Amt
Trotz Skandal-Rede - Warschauer Redemptoristen-Vorsteher spricht von "medialer Manipulation".....
http://derstandard.at/?url=/?id=2969499

 

 
Dienstag, 10-Jun-2008
Mordaufruf über Radio Maryja
"Gelobt sei Jesus Christus", so meldete sich ein Hörer, der sich selbst als "Pawel aus Zentralpolen" vorstellte. Nichts außergewöhnliches, werden doch die meisten Anrufe in den Call-in-Sendungen des landesweiten katholischen Privatsenders Radio Maryja so oder ähnlich eingeleitet. Was jedoch dann folgte, hatte mit christlicher Nächstenliebe nur noch wenig zu tun.
 
Er wolle nur eine Minute in Anspruch nehmen, entschuldigte sich der Hörer noch, bevor er zu dem ansetzte, was ihm eigentlich am Herzen lag: "Es wäre gerechtfertigt, wenn eine Spezialtruppe Herrn Palikot, und noch so einige andere mehr, in eine andere Welt befördern würde."
 
Im Radio Maryja-typischen ruhigen Tonfall entgegnete der Ordensmann, der die Sendung moderierte, er würde wohl zu derart drastischen Mitteln nicht greifen wollen, woraufhin der Hörer, der sich zuvor noch mit "Gott zum Gruße" verabschiedet hatte, ausgeblendet wurde.
 
Zum Hintergrund: Janusz Palikot ist Parlamentsabgeordneter der Partei Bürgerplattform, die in Polen derzeit den Regierungschef stellt.....
http://www.radioszene.de/news/radiomaryja_120608.htm
 

 
17. August 2009
Der Lügenjäger
Warum Herr Maszkowski Radio Maryja hört

 
Der Computerfachmann Rafal Maszkowski hat eine Mission: Er will die Lügen des fremdenfeindlichen, nationalistischen und antisemitischen Senders Radio Maryja aufdecken.
 
Die "besten Lügen" des Radios stellt er regelmäßig kommentiert auf eine Internetseite. Am liebsten hält Radio Maryja seine Hörer mit Verschwörungstheorien in Atem: Mal sind es Juden und Freimaurer, die Millionen Polen ermorden wollten. Dann wieder sind die Juden allein "die Hyänen des 11. September".
 
Gegen die Macht von Radio Maryja und seine vielen Anhänger anzukommen ist eine Sisyphosaufgabe. Pater Rydzyk, Gründer und Direktor des Senders, ist in Polen nämlich einflussreicher als Präsident und Premier zusammen.
http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/radio/09/08/16_1105_5.php5?start=1250532300
 

 
21.07.2009 (Die Presse)
Polen: Chef von "Radio Maryja" ein Rassist?
Umstrittener Rydzyk über afrikanischen Mönch: "Der hat sich noch nie gewaschen."
... Nun wird Rydzyk wegen einer "ironischen" Bemerkung über einen afrikanischen Mönch Rassismus vorgeworfen: Bei einer Pilgermesse des Senders in Tschenstochau vor etwa 200.000 Gläubigen hat Rydzyk laut Mitschnitt gesagt: "Noch ein Schwarzer. Oh Gott, der hat sich noch nie gewaschen." Ein parteiloser Parlamentsabgeordneter zeigte den Pater daraufhin bei der Staatsanwaltschaft an. Ein Abgeordneter der rechtskonservativen Oppositionspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) verteidigte Rydzyk: Es habe sich dabei nur um einen "Scherz" zur Begrüßung des afrikanischen Geistlichen am Altar gehandelt.
 
Der 64-jährige Redemptoristen-Pater Tadeusz Rydzyk wurde in der Vergangenheit mehrfach wegen ähnlicher Äußerungen belangt. Die Staatsanwaltschaft konnte einen Gesetzesverstoß jedoch nie nachweisen....
http://diepresse.com/home/kultur/medien/496873/index.do
 

 
21.10.2009
Das umstrittene Radio Maryja in Polen
Hasspredigten mit dem Segen der Kirche?
"Radio Maryja" wettert regelmäßig gegen Juden, Homosexuelle und die Europäische Union. Die katholische Kirche in Polen ist gegen das fundamentalistische Privatradio und ihren streitbaren Gründer, Tadeusz Rydzyk, angeblich machtlos. Zwei Millionen Polen lauschen täglich diesem Programm......
http://www.br-online.de/bayern2/theologik/radio-maryja-kirchliche-medien-theologik-ID1256137530353.xml
 

 
12.01.10
Pater Rydzyk, Radio Maryja und der Antisemitismus
Tadeusz Rydzyk nennt ein Medienimperium sein Eigen. Der 64 Jahre alte Pater ist einer der einflussreichsten Männer Polens, sein Sender "Radio Maryja" hat eine treue und große Hörerschaft. Allerdings nutzt Rydzyk den Sender immer wieder für antisemitische Ausfälle. Mittlerweile wurde es der Kirche zu bunt.
 
Einen Doktorhut verleiht die nach Kardinalprimas Stefan Wyszynski benannte staatliche Universität am Stadtrand von Warschau des Öfteren. Doch noch nie war die Feier von einem solchen Medienecho begleitet: Diesmal kam eine Person zu akademischen Ehren, die mit 64 Jahren wohl kein wissenschaftlicher Senkrechtstarter, doch dafür einer der einflussreichsten Männer Polens ist.
 
Der ultrakatholische Pater und Medienmanager Tadeusz Rydzyk hatte eine 300 Seiten starke theologische Arbeit mit dem Titel „Die apostolische Dimension von Radio Maryja“ verfasst. Da kennt er sich aus: 1991, kurz nach der Wende, hat der Pater des Ordens der Redemptoristen diesen nach der Gottesmutter Maria benannten Sender selbst ins Leben gerufen. Inzwischen, das war 2001, hat Rydzyk auch eine Hochschule gegründet. Um deren Rektor werden zu können, brauchte er – gemäß Hochschulgesetz – einen Doktortitel.....
http://www.welt.de/politik/ausland/article5175327/Pater-Rydzyk-Radio-Maryja-und-der-Antisemitismus.html
 



Weitere Nachrichten kommen nun hintendran:
 

 
24.09.2009
Priester raubt Bank aus
Du sollst nicht stehlen
Der Vorfall ist eigentlich peinlich genug für die katholische Kirche in Polen: Ein Priester hat eine Bank ausgeraubt. Sein Motiv aber ist noch überraschender: Er brauchte Geld für seine Familie...
 
...Der Bankräuber hatte aber einen fatalen Fehler begangen: Er war in keiner Weise maskiert. Anhand der Bilder der Überwachungskameras sowie der Zeugenbeschreibung konnte die Polizei rasch ein Phantombild erstellen. Dies wurde ins Internet gestellt, die lokalen Medien bekamen es - und schon wenige Stunden später klickten die Handschellen bei Norbert J. Die Überraschung der Polizisten war groß, als sich herausstellte, dass er Priester ist...
http://www.sueddeutsche.de/panorama/priester-raubt-bank-aus-du-sollst-nicht-stehlen-1.45871
 

 
13. Juli 2007
Exorzistentreffen bei der ‚Schwarzen Madonna’
Die Internationale Vereinigung katholischer Exorzisten veranstaltet in diesen Tagen ihr jährliches Treffen. Ihr Dienst ist nach wie vor aktuell.

Tschenstochau (www.kath.net) Über 330 katholische Exorzisten aus 29 Staaten kommen in diesen Tagen zu ihrem jährlichen Treffen zusammen, wie polnische Medien berichteten. Das Treffen findet in der südpolnischen Stadt Tschenstochau statt, dem berühmtesten Wallfahrtsort des Landes, an dem die „Schwarze Madonna“ verehrt wird.

Die „Internationale Vereinigung der Exorzisten“ wurde Anfang der 90er Jahre gegründet von Pater Gabriele Amorth, dem langjährigen Chef-Exorzisten im Vatikan.....

..„Jesus hat solche Gebete vollzogen [Vgl. Mk 1,25—26]; von ihm hat die Kirche Vollmacht und Auftrag, Exorzismen vorzunehmen [Vgl. Mk 3,15; 6,7.13; 16,17.]. In einfacher Form wird der Exorzismus bei der Feier der Taufe vollzogen.....
http://www.kath.net/detail.php?id=17284


 

 
Polen: Keine Strafe für Hakenkreuz  30.07.2007
Mitglieder der polnischen Regierungspartei LPR skandierten bei einem Picknick "Sieg Heil" bei brennendem Hakenkreuz. Die Aktion bleibt straffrei, weil es sich um ein geschlossenes Treffen handelte.
 
Die nunmehrigen Mitglieder der national-katholischen Regierungspartei Liga Polnischer Familien (LPR) können aufatmen......
http://www.diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/320241/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
 

 


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9. Oktober 2009
EU-Politik
Polen will Lissabon-Vertrag unterzeichnen
...Der Chef des polnischen Nationalen Sicherheitsbüros, Aleksander Szczyglo, sagte dem Fernsehsender TVN24, das Staatsoberhaupt werde am Sonntagnachmittag unterschreiben. Die Zeremonie solle nach der Rückkehr aus dem Vatikan stattfinden.

Eine Präsidentensprecherin meinte, die Unterzeichnung könnte auch vor der Vatikan-Reise Kaczynskis am Sonnabend geschehen. Auch der Zwillingsbruder des Präsidenten, Oppositionschef Jaroslaw Kaczynski, zweifelte an Szczyglos Angaben. Dieser sei "schlecht informiert".....
http://www.abendblatt.de/politik/aus...rzeichnen.html



10/10/2009
EU/Polen/Vatikan: Solidarität im Auftrag der Kirche
Solidarität in Europa - mit Hilfe der Kirche ein erreichbares Ziel. So lautet die Botschaft des ersten europäischen Sozialkongresses der EU-Bischofskomission COMECE, der derzeit im polnischen Danzig tagt. Die "Katholischen Sozialtage in Europa", an denen rund 600 Christen aus 30 Ländern teilnehmen, sähen sich in "tiefer Übereinstimmung" mit den Lehren Benedikts XVI., heißt es in einer Grußbotschaft der Veranstalter an den Papst von diesem Samstag.....

..."Wir haben erst vor Kurzem vom Papst eine neue Enyklika bekommen -......

...."Es wird in Europa viel zu wenig diskutiert. Wir müssen versuchen, eine größere Öffentlichkeit herzustellen. Der Fall Irland ist ein typisches Beispiel. Bei der ersten Abstimmung haben die Menschen abgelehnt und jetzt, beim zweiten Mal, mit Zweidrittel-Mehrheit zugestimmt. Was ist da passiert? Man hat sich um eine gute Öffentlichkeitsarbeit bemüht. Dadurch, dass Vorurteile abgebaut werden konnten, ist dieser schöne Erfolg in Irland entstanden."

Als Zeichen "konkreter Solidarität" habe Renovabis die Veranstaltung auch finanziell unterstützt und damit die Teilnahme vieler ost- und mitteleuropäischer Länder erst ermöglicht, erinnert Demuth. In Danzig diskutieren noch bis kommenden Sonntag etwa 5000 Teilnehmer, darunter prominente Europapolitiker und Geistliche
.....
Radio Vatikan
 

Der Vatikan, die EU und die Todesstrafe


Daß der Vatikan für die Todesstrafe eintritt, das ist allgemein bekannt (siehe ganz oben).
Warum der Vatikan für die Todesstrafe eintritt?
Das illustriert vielleicht ganz gut die Pressemeldung über Staranwalt Bossi.
Einer muß ja nun Gott sein, und der will freie Hand haben. 
So ist es auch kein Wunder, daß die Todesstrafe in der EU auf heuchlerische Weise durch die Hintertür eingeführt werden soll. Das stinkt doch nach heiligem Stuhl, oder nicht?


 
Nein zur EU-Todesstrafe
Der Vertrag von Lissabon ermöglicht die Todesstrafe und das staatliche Töten

Ein Interview mit Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
 
Oliver Janich, «Focus-Money»: Herr Professor Schachtschneider, laut ihrer Klageschrift gegen den EU-Vertrag von Lissabon vor dem Bundesverfassungsgericht ermöglicht der Vertrag die Wiedereinführung der Todesstrafe und das Töten von Menschen. Das klingt ungeheuerlich. Worauf gründet sich Ihre Argumentation?
 
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider: Die Grundrechtecharta ermöglicht ausdrücklich in den aufgenommenen «Erläuterungen» und deren «Negativdefinitionen» zu den Grundrechten, entgegen der durch das Menschenwürdeprinzip gebotenen Abschaffung der Todesstrafe in Deutschland (Art. 102 Grundgesetz), Österreich und anderswo, die Wiedereinführung der Todesstrafe im Kriegsfall oder bei unmittelbar drohender Kriegsgefahr, aber auch die Tötung von Menschen, um einen Aufstand oder einen Aufruhr niederzuschlagen.
 
Aber verbietet die Charta nicht die Todesstrafe?
 
Massgeblich dafür ist nicht Art. 2 Abs. 2 der Charta, der die Verurteilung zur Todesstrafe und die Hinrichtung verbietet, sondern die in das Vertragswerk aufgenommene Erklärung zu diesem Artikel, die aus der Menschenrechtskonvention von 1950 stammt. Nach Art. 6 Abs. 1 und Abs. 3 EU-Vertrag (EUV) in der Lissabonner Fassung werden die Rechte, Freiheiten und Grundsätze der Charta gemäss den allgemeinen Bestimmungen von Titel VII der Charta, in dem die Auslegung und Anwendung derselben geregelt ist, und unter gebührender Berücksichtigung der in der Charta angeführten «Erläuterungen», in denen die Quellen dieser Bestimmungen angegeben sind, ausgelegt.
 
Warum so umständlich?
 
Eben um diese Tatsache zu verschleiern. Den Abgeordneten wird ja nur der ohnehin schwer verständliche und viel zu lange Vertragstext vorgelegt.
 
Aber ist es nun eindeutig, dass das Töten von Menschen erlaubt ist, wenn der Vertrag in Kraft tritt?
 
Ja, die Grundrechtecharta wurde 2000 in Nizza deklariert. Aber da nicht alle Länder einverstanden waren, war sie bisher nicht völkerrechtlich verbindlich. Wenn der Vertrag in Kraft tritt, wird auch die Grundrechtecharta verbindlich.
 
Aber die entsprechende Passage steht ja nur in den Erläuterungen …
 
Diese sind nach Art. 52 Abs. 3 und 7 der Grundrechtecharta verbindlich. Sie können die entsprechende Erklärung der Erläuterung im Amtsblatt der Europäischen Union nachlesen. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Ausserdem: Wozu sollte man das reinschreiben, wenn man es nicht haben will?.......
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nein-zur-eu-todesstrafe/
siehe auch:
http://www.focus.de/finanzen/news/money-debatte-tyrannis-oder-despotie_aid_427414.html
http://www.mmnews.de/index.php/200908233621/MM-News/EU-Todesstrafe-Hinrichtung-bei-Aufstand.html
 
 
Bitte informieren Sie sich selbst:
www.google.de/search: Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 257.000 für EU+Todesstrafe.
 


Die Kirche kann Ketzer zum Tode verurteilen, da sich jegliche Rechte, die sie haben, in unserer Nachsicht begründen, und offensichtlich sind diese Rechte keine wirklichen."
Der dies verfasste, war Jesuitengeneral Franz Wernz (1906-1915), und die Tatsache, dass er außerdem Deutscher war, macht diese Erklärung umso gewichtiger.
Ebenfalls im 20.Jahrhundert schrieb der bekannte Kirchenfürst Kardinal Lépicier:
Bekundet jemand öffentlich, Ketzer zu sein oder versucht, andere durch sein Reden oder Beispiel zu verderben, so kann er nicht nur exkommuniziert, sondern auch zu Recht getötet werden.
[...]
Den Beitrag des Oberhirten noch? Hier ist er, von einem modernen Papst, dessen "Liberalismus" kompromisslose Kleriker kritisierten, von Jesuitenpapst Leo XIII.:
"Verdammt ist die Ansicht, der Heilige Geist wolle nicht, dass wir den Ketzer töten."
Welche höhere Autorität könnte nach dieser angerufen werden, außer dem Heiligen Geist?
 
aus:
Edmond Paris, "Die geheime Geschichte der Jesuiten"
(deutsche Übersetzung Seite 130)
Quelle (Pdf)
(Von dem anderen Chick-Gospel-Kram distanziere ich mich allerdings hier mit einem deutlichen Hinweis. Der Krieg Evangelisch gegen Katholisch tritt hier wohl ganz deutlich zutage.  )
 
Vergleiche dazu bitte auch den Schwur der Jesuiten
 


Blicken wir in den online-Blätterwald:
 
5.10.2009
"Neue Schubkraft"
Kirchen begrüßen Ja der Iren zu EU-Reformvertrag
Mit deutlicher Mehrheit hat sich die irische Bevölkerung am Freitag in einer Volksabstimmung für den Vertrag von Lissabon ausgesprochen. 67,1 Prozent stimmten dafür, 32,9 Prozent dagegen. Die Kirchen begrüßen das Ergebnis.....
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_57385.html
 
Andere sehen das aber ganz anders:
 
20. April 2009
Lissabon-Vertrag gleicht Hitlers Ermächtigungsgesetz
http://deutschlandpolitik.wordpress.com/2009/04/20/lissabon-vertrag-gleicht-hitlers-ermachtigungsgesetz/
 
Lissabon-Vertrag, der stille Staatsstreich
http://www.sopos.org/aufsaetze/4aa9f265d5aec/1.phtml
Erschienen in Ossietzky 18/2009
 
Sogar Leute aus ganz anderen Kreisen außern sich so:
 
8. Oktober 2009
....Was in Deutschland geschieht, wirkt wie ein Putsch. Da liegt im Juni eine gültig eingereichte Verfassungsklage vor und die Verfassungsrichter behandeln die einfach nicht. Hauptthema der Klage ist der grundgesetzfeindliche Gewährleistungssstaat, zu dessen Befürwortern ausgerechnet der Verfassungsrichter Dr. Voßkuhle gehört. Bundespräsident Köhler hätte niemals unterschreiben dürfen, bevor nicht alle Klagen behandelt wurden und die juristischen Fragen geklärt worden wären! Viele Bundestagsabgeordnete haben den Vertrag nie gelesen (was seltsamer Weise den Bürgern immer vorgeworfen wird, wenn man begründet, warum diese nicht abstimmen dürfen!) und glaubten einfach, er sei gut, weil alles, was von Europa kommt doch gut sei.....
 
.....Angesichts dieser Fragwürdigkeiten bezüglich des Inhaltes und der juristischen Überprüfung des Vertrages von Lissabon ist es für mich als Katholiken, der kritisch zum Vertrag steht, ein Tiefschlag, das der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch laut Tagespost vom 6.10.09 dieses Vertragswerk begrüßt, weil "dadurch die Europäische Union neue Schubkraft" erhalte. Wohin diese Schubkraft drücken wird, werden wir noch sehen. Die großen Konzerne werden schon feststellen, wie sie die Klaviatur dieses Vertragswerkes spielen können.
Eine Kultur des Lebens, wie es Johannes Paul II formulierte, wird mit dieser neoliberalen Wirtschaftsverfassung und dieser nicht mehr demokratisch kontrollierten Machtballung nicht geben. Die katholische Soziallehre und die jüngste Sozialenzyklika Papst Benedikts XVI haben weit über die katholische Kirche hinaus Anhänger. Mehrere Päpste werden in der von Sarah Luzia Hassel Reusing erstellten Klage zum Lissabonvertrag zitiert, ebenso der Wirtschaftslehrer von Kardinal Höffner und Vordenker der sozialen Marktwirtschaft Walter Eucken. Die Deutschen Bischöfe sollten ihre Mitarbeiter auffordern, bewusst im Internet nach konstruktiver Kritik an Staat und Gesellschaft zu suchen.....
http://www.s-o-z.de/?p=8348
 

 
In der Bibel finden sich etliche Textstellen, die von diesen Kreisen als Beschreibung des kommenden Europa interpretiert werden. In der Offenbarung des Johannes etwa lesen wir: Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt. Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen… Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt.
 
Exegeten identifizieren die Frau nun mit Europa und den Ort der sieben Berge, auf denen sie sitzt, als Lissabon, "die Sieben-Hügel-Stadt". Das mag dem einen oder anderen weit hergeholt erscheinen, aber es ist nicht meine Interpretation sondern die eines mystischen Establishments, das nicht beleuchtet wird aber nichtsdestoweniger sehr existent und werktätig ist.
Wolfgang Eggert
 


Interview von Jon Rappoport über die EU und den Vatikan

Interview mit Richard Bell, Historiker über das Geldwesen, Aktienhändler im Ruhestand

[...]

A: Dr. Paisley weist darauf hin, dass die EU eine Stufenoperation gewesen ist?

F: Das heißt?

A: Zuerst kam die [Europäische] Wirtschaftsgemeinschaft. Dann hatten wir die Europäische Gemeinschaft. Jetzt haben wir die Europäische Union. Bei jedem Schritt wurde den Leuten gesagt "Dies ist eine gutes und beschränktes Konzept". Aber das war alles ein Witz. Es ging immer darum, einen gigantischen Euro-Super-Staat zu errichten, unter der Kontrolle von einigen wenigen Leuten.

F: Und so?

A: So war der Vatikan allgegenwärtig während dieser Stufenoperation gewesen, die Parteien vorwärts drängend, die Idee der EINHEIT in den Vordergrund stellend. Was immer ein Gewinner ist. Menschen mögen dieses Konzept. Paisley zeigt auf, dass Einheit als ein Weichklopfer benutzt wird, um die Leute vergessen zu lassen, wer das Falsche tut und wer das Richtige tut. EINHEIT als ein Propagandamittel bedeutet: Keiner ist wirklich schlecht. Schließe Bündnisse mit jedem. Verschmelze zu Einem. Das ist eine desaströse politische Strategie.

F: Und der Vatikan treibt die Mission der EU voran, weil?

A: Weil Freundschaften schließen und Leute beeinflussen und auf nett tun und auf Einheit zu drängen die momentane Strategie des Vatikans IST, in diesen Zeiten. Er verwendet diese sanfte Vorgehensweise um größere politische Strukturen zu erzeugen, über die er Kontrolle ausüben kann. Die Leute vergessen, dass ein ergebener römischer Katholik, wenn er an der Spitze einer großen Organisation steht, mit Leichtigkeit als Fassade für den Vatikan fungieren kann. Wenn sie zehn Männer wie diese haben, jeder von ihnen mächtig, jeder von ihnen mit Hilfe der Kirche in seine Machtpositionen gebracht, dann betrachten sie eine erhebliche Kontrollmacht - die ihre Loyalität dem Vatikan schuldet.

F: Nennen sie einen solchen Mann.

A: Jacques Delors, der zu einem bestimmten Zeitpunkt der Präsident der Europäischen Kommission war. Er traf sich mit Dr. Carey, dem Erzbischof von Canterbury, und sie sprachen von dieser "gemeinsamen Spiritualität" die benötigt wurde. Aber für den Vatikan ist dieser Ausdruck nur eine Chiffre für die "einzig wahre Kirche". Seine Kirche. Die Leute schrecken davor zurück zu begreifen, dass der Vatikan sich selbst ALLZEIT als rechtmäßigen Herrscher der Welt ansah. Ich kann das nicht noch klarer als so ausdrücken. Und all dieses Rumfüßeln mit anderen Religionen und Kirchen ist bloß Geschwafel, hinter dem die wahre Agenda liegt. Paisley zitiert in seinem Artikel einen Brief von Papst Johannes Paul II. an den Erzbischof von Prag - "Wir können uns Europa nicht einfach als einen Markt des wirtschaftlichen Austausches oder als einen Ort für die Verbreitung von Ideen vorstellen, sondern vor allem muss es eine überzeugte Gemeinschaft von Nationen sein, die ihre Zukunft vereinen und wie Brüder leben wollen, alle Kulturen und spirituellen Traditionen respektierend...". Sie wissen, dass dies ein Schwindel ist, denn wenn es eine Sache gibt, die die Römische Kirche - hinter den Kulissen - NICHT respektiert, dann sind es die "verschiedenen spirituellen Traditionen". Das ist die Schmierseife. Das ist der New-Age-Kram, der warme Flausch. Das ist die Fassade, hinter der der Vatikan seine Koteletts schleckt, während er eine EU beabsichtigt, die vollständig für eine weitere Übernahme von Heroben organisiert und vorbereitet ist. Heroben ist der Vatikan selbst. Das ist kein Witz. Das sind fast zweitausend Jahre des Planens und Verschwörens und Hinarbeitens hin zum Ziel der Herrschaft. Aber Menschen weisen die Idee zurück, weil sie denken, dass der Vatikan schwach ist und verloren und niemals Milliarden von Menschen befehlen könnte, in eine Kirche zu gehen und auf ihre Knie zu fallen. Aber sie sehen, dass der Vatikan vor allem Geduld hat. Das langfristige Ziel hat Tausende und Tausende von Schritten. Ich weiß das von zahlreichen Kontakten über die Jahre. Gegen Ende meiner Karriere an der Wall Street erzählte ich meinen Freunden für gewöhnlich - in Abwandlung eines Zitates, das ich einmal gelesen hatte - "Die Juden, die keine Juden sind, betreiben die Wall Street nach dem Wohlgefallen der britischen Finanziers, die eine illusionäre Vorstellung vom Vorrang Englands haben, und diese wiederum dienen nach dem Wohlgefallen des Vatikans, der im Schatten bleibt". Es ist mehr oder weniger eine gerade Linie und das obere Ende der Linie gibt ihnen die Gruppe, die am Schwächsten erscheint. Erscheint. Das ist das entscheidende Wort. Wenn sie Tupper Saussys ausgezeichnetes Buch "Rulers of Evil" [Herrscher des Bösen] lesen, werden sie entdecken, dass die erste Übersetzung von Sun-Tzus klassischer Abhandlung "Die Kunst des Krieges" in eine westliche Sprache 1772 in Französisch angefertigt wurde. Von Joseph-Marie Amiot, einem Astronomen am Hof des Kaisers von China. Amiot war ein Jesuitenpriester. Die Jesuiten wissen alles über das schwach Erscheinen um zu siegen und sie sind vielleicht die großartigsten Anwender des Sun-Tzu der Welt. Und sie stecken da drin für die Langstrecke.

F: Was ist dann die Rolle in diesem Plan, die die EU spielt?

A: Der Lockvogel.

F: Erklären sie.

A: Der Lockvogel platziert sich in der Nähe des Betrügers und lässt es so aussehen, als sei das Spiel leicht zu gewinnen. Der Lockvogel ist der Mann der es leicht aussehen lässt. Ich strapaziere die Bedeutung des Ausdrucks ein wenig. Aber ein Lockvogel ist ein glänzender Penny, der die Aufmerksamkeit anzieht. Die EU repräsentiert EINHEIT. Einheit ist der glänzende Penny, der ausruft: "Schaut! Wir können es schaffen. Wir können alle in Harmonie leben. Alles was wir tun müssen, ist uns hinzusetzen und lange genug zu reden, und alle unsere Trennungen und Konflikte werden gelöst sein". Der Lockvogel zieht die Massen an. Der Lockvogel lässt die Masse glauben, dass hier etwas sehr gutes sei. Der Lockvogel ist der Magnet, wenn sie wollen, der den Kunden anzieht, die Anhänger, die Treugesinnten, die Menschen der Hoffnung. Es ist der älteste Trick der Geschichte. Und die Leute, die diesen Trick in einem großen Maßstab vollführen, sind sehr, sehr gerissen. Sie wollen totale Herrschaft, aber sie bahnen sich einen umführenden Weg, weil dies der Weg ist, um anzukommen. Sie stellen eine Fassade auf, das ist der Lockvogel, und der Lockvogel sieht sehr, sehr gut aus. Ich möchte damit nicht die Gefühle von irgendjemandem verletzen, aber für den Vatikan ist Jesus ein Lockvogel, der ultimative Lockvogel. Natürlich ist deren Version von ihm so weit entfernt von der alten Idee, dass es nicht mal lustig ist. Aber ich schweife ab.

F: Also sagen sie, dass der Vatikan nach einer Gruppe Ausschau hält, die sehr, sagen wir, humanitär erscheinen kann und er nutzt das, um Anhänger anzuziehen.

A: Selbstverständlich. Was denken sie, auf welches Tun sie ihre Zeit verwenden? Aber in ihrem geheimen "Katechismus" ist die Erschaffung von Gruppen, die den Anschein erwecken, gute Werke zu tun, in Wirklichkeit die Erschaffung von Lockvögeln. Das ist die eine Hälfte von dem, was der Vatikan TUT.

F: Menschen in ihrer Gesamtheit würden ziemlich hypnotisiert erscheinen, dies NICHT zu glauben.

A: Das ist es, warum ich darüber nicht allzu oft reden mag. Es ist frustrierend. Die Leute schauen mich an, als ob ich auf ihre geschätzte Katze getreten wäre.

F: Ok. Lassen sie uns das eine Schritt weiter führen. Wie wäre es hiermit? "Der Vatikan hat, durch gewisse Akteure in der EU wirkend, Krieg gegen den US-Aktienmarkt geführt."

A: Jetzt ticken sie richtig.

F: Und das Motiv ist?

A: Um alles mächtige, das sich nicht vollständig innerhalb des Machtkreises des Vatikans befindet, zu schwächen.

F: Auch wenn so eine Schwächung Chaos hervorruft?

A: Insbesondere wenn sie Chaos hervorruft. Genau die Athmosphäre, in der der Vatikan gedeiht. Chaos ist IMMER gleichbedeutend mit neuen Anhängern, die nach einem Weg suchen, ihre Angst zu beschwichtigen.

F: Sie sagen, dies ist bloß eine momentane Operation, die eine sehr alte Strategie weiterverfolgt.

A: Eine Strategie, in der der Vatikan der Meister ist.

[...]

F: Hier ist ein weiteres Paisley-Zitat: "Überlegte Planung um das Zustandekommen der Europäischen Union zu schaffen bietet eine enorme Gelegenheit, den Einfluss der Kirche von Rom auszuweiten. Denken sie daran, es waren römisch-katholische Laien, die hinter der Formierung der Europäischen Union steckten, und heute deren Wachstum weiter vorantreiben."

A: Und betrachten sie etwas anders. Was ist einer der wichtigsten Wirtschaftskriege um Marktanteile auf dem Planeten?

F: Derjenige zwischen den USA und was heute die EU ist.

A: Ja.

F: Ein Teilgrund, warum die EU gebildet wurde, war um Europa eine Chance zu geben, mit der USA auf diesem Gebiet zu konkurrieren.

A: Ja. Und über all dem angesiedelt, die Schwächung der "bei weitem zu unabhängigen Nation", der USA, in seinem Visier, wurde der Vatikan. Und eine Stufe in dieser Schwächungsoperation ist die momentane Demolierung von US-Unternehmen und dem Aktienmarkt. Welche im Geheimen eine von der EU gestartete Operation war, hinter der fest der Vatikan steht.

F: Es sind da zweifelsohne andere Kräfte am Wirken bei der Schwächung der US-Handelsmärkte.

A: Es sind. Aber die große unbemerkte - das ist es, was ich beschreibe.

F: Lassen sie uns zu dem Lockvogel zurückkehren. Wer steht hinter ihm?

A: In einer sehr glimpflichen Situation ist es bloß ein Betrüger. Aber wenn sie wirklich garstig werden, dann reden sie über jemanden, der wie ein Dämon wirkt.

F: Meinen sie das im wörtlichen Sinne?

A: Nein. Aber andere Leute würden das. Ich rede über jemanden, der jemand anderen BESITZT.

F: Nehmen sie einen sehr ergebenen römisch-katholischen Geschäftsmann von sehr großem Vermögen.

A: Ja. Jemand, der der Kirche und ihren Agenten alles schuldet, was er hat - weil sie eine Menge für ihn arrangiert haben. Das ist eine Art von Lockvogel, der Menschen auf seine Seite zieht. Und hinter ihm ist die besitzende Kraft - die Leute, die ihn besitzen, die, wenn sie wollen, alles was er wertschätzt zerstören können. Und der Geschäftsmann weiß das. Irgendwo in ihm drin weiß er es und ist beängstigt davon. Der Lockvogel und der Dämon.

F: Ein guter Titel für ein Buch.

A: Ja.

F: In diesem Sinne, hier eine weiteres Statement zitiert von Paisley. Dieses ist von Paul Henri Spaak, der als einer der Gründungsväter der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, dem Vorläufer der EU, bezeichnet wurde: "Wir [Europa] wollen kein weiteres Komitee. Wir haben bereits zu viele. Was wir wollen ist ein Mann von hinreichender Statur um die Loyalität aller Menschen [von Europa] aufrecht zu halten und um uns aus dem wirtschaftlichen Morast zu heben, in dem wir versinken. Schicken sie uns solch einen Mann, und, sei er Gott oder der Teufel, wir werden ihn empfangen."

A: Ja. Ich habe dieses Zitat mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Es gibt einen ziemlichen Vorgeschmack ab, nicht wahr?

F: Ja.

A: Alle Arten von Mitschwingungen. Auf einer Ebene scheint es fast ein Ruf nach Satan zu sein. Auf einer anderen der nach einem faschistischen Diktator, der einen Zauberstab über Europa schwingt.

F: Der Vatikan hat Hitler auf bestimmte Arten unterstützt und hatte das Gefühl, er könnte ihn kontrollieren.

A: Und dem war so. Falls Hitler Europa erobert hätte, hätte der Vatikan, mit seinen weit verteilten und wohlplatzierten, ausgezeichneten Agenten, ihn früher oder später kontrolliert. Hitler war, trotz einiger seiner Aussagen, ziemlich verliebt in die Kirche.

F: Welche anderen Mitschwingungen nehmen sie in Spaaks Äußerung wahr?

A: Er erbittet so jemanden wie ein Papst, sofern ein Papst sich aus dem Dasein einer Symbolfigur in wahre Alltagsmacht bewegen könnte. Ich bekomme auch den Eindruck, dass Spaak bereit ist, gegen jede Gewinnchance zu würfeln , weil er spürt, dass sich die Zukunft Europas zu dieser Zeit in einer sehr verzweifelten Lage befindet.

F: Also war die Formierung der EU in Wirklichkeit ein verzweifelter Schachzug, in gewisser Weise.

A: Auf der Ebene von Geschäftsleuten und Finanziers und Bankiers in Europa war es das. Auf der mittleren Ebene. Und wenn sie sich in dieser Geisteshaltung befinden, dann sind sie bereit alles zu tun, um die Art von Macht wieder zurück zu gewinnen, von der sie fühlen, dass sie ihnen rechtmäßig zusteht. Ihre Lösung ist IMMER für eine Form von Faschismus, unabhängig davon, welches Erscheinungsbild sie ihr geben. Sie müssen sich das merken.

F: Die EU war eine faschistische Bewegung.

A: Heimlich, ja. Absolut. Ob sie einen Mann haben, der zu den Massen brüllend auf einem Balkon steht, oder einen Haufen Männer, die leise in einem Raum sitzen und all die wichtigen Entscheidungen treffen, es ist Faschismus.

F: Paisley zitiert auch aus -

A: Sie meinen den Sunday-Telegraph-Artikel?

F: Ja.

A: Ich habe ihn hier.

F: Lesen sie ihn vor.

A: 21. Juli 1991. Die Überschrift lautete "Ausbrütung eines neuen päpstlichen Plans". Er liest sich so: "Karol Wojtyla [der Papst] bereitet sich seelenruhig darauf vor den Mantel anzunehmen, von dem er glaubt, dass er sein Göttliches Recht sei - den des neuen Heiligen Römischen Kaisers, herrschend vom Ural bis zum Atlantik."

F: Was halten sie davon?

A: Wenn sie das Wörtchen "geheim" einfügen, dann denke ich liegen sie richtig. Sehen sie, wir leben in einem Zeitalter wo humanitäre Einstellung der -

F: Grundbaustein der Propaganda ist.

A: Richtig.

F: Warum ist das so?

A: Weil so viele populäre Bewegungen, die auf Freiheit und Gerechtigkeit abzielen, die Landschaft bevölkert haben. Also ist die Strategie der Überwacher da mitzugehen. So wie beim Judo. Sie gehen mit der Bewegung ihres Gegners. Sie versuchen nicht, drauf los zu dreschen. Teil der Kunst des Krieges.

F: Sie werden zu einem großartigen Friedensstifter und Vermittler.

A: Das ist richtig.

F: Das ist die höchste Trumpfkarte.

A: Und der Vatikan hat eine lange Geschichte der Begabung, diese Karte auszuspielen.

F: Wird da eine Zeit kommen, wo es zu spät ist, sogar wenn genug Leute diesen Mist durchschauen?

A: Nein. Aber sie müssen gewisse Dinge tun.

F: Wie zum Beispiel?

A: Sie müssen die Propaganda offen legen. Das ist Nummer eins. Sie müssen das tun. Dann müssen sie alternative Strukturen aufbauen. Alle Arten von ihnen. Und sie müssen vergessen, die Bösewichte um Hilfe zu bitten. Die ganze Vorstellung davon, nett zu Leuten zu sein, die alles tun werden was sie können, um sie zu kontrollieren, funktioniert niemals. Und wenn sie die wahren Motive und Absichten des Gegners verstehen, WERDEN sie diesen Fehler NICHT machen.

F: Sie werden nicht davon ausgehen, dass Auf-Lieb-und-Nett-Machen sie zur Umkehr bewegt.

A: Korrekt.

F: Der Lockvogel und der Dämon.

A: Die Fassade und die Kehrseite.

F: Einige Geschichten über Dämonen lassen sie sich von den Emotionen und dem Schmerz und den Nöten und Leiden der Menschen, an die sie sich anhängen, ernähren und genießen.

A: Ich denke das ist eine ziemlich gute Beschreibung des Vatikans durch die Geschichte hindurch. Wenn sie hinzufügen: die Menschen um ihr Geld und ihre Besitztümer prellend.

F: Dann würde es etwas merkwürdig erscheinen, den Vatikan zu haben, der dämonisches Zeug das Böse nennt, das bekämpft und besiegt werden muss.

A: Ich denke das wird als eine Ablenkungsgeschichte bezeichnet. Sie finden das auf zahlreichen Gebieten. Den Gegner, den sie stützen oder sich ausdenken, sind in Wirklichkeit SIE. Es ist ganz schön clever.

F: Zahlreiche Autoren haben angedeutet, dass der Vatikan zum Inbegriff der Schrecklichkeit abgefallen ist, innerhalb seiner eigenen Mauern.

A: Ich genieße diese Geschichten. Weil ich denke sie begreifen das Wesentliche nicht, dass es beim Vatikan um Täuschung und Kontrolle seit seinem Anbeginn ging. Warum schließlich sich bemühen, eine globale Organisation aufzubauen, um den Weg zu beherrschen, von dem angenommen wird, dass er zur persönlichen Erlösung führt? Warum nicht bloß den Weg markieren und die Menschen ihn selbst gehen lassen? Falls sie wollen? Sie können nicht jemanden zwingen, diesen Weg zu nehmen. Wenn Sie das tun, bekommen sie ein falsches Ergebnis, ein nachgemachtes Ergebnis.

F: Also haben sie das Gefühl, dass Geheimgesellschaften von Bedeutung sind bei der Wiedergabe der wahren menschlichen Geschichte. Da der Vatikan in Wirklichkeit eine solche Gesellschaft ist.

A: Ja, das ist richtig. Ich bin eine Person, die zu der Schlussfolgerung gekommen ist, dass sich wirklich Leute hinsetzen und in Räumen treffen, dass auch wenn sie ein gemeinsames Ziel miteinander teilen - und das tun sie - dass das nicht genug ist, um langfristige Projekte und Operationen aufzustellen. Es ist bloß gesunder Menschenverstand. Wenn sie einen Landkrieg ausfechten, haben sie dann nicht Besprechungen? Bügeln sie ihre Strategie nicht glatt? Verbergen sie diese Strategie nicht? Setzen sie nicht viele Agenten auf dem Feld des Geheimdienstes ein? Täuschen diese Agenten nicht vor, etwas anderes zu sein als sie sind? Stellen sie sich vor was passieren würde, wenn die Generäle einfach davon ausgingen, dass sie alle gemeinsame Zielvorstellungen hätten, und für sich selbst vorgehen. Es wäre eine idiotische Sache von Anbeginn. Die Jesuiten sind der geheimdienstliche Arm der Kirche, in genau der selben Weise wie die CIA arbeitet. Sie verschaffen sich Informationen und sie führen ebenso geheime Operationen aus. Ich habe mehr als ein paar sehr, sehr gescheite Jesuiten getroffen, die im Finanzgebiet tätig sind. Ganz sicher wissen sie, was sie tun. Ganz sicher behalten sie ihre wahren Zielvorgaben nahe an der Weste.

[...]

Interview von Jon Rappoport über die EU und den Vatikan
(Fortsetzung)

F: Wie wie hier reden bekomme ich das Gefühl, dass sie einige Erfahrung mit vatikanischen Rekrutierungsmethoden haben - natürlich ausgeführt über viele Pappfiguren von niederem Rang.

A: Sie haben Recht. Die habe ich. Es ist auf dem Gebiet Laien-Katholiken zu Agenten zu machen. Ich kannte zahlreiche Leute denen man sich angenähert hat. Das Standardprozedere ging so: Ein katholischer Geschäftsmann in einer großen Stadt wird von dem lokalen Ortsverband einer jener katholischen Gruppen kontaktiert. Es gibt Hunderte von ihnen. Sie haben verschiedene Namen. Sie alle sehen gütig oder wohltätig oder bloß ehrenamtlich aus.

F: Also geht dieser Geschäftsmann zu einem Treffen.

A: Sicher. Ein Mittagessen, ein Treffen. Letzten Endes schließt er sich der Gruppe an. Er ist bereits ein erfolgreicher Mann. Sehr dynamisch und ambitioniert. Möchte weiterkommen. Also wird ihm, nach einem Jahr oder so, eine Gelegenheit auf den Weg gelegt. Einer seiner Freunde in der Gruppe stellt ihn einem Darlehensberater an einer Bank vor, und eh sie sich versehen bekommt er bares Geld um sein Geschäft auszuweiten. Die Dinge fangen an zu köcheln. Dies ist ein ziemlich langsamer Prozess und bei jedem Schritt wird der Geschäftsmann gründlich geprüft. Locker, da bisher wirklich nichts geschehen ist. Aber nach einem weiteren Jahr oder zwei gewinnt er einen Partner für eine neue Unternehmung. Der Partner ist ebenfalls Mitglied dieses laien-katholischen Vereins. Das neue Unternehmen floriert. Der Geschäftsmann trifft den ortsansässigen Bischof. Er wird für eine Art Laie-des-Jahres-Auszeichnung nominiert. Er gewinnt nicht, aber sein Profil erhöht sich. Nach Jahren, in denen er nicht in die Kirche ging, geht er nun. Ihm wird sogar einmal im Monat die Beichte abgenommen. Nach drei oder vier Jahren wird er einem "Finanzexperten" vorgestellt, der ebenfalls aus der selben Ortsgruppe kommt. Der Experte ist in Wirklichkeit ein Jesuit, aber nur wenige Leute wissen das. Der Jesuit wird sein Freund. Er nimmt ihn mit auf eine Reise nach Rom und sie haben eine Audienz bei einem Kardinal. Kurz. Es geht weiter und weiter. Der Geschäftsmann wird bei jedem Schritt auf dem Weg gründlich geprüft. Er kauft sich in eine Baugesellschaft ein. Er wird nun reich. Er denkt nicht viel darüber nach, aber sein neuer Lebensstil hängt tatsächlich von seinen gewonnenen katholischen Freunden ab. Und allem, was sie für ihn getan haben. Natürlich würde er den neuen Lebensstil niemals aufgeben wollen. Und nun trifft er auf einer Geschäftsreise eine Frau in einer Bar. Sie ist ziemlich hübsch und freundlich. Sie schlafen miteinander. Jedesmal wenn er geschäftlich in diese Stadt geht, trifft er sie. Ohne sein Wissen werden ihre Treffen auf Videoband aufgezeichnet. Der jesuitische Freund schafft es eines Tages, das Thema dieser Frau anzubringen. Weil der jesuitische Freund sie kennt. Er erzählt dem Geschäftsmann, dass sie eine Prostituierte ist, und obwohl sie vielleicht kein Geld von ihm verlangt hat, nun - und so geht der Geschäftsmann zur Beichte und erzählt die Geschichte seinem Pfarrer. Und so weiter und so fort. Und zehn Jahre später hat der jesuitische Freund diesen Mann tatsächlich komplett in seiner Tasche. Und in dem Fall, den ich beschreibe, kommen wir letztendlich zum politischen Amt. Kandidatur für ein Amt. Und Gewinn. Und am Ende der Strecke, mit einer Menge Geld in der Bank und vielen politischen Gefälligkeiten später, wird diesem Geschäftsmann ein Posten in einem Bundesamt angeboten. Hat mit Außenhandel zu tun. Er nimmt die Stelle an, auf die Empfehlung seines jesuitischen Freundes hin. Und schlussendlich, nach vielen weiteren Drehungen am Rad, die ich nicht erläutern werde, wird dieser Geschäftsmann ein Botschafter. Und ist komplett verpflichtet. Er nimmt Befehle an, auch wenn er nicht in dieser Weise darüber denken möge. Und er ist ein Agent. Er reicht Informationen an seinen Freund weiter. Eine Menge Informationen. Und ihm wird zunehmend vertraut. Und nun wird ihm von einem größeren Programm erzählt. Es beinhaltet, der Kirche mehr Bedeutung in den Leben vieler Menschen zu verschaffen. Die Ausweitung des Einflussbereiches der Kirche - denn darum geht es doch bei all dem in Wirklichkeit, oder? Und dieser Geschäftsmann tritt einer weiteren katholischen Gruppierung bei und wird zum Ritter gemacht. Der Geschäftsmann wird niemals als Eingeweihter betrachtet, denn er hat gewisse Skrupel. Deshalb wird er benutzt, wie er benutzt werden kann. Und eines Tages, für drei Minuten, trifft er den Papst als Teil einer Gruppe. Es ist der Höhepunkt seines Erwachsenenlebens. Er hat eine große Menge an Informationen an seinen jesuitischen Freund weitergereicht, für Jahre.

F: Welche Art von Informationen?

A: Aus diplomatischen Kanälen zum Beispiel. Einige dieser Kanäle enthielten prekäre Information. Die Kirche war an verschiedensten delikaten Verhandlungen zwischen den USA und einer auswärtigen Nation interessiert.

F: Sie sagen also, nehmen sie das mit einem Faktor von einigen Tausend solcher Agenten mal -

A: Viele mehr als das.

F: OK -

A: Und sie bekommen einen gewaltigen Fluss an Informationen, die in den vatikanischen Geheimdienst kommen. Und das ist bloß Information, über die ich rede. Es gibt da ebenso Gefälligkeiten aller Art. Sie wissen, wenn sie die ersten paar Seiten von Saussys Buch "Rulers of Evil" [Herrscher des Bösen] lesen, sehen sie eine Liste von Römisch-Katholischen in der Regierung, die Schlüsselpositionen hinsichtlich US-Außenpolitik innehatten. Positionen wie CIA-Direktor, Nationaler Sicherheitsberater, Staatssekretär, Höchster Botschafter. Und dort gibt es ebenfalls eine Liste von Senatoren, die die verschiedenen Unterausschüsse innerhalb des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats leiten (oder leiteten) - alle römisch-katholisch. Biden, Unterausschuss für Europäische Angelegenheiten. Sarbanes, Internationale Wirtschaftspolitik. Moynihan, Nahost- und südasiatische Angelegenheiten. Kerry, Terrorismus, Drogen und Internationale Kommunikation. Dodd, Westliche Hemisphäre und Friedenskorps-Angelegenheiten.

F: Ja. Ich habe die Liste gesehen. Und das ist bloß der Anfang. Saussy fährt fort, "praktisch jeden Aspekt des weltlichen Lebens in Amerika" zu benennen, wie er es darstellt, die als ein Regierungspräsidium eines Komitees von einem römisch-katholischen Kongressabgeordneten geleitet werden. Es ist schwindelerregend. Hier sind bloß einige wenige dieser Bereiche: "...Versicherung, Wohnraum, Kommunalentwicklung, Bundeskreditsicherheiten, Wirtschaftssicherungsmaßnahmen... Gold und Edelmetalltransaktionen, Landwirtschaft...Hochwasserschutz, Minderheitenprojekte, Impfstoffe, Medikamentenbeschriftung und -verpackung, Drogen- und Alkoholmissbrauch... Energie... Bankenregulierung..."

A: Und die Menschen in Amerika sind immer noch geneigt, Jack Kennedy für den einzigen Katholiken zu halten, der jemals eine große weltlich-politische Macht in den USA hatte. Was, wenn sie darüber nachdenken, ein viel zu wenig erwähntes Teilergebnis des JFK-Attentates ist. Ergibt eine ausgezeichnete Titelgeschichte, nicht wahr? "Keine weitere wesentliche Präsenz von römisch-katholischer Macht in der weltlichen US-Regierung. Jack ist tot."

Quelle: http://www.arcticbeacon.com/greg/?p=1260


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