Tödliche Geschäfte - Waffen aus Deutschland
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14.12.2011
Blutgeld für Regierungsparteien
Neues von Heckler & Koch: »Karitative« Waffenfirma in Spendierlaune
 
... Seit der Entwicklung des G3-Gewehrs in den 50er Jahren sollen weltweit über zehn Millionen Stück produziert worden sein. Die Anzahl der damit Ermordeten dürfte ein Vielfaches betragen. Denn statistisch gesehen wird alle 14 Minuten ein Mensch von einer Kugel aus dem Lauf einer Waffe von Heckler & Koch getötet...
 
... Und damit das so bleibt, möchte sie sich erkenntlich zeigen gegenüber jenen, die den Erfolg garantieren helfen. Der Rüstungskonzern bestätigte jetzt, seit 2002 Parteispenden in Höhe von 93 000 Euro gezahlt zu haben. Insgesamt bekam die CDU seit 2002 70 000 Euro, der FDP wurden 20 000 Euro und der SPD 3000 Euro zuerkannt...
http://www.neues-deutschland.de/artikel/213266.blutgeld-fuer-regierungsparteien.html


07.12.2011
Export von Kriegswaffen nimmt deutlich zu
Berlin (dpa) - Der Export von Kriegswaffen aus Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich um rund 60 Prozent zugenommen. Die Einnahmen der Rüstungsindustrie aus diesem Geschäft stiegen im Vergleich zum Vorjahr von 1,3 auf 2,1 Milliarden Euro...
http://nachrichten.t-online.de/export-von-kriegswaffen-nimmt-deutlich-zu/id_52140136/index


21.11.2011
Amnesty-Bericht zu Rüstungsexporten
Knarren gegen die Arabische Revolution
Amnesty International hat ausgerechnet, welches Land den Despoten in Nahost wie viele Waffen lieferte. Deutschland ist mit dabei, wenn auch nicht größter Lieferant...
http://www.taz.de/Amnesty-Bericht-zu-Ruestungsexporten/!80262/

06.11.2011
Waffenexporte
Regierung will Ausfuhr rüstungsrelevanter Güter erleichtern
Die Bundesregierung bemüht sich auf breiter Front, deutschen Firmen den Export rüstungsrelevanter Güter zu erleichtern. Nach SPIEGEL-Informationen betont Berlin in einem Schreiben an die EU-Kommission die Interessen der Wirtschaft - von Menschenrechten ist an keiner Stelle die Rede...
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,796115,00.html

05.11.2011
Rüstung: Deutsche Zielfernrohre für US-Scharfschützen
Der amerikanische Verteidigungsminister wählt das hessische Unternehmen Schmidt & Bender als Lieferant von Zielfernrohren....
http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/ruestung-deutsche-zielfernrohre-fuer-us-scharfschuetzen/5799304.html

21. September 2011
USA - Deutschland: Von Waffenlobbyisten kontrollierte, diktatorische Scheindemokratien
http://menschenzeitung.de/?p=9829


10.9.2011
Streumunition
Tödliche Geschäfte
Deutsche Finanzdienstleister bauen die Geschäfte mit Streubombenherstellern aus. Ob Commerzbank, Deutsche Bank oder Allianz - alle haben sie bei den blutigen Transaktionen ihre Finger mit im Spiel.
Frankfurt - Deutsche Finanzinstitute finanzieren weiterhin Geschäfte von Streumunitionsherstellern, wie aktuelle Erhebungen von Nichtregierungsorganisationen zeigen. Demnach haben sie ihre Aktivitäten in diesem Bereich zum Teil sogar noch ausgebaut. Allein die Commerzbank, die Deutsche Bank, die Unicredit/HVB sowie die Allianz oder ihre jeweiligen Tochterunternehmen sollen im September 2011 Geschäftsbeziehungen mit Streubombenherstellern im Umfang von insgesamt fast 1,6 Milliarden US-Dollar unterhalten haben. Dazu zählen gehaltene Aktien, Anleihen oder Kredite.
Viele Opfer sind Zivilisten
Dass Deutschland sowie über 100 weitere Staaten die Waffen seit 2010 ächten, scheint die Finanzinstitute nicht sehr zu kümmern....
http://www.fr-online.de/wirtschaft/toedliche-geschaefte,1472780,10822490.html


01.09.2011
"G36"-Gewehre in Libyen gefunden
Gaddafis Truppen schießen mit deutschen Waffen
... Ein Augenzeuge berichtet, die Sicherheitskräfte des Despoten hätten bereits 2005 damit geschossen. Offiziell hat die Bundesrepublik keine Gewehre nach Libyen geliefert - Experten vermuten aber einen "dunklen Kanal" im internationalen Waffenschmuggel....
http://www.sueddeutsche.de/politik/g-gewehre-in-libyen-gefunden-gaddafis-truppen-schiessen-mit-deutschen-waffen-1.1137489


20. Juli 2011
Auch Heckler und Koch mischt in Saudi-Arabien mit
Nach dem umstrittenen Export von Leopard-2-Kampfpanzern gibt es jetzt auch Anzeichen für einen Rüstungsexport aus Baden-Württemberg nach Saudi-Arabien. Nach SWR-Informationen wird derzeit eine Produktion für moderne G36-Gewehre mit Hilfe des Waffenherstellers Heckler & Koch aus Oberndorf in Saudi-Arabien aufgebaut. Die "Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel", ein bundesweites Bündnis aus zehn kirchlichen und Friedensorganisationen, kritisiert dies scharf.
 
Der nach eigenen Angaben "weltweit größte Hersteller von Kleinwaffen", Heckler & Koch aus Oberndorf am Neckar, wurde erst kürzlich vom Staatsanwalt besucht. Bei der Durchsuchung ging es um Beweismaterial zu unerlaubten Geschäften des schwäbischen Gewehr-Produzenten mit Mexiko. Dort mischt der G36-Hersteller im Drogenkrieg mit - jetzt offensichtlich auch in arabischen Bürgerkriegen. Denn nach SWR-Informationen wird derzeit in Saudi-Arabien eine Gewehrfabrik gebaut, die schon in wenigen Monaten vollautomatische Gewehre in Heckler & Koch-Lizenz ausliefern kann...
http://www.seemoz.de/lokal_regional/auch-heckler-koch-mischt-in-saudi-arabien-mit/
http://www.focus.de/politik/deutschland/hinweise-auf-illegalen-waffenverkauf-saudi-arabien-baut-gewehre-in-deutscher-lizenz_aid_654852.html


13.07.2011
Rüstungsdeal mit Angola
Opposition schimpft Merkel eine Rüstungslobbyistin
Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Angola deutsche Patrouillenboote im Gepäck hatte, stößt in der Heimat auf scharfe Kritik....
http://www.focus.de/politik/ausland/ruestungsdeal-mit-angola-opposition-schimpft-merkel-eine-ruestungslobbyistin_aid_645645.html

08.07.2011
Aufregung in der Regierung
Merkel schimpft über Indiskretion bei Panzer-Deal
Der geplante Verkauf von 200 "Leopard"-Panzern an Saudi-Arabien erschüttert die Regierung: Die Kanzlerin und ihr Team rätseln, wie Details über das streng geheime Geschäft an die Öffentlichkeit kommen konnten....
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,773155,00.html

8. Juli 2011
Regierung wirbt um Verständnis für Geheimhaltung zu Panzern
http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7670HR20110708


Frankfurter Rundschau
10 | 4 | 2011
Rüstungsausgaben
1.630.000.000.000 Dollar für Waffen und Soldaten
Die Staaten der Welt haben 2010 so viel Geld für das Militär ausgegeben wie nie zuvor. Den größten Zuwachs verzeichnete Südamerika - was die Experten vom Friedensforschungsinstitut Sipri überrascht...
http://www.fr-online.de/politik/1-630-000-000-000-dollar-fuer-waffen-und-soldaten/-/1472596/8329148/-/index.html


13 | 3 | 2011
Analyse
Prima Geschäfte mit Kriegsgeräten
Indien ist eine Goldgrube für Waffenhändler. Deutschland mischt als Exporteur kräftig mit. Das Stockholmer Sipri-Institut legt heute seine Fünfjahresbilanz vor.
...Größte Exporteure von Kriegsmaterial bleiben die USA und Russland. Zusammengerechnet aber ist der Anteil der EU-Staaten am Waffengeschäft größer als jener der beiden früheren Supermachtsrivalen. Einen kräftigen Beitrag dazu liefert Deutschland, obwohl noch jede Bundesregierung sich zugutehielt, ihre Rüstungsexportpolitik "restriktiv zu gestalten". In der Liste der Rüstungslieferanten nimmt Deutschland dennoch Rang drei ein...
http://www.fr-online.de/politik/meinung/prima-geschaefte-mit-kriegsgeraeten/-/1472602/8117266/-/index.html

02.03.2011
Rüstungsindustrie
Krise? Welche Krise?
Studien zeigen: Die Rüstungsindustrie boomt, die Militarisierung nimmt zu. Auch immer mehr deutsche Waffen gelangen in krisenhafte Regionen.
Berlin - Das Geschäft mit dem Tod ist eines der lukrativsten. Nach wie vor. Oder, genauer gesagt: Mehr denn je...
...Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri ermittelte, hat die Finanzkrise der Waffenindustrie keineswegs geschadet, im Gegenteil: Die weltweit führenden Rüstungskonzerne haben ihre Geschäfte im Jahr 2009 deutlich ausgeweitet. Seit 2002, als der Kampf gegen den Terror und der Krieg in Afghanistan begann, haben sich die Rüstungsausgaben mehr als verdoppelt...
http://www.tagesspiegel.de/politik/krise-welche-krise/3904234.html


02.03.2011
Wie gefährlich sind Muammar al Gaddafis Chemiewaffen?
.... So hat die Welt nicht vergessen, wer Libyens gefürchtete Chemiewaffenanlage in Rabta baute: Es waren deutsche Ingenieure, die für Muammar al Gaddafi in den 80er Jahren die größte Giftgasfabrik der Nachkriegszeit errichteten. Firmenchef Jürgen Hippenstiel-Imhausen kassierte 1990 dafür zwar fünf Jahre Gefängnis - den Millionengewinn aus dem schmutzigen Exportgeschäft durfte er jedoch behalten....
http://www.tagesspiegel.de/meinung/das-deutsche-erbe-in-libyens-wueste/3897914.html


22.05.2010
Lukratives Geschäft mit dem Tod
Nicht nur in Bangkok wird Aufstand mit deutschen Waffen bekämpft
.... Bei den Bildern, die von den blutigen Auseinandersetzungen in Bangkok um die Welt gingen, ist bei näherer Betrachtung zu erkennen, dass auch dort Maschinenpistolen vom Typ MP5 sowie Sturmgewehre vom Typ HK33 der Firma Heckler & Koch gegen die Rothemden eingesetzt werden. Doch nicht nur in Thailand stehen Waffen aus Baden-Württemberg hoch im Kurs: Die Firma exportiert in 88 Staaten und ist die Nr. 1 unter den deutschen Rüstungsexporteuren.
 
Aus Hamburg kommen die Fregatten und Korvetten, aus Bremen die U-Boote, aus München die Panzer und die High-Tech-Waffensysteme, mit der Schiffe und Panzer ausgerüstet werden, und aus Baden-Württemberg Gewehre und Kleinfeuerwaffen. Letzteres gerät selten ins Zentrum der Diskussion um das Verbot von Waffenexporten. Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt konnte sich deshalb die Firma Heckler & Koch aus dem schwäbischen Oberndorf zum "deutschen Meister im Rüstungsexport" (wikipedia) entwickeln....
http://www.heise.de/tp/blogs/8/147669
 

Griechenland:

07.08.2010
Rüstungsausgaben
Sparen? – Griechenland kauft lieber neue Waffen
...Bis Ende August sollen die Unterhändler festlegen, wann Griechenland alte Schulden von etlichen Hundert Millionen Euro für deutsche U-Boote bezahlen muss. Außerdem sollen sie einer klammen Werft in Griechenland eine Zukunft sichern. Und schließlich sollen sie dafür sorgen, dass Athen einen neuen, milliardenschweren Auftrag für deutsche U-Boote unterschreibt. All dies mitten in der tiefsten Wirtschaftskrise Griechenlands seit Jahrzehnten....
 
Trotz der desolaten Lage des Landes wollen Deutsche, Franzosen oder Amerikaner Griechenland weiter Waffen verkaufen, wie Recherchen der „Welt am Sonntag“ belegen...
http://www.welt.de/wirtschaft/article8873765/Sparen-Griechenland-kauft-lieber-neue-Waffen.html

15.03.2010
Schwedisches Forschungsinstitut
Deutschland verdoppelt Rüstungsexporte
Deutschland hat seine Rüstungsexporte in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt. Die Steigerung beruht vor allem auf dem Verkauf von U-Booten und Panzerfahrzeugen....
http://www.sueddeutsche.de/politik/schwedisches-forschungsinstitut-deutschland-verdoppelt-ruestungsexporte-1.2734

15.03.2010
Griechenland und die Türkei rüsten gegenseitig hoch, und Deutschland unterstützt sie auch noch dabei.
...Gut vier Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts gehen für Militärausgaben drauf, andere EU-Staaten begnügen sich mit einem bis eineinhalb Prozent....
http://www.sueddeutsche.de/politik/ruestungsausgaben-kalter-krieg-am-rande-europas-1.16257

15. März 2010
Griechenland unter den fünf größten Waffenimporteuren weltweit
http://www.griechenland-blog.gr/tag/ruestungsausgaben/

Für mich erhebt sich die Frage, ob es einen ähnlichen Zusammenhang gibt, wie man ihn in Amerika unterstellt:

Aug 7, 2011
'US wars root of financial crisis'
The extravagant expenses towards wars and military activities are the reason behind the US economic crisis, says a board member of Washington Peace Center....
http://www.presstv.ir/detail/192781.html



15.03.2010
Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur
Das Pleiteland Griechenland ist fünftgrößter Waffenimporteur, am besten verdient haben hier Deutschland, die USA und Frankreich
 
Die zwei größten Waffenexporteure sind nach dem neuesten Bericht des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) weiterhin die USA und Russland, die alten Konkurrenten des Kalten Kriegs. Die USA haben einen Anteil von 30 Prozent an den internationalen Waffenverkäufen, Russland folgt an zweiter Stelle mit 23 Prozent. An dritter Stelle steht Deutschland mit einem Anteil von 11 Prozent....
http://www.heise.de/tp/blogs/8/147253
 

 
27.04.2009
Schwedische Friedensforscher legen Bericht vor
Deutschland steigert Waffenverkäufe um 70 Prozent
Die deutschen Rüstungsexporte sind nach Berechnungen des unabhängigen schwedischen Friedensforschungsinstitutes SIPRI in den vergangenen fünf Jahren um 70 Prozent gestiegen. Deutschland baute seinen Weltmarktanteil am Waffenhandel im letzten Fünfjahres-Zeitraum demnach von sieben auf zehn Prozent aus. Mehr konventionelle Rüstungsgüter führten nur die USA mit einem Anteil von 31 Prozent und Russland mit 25 Prozent aus, teilte das "Stockholm International Peace Research Institute" mit.....
http://www.tagesschau.de/ausland/sipribericht100.html
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1734961_
Ruestungshandel-Deutschland-steigert-Waffenexport-enorm.html

 

 
Rüstungsgüter
Waffen made in Germany
© ZEIT ONLINE 8.12.2008
Die deutschen Rüstungsexporte sind auch in diesem Jahr gestiegen. Und wieder wurden Krisengebiete beliefert.
Laut GKKE beliefen sich die deutschen Ausfuhrgenehmigungen im Jahr 2007 auf 8,7 Milliarden Euro, eine Milliarde mehr als noch im Vorjahr. Nach den Erhebungen des Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI nimmt Deutschland damit den dritten Platz ein auf der weltweiten Rangliste großer Rüstungsexporteure. Nur Russland und die USA schicken noch mehr Kriegsgerät ins Ausland......
http://www.zeit.de/online/2008/50/ruestungsexportbericht-gkke-2008
 

 
4/2008
Den Tod bringen Waffen aus Deutschland
Die Bundesregierung genehmigte 2007 mehr Rüstungsexporte als je zuvor - erneut auch an Krieg führende und menschenrechtsverletzende Staaten
Von Jürgen Grässlin *
 
Seit Jahren rangiert Deutschland unter den Top Ten der Weltwaffenexporteure. Als "Europameister" lieferte die Bundesrepublik im vergangenen Jahr für 3,395 Milliarden US-Dollar Waffen in alle Welt - so viel wie nie zuvor. Diesen Fakt dokumentiert der neue Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI 2008 für das Vorjahr. Panzer, Kampfflugzeuge oder Kriegsschiffe, Gewehre und Munition wurden ganz legal an kriegsführende NATO-Staaten und an menschenrechtsverletzte Entwicklungsländer geliefert. Wie in den Vorjahren bricht die Bundesregierung damit erneut ihre eigenen Politischen Grundsätze zum Rüstungsexport.....
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/export/graesslin4.html
 

 
15.10.2008
EADS im Verbund mit Daimler – Europas zweitgrößter Rüstungsriese
Den Tod bringen Waffen aus Deutschland – Teil II
Von Jürgen Grässlin
 
....Vor allem gegen Kurden
Dass deutsche Waffen – allen voran in Lizenz bei MKEK gefertigte G3- und neuerdings HK33-Gewehre und MP5-Maschinenpistolen von Heckler & Koch – gegen Kurden zum Einsatz kommen, ist seit Jahren bekannt. Zu Zeiten des offiziell von 1984 bis 1999 währenden Bürgerkriegs war die Türkei Hauptempfänger deutscher Waffen. Bei mehreren geheimen Treffen berichteten mir Soldaten der türkischen Armee unabhängig voneinander, dass rund 80 bis 90 Prozent der rund 40.000 getöteten Kurden – viele von ihnen Zivilisten – mit G3-Gewehren erschossen wurden.[7]
 
Neben der noch immer andauernden Besetzung des Nordostens von Zypern verübte die türkische Armee in den vergangenen Jahren wiederholt völkerrechtswidrige Grenzübertritte in den Norden des Irak zur kriegerischen Auseinandersetzung mit der Guerillaorganisation PKK und setzte dabei deutsche Waffen ein.......
 
Pakistan und Indien.....
 
.....Kriege toben – Sektkorken knallen Wann immer Kriege und Bürgerkriege toben, knallen die Sektkorken in den Chefetagen der Rüstungskonzerne. Neue Kriege bedeuten neue Waffenverkäufe, jeder beendete bedeutet Verkaufseinbußen, denn erfolgreiche Friedensverhandlungen und zivile Konfliktlösungen lassen die Profite der Rüstung produzierenden und -exportierenden Unternehmen sinken......
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13006
 

 
19.08.2008
Wurden deutsche Waffen durch die CIA nach Georgien geschmuggelt?
Nach dem Aufsehen erregenden Beitrag des ARD-Magazins "Report Mainz" über deutsche Sturmgewehre in Georgien haben Rüstungsexperten bestätigt, dass diese Waffen trotz Exportverbot schon seit Jahren in Georgien im Einsatz sind. Auf welchem Wege aber gelangten sie dort hin?.... ...Otfried Nassauer, der Leiter des gemeinnützigen Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BITS) hat offenbar Fotonachweise, dass georgische Militärs schon mindestens seit 2005 über deutsche Sturmgewehre des Typs G36 von der schwäbischen Firma Heckler & Koch verfügen, die auch im jüngsten Krieg eingesetzt wurden....
http://worldcontent.twoday.net/stories/5135042/
siehe auch:
http://www.jungewelt.de/2008/08-19/020.php
 

 
Fernsehsendung vom Freitag, 26.05.2006, 15:30 Uhr:
 
Das Präzisionsgewehr G3 wurde massenhaft in den Sudan exportiert. Peter Ohlendorf berichtet, wie der Handel ablief und welche Rolle die Bundesregierung dabei spielte.
Nicht Atombomben, sondern Gewehre sind die wahren Massenvernichtungswaffen der heutigen Zeit: Millionen von Menschen sind in den letzten Jahrzehnten Opfer dieses Serienkillers geworden. Beispiel Sudan: Als Anfang diesen Jahres zwischen dem Regime im Norden und den Rebellen im Süden ein Friedensvertrag ausgehandelt und unterschrieben war, gab es rund zwei Millionen Tote zu beklagen. Und in Darfur geht das Morden des Khartumer Regimes immer noch weiter.
An dieser traurigen Bilanz ist auch das deutsche G3 beteiligt. Die Firma Heckler und Koch entwickelte die deutsche Präzisionswaffe im schwäbischen Oberndorf. Von hier aus wurden die Gewehre und Lizenzen zum Nachbau weltweit exportiert, auch auf Initiative der Bundesregierung.........
http://www.ard-digital.de/....
(http://www.ard-digital.de/ipg/detail.php?eventID=47120805&timeStart=2005-11-02+05:30:00&timeEnd=2005-11-03+05:29:00&mode=genre&neg=&stationID=3507)
 

 
02.11.2005
stern: UN-Ermittler Pieth für Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen Siemens und Daimler-Chrysler wegen Schmiergeldzahlungen an Irak
Hamburg (ots) - Der Schweizer Strafrechtsprofessor Mark Pieth hat sich dafür ausgesprochen, Ermittlungsverfahren gegen Siemens, Daimler-Chrysler und andere deutsche Firmen im Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen an den früheren irakischen Staatschef Saddam Hussein zu eröffnen............
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=743732&ressort=1
 


03.11.2004
Vorwürfe gegen Schleswig-Holstein Verbotene Atomversuche in Geesthacht?
 
Im jahrelangen Streit um die Ursachen von Blutkrebserkrankungen in der Nähe von Nuklearanlagen gibt es neue Vermutungen und Vorwürfe gegen die Landesregierung von Schleswig-Holstein. Die meisten Mitglieder der schleswig-holsteinischen Leukämiekommission haben ihre Ämter niedergelegt und der Kieler Landesregierung Verschleierung vorgehalten. Sie erneuerten ihre Theorie, geheime Atomexperimente könnten Ursache für die auffällige Häufung von Leukämiefällen in der Umgebung des AKW Krümmel sein. Ein Strahlenmediziner vermutet, in der Gegend könne es Versuche mit kleinen Atombomben gegeben haben.
Kein Interesse an Aufklärung?
Der bisherige Vorsitzende Otmar Wassermann und fünf weitere Wissenschaftler warfen den Landesbehörden vor, Verschleierung zu betreiben und nicht wahrhaft an Aufklärung interessiert zu sein. In ihrem Abschlussbericht sehen sie den Verdacht unzulässiger Strahlenbelastung bestätigt.
 
Unterdessen berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe), als eine Ursache der überproportionalen Tumorerkrankungen könnten völkerrechtswidrige Versuche an einer "Atombombe in der Aktentasche" in Betracht kommen. Experimente mit so genannten radioaktiven Perlen aus Plutonium 239 hätten damals stattgefunden, wird der Strahlenmediziner Edmund Lengfelder von der "Süddeutschen Zeitung" zitiert.
Ganzer Bericht:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3754920,00.html (nicht mehr verfügbar)
Ersatzlinks:
 
08.11.2004
....Ich glaube schon, daß man mit irgend etwas hinter dem Berg hält", ist Uwe Harden überzeugt, einer der Gründer der Bürgerinitiative "Leukämie in der Elbmarsch". "Es hat sicherlich Forschung mit hoch angereichertem Uran gegeben", meint Harden, der für die SPD im niedersächsischen Landtag sitzt, mit Blick auf die Regierungszeit von CDU-Ministerpräsident Uwe Barschel in Kiel. Jüngst nannte gar die "Süddeutsche Zeitung" den umstrittenen Regierungschef im Zusammenhang mit einem Projekt "Atombombe in der Aktentasche" und Mutmaßungen über atomare Geheimversuche -"vermutlich mit Wissen der Amerikaner"....
http://www.welt.de/print-welt/article351079/Raetsel_um_Blutkrebs_in_der_Elbmarsch_bleibt_ungeloest.html
 
SZ vom 2.11.2004:
Schleswig-Holstein Atomperlen aus Geesthacht
Die "Atombombe in der Aktentasche": Forscher glauben, Ursache der Kinder-Tumore in der Gemeinde Geesthacht entdeckt zu haben.....
http://www.sueddeutsche.de/politik/schleswig-holstein-atomperlen-aus-geesthacht-1.893094
 
14.08.2005
Die Leukämiekinder von Krümmel
...Damals - in Bonn regierte Helmut Kohl, in Schleswig Holstein Uwe Barschel - wurde die Idee einer "Atombombe in der Aktentasche" diskutiert: Eine millimetergroße Perle aus Plutonium 239 genügt. Im Brennpunkt [...] einer Eiform aus Keramik angebracht, kann die Perle mittels eines Laserimpulses so hoch verdichtet werden, dass es zu einer Mini-Atombombenexplosion kommt. [....] ...
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/406152/
 
01.11.2004
Leukämiekommission in Schleswig-Holstein löst sich auf
Im jahrelangen Streit um Blutkrebserkrankungen in der Nähe von Nuklearanlagen haben sechs der acht Mitglieder der schleswig-holsteinischen Leukämiekommission ihre Ämter niedergelegt.
 
Der bisherige Vorsitzende Otmar Wassermann und fünf weitere Wissenschaftler warfen den Landesbehörden am Montag in Berlin vor, nicht wirklich an Aufklärung interessiert zu sein. In ihrem Abschlussbericht sehen sie den Verdacht unzulässiger Strahlenbelastung bestätigt....
http://www.netzeitung.de/deutschland/311475.html
 
10.10.2005
Krümmel-Monster wächst
Das pannenträchtige AKW an der Elbe wird zum größten Siedewasserreaktor Deutschlands - über die Risiken wird kaum noch diskutiert. Dabei häufen sich in der Umgebung die Fälle von Leukämie....
 
...Nach Recherchen des Berliner Physikers Sebastian Pflugbeil wurde dort in den 80er Jahren die Idee einer "Atombombe in der Aktentasche" diskutiert. In eine Eiform aus Keramik eingeschlossen, kann eine millimeterkleine Perle aus Plutonium mit einem Laserimpuls so hoch verdichtet werden, dass es zu einer Art Mini-Atombombenexplosion kommt. Dabei werden Energien freigesetzt, die 500 bis 1.000 Kilogramm TNT-Sprengstoff entsprechen. Solche Experimente, so Pflugbeil und der Münchner Strahlenmediziner Edmund Lengfelder, seien damals in der GKSS gemacht worden. Das Forschungszentrum und die Kieler Landesregierung bestreiten die Vorwürfe....
http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/10/10/a0058
 
3.04.2006
Atombomben-Experimente
in Deutschland?

http://www.netzwerk-regenbogen.de/atombo060403.html
 
konkret vom 5/2006
»Absolut skrupellose Leute«
http://www.castor.de/presse/sonst/2006/konkret.html

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