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Polen: Pressefreiheit bedroht im real existierenden Polit-Katholizismus Opus Dei Die Jesuiten No Hope in the Pope - Von JP2 zu B16 - Warum wollen Christen die Todesstrafe? - Mafia-Verbindungen siehe auch: http://www.kirchensumpf.org/ Über die Aufgaben des US-amerikanischen Geheimdienstes. Warum ein Prediger zum Mord aufrief. Und wie Washington versucht, Lateinamerikas Geschichte zu bestimmen Die Erregung über CIA-Flüge sowie Entführungen von Unschuldigen und vermeintlichen Terroristen wächst weiter. Und US-Außenministerin Condoleezza Rice beteuerte in Europa, kein US-Bediensteter würde foltern. Vor einem solchen aktuellen Hintergrund lohnt es sich, daran zu erinnern, daß die CIA seit ihrer Gründung für noch viel weitergehende "Spezialaufgaben" als Entführung und Folter vorgesehen ist........... Als ein religiöser Führer der USA Ende August 2005 öffentlich die Ermordung eines ausländischen Staatspräsidenten propagierte, wird er sich als ausführendes Organ sicher die Central Intelligence Agency vorgestellt haben. Reverend Pat Robertson hatte in einer Fernsehsendung gefordert, der Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, müsse gewaltsam beseitig werden. Er löste damit kurzzeitig einen Sturm der Entrüstung aus. Viele Menschen rund um den Globus mochten nicht glauben, daß ein frommer Kirchenmann tatsächlich einen Mord propagierte. ............... Es ist davon auszugehen, daß die Beseitigung des venezolanischen Präsidenten, die Reverend Robertson öffentlich forderte, bereits in den höchsten Etagen der US-Geheimdienste diskutiert worden ist. Venezuela verfügt über reiche Ölvorkommen, und die Regierung will diese Ressourcen und den Reichtum, der dem Land daraus erwächst, zum Wohle der eigenen Bevölkerung und befreundeter Länder nutzen. Ein Imperium, das die Welt als seinen Selbstbedienungsladen betrachtet, kann so etwas natürlich nicht dulden........... Die Geschichte Lateinamerikas bliebe unvollständig, würde man die blutige Spur der CIA-Morde von Präsidenten, Gewerkschaftern, Studenten und Intellektuellen außer acht lassen. Als die US-Regierung von ihrem "Alliierten" in der Dominikanischen Republik, Präsident Rafael Trujillo, die Nase voll hatte, ließ sie ihn im Mai 1961 ermorden. Vor und nach dem 11. September 1973 wurden die Putschisten, die für den Tod von Präsident Salvador Allendes und die Errichtung der Diktatur unter General Augusto Pinochet verantwortlich sind, mit Geldern aus den USA finanziert. .............. http://www.jungewelt.de/2005/12-10/009.php Größtes CIA-Verhörzentrum in Polen? Der heutige Tag der Menschenrechte wird von neuen Vorwürfen über die Misshandlungen von Terrorverdächtigen überschattet: Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sollen in Polen - trotz vehementer Dementis der Regierung in Warschau - nicht nur zwei geheime Gefängnisse der CIA mit insgesamt bis zu 25 Gefangenen existiert haben. Schlimmer noch: Polen sei gar das wichtigste Verhörzentrum des amerikanischen Geheimdienstes in Europa gewesen....... http://www.kurier.at/ausland/1207945.php Na ja, die katholischen Werte: ..daß man sich als Katholik ungestraft für die Einführung der Todesstrafe aussprechen darf und sich dabei sogar auf Nr. 2266 im 1992 von Papst Johannes Paul II. veröffentlichten Weltkatechismus berufen kann".... Mach ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. (Don Corleone) 07.03.2006 N85VM Rekordflieger nach Guantánamo Kaum ein privat registriertes Flugzeug landete in den letzten Jahren so oft im Gefangenenlager Guantánamo Bay wie die Gulfstream mit dem US-Kennzeichen N85VM. Exklusiv zeigt BLICK fast 600 Flüge des Entführungs-Jets, der einer «religiösen Organisation» in den USA gehört. ...........Die N85VM alias N227SV gehört gemäss US-Registern der Assemby Point Aviation aus Albany, New York. Laut «Chicago Tribune» hat die Firma zwar eine Postadresse, aber keine Telefonnummer. Der eingetragene Firmenzweck ist erstauntlich. Assembly Point bezeichnet sich gemäss einer Wirtschaftsdatenbank als «religiöse Organisation»: Sie gibt sich mit «Kirchen, Tempeln» und Ähnlichem ab. Unklar ist, ob Assembly Point eine CIA-Tarnfirma ist oder ob sie den Jet nur an die CIA vermietet. Klar ist: Der laut «Chicago Tribune» einzige eingetragene Verwaltungsrat und Direktor der Assembly Point ist Millionär und Mitbesitzer des Baseball-Clubs Boston Red Sox........... http://www.blick.ch/news/ausland/folterfluege/artikel32549 Wie schwarz ist Blackwater USA? MOSKAU, 24. Juli 07 (Von Sergej Droschin für RIA Novosti). ....Es hat sich herausgestellt, dass die amerikanische militärische Präsenz in Aserbaidschan gerade von dieser privaten Firma gesichert wird. Und das passiert an der Grenze mit Iran und nicht weit vom russischen Territorium. Diese Spezialeinheit, nach dem Muster der US Navy Seals - Seebären - geschaffen, ist im ehemaligen sowjetischen militärischen Zentrum untergebracht. Es muss betont werden, dass es sich um eine sehr heikle Region handelt, hier gibt es alles - Öl, Gas, Russland, Pipelines, Iran...... ........Blackwater USA, deren Hauptquartier sich in Moyock, North Carolina, befindet, wird von Eric Prince geleitet. Er scheint mir ein sehr interessanter Vogel zu sein. Von ihm wird gesagt, er, selbst ehemaliger Seebär, sei unglaublich reich, braucht eben kein Geld und arbeitet nur für gewisse Ideen. Er sei außerdem der reichste Mann, der je bei den Seebären Militärdienst geleistet hätte. Politisch gehört er zur religiösen Rechten. ....Die Mitarbeiter von Blackwater USA handeln auch im Auftrag des Weißen Hauses, bekommen einen Haufen Geld dafür, sind aber niemandem rechenschaftspflichtig. Blackwater USA ist an und für sich eine Söldnerarmee, und diese Söldner sind bis an die Zähne bewaffnet und imstande, sogar amerikanischen Soldaten im Irak Befehle zu erteilen, was in der Tat häufig passiert. Es wird behauptet, diese Söldner seien ab und zu ziemlich wahllos in bedenklichen Staaten aus dunklen Milieus rekrutiert. Diese bewaffneten Söldner beschützen auch die amerikanischen Diplomaten im Irak, und die Summe, die man dafür bekommt, ist beeindruckend. Blackwater USA beschützt jetzt den amerikanischen Botschafter im Irak, Zalmay Khalilzad. Vielleicht eben deswegen können Mitarbeiter dieser Firma den einfachen amerikanischen Soldaten Befehle erteilen....
Der andere Vize-Vorsitzende von Blackwater USA heißt Cofer Black,........ Es wird behauptet, er habe Präsident Bush wortwörtlich versprochen, den Kopf von Osama bin Laden in einer Kiste zu präsentieren. Mir scheint, dass es hier um etwas Biblisches geht, nicht umsonst gehören all diese Leute zur christlichen Rechten..... _____________________
In zwei, drei Jahrhunderten wird anerkannt werden, daß die fähigsten Kopfjäger alle Christen sind. Mafia, Geheimdienste und Politik der USA http://www.us-politik.ch/teil1.htm bis 15 Hier ein Zitat aus Teil 2: http://www.us-politik.ch/teil2.htm#Kriegsverbrecher 1947 CIA und Kriegsverbrecher .......Der erste CIA-Chef Allen Dulles verhinderte bereits 1945 mit der Operation SUNRISE, dass führende Nazis den Russen in die Hände fielen. SS-General Karl Wolff, Dulles, Donovan und Pater Felix Morlion organisieren die Flucht der Nazis mithilfe der Katholischen Kirche. Felix Morlion baute den vatikanischen Geheimdienst Pro Deo in Lissabon auf. Mit dem Kriegseintritt kam Morlion mit der Unterstützung von OSS-Chef William Donovan in die USA und gründete das "American Council for International Promotion of Democracy Under God" in New York. Im selben Gebäude an der 60th Street befindet sich das Büro von William Taub, der als Mittelsmann von Richard Nixon, Howard Hughes, Aristoteles Onassis und Jimmy Hoffa fungiert und dessen Name bei der Watergate-Affäre auftaucht. Taub ist ein Vertrauter von Kardinal Alfredo Ottaviania, der die Gabe Mussolinis von $89 Mio. an den Vatikan arrangierte, um die "Neutralität" der Kirche zu garantieren. Die Spende ging auf ein Spezialkonto der Vatikan-Bank, für das Michele Sindona nach dem Krieg verantwortlich ist. Nach der Befreiung Italiens 1944 zog Morlion und das Pro Deo nach Rom. Papst Pius XII. zeichnete Donovan mit dem Grossen Kreuz des St. Sylvester-Ordens, Reinhard Gehlen und James Jesus Angleton mit dem Malta-Orden aus. Die Katholische Kirche arbeitete schon lange mit den Faschisten zusammen und half Mussolini und Hitler, ihre Macht zu etablieren. Seit Papst Pius IX. mithilfe der Franzosen den Kirchenstaat 1850 zurückeroberte, war die Kirche wieder autokratisch und strikt antisemitisch. Obwohl die meisten Staaten Europas die Judenemanzipation durchgesetzt hatten, liess der im Jahr 2000 von Johannes Paul II. seliggesprochene Pius IX. die Mauern des Judenghettos wieder hochziehen, hielt die Juden mit Steuerauflagen in Armut und setzte den Talmud auf den Index der verbotenen Bücher. Pius liess sich als "Vice-Gott der Menschheit", "lebendiges Ebenbild Gottes" oder "König der Könige" verehren. Durch Zwang und Manipulation führte das Erste Vatikanische Konzil 1870 das Doppeldogma vom Universalprimat und der Unfehlbarkeit des Papstes ein, womit der Papst alle Entscheidungen allein fällen kann. In Italien schlossen der Advokat Francesco Pacelli und der Kardinal Eugenio Pacelli, (der spätere Papst Pius XII.) mit Benito Mussolini am 11.2.29 die Lateranverträge ab, welche der Kirche die staatlichen Hoheitsrechte, Territorien, Reichtümer und die Erziehungshoheit zurückgeben. Diese Verträge und das Konkordat mit Hitler von 1933, das unter anderen die Kirchensteuer brachte, bilden die Grundlage des katholischen Finanzimperiums des 20. Jahrhunderts. Die Verträge werden nach dem Krieg in die italienische Verfassung und ins Bonner Grundgesetz übernommen. 1958 wird der Gesamtbesitz des Vatikans an Kapitalbeteiligungen auf DM 50 Mia. geschätzt. Karl Wolff, der die Idee zur Diaspora seiner Kollegen mithilfe des Vatikans hatte, ist verantwortlich für die Ermordung von 300'000 Juden in Treblinka. 1983 ist er mit alten SS-Kumpanen wie Gert Heidemann auf einem Törn mit der Yacht von Hermann Görings Wittwe. Melvin Belli ist nicht nur der Anwalt von Emmy Göring, sondern auch von Jack Ruby und Schauspieler Errol Flynn, der mit Gestapo-Agent Hermann Friedrick Erban kollaborierte und ein Freund von Ronald Reagan ist. Tausende von Nazis können dank der Operation INTERMARIUM des Vatikans, abgesegnet von Papst Pius XII. und gemanagt von Giovanni Montini, dem späteren Paul VI, und der Operation RATLINES des britischen Geheimdienstes nach Nord- oder Südamerika entkommen. Dazu gehören Adolf Eichmann, der Organisator der Judentransporte in die Vernichtungslager, Franz Stangl, der Kommandant von Treblinka, SS-General Walter Rauff, der Erfinder der mobilen Gaskammern, Josef Mengele, als Auschwitz-Arzt an Menschenexperimenten und am Tod von 400'000 Menschen beteiligt, oder die Ustaschaführer Ante Pavelic und Andrija Artukovic, die zusammen die Ermordung von 400'000-750'000 Serben und Juden organisiert hatten. Artukovic ist gleichzeitig britischer Agent, und entkommt im November 1946 in die Schweiz, von wo er über Irland nach Los Angeles flieht. Pavelic organisierte bereits vor dem Krieg Bombenattentate und die Ermordung des jugoslawischen Königs Alexander vom 9.10.34 in Marseille, wonach er bei Mussolini Unterschlupf fand. Nach der Eroberung Jugoslawiens durch Hitler übernahm Pavelic die Macht, errichtete Konzentrationslager, in denen unter der Leitung von Vjekoslav Luburic 350'000 Menschen ermordet wurden. Pavelic säuberte Kroatien von 80% der jugoslawischen Juden und bekehrte die orthodoxen Serben zwangsweise zum Katholizimus. 299 serbisch-orthodoxe Kirchen wurden ausgeraubt und geschleift. Erzbischof Alois Stepinac arbeitet in allen Bereichen mit den Schlächtern zusammen, und der Papst gewährt Pavelic zwei Privataudienzen. Pavelic und seine Getreuen fliehen nach dem Zusammenbruch ins britische Österreich, wo der britische Geheimdienst ihn beschützt. Im April 1946 flieht er als katholischer Priester verkleidet nach Italien, wo er sich dank Priester Krunoslav Draganovic im Vatikan versteckt. Die CIG/CIA arbeitet mit Draganovic zusammen, der selbst als Kriegsverbrecher gesucht wird. Draganovic ist der Vertreter des Roten Kreuzes und kann für die Ustascha-Mitglieder Pässe ausstellen lassen, womit Pavelic als ungarischer Flüchtling Pablo Aranjas im Herbst dank Prater Petranivoc von Genua nach Buenos Aires ausreisen kann. Der argentinische Präsident Juan Peron, der 35'000 Visas für Ustaschas ausstellen liess, die ihm gegen die Kommunisten helfen sollen, beruft Pavelic zu seinem Sicherheitsberater...... Was verbirgt sich hinter "kreuz.net"? CSG recherchiert für euch 09.09.05 (Wh) Immer wieder fällt ein Internetportal besonders durch seine aggressive und polemisierende Berichterstattung auf. "kreuz.net", eine Seite, die laut Impressum von der "Kameradschaft für Religion und Information" mit Sitz in den USA betrieben wird. Wer diese Seite wirklich betreibt, dazu können wir nach unseren Recherchen nur Indizien darstellen, und es bleibt dem Leser überlassen, seine Schlussfolgerungen zu ziehen. Auf unsere Anfrage, wer laut dem deutschem Mediengesetz für die deutschsprachige Internetseite "kreuz.net" verantwortlich zeichnen würde, bekamen wir folgende Antwort seitens der "kreuz.net"-Redaktion: "Wir nehmen an, dass sie von einem deutschen Mediengesetz sprechen. kreuz.net unterliegt nicht diesem Gesetz. Für weitere Informationen beachten Sie bitte unser Impressum." Das Impressum hatte uns erst auf diese Anfrage gebracht. In diesem finden wir folgendes: "Sodalicium for 'Religion and Information - 1018 E. Mariposa Ave - El Segundo, CA 90245-3114 - U.S.A." Zu Deutsch: "Kameradschaft für 'Religion und Information'" mit Sitz in El Segundo, einem Vorort von Los Angeles in Kalifornien. Leider findet sich im Impressum weder ein Verantwortlicher noch sonst eine Ansprechperson. Bei dem wenigen Email-Kontakt mit "kreuz.net" wurden die Emails immer mit "Ihr Kreuz.net Team" unterzeichnet. Auch ließ sich die amerikanische Adresse nicht über den US Postal Service verifizieren. Bei der Recherche zum Betreiber der Internetseite war CSG dann etwas erfolgreicher. "kreuz.net" wurde über eine Internetseite der in Europa fast unbekannten "GO DADDY SOFTWARE, INC." angemeldet und wird über den Server des U.S.-Anbieters "Site5.com" betrieben. Auch jeglicher Email-Verkehr wird über diese Domain abgewickelt. Dabei ist "kreuz.net" in guter Gesellschaft. Auch die österreichische Internetseite "kath.net" nutzt diesen Server von "Site5.com" für ihren Onlineauftritt und Email-Verkehr. Bei beiden Internetseiten sind keine natürlichen oder juristischen Personen ins sogenannte "Whois-Verzeichnis", einer internationalen Datenbank, in die jeder Betreiber einer Internet-Domain eingetragen wird, verzeichnet. Immerhin findet sich bei "kath.net" ein Impressum auf der Seite, welches erschöpfend Auskunft erteilt. Recht merkwürdig die Tatsache, dass "kreuz.net" eigentlich gar nicht erreichbar sein dürfte. Im "Whois-Verzeichnis" wird die Seite mit dem Eintrag: "Registrar Lock" geführt. Das bedeutet, dass die Seite vom Inhaber aus dem Netz genommen wurde und nicht aktiv ist. So etwas geschieht normalerweise, wenn Beschwerden über eine Seite eingehen und der Betreiber sie aus dem Netz nimmt. Allerdings entspricht das nicht der Realität. Die Seite ist nach wie vor zu erreichen. Viele Fragezeichen zu einer Seite, welche, glaubt man ihrer eigenen Berichterstattung, höchste moralische und ethische Werte im Namen Gottes vertritt. Auf unsere Anfrage an das österreichische Nachrichtenportal "kath.net", ob sie bestätigen könnten, dass "kath.net" das Internetportal "kreuz.net" nicht betreiben oder in jeglicher Form betreuen würde, erhielten wir folgende Antwort: "Wir betreiben es nicht und distanzieren uns davon.", so Roland Biermeier von "kath.net". Weiterhin äußerte Biermeier auf unsere weitergehende Frage, ob es Zufall sei, dass beide Internetseiten beim wenig bekannten Provider "Site5.com" gehostet werden: "Das ist nicht unbedingt Zufall sondern mit großer Wahrscheinlichkeit gehören die Betreiber der genannten Page zu einem Personenkreis, der einfach kath.net aufmerksam verfolgte und dann die guten Erfahrungen, die wir mit dem Server gemacht hat, auch für die eigenen Zwecke verwendet hat. Übrigens sind dort noch eine ganze Reihe von katholischen Pages aus dem deutschen Sprachraum angesiedelt." "kreuz.net" sendete uns bis Redaktionsschluss keinerlei Antwort auf unsere Anfrage, wer für die Internetseite verantwortlich zeichne und ob die Seite von "kath.net" betrieben werden würde. Ursprünglich stieß die Recherche zu einer Meldung von "kreuz.net" am 01.09.2005 diesen Artikel an. Dort wurde von einer bahnbrechenden Studie berichtet, die durch Dr. Cameron in den USA veröffentlicht worden sei (siehe Bericht vom 04.09.2005 auf CSG). Damals schon wurden redaktionelle Anfragen zur Glaubhaftigkeit der in der Meldung zitierten Forschungsarbeit nicht beantwortet. Abschließend bleibt anzumerken, dass der Eindruck entstehen könnte, dass sich "kreuz.net" hinter seinem Sitz in den USA versteckt und somit medienrechtlich nicht oder nur sehr schwer belangbar ist für seine kontroverse Berichterstattung. Ob dies seitens der Betreiber erwünscht ist, bleibt dahingestellt. Sicher ist jedoch, dass "kreuz.net" mit seinen Artikeln propagandistisch Stimmung macht und das nicht nur in der Frage der Homosexualität. http://www.gemeindearbeit-mandywhite.de/nachrichten/aktuell66.html Die Antwort: http://www.kreuts.net/forum/ USA werfen Bundesregierung Einschränkungen der Religionsfreiheit vor Washington (AP) Die USA werfen der Bundesregierung eine Diskriminierung bestimmter religiöser Minderheiten vor. Im Jahresbericht des US-Aussenministeriums über Einschränkungen der Religionsfreiheit wird kritisiert, dass die Regierung bestimmte Religionsgemeinschaften als Sekten bezeichne. Ferner würden bei Ausschreibungen der Regierung für Lehrgänge Anbieter ausgeschlossen, die mit Scientology assoziierte Methoden anwenden wollten. Der Bericht kritisiert ausserdem, dass dem Gründer der so genannten Moon-Sekte, Sun Myung Moon, seit Jahren die Einreise nach Deutschland verwehrt werde. (http://de.news.yahoo.com/051108/281/4r925.html) Worauf die Frage auftauchte: Is George Bush a Moonie? http://www.perkel.com/politics/moonies/bush.htm Die "Rattenlinie": Nazis, Vatikan und CIA Am 10. August 1944 trafen sich im Straßburger Hotel "Maison Rouge" klammheimlich führende Vertreter des Dritten Reiches, Vertreter der deutschen Industrie, des Geheimdienstes SD und des Rüstungsministeriums, um endgültig Pläne in die Tat umzusetzen, die vermutlich ebenfalls seit 1943 existierten. Während Goebbels noch immer Endsiegparolen ausgab und Hitler nach wie vor und erst recht an das tausendjährige Reich, an ein auf seine Weise entrümpeltes und vereintes Europa glaubte, wurde in der Maison Rouge ein weitsichtiger Entschluß gefaßt, nämlich ein Gutteil des Reichskapitals in neutralen Ländern zu verstecken, weniger wohl zur Beseitigung des Geldüberhanges nach der Niederlage, sondern "damit nach der Niederlage wieder ein starkes deutsches Reich entstehen" könne, wie es im sogenannten Straßburger Protokoll heißt. Ein halbes Jahr vor Kriegsende, damals also noch unter der Kontrolle von Nazi-Größen, wurde dann tatsächlich bereits damit begonnen, enorme Summen außer Landes zu schleusen. Die Schätzungen (etwa der russischen Prawda) gingen bis zu fünf Milliarden Dollar allein in Schweizer Banken eingelagerten deutschen Volks- und Reichsvermögens, sieht man von den Kriegsgewinnen diverser Banken ab, die über die Bank von Hermann Abs nach Argentinien transferiert und später von Tarnorganisationen wie der World Commerce Corporation sozusagen unter dem Schutz eines euro-amerikanischen Geheimdienst-Konsortiums in irgendeiner Weise reinvestiert worden waren. Der Schweizer Francois Genoudschon hatte schon 1936 die Basis für seine vielfältigen Beziehungen zum Nahen Osten und zur Arabischen Welt gelegt, als er im Zuge einer ausgiebigen Nahostreise die Bekanntschaft des Großmuftis von Jerusalem und Hitler-Verehrers Al-Husseini gemacht hatte. Unmittelbar nach Kriegsende war Genoud wesentlich daran beteiligt, die Operation des nach wie vor bestehenden Nazi-Netzwerkes nach Lateinamerika, insbesondere nach Argentinien auszudehnen, wobei auch Hans-Ulrich Rudel eine Rolle spielte und die Operationsbasis für Klaus Barbie geschaffen wurde. Genouds Operationen überlappten sich teilweise mit den Aktivitäten der Nazi-Terror-lnternationale mit den Schlüsselpersonen Stefano, Klaus Barbie´s und den türkischen "Grauen Wölfen", ebenso wie mit den Aktivitäten der Moslembrüder und palästinensischen Organisationen. Doch das gehört schon fast zur Gegenwart. Zunächst galt es, nicht nur jene gewaltigen Summen in Sicherheit zu bringen, sondern auch Tausende von SS- und NS-Führern ins sichere Ausland zu evakuieren, vorzugsweise nach Marokko, Spanien und Lateinamerika, und den Nazi-Apparat international zu regruppieren. Ein Teil des Nazi-Geldes wurde für Tausende NS-Exilanten zum Grundstock ihrer zweiten Existenz, ein Gutteil davon floß in die Kassen des Vatikans, in die Taschen lateinamerikanischer Diktatoren, allen voran der Argentinier Peron. Abgesehen von den von Genoud und anderen Organisationen wie möglicherweise "ODESSA" getroffenen organisatorischen Vorbereitungen, waren es vor allem der Vatikan und einzelne Fraktionen der angloamerikanischen Geheimdienste, die es Tausenden Nazis ermöglichten, sich über die von den angloamerikanischen Geheimdienstlern "Ratlines" genannte "Klosterroute" zwischen Österreich, Italien, Lateinamerika, Kanada, Australien und den USA in Sicherheit zu bringen, während die Behörden von Westdeutschland, Italien, Österreich, Frankreich, der USA und der Sowjetunion zumindest offiziell damit beschäftigt waren, nach Nazi-Verbrechern zu fahnden. Tatsache ist, daß der spätere Papst, der vatikanische Unter-Staatssekretär Montini, bereits während des Krieges von Papst Pius XII. damit beauftragt worden war, einen spezifischen vatikanischen Nachrichtendienst aufzubauen, vorgeblich, um sich um Vermißte, Flüchtlinge, und Kriegsgefangene zu kümmern, in Wirklichkeit aber, um sich für die aktive Teilnahme am unvermeidlichen Endkampf gegen den Bolschewismus vorzubereiten und eine katholische Armee für den bevorstehenden Endkonflikt zu rekrutieren. Tatsache ist auch, daß sich bei Kriegsende zuallererst und in erster Linie der Vatikan um ehemalige Nazis sorgte. Und daß die Nazis nur aus humanitären und seelsorgerischen Gründen vatikanischer Hilfe und vatikanischer Reisedokumente teilhaftig geworden wären, ist bestenfalls eine Sonntagspredigt mit Märcheneinlage. Der aus Osterreich stammenden Bischof Alois Hudal organisierte die ersten Ratlines, die Nazi-Verbrecher über Österreich nach Genua und von dort in die Freiheit lateinamerikanischer oder arabischer Länder führten, versehen mit italienischen Identitätsausweisen, gefälschten Geburtsurkunden und Visa sowie Internationalen Rot-Kreuz-Pässen: beispielsweise Franz Stangl den Kommandanten von Treblinka, Gustav Wagner, Kommandant von Sobibor, Alois Brunner, Adolf Eichmann, Richard Klement, um nur einige zu nennen. Als 1947 Hudals Aktivitäten ruchbar wurden und zu einem Presseskandal auszuarten drohten, wurde er still und unauffällig aus dem Verkehr gezogen. Er war auch schon längst überflüssig geworden. Denn da war die Szene für eine weitaus professionellere und weitaus geheimere Operation aufbereitet, um Kriegsverbrecher und Quislingen aus sämtlichen europäischen Ländern nicht bloß zu helfen, sondern um sie für einen neuen Krieg zu rekrutieren. Wie Hudal selbst, konnten sich auch seine Nachfolger dank vatikanischer Intervention alliierte Ausweise für ihre Klienten bedienen, sofern es ihnen nicht gelang, eine päpstliche Unterschrift unter einen vatikanischen Reisepaß zu bekomrnen, wie dies bei Martin Bormann der Fall war. Hier zeigte sich, daß der Vatikan vor allem auch dann sehr aktiv wird, wenn Geld ins Spiel der christlichen Nächstenliebe kommt. Im Fall des wohl berühmtesten Flüchtlings unter dem Schutz und Schirm des Vatikans und des damaligen Papstes, nämlich Bormanns, wurde eine erkleckliche Summe an einen Franziskanermönch deutscher Herkunft bezahlt, der an der Organisation der Klosterroute wesentlich beteiligt war. Inwieweit bei Bormann der Umstand eine Rolle spielte, daß er sich mit dem späteren Papst Pius XII. während dessen Tätigkeit als Nuntius in Deutschland recht gut angefreundet hatte, mag dahingestellt bleiben. Jedenfalls präsentierte im Mai 1948, als schon längst Briten und Amerikaner die vatikanischen Ratlines übernommen hatten und in Flüchtlings- und Kriegsgefangenenlagern ehemalige Nazis für ihre Zwecke rekrutierten, der als Jesuitenpater verkleidete Bormann vatikanische Papiere, die ihn als staatenlose Person auswiesen. Sie hatten die Nummer 073.909 und trugen die Unterschrift des Papstes persönlich. Eine beinahe makabre Kuriosität am Rande: Jesuitenpater Bormann hieß nunmehr "Eliezer Goldstein" und stammte aus Polen ... Damit gelangte Bormann heil nach Brasilien, und später konnten auch fünf seiner Kinder mit vatikanischer Hilfe Europa verlassen, nachdem sie einige Zeit im Kloster der Palottiner in Rom untergebracht waren. Ein weiterer Fall vatikanischer Nächstenliebe besonderer Art ist der des stellvertretenden Kommandanten der pronazistischen Miliz von Lyon, Paul Touvier. Nach dem Krieg wurde zweimal gegen ihn verhandelt, und zweimal wurde er zum Tode verurteilt, allerdings in Abwesenheit, denn Touvier war zunächst einmal für fünfundzwanzig Jahre aufgrund eines besonderen Geschäftes mit dem Vatikan entkommen: Nachdem er sich nach Kriegsende bereit erklärt hatte, die gesamten noch verbliebenen, aus der Plünderung jüdischen Eigentums während der Besatzungszeit stammenden Geldmittel der Miliz dem Vatikan zu übergeben, wurde ihm dessen Schutz zugesagt. Touvier besaß Identitätsausweise auf den Namen Paul Perthet, die darin angegebene Adresse war die des Erzbischofs von Lyon. Häufig trug Touvier/Perthet selbst eine Priestersoutane, und es gab mindestens ein Dutzend Geistliche, die sich um das Wohl des Nazis kümmerten, während die Resistance vergeblich nach ihm fahndete. 1962 tauchte er dann mit einem Gnadengesuch an den französischen Präsidenten Pompidou aus dem Untergrund des erzbischöflichen Palais wieder auf, unterstützt vom zuständigen französischen Kardinal, der sich überdies auch eifrig um für Touviers Rehabilitierung nützliche Information bemühte. Kaum wurde dieser Kardinal auf einen wichtigen Posten im Vatikan befördert, wurde Touvier auch tatsächlich begnadigt. Allerdings konnte Touvier seine Begnadigung nicht recht genießen, da Mitglieder der Resistance nach wie vor danach trachteten, die einst verfügten Todesurteile in die Tat umzusetzen. 1972 tauchte Touvier zunächst wieder unter. Anders verhält es sich bei dem "Poglavnik" ("Führer") der faschistischen kroatischen Ustascha und des Nazi-Marionetten-Regimes, Dr. Ante Pavelic, der vor dem Krieg für den britischen Geheimdienst gearbeitet hatte und nun von dem bereits weitgespannten britisch-amerikanischen Intermarium-Netz aufgefangen wurde. Seine Flucht wurde von Pater Krunoslav Draganovic organisiert, einem prominenten Mitglied von Intermarium zweifellos einer der Schlüsselfiguren in diesem dunklen Kapitel der Nachkriegszeit. Draganovic Ratlines waren eine ausgeklügelte und professionelle Operation. Sie war außergewöhnlich gut organisiert und konnte Hunderte Flüchtlinge gleichzeitig betreuen. Einer von Draganovic wichtigsten Mitarbeitern schätzt, daß mehr als 30.000 Personen von Österreich über Rom und von dort über Genua in ihre neue Heimat in Südamerika und Australien geschleust wurden. Die meisten dieser Personen hatten eine überaus dunkle Vergangenheit. Tatsächlich waren fast alle an der Organisation dieser Ratlines Beteiligten katholische kroatische Priester. Während die Mehrheit der Intermarium-Führer führende Ex-Faschisten waren, die für den britischen oder französischen Geheimdienst und teilweise für Turkul oder direkt für die Sowjets gearbeitet hatten. Der rumänische Nazi-Außenminister Gregorij Gafencu, der polnische Botschafter beim Vatikan, Casimir Papee, Monsignor Bucko, der spirituelle Führer der ukrainischen Widerstandsbewegung, oder der frühere slowakische Außen- und Innenminister und gesuchte Kriegsverbrecher Ferdinand Durcansky waren seit Vorkriegszeiten britische Intermarium-Agenten, wieder Führer der ukrainischen Nationalisten, Stephan Bandera oder der Führer der Galizischen SS, General Shandruck, auch. Und die meisten, die über die Ratlines in Sicherheit gebracht wurden, waren auch keine Deutschen. Die meisten Nazi-Massenmörder waren nicht unbedingt Deutsche. Am Ende des Zweiten Weltkrieges gab es Zehntausende aus Zentral- und Osteuropa, die genauso schuldig waren wie ihre deutschen Schutzherren. Sie waren die Führer von Nazi-Marionetten-Regimes Verwaltungsbeamte, Polizeichefs und Mitglieder lokaler Polizeieinheiten, die desgleichen am Holocaust beteiligt waren. Viele von ihnen waren auf der Schwarzen Liste der Alliierten, entweder weil sie persönlich an Kriegsverbrechen beteiligt waren, oder weil sie Mitglieder von Einheiten waren, die das blutige Werk der Nazis vollbrachten. Einer von diesen war zweifellos Pavelic. Seine Ustascha stand bekanntlich im Bezug auf die von ihnen an Serben, Muselmanen und Zigeuner verübten Gräueltaten den Deutschen wahrhaftig in nichts nach, ja sie trieben es vielfach in einem geradezu psychopathischen Sadismus so weit, daß es selbst manchem deutschen Besatzer zuviel wurde. Bei diesen Gräueltaten war freilich auch ein Teil des katholischen Klerus Kroatiens zur Stelle -galt es doch, die Unterwanderung durch gottlose Bolschewiken abzukehren und die heidnischen Serben dem rechten Glauben zuzuführen: So wurden allein in der Kirche von Galina 1200 Serben ermordet, die man dorthin gebracht hatte, um sie zum Katholizismus zu bekehren. Mehrere Bischöfe saßen in der Tat im Ustascha-Parlament, Kleriker fungierten als Polizeichefs und als Offiziere in Pavelic' Leibwache, wie beispielsweise der Jesuit Dragutin Kamber, der in dem Netzwerk der Nazi-Rettung neben Pater Dominik Mandic und einem Priester namens Petranovic dann eine der Hauptrollen spielte. Er war Polizeichef von Doboj (Bosnien) und höchstpersönlich für den Mord an Hunderten orthodoxer Serben verantwortlich. Organisatorisches Zentrum der vatikanischen Ratlines in Rom war das Institut der Bruderschaft von San Girolamo in Rom, deren Sekretär Draganovic war. Dort und in Castell Gandolfo, wo sich auch der Sommersitz des Papstes befindet, hatte sich bald die gesamte Ustascha-Führung praktisch vor den Nasen der offiziellen Behörden und der Alliierten auf extraterritorialem Vatikan-Gebiet zusammen gefunden. Bereits 1944 hatte Pavelic begonnen, mit Hilfe katholischer Priester Gold und Devisen in die Schweiz zu transferieren. Ein Teil des von der Ustascha zusammengeplünderten Schatzes wurde von dem britischen Leutnant Colonel Johnson zur Finanzierung der Krizari nach Italien gebracht. Ein anderer Teil ging über Dragonovic nach Rom und wurde ebenfalls zur Finanzierung des Terroristen-Netzwerkes verwendet. Dann erhielt die Welt schon wieder eine Probe für den nächsten Akt des Welttheaters. Unmittelbar nach Kriegsende hatten Ustascha-Emissäre die päpstliche Mission in Salzburg in der amerikanischen Besatzungszone kontaktiert und angefragt, ob der Papst bereit sei, entweder die Schaffung eines unabhängigen kroatischen Staates zu unterstützen, oder eine Donau-Adria-Union, innerhalb derer sich Kroatien eine Entwicklungsmöglichkeit böte. Die österreichische Intermarium-Verbindung war mit großer Sicherheit der spätere UN-Generalsekretär und österreichische Bundespräsident Kurt Waldheim. Wobei es schon fast nicht mehr verwundert, daß es Allen Dulles' Schwiegersohn, der damals für den amerikanischen OSS tätige spätere Verleger Fritz Molden war, der der österreichischen Regierung einen vor allem hinsichtlich seiner Kriegsvergangenheit getürkten Lebenslauf Waldheims untergejubelt hatte. Der Handel war für alle Seiten zufriedenstellend: Über die von Dulles und seine Freunde kontrollierte Special Projects Division des State Departments begannen die ersten von vielen Millionen Dollar an die italienischen Christdemokraten wie überhaupt nach Italien zu fließen, vordergründig, um die Möglichkeit eines kommunistischen Erfolges bei den Wahlen im Jahr 1948 im Keim zu ersticken, die den Vatikan naturgemäß um Privilegien und politischen Einfluß neben allen möglichen anderen Folgen für das Seelenheil der Italiener fürchten ließ. Indirekt dank des Schlächters von Lyon, K]aus Barbie, konnte sich Dulles die für Massen-Evakuierungs-Operationen dieser Art ungemein wichtige Quelle sichern, nämlich die vatikanische Haupt-Quelle für die Rot-Kreuz-Pässe, die den damit ausgestatteten "Freedomfighters" endlich die notwendige Bewegungsfreiheit verschafften. 1949 wurde der erste Nazi-Freedomfighter von dem OPC-Mann Carmel Offie in den USA empfangen. Sein Job war es, für diesen und weitere "antikommunistische Emigranten" unter anderem Jobs bei Radio Liberty und The Voice of America zu beschaffen. Zirka 10.000 solcher Freiheitskämpfer aus dem Dritten Reich sollten ihm bald nachfolgen. In der Tat: Andere "Katholische Armeen" standen nun bereit um gegen die kommunistischen Regierungen in Zentral- und Osteuropa zu kämpfen. "In der Tschechoslowakei, Polen, in den Baltischen Staaten und in der Ukraine operierten geheime Nazi-Gruppen in enger Verbindung mit den Krizari. Eines dieser Netzwerke war der Antikommunistische Block der Nationen, den der britische Doppelagent Kim Philby bereits 1946 reorganisiert hatte und in dem nun alle vereint waren: Intermarium, das britische Prometheus-Netz mit den ukrainischen Nationalisten Stepan Banderas einschließlich der Belorussischen SS-Division Belarus und der Galizischen SS unter General Pavel Shandruck, die durch die persönliche lntervention des Papstes für den neuen Kreuzzug gerettet worden war. Als "Freiheitskämpfer" bereit stand nun auch Prinz Turkuls von Allen Dulles' über das American Committee for the Liberation of the Peoples of Russia (Radio Liberty) mit Millionen von Dollar finanzierte Netz von Agenten, die wie Philbys Leute allen Herren dienten. Die kommunistischen Regierungen waren stets vorbereitet. Und die solcherart provozierten Aktionen gaben Stalin und Genossen vor allem die Möglichkeit, mit echten Oppositionellen aufzuräumen und tatsächlichen Widerstand im Keim zu ersticken. Intermarium war ein Akt des Krieges, und die menschlichen Verluste, die durch den Vatikan während des Kalten Krieges verursacht wurden, waren weit größer als die der Canaris-Gruppen im Zweiten Weltkrieg. Durch die Wiederholung des Irrtums mit dem Schwarzen Orchester halfen sie ungewollt den Kommunisten, die Kontrolle zu behalten. Die Ereignisse von damals ziehen noch viel weitere Kreise auf verschiedenen Ebenen des aktuellen Zeitgeschehens. Einige Beispiele mögen dies im Einzelfall verdeutlichen, und vor allem einen Eindruck davon geben, wie die Dinge zusammen hängen: Als Dulles nach dem Weltkrieg sein Netzwerk aus faschistischen "Freedomfighters" etablierte, war er auch besonders damit beschäftigt, aufstrebenden jungen Amerikanern unter die Arme zu greifen und in seinem Sinne zu fördern. Eine seiner ersten Entdeckungen war ein Mann namens Ronald Reagan. Während der fünfziger Jahre war Reagan folgerichtig der öffentliche Sprecher der Dullesschen Tarnorganisation Crusade for Freedom. Ohne Zweifel die wichtigste Anwerbung Dulles' war ein junger Navy-Offizier namens Richard Nixon, der aus dem Nachkriegsdunkel gefischt wurde, um sich mit Unterstützung rechtsgerichteter Kreise um einen Sitz im Kongreß zu bemühen. Nixons antikommunistische Bekenntnisse waren 1951 so fest etabliert, daß er den Auftrag bekam, Senator Joe McCarthy zu steuern - ihn nämlich daran zu hindern, kommunistische Agenten innerhalb von Dulles' Geheimdienstladen zu vermuten. Als dann Nixon im Jahr 1953 Eisenhowers Vize wurde, waren die Freunde alle beisammen: Allen Dulles wurde bekanntlich CIA-Chef, John Foster Dulles wurde Außenminister. Nimmt es da noch wunder, daß Nixon wärmstens das "Freedomfighter"- Konzept seines Förderers unterstützte und vor allem auch dank der durch McCarthys Hetze hervorgerufenen allgemeinen antikommunistischen Stimmung nun auch keine Hemmungen zu haben brauchte, prominente faschistische Flüchtlinge als potentielle Befreier der hinter dem Eisernen Vorhang gefangenen Nationen im Weißen Haus zu empfangen? Denn wer gegen die Kommunisten war, der mußte einfach ein guter Mensch sein, auch wenn er als Nazi einmal Leute umgebracht hatte, die vermutlich sowieso irgendeine Art von Kommunisten waren. In der Tat: CIA, Nazis, Vatikan, lateinamerikanische Diktaturen, Todesschwadrone, Terrorismus, Rauschgift- und Waffenhandel, Börsenspekulationen, Eurodollars, Ostkredite und Mafia, Subversion und verdeckte Aktionen - das sind sozusagen die Markierungspunkte genau jenes Betätigungsfeldes von Gelli und seinen Logenbrüdern innerhalb und außerhalb Italiens, in dessen Rahmen sich später auch die "vatikanisch inspirierte Wirtschaftskriminalität" über die ganze Welt ausbreiten sollte, die wiederum auch nur Teil eines größeren Systems ist. Quelle: E.R. Carmin, Das Schwarze Reich, Okkultismus und Politik im 20. Jahrhundert, Bad Münstereifel 1994, S.273-285 ff. |