Tödliche Geschäfte
Waffen aus Deutschland

 
Rüstungsgüter
Waffen made in Germany
© ZEIT ONLINE 8.12.2008
Die deutschen Rüstungsexporte sind auch in diesem Jahr gestiegen. Und wieder wurden Krisengebiete beliefert.
Laut GKKE beliefen sich die deutschen Ausfuhrgenehmigungen im Jahr 2007 auf 8,7 Milliarden Euro, eine Milliarde mehr als noch im Vorjahr. Nach den Erhebungen des Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI nimmt Deutschland damit den dritten Platz ein auf der weltweiten Rangliste großer Rüstungsexporteure. Nur Russland und die USA schicken noch mehr Kriegsgerät ins Ausland......
http://www.zeit.de/online/2008/50/ruestungsexportbericht-gkke-2008
 

 
4/2008
Den Tod bringen Waffen aus Deutschland
Die Bundesregierung genehmigte 2007 mehr Rüstungsexporte als je zuvor - erneut auch an Krieg führende und menschenrechtsverletzende Staaten
Von Jürgen Grässlin *
 
Seit Jahren rangiert Deutschland unter den Top Ten der Weltwaffenexporteure. Als "Europameister" lieferte die Bundesrepublik im vergangenen Jahr für 3,395 Milliarden US-Dollar Waffen in alle Welt - so viel wie nie zuvor. Diesen Fakt dokumentiert der neue Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI 2008 für das Vorjahr. Panzer, Kampfflugzeuge oder Kriegsschiffe, Gewehre und Munition wurden ganz legal an kriegsführende NATO-Staaten und an menschenrechtsverletzte Entwicklungsländer geliefert. Wie in den Vorjahren bricht die Bundesregierung damit erneut ihre eigenen Politischen Grundsätze zum Rüstungsexport.....
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/export/graesslin4.html
 

 
EADS im Verbund mit Daimler – Europas zweitgrößter Rüstungsriese
Den Tod bringen Waffen aus Deutschland – Teil II
Von Jürgen Grässlin
 
....Vor allem gegen Kurden
Dass deutsche Waffen – allen voran in Lizenz bei MKEK gefertigte G3- und neuerdings HK33-Gewehre und MP5-Maschinenpistolen von Heckler & Koch – gegen Kurden zum Einsatz kommen, ist seit Jahren bekannt. Zu Zeiten des offiziell von 1984 bis 1999 währenden Bürgerkriegs war die Türkei Hauptempfänger deutscher Waffen. Bei mehreren geheimen Treffen berichteten mir Soldaten der türkischen Armee unabhängig voneinander, dass rund 80 bis 90 Prozent der rund 40.000 getöteten Kurden – viele von ihnen Zivilisten – mit G3-Gewehren erschossen wurden.[7]
 
Neben der noch immer andauernden Besetzung des Nordostens von Zypern verübte die türkische Armee in den vergangenen Jahren wiederholt völkerrechtswidrige Grenzübertritte in den Norden des Irak zur kriegerischen Auseinandersetzung mit der Guerillaorganisation PKK und setzte dabei deutsche Waffen ein.......
 
Pakistan und Indien.....
 
.....Kriege toben – Sektkorken knallen Wann immer Kriege und Bürgerkriege toben, knallen die Sektkorken in den Chefetagen der Rüstungskonzerne. Neue Kriege bedeuten neue Waffenverkäufe, jeder beendete bedeutet Verkaufseinbußen, denn erfolgreiche Friedensverhandlungen und zivile Konfliktlösungen lassen die Profite der Rüstung produzierenden und -exportierenden Unternehmen sinken...... http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13006
 

 
19.08.2008
Wurden deutsche Waffen durch die CIA nach Georgien geschmuggelt?
Nach dem Aufsehen erregenden Beitrag des ARD-Magazins "Report Mainz" über deutsche Sturmgewehre in Georgien haben Rüstungsexperten bestätigt, dass diese Waffen trotz Exportverbot schon seit Jahren in Georgien im Einsatz sind. Auf welchem Wege aber gelangten sie dort hin?.... ...Otfried Nassauer, der Leiter des gemeinnützigen Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BITS) hat offenbar Fotonachweise, dass georgische Militärs schon mindestens seit 2005 über deutsche Sturmgewehre des Typs G36 von der schwäbischen Firma Heckler & Koch verfügen, die auch im jüngsten Krieg eingesetzt wurden....
http://worldcontent.twoday.net/stories/5135042/
siehe auch:
http://www.jungewelt.de/2008/08-19/020.php
 

 
Das Präzisionsgewehr G3 wurde massenhaft in den Sudan exportiert. Peter Ohlendorf berichtet, wie der Handel ablief und welche Rolle die Bundesregierung dabei spielte.
Nicht Atombomben, sondern Gewehre sind die wahren Massenvernichtungswaffen der heutigen Zeit: Millionen von Menschen sind in den letzten Jahrzehnten Opfer dieses Serienkillers geworden. Beispiel Sudan: Als Anfang diesen Jahres zwischen dem Regime im Norden und den Rebellen im Süden ein Friedensvertrag ausgehandelt und unterschrieben war, gab es rund zwei Millionen Tote zu beklagen. Und in Darfur geht das Morden des Khartumer Regimes immer noch weiter.
An dieser traurigen Bilanz ist auch das deutsche G3 beteiligt. Die Firma Heckler und Koch entwickelte die deutsche Präzisionswaffe im schwäbischen Oberndorf. Von hier aus wurden die Gewehre und Lizenzen zum Nachbau weltweit exportiert, auch auf Initiative der Bundesregierung.........
http://www.ard-digital.de/....
(http://www.ard-digital.de/ipg/detail.php?eventID=47120805&timeStart=2005-11-02+05:30:00&timeEnd=2005-11-03+05:29:00&mode=genre&neg=&stationID=3507)
 

 
stern: UN-Ermittler Pieth für Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen Siemens und Daimler-Chrysler wegen Schmiergeldzahlungen an Irak
Hamburg (ots) - Der Schweizer Strafrechtsprofessor Mark Pieth hat sich dafür ausgesprochen, Ermittlungsverfahren gegen Siemens, Daimler-Chrysler und andere deutsche Firmen im Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen an den früheren irakischen Staatschef Saddam Hussein zu eröffnen............
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=743732&ressort=1
 

 
Vorwürfe gegen Schleswig-Holstein Verbotene Atomversuche in Geesthacht?
 
Im jahrelangen Streit um die Ursachen von Blutkrebserkrankungen in der Nähe von Nuklearanlagen gibt es neue Vermutungen und Vorwürfe gegen die Landesregierung von Schleswig-Holstein. Die meisten Mitglieder der schleswig-holsteinischen Leukämiekommission haben ihre Ämter niedergelegt und der Kieler Landesregierung Verschleierung vorgehalten. Sie erneuerten ihre Theorie, geheime Atomexperimente könnten Ursache für die auffällige Häufung von Leukämiefällen in der Umgebung des AKW Krümmel sein. Ein Strahlenmediziner vermutet, in der Gegend könne es Versuche mit kleinen Atombomben gegeben haben.
Kein Interesse an Aufklärung?
Der bisherige Vorsitzende Otmar Wassermann und fünf weitere Wissenschaftler warfen den Landesbehörden vor, Verschleierung zu betreiben und nicht wahrhaft an Aufklärung interessiert zu sein. In ihrem Abschlussbericht sehen sie den Verdacht unzulässiger Strahlenbelastung bestätigt.
 
Unterdessen berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe), als eine Ursache der überproportionalen Tumorerkrankungen könnten völkerrechtswidrige Versuche an einer "Atombombe in der Aktentasche" in Betracht kommen. Experimente mit so genannten radioaktiven Perlen aus Plutonium 239 hätten damals stattgefunden, wird der Strahlenmediziner Edmund Lengfelder von der "Süddeutschen Zeitung" zitiert.
Ganzer Bericht:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3754920,00.html
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/177/42135/
http://www.taz.de/pt/2005/10/10/a0058.nf/text.ges,1
http://www.netzwerk-regenbogen.de/atombo060403.html
 
Mein Kommentar: Das müssen ja sehr nette Leute sein, diese "Deutschen"....

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