25.01.2010
Wir brauchen ein anderes Wirtschaftssystem!
....Herr Dr. Emde, als engagierter Christ befassten Sie sich früher vor allem mit spirituellen Themen - seit einigen Jahren aber auch mit wirtschaftlichen Prozessen. Warum?

Günter Emde: Mitte der 1990er Jahre fand ich in einer Zeitung ein Diagramm, mit dem die UN-Organisation UNDP auf die wachsende Schere zwischen Reichen und Armen aufmerksam machte. Demnach hatte das reichste Fünftel der Menschheit 1965 einen Anteil von 70% am Welteinkommen - und 1996 einen von 85%. Der Anteil der anderen vier Fünftel hat sich also innerhalb von 30 Jahren halbiert. Vermutlich wird der Anteil dieser vier Fünftel demnächst auf 10% gesunken sein. Es gilt also die Maxime "Wer viel hat, der möge noch dazu nehmen von denen, die wenig haben!" Kann man sich einen schärferen Widerspruch zur Bergpredigt denken? Dort heißt es: "Wer zwei Röcke hat, der gebe dem einen, der keinen hat!"

Die wachsende Umverteilung führt aber auf Dauer wohl auch zu großen Spannungen und Konflikten?

Verständlicher Weise wird sich das ärmste - und immer ärmer werdende - Fünftel der Weltbevölkerung - immerhin über eine Milliarde Menschen - diese Ungerechtigkeit auf Dauer nicht bie­ten lassen. Hier liegt die Wurzel des Terro­rismus. Menschen, die hungern, sind zum Letzten fähig. Kinder, die aus Armut keine Schule besuchen kön­nen und darum kei­ne Berufsperspektive haben, werden sich leichter einer Terrorgruppe anschließen, weil sie dort Essen und Geld bekommen. Zu dieser Entwicklung kann man als Christ nicht mehr schweigen. Deshalb lassen mich zwei Fragen nicht mehr los: "Was ist die eigentliche Ursache für diese unglaubliche Fehlentwicklung?" und "Wo ist der Hebel anzusetzen, um die wachsende wirtschaftliche Not in der Welt zu lindern?".....

....Was läuft denn in unserem Wirtschaftssystem falsch?

Unser Wirtschafts- und Finanzsystem besitzt einen Mechanismus, der den erarbeiteten Wohlstand von unten nach oben umverteilt: unser Zinssystem. Um das zu verstehen, muss man sich zunächst klarmachen: Bei jedem Einkauf bezahlen wir ei­nen Zinsanteil mit, denn in allen Preisen sind sog. "kalkulatorische Zinsen" zur Deckung der Kosten des eingesetzten Kapi­tals enthalten. Die summieren sich in der Wertschöpfungskette bis zu den Endverbraucherprei­sen zu hohen Beträgen auf: im Durchschnitt ist es ein Anteil von rund 40 % der Preise, die wir Bürger bei all unseren Aus­gaben mitzahlen. Diese Zinsen landen letztendlich bei den Kapitaleignern, also denen, die so viel Geldvermögen besitzen, dass sie es verleihen können. "Geld anlegen und für sich arbeiten lassen" nennt man das. So fließt ein ständiger Strom von Zinsen in der unglaublichen Höhe von mehr als 1 Mrd. Euro täglich al­lein in Deutschland von den Bürgern zu den Kapitaleignern. Das waren 2007 über 400 Mrd. Euro, also weit mehr als der ganze Bun­deshaushalt mit seinen 270 Mrd. Euro. Wenn die Bundesregierung über einen großen Teil dieser 400 Mrd. verfügen könnte, ließen sich viele Probleme lösen, unter denen die Mehrheit der Bevölkerung wegen der Knapp­heit der öffentlichen Kassen lei­den muss. Auch die Arbeitslosigkeit ließe sich dann nachhaltig beseitigen.

Union und FDP sprechen gerne von "Neidkampagnen", wenn diese Umverteilung korrigiert werden soll.

Das hat mit Neid nichts zu tun. Ich würde den Superreichen ihr Vermögen gerne gönnen, wenn es nicht mit der Not anderer Menschen erkauft würde. Deren Milliarden kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern wurden zuerst von anderen Menschen erarbeitet und dann von dort abgesaugt. Das Geld fehlt dort aber. Die Umverteilung führt zur Armut vieler Menschen, und das halte ich in dieser Größenordnung für unverantwortbar.........
http://www.fair-news.de/news/Wir+brauchen+ein+anderes+Wirtschaftssystem+/46290.html
 

 
9. Oktober 2009
Zinskritik der Religionen
Basiszinssatz, Erbbaurechtzins, Geldmarktzins, Hypothekenzins, Kapitalmarktzins, Kreditzins, Naturalzins, Pachtzins, Spareckzins und Überziehungszins. Die Liste könnte beliebig fortgeführt werden. Wir kennen mittlerweile so viele Zinsarten, dass uns nicht nur die Benennung der Arten, sondern der Zins an sich, zu überwuchern droht. Die meisten großen Weltreligionen haben den Wucherzins hingegen verpönt, verachtet und vielfach unter Todessstrafe gestellt. Doch in einer Zeit, in der der Kapitalismus immer mehr vergöttert und das Geschäft Gottes immer weniger besucht wird, scheinen andere Gesetze zu herrschen. Ein Streifzug durch die Zinsgeschichte der Religionen soll zeigen, dass eine Welt jenseits der 25% Rendite möglich ist.....
http://www.aqal-news.de/2009/10/09/zinskritik-der-religionen/
 

 
8. November 2008
Im Gespräch: Margrit Kennedy
"Geld kann nicht für uns arbeiten"
.....Aber das grundsätzliche Problem besteht darin, dass sich die Finanzwirtschaft viel zu weit von der Realwirtschaft entfernt hat. Zwischen 1950 und dem Jahr 2000 ist die Realwirtschaft um den Faktor 7 gewachsen, die Finanzwirtschaft aber um den Faktor 32. Spekulative Transaktionen im Devisenbereich machen heute 98 Prozent aller Finanztransaktionen aus. Da stimmt einfach etwas nicht.
 
Was müsste Ihrer Meinung nach getan werden?
Im aktuellen Geldsystem ergänzen sich der Zins und die Inflation bestens, um den Geldkreislauf in Gang zu halten. Der führt jedoch zwangsläufig zu Instabilität. Denn durch den Zinseszinseffekt folgt das Geld einem exponentiellen Wachstum, was aus mathematischer Notwendigkeit zu Instabilität führen muss. So lange wir das nicht ändern, wird das Weltfinanzsystem instabil bleiben.
 
Eine Welt ohne Zinsen? Das ist kaum vorstellbar.
Der Zins ist auch nicht das Problem, sondern der Zinseszins. In der Natur hört alles ab einer optimalen Größe auf zu wachsen und geht dann in ein qualitatives Wachstum über. Was die Banken uns versprechen, nämlich dass Geld für uns arbeitet, ist nicht realistisch. Haben Sie schon einmal Geld arbeiten sehen? Ich nicht. Das Zinseszinssystem führt dazu, dass viele Preise - für Waren und für Wohnungsmieten - zum großen Teil aus Zinsen bestehen........
http://www.faz.net/.....
 

 
Ich glaube, daß wir in unserem Geldsystem eine Art karzinombildendes Element haben, was unsere Wirtschaft fortwährend krank macht ... Meiner Meinung nach kann dieses Geldsystem nur dadurch funktionieren, daß es immer wieder zusammenbricht und dann immer wieder von vorn begonnen wird. Diese Zusammenbrüche nennt man dann Kriege oder Wirtschaftskatastrophen oder Inflationen, je nachdem, aber das bedeutet eigentlich nur, daß dieses System in sich selbst kein Regulativ hat, was zu einer vernünftigen Eindämmung führen würde . . .
(Michael Ende, Autor, Interview mit Helmar v. Hanstein, 1992)
http://www.subventionsberater.de/creutz/kriegi.html
 
Ein mehrseitiger Artikel von ihm ist nun in der Zeit erschienen. Zitat:
29.8.2007
..Was ist zu tun?
Wer ein Problem lösen will, muss bei seinen Ursachen ansetzen. Die Ursache des Geldproblems sind die dauernd positiven Zinsen, die heute auch dann noch erhoben werden, wenn sich in Volkswirtschaften Sättigungsgrenzen abzeichnen und das Wachstum gegen null tendiert....
http://www.zeit.de/online/2007/35/besser-wirtschaften-helmut-creutz
 


Starkes EU-Geldmengenwachstum
28.08.2007 FXnews Neben dem deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex hat auch das Wachstum der Geldmenge M3 in der Eurozone im Juli mit +11,7% positiv überrascht. Ökonomen hatten im Konsens lediglich mit einem Anstieg um 11,0% kalkuliert, nachdem der Zuwachs im Vormonat bei 10,9% gelegen hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte in den Daten einen Grund sehen, ihren Leitzins weiter anzuheben, sagte ein Marktbeobachter.......
http://cluster.evig.de/partner/handelsblatt/index.php?node=news&id=44111
 
Geldmengenwachstum untermauert EZB-Zinserhöhung  Jan 26, 2007
Frankfurt (Reuters) - Die erneute Beschleunigung des Geldmengenwachstums besiegelt nach Ansicht von Analysten die weithin erwartete Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) im März.
 
Mit einer Jahresrate von 9,7 Prozent erreichte der Zuwachs im Dezember einen neuen historischen Höchststand, wie die von der EZB am Freitag veröffentlichten Daten ergaben. "Das Wachstum der Geldmenge ist außergewöhnlich stark. Das dürfte bei der EZB die Sorge vor künftigem Inflationsdruck aufrechterhalten", sagte Thorsten Polleit, Volkswirt von Barclays Capital........
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=economics
News&storyID=2007-01-26T103722Z_01_HUB638233_RTRDEOC_0_EZB-GELDMENGE.xml

 
NZ: Geldmenge M3 bei +16,5%
Forex Trading News - Die neuseeländische Geldmenge M3 ist im Dezember um 16,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Im November wurde noch ein Plus von 15,5% gemeldet. NZD/USD reagierte nicht auf diese Meldung. (mb/FXdirekt)
http://www.ad-hoc-news.de/Forex/de/10495501/NZ-Geldmenge-M3-bei-%2B16%2C5%25
 
Verbraucherschützer werfen Banken Wucher bei Konsumentenkrediten vor.
Kostenbelastungen von bis zu 40 Prozent seien keine Seltenheit.
"Die Kopplung von Ratenkrediten und Restschuldversicherungen ist eine neue Form des Kreditwuchers", sagte die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Edda Müller, am Montag in Berlin. Die Verbraucherschützer könnten belegen, dass diese Vergabepraxis bei den Banken zum System geworden sei. Die Banken wehren sich gegen die Vorwürfe der Verbraucherschützer.
http://www.focus.de/finanzen/banken/kredite_nid_43600.html
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=15214
 
"Traumkonditionen" können ruinieren "Die Kopplung von Ratenkrediten und Restschuldversicherungen ist eine neue Form des Kreditwuchers," sagt vzbv-Vorsitzende Prof. Edda Müller. http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,4338989,00.html
 
Fonds als Geldanlage in Deutschland immer beliebter Demnach verwaltete Ende 2006 die deutsche Investmentbranche das Rekordvolumen von 1,409 Billionen Euro. Im Vorjahr waren es 1,318 Billionen Euro. «Damit haben Anleger der Investmentbranche aktuell so viel Vermögen anvertraut wie noch nie»......,
http://www.ksta.de/html/artikel/1169493238893.shtml
 


Staatsbankrott und Konkursverschleppung
Alle reinen Papierwährungen enden im vollständigen Verlust ihrer Kaufkraft. Das ist keine Frage des ob, sondern nur des wann. Es gibt in der Geschichte kein einziges Gegenbeispiel. Die Existenz von Zentralbanken verhindert diesen Prozeß nicht, sondern ist sogar eng mit ihm verbunden. So ist beispielsweise die Kaufkraft des Dollars vor der Gründung der FED (im Jahr 1913) mehr als hundert Jahre lang konstant geblieben, hat aber seither 92% eingebüßt. Der sog. Stabilitätsweltmeister unter den Währungen, die frühere D-Mark, hat dazu sogar nur die Hälfte der Zeit benötigt.
 
Für Papiergeldwährungen gibt es eine zweite eiserne Regel: Alle Staaten mit reinen Papierwährungen enden früher oder später im Staatsbankrott. Ungewiß bleibt nur, ob es zum offen erklärten Bankrott kommt (selten und meist nur nach Kriegen) oder (üblicherweise) zum verschleierten Bankrott mit langer Konkursverschleppung. Vorher schon, in "Normalzeiten" läuft ein "verlagerter Bankrott" ab, nämlich der Steuerkonkurs - das heißt der Konkurs unzähliger Bürger aufgrund von Steuerzahlungen sowie der permanente Vermögensverlust aller Bürger durch Inflation.
 
"Entschuldung" durch Inflation
 
Besonders beliebt als Konkursverschleppungsmethode ist die Inflation. So "entschuldet" sich z.B. der deutsche Staat - bei einer Staatsschuld von 1,5 Bio. Euro und einer angenommenen Inflation von 4% - um sagenhafte 60 Mrd. Euro pro Jahr. Eine besonders unmoralische Methode, weil sie die Bürger - zusätzlich zu den 60 Milliarden - noch einige hundert Milliarden an Vermögens- und Ersparnisverlusten kostet. Hinzu kommen die Schädigungen durch die "kalte Progression". So bezeichnet man den Vorgang, bei dem mehr und mehr Leute durch nominell (inflationär) aufgeblähte Einkommen in immer höhere Stufen der Steuerprogression rutschen, ohne tatsächlich (real) mehr verdient zu haben.
 
Wechselt die Inflation irgendwann vom Schritt in den Trab und schließlich in den Galopp, so wird die betroffene Währung irgendwann nicht mehr akzeptiert. Dann bleibt als Lösung nur eine Währungsreform. Die Deutschen mussten das im 20. Jahrhundert zweimal erleben. Der Ruin der Währung ist jedoch keine notwendige Voraussetzung des Staatsbankrotts; dieser kann auch aufgrund schierer Überschuldung erfolgen, läuft dann aber meistens "in Häppchen" ab.
 
Gängige Verschleppungsmethoden sind:
1. die Erhebung von Sondersteuern (siehe Solidaritätszuschlag und "Reichensteuer"),
2. riskante Beschaffung von Finanzmitteln (siehe Eichels verheerende Kurzfrist-Umschuldungen trotz historischer Niedrigstzinsen sowie die Cross Border-Leasinggeschäfte der Kommunen),
3. die Zurückweisung von Forderungen aus (angeblich) rechtlichen Gründen (siehe die Restitutionsverweigerung für Enteignungen während der sowjetischen Besatzungszeit),
4. der zeitliche Aufschub von Zins- oder Tilgungszahlungen,
5. Kurszerfall der Schuldpapiere bei sinkendem Rating,
6. Zwangskonvertierungen (Umtausch in andere Schuldpapiere),
7. Zahlungseinstellung bei politischen Umwälzungen (Weigerung der "neuen Herren", die Schulden der Vorgänger zu übernehmen),
8. Umstellung der Geldeinheit,
9. Verkauf des "Tafelsilbers" (siehe die Verkaufsabsichten der neuen Koalition) und etliches mehr.
Dem Einfallsreichtum der politischen Konkursverschlepper sind keine Grenzen gesetzt. ...........
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=2294
 


Warum musste Kennedy sterben?
- Neue Fakten über den Hintergrund des Attentats in Dallas -
Mußten US-Präsident John F. Kennedy und sein Bruder Robert sterben, weil sie die Warnungen ihres Vaters in den Wind geschlagen hatten?
 
.......Nach mir vorliegenden Informationen kann heute kein Zweifel mehr daran bestehen, daß John F. Kennedy, sein Bruder Robert und sein Vater Joseph sich schon vor der Amtsübernahme mit der Rolle und den Möglichkeiten eines vom Zins befreiten Dollars befaßt haben!
Eine seiner bedeutendsten Amtshandlungen kam denn auch einem (und zwar seinem!) Todesurteil gleich: Kennedy unterzeichnete am 4. Juni 1963 ein präsidiales Dokument und zwar die "Executive Order No. 111110", mit der er das frühere Dokument Executive Order No 10289" außer Kraft setzte. Dieser präsidiale Beschluß ermächtigte den Präsidenten der Vereinigten Staaten, die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückzuführen!
Um die Tragweite dieser geradezu selbstmörderisch mutigen Amtshandlung Präsident Kennedys ermessen zu können, sollte man sich zunächst einmal der Tatsache bewußt werden wie frech und entwürdigend die mächtigste Nation der Welt von einem Dutzend Privatbankiers zum Narren gehalten wird, und das auf gesetzlicher Grundlage bis auf den heutigen Tag!.........
http://www.8-pfad.de/theosophie/adliswil/kennedy.htm
 
Darauf bin ich nun schon öfters gestoßen. Im Sinnverlag, dessen Seite es nun nicht mehr gibt, war folgendes zu lesen:
 
John F. Kennedy beabsichtigte das System der Federal Reserve zu verändern. In Dallas, Texas, wird er auf bis heute ungeklärte Weise ermordet und noch an seinem Todestag, dem 22. November 1963, macht sein Nachfolger Lyndon B. Johnson die diesbezügliche Verfügung Kennedys rückgängig.
 
In Amerika wie in Europa sind es also die Zentralbanken, die privatgesellschaftlich die Wirtschaft und die Politik regieren. Doch die Personen in den Vorstandsetagen sind nicht die eigentlich Mächtigen. Sie sind auch nur Strohmänner, die den Willen derer erfüllen, die sie in diese Positionen hoben: Die internationalen Bankiers.
 
„Man darf nicht glauben, daß die Köpfe der zentralen Hauptbanken der Welt selbst die tatsächlichen Machthaber in der Weltfinanz sind. Vielmehr sind sie nur die Techniker und Agenten der beherrschenden Investment-Bankiers ihrer eigenen Länder, die sie hochgehoben haben und die durchaus in der Lage sind, sie wieder fallen zu lassen. Die tatsächliche finanzielle Macht der Welt ist in den Händen dieser Investment-Bankiers (auch internationale oder Großbankiers genannt), die zum größten Teil hinter den Kulissen ihrer eigenen, nicht zusammengeschlossenen Privatbanken verbleiben. Dies formte ein System der internationalen Kooperation und der nationalen Dominanz, das privater, machtvoller und geheimer war als das ihrer Agenten in den Zentralbanken.“ ( “Tragedy and Hope”, Carrol Quigley)
 

 
USA mit neuem Schuldenrekord
WASHINGTON ap
US-Senat hat am Donnerstag den Haushalt von Präsident George W. Bush für das kommende Jahr gebilligt. Nur mit denkbar knapper Mehrheit, mit 51 zu 49 Stimmen, passierte der Entwurf den Senat.
 
....... Mit 52 zu 48 Stimmen votierten die Senatoren für eine Aufstockung des Schuldenlimits auf fast 9 Billionen US-Dollar (7,46 Billionen Euro). Damit kann die Regierung unter anderem weiter Geld für den Irakkrieg ausgeben, ohne Steuern zu erhöhen. Die Erhöhung des Schuldenlimits ist bereits die vierte seit Bushs Amtsantritt 2001 und wird von einigen republikanischen Senatoren kritisiert.........
http://www.taz.de/pt/2006/03/18/a0120.1/text
 
Wie die USA ihre Sparlücke decken
......Kapitalertragsbilanz bald im Minus
Der zunehmende Kapitalimport treibt die Nettoverschuldung der USA gegenüber dem Ausland in die Höhe. Davon sind deutliche Spuren auch in der Leistungsbilanz zu finden. Die traditionellen Überschüsse beim Kapitalertrag (vorab Zinsen und Dividenden) sind 2005 praktisch auf den Nullpunkt gesunken, und es würde nicht überraschen, wenn die gestiegene Schuld, die zu bedienen ist, zusammen mit den höheren Zinssätzen hier schon bald rote Zahlen brächte. Im Vergleich mit den riesigen Defiziten im Warenhandel spielt das zwar eine untergeordnete Rolle, aber zur herbeigesehnten Reduktion des Leistungsbilanzdefizits wird dies jedenfalls nicht beitragen. So bleibt die Finanzierung der Ertragsbilanzlücke der USA eine heikle Angelegenheit. Und jedes Anzeichen, dass der Kapitalimport dazu nicht mehr ausreicht, könnte den Dollarkurs stark unter Druck setzen. Die Tatsache, dass gemäss den Angaben des Finanzministeriums im Dezember und im Januar der Nettozufluss an langfristigem Kapital unter dem Defizit im Warenhandel gelegen hatte, hat jedenfalls hier und dort bereits zu einer gewissen Beunruhigung geführt.......
http://www.nzz.ch/2006/03/20/wi/articleDOG3O.html
 
Die Rendite-Diktatur und die Wachstumsformel
Was beim Wachstum wächst, ist das Geld ohne Bedarf und der Bedarf ohne Geld. Natürliches Wachstum hat Grenzen. Kein Baum wächst in den Himmel, kein Mensch wird hundert Meter groß. Jeder Mensch weiß zudem, dass man bei gleich bleibender Leistung und gleich bleibendem Einkommen nicht ärmer werden kann. Warum also drohen Ökonomen immer Verluste an, wenn die Wirtschaft "nur" konstant bliebe? Da stimmt doch etwas nicht.
Warum eigentlich wird ohne Unterlass nicht nur nach Wachstum gerufen, sondern sogar nach "mehr" Wachstum? Die Antwort ist einfach: Weil es das Zinssystem gibt, das Schuldensummen ganz von allein ins Unermessliche anwachsen lässt. Um diesen Wahnsinn zu finanzieren, wird Wachstum gebraucht......
http://www.humonde.de/artikel/10084?PHPSESSID=9604fcf64877d63bb6334590b9588553
 
Wann kommt die Krise?
Iran-Überfall wird Wirtschaftskrise auslösen
Auf der Site "Goldseiten.de" erschien dieser Tage ein langer Artikel, der die einzelnen Faktoren für eine kommende Welt-Wirtschaftskrise analysiert. Er kommt zu dem Schluß, daß die Vorausschau, eine solche Krise würde noch in diesem März ausbrechen, voreilig ist, erwartet aber die Krise bis spätestens Ende 2007. Die Berliner Umschau hatte schon im Januar anläßlich des "Schwarzen Mittwoch" von der kommenden Wirtschaftskrise gesprochen.
 
Wenn auch die ‚Goldseiten' als interessierte Seite (man will natürlich den Goldpreis hochtreiben) mit Vorsicht zu genießen sind, so muß man doch sehen, daß die internationale Lage im wesentlichen sehr nüchtern analysiert wird.
 
Als Faktoren für die Krisen werden sowohl politische als auch ökonomische Ereignisse aufgezählt, sowohl schon seit langem abzusehende als auch jetzt akut einsetzende. Im einzelnen sind dies die folgenden:
weiter bei
http://www.rbi-aktuell.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=17&idart=5657
 
FINANZMARKT-STUDIE
Zehn wunde Punkte der Weltwirtschaft
Rohstoffmangel, Defizite, politische Krisen in Nahost: Weltwirtschaft und Börsen zeigen sich davon unbeeindruckt. Noch. Die Investmentbank Goldman Sachs hat mit internationalen Experten Krisenszenarien diskutiert. Das Ergebnis ist beunruhigend. Ein Überblick.....
weiter bei
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,406448,00.html
 
Frau Merkel und die Geldreform
...... "Eine Nation, die 1,7 Billionen Schulden hat, ist pleite", sagte er. "Und wenn uns die Politiker sagen, dass sie die Schulden abbauen wollen, dann sind sie Traumtänzer, Frau Merkel inklusive." Und dann zog er seine Bahnen so schnell, so dass ich mir nur noch Stichpunkte notieren konnte. "Wenn die Politiker wie eine Firma wären, Frau Merkel inklusive, dann wäre doch jeden Tag der Gerichtsvollzieher da. Es kann ja auch gar nicht gehen, denn wenn die Banken an jedem Tag mit Millionen die Zinsen der Staatsverschuldung zahlen müssen, dann ist gar nicht mehr genug Geld für andere Aufgaben da, Frau Merkel inklusive."
 
Doch er wolle nicht nur meckern, sondern einen Vorschlag machen, sagte er weiter. "Schuld ist nämlich unser Geldsystem. Unsere Schulden steigen exponentiell und werden deshalb bald zusammenkrachen. Ich möchte daher ein neues Geldsystem haben. Denn wenn die Schulden immer weiter steigen, dann ist das doch ein Wahnsinn." Frau Merkel inklusive. Nun schildert er das Beispiel, in dem der Erfinder des Schachbretts als Belohnung vom Fürsten ein Reiskorn auf dem ersten Feld und eine Verdoppelung auf jedem anderen Feld haben will, um dann zu schließen: "Und das kann doch gar nicht gehen, wenn Sie von der Mathematik her wissen, was exponiert ist. Und deswegen brauchen wir ein zinsloses umlaufgesichertes Geld." Frau Merkel inklusive?.......
http://www.instock.de/NiquetsWelt/10163518
 


Hier noch eine Geschichte, die das problem gut schildert:
Gib mir die Welt plus 5%
http://www.relfe.com/plus_5_german.html
Jeder der die unterliegende Nachricht erkennt, wird angehalten diese freizuegig zu verbreiten
 


Ein Bankier klagt den Kapitalismus an
 
"Vincent Vickers, Leiter der Bank von England von 1910 bis 1919 (Auszug aus dem Buch Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise aus dem Kopp-Verlag)
Langsam, aber unvermeidlich, bricht das alte Finanzwesen unter dem Gewicht der neuzeitlichen Lebensbedingungen und der besseren Erziehung des Volkes zusammen. Je früher es zerfällt, um so besser, um so eher ist der Weg frei für eine bessere, modernere Technik, um so schneller werden sich die Menschen vertragen, und es wird endlich Friede sein auf der Welt.
 
Vincent Vickers richtete kurz vor seinem Tod besonders scharfe Worte gegen das kapitalistische Finanzsystem: "Lassen Sie uns die Wahrheit erkennen. Das Menschengeschlecht leidet doch nicht unter unvermeidlichen, unabänderlichen Verhältnissen, über die es keine Macht hätte, sondern unter den Auswirkungen jener unehrlichen Einrichtungen, die von Menschen erfunden und vorsätzlich geschaffen wurden." An diesen schlechten Verhältnissen hat auch die Wissenschaft ihren Anteil: "Diese Fachleute haben hoffnungslos versagt.
 
Was not tut, das ist eben etwas weniger Wissenschaft und ein wenig mehr gesunder Menschenverstand . Daß die Ursachen der Mißstände einfach sind und von jedem durchschnittlichen Menschen nachvollzogen werden können, betonte Vickers ebenfalls: "Soweit wir dazu imstande sind, müssen wir unseren Mitmenschen helfen, das Wichtige zu verstehen. Das können wir unbesorgt tun, denn das, was da mißverstanden werden sollte, wird nicht wesentlich sein, es wird sich verlieren und wieder vergessen werden, während das Richtige daran sich schon durchsetzen wird". Die Ursachen des Krieges erkannte der Banker ebenfalls in den Verhältnissen und nicht im Wesen des Menschen, wie viele auch heute noch irrtümlich glauben: "Denn wo Zufriedenheit ist, kann es keinen Krieg geben, wo aber Unzufriedenheit ist, da werden auch Krieg und Kriegsgefahr bestehenbleiben".
 
Besonders seinen Kollegen, den Bankiers, warf Vickers Inkompetenz und Falschheit vor: Der Ausdruck "Gesunde Finanzen" ist seinem Wesen nach eine Erfindung der Bankiers und Kreditgeber. Er bedeutet starres Festhalten an überlieferten Verhältnissen ... Zum Nachteil des geldbedürftigen Kreditnehmers begünstigt dies System natürlich den Reichen ... Bei Gefahr jedoch sind diese Vertreter "Gesunder Finanzen" die ersten im Rettungsboot, sie sind die ersten, die das sinkende Schiff verlassen, aber die letzten, wenn es gilt, Männer für den Dienst an den Rettungspumpen zu stellen. Der Begriff schließt auch die Weigerung in sich ein, zu verstehen, daß das Geld ausschließlich ein Mittel sein sollte, eine gerechte Tauschwirtschaft zu ermöglichen und daß es in Wirklichkeit so etwas wie "Gesunde Finanzen nicht geben kann, solange eben dieser ganze Wirtschaftszustand ungesund ist".........
 
.........Klar stellte der Leiter der Bank von England heraus, daß die Finanzindustrie völlig unproduktiv ist: "Alle diese Aktienhändler, diese Börsenmakler und Jobber, diese Geld- und Goldspekulanten, Geldverleiher, Anleihe-Emissionäre, alle diese Banken und Versicherungsgesellschaften schaffen überhaupt nichts. Sie sind die Drohnen unserer Volksgemeinschaft. Sie leben ausschließlich und sind abhängig von dem Honig, den andere sammeln. Sie leben auf Kosten des schaffenden Volkes"................
http://www.mehr-demokratie-hessen.de/html/modules.php?name=News&file=article&sid=91
 


Jede Diskontbank bedeutet offene Korruption, Raub an der Öffentlichkeit zugunsten individueller Bereicherung; und wenn ich dies in meinem letzten Willen ausspräche, würden die Amerikaner mich posthum für Wahnsinnig erklären.
(John Adams, Brief an Benjamin Rush, Works, Bd. IX, Seite 638)
 


Stellen Sie sich einmal vor Sie würden über folgende Lizenz verfügen:
 
"Sie dürfen Geld drucken."
 
... soviel Sie wollen, in allen Farben und Schattierungen dürfen Sie es drucken und auch in Umlauf bringen.
 
Aber das wäre nicht clever, denn dann würden Sie den "teuren" und "horrenden" Papierpreis und die Druckerschwärze ja selber bezahlen müssen.
 
Da Sie aber clever sind, machen Sie es geschickter, denn Sie sagen zu sich selbst: "Hey, warum soll ich das Geld selbst in Umlauf bringen, ist ja viel zu viel Arbeit - ich verleihe es einfach und zwar zum Nennwert dessen was ich auf das Papier aufdrucke."
 
Sie könnten dann hergehen und Scheine drucken und Sie verleihen diese ganz einfach an den Staat in dem Sie ansässig sind.
 
Da natürlich jede Leihgabe einen Zins verlangt - so sagt es das Gesetz, welches Ihre Vorfahren entworfen haben - möchten Sie für das bedruckte Papier, welches Sie weggeben natürlich einen Zins.
 
Sie sind ja nicht gierig, also verleihen Sie das gedruckte Stück Papier auf dem "US$1" steht für 5,0 % p.a. - Grosszügig wie Sie in Ihrer Kalkulation sind berechnen Sie das bedruckte Stück Papier als Ausgabe in Ihren Büchern mit 1 Cent/Stück. - Ob da nun US$1 oder US$100 drauf steht ist von den Druckkosten her zwar egal, aber Sie sagen "Gleichheit für alle Scheine".
 
So kostet Sie jeder Schein das Gleiche in der Herstellung und da Sie ja fair sind, kostet natürlich auch jeder Schein den gleichen Zins - nämlich den Nennwert dessen was auf ihm steht.
 
Sie können also einen 1-Dollarschein für 1 Cent drucken und verleihen diesen für 5-Cent "Aufwandsentschädigung" pro Jahr, auch Zins genannt, an Ihre Regierung.
 
Das ist eine Gewinnspanne von 500,00 %.
 
Achso, Sie haben Recht, Sie drucken lieber mehr 100-Dollarscheine, da beträgt die Gewinnspanne 50.000,00 % - nicht verschlucken - da steht fünfzigtausend Prozent.
 
Was, Sie wollen die Scheine ganz abschaffen und lieber Plastikkarten ausgeben?
 
Dann haben Sie ja nicht mal mehr die Druckkosten - finden Sie das fair?
 
Achso, stimmt ja, ich vergass das Sie die Lizenz dazu haben dies zu entscheiden. SORRY.
 
aus der Seite:
http://www.adamweishaupt.org/feds.html
 
Weiteres zum Thema:
 
Warum das Zinsverbot in der Bibel steht
http://www.politik-poker.de/warum-das-zinsverbot-in-der-bibel-steht.php
 
http://www.kapitalismusfehler.de/
 
Grundschuld und Schuldgrund
Yoshi Freys "Die gläubigen Schuldner"
© Die Berliner Literaturkritik, 31.01.06

 
.......In seinem Buch "Die gläubigen Schuldner" beleuchtet Yoshi Frey die spirituellen Hintergründe des Geldwahns und geht damit einen wesentlichen Schritt weiter als alle Autoren vor ihm. Auf knapp 190 Seiten liefert er die wahren Gründe für unseren kollektiven (Irr-) Glauben an die Macht des Mammons: Es handelt sich in der Tat um eine Pseudoreligion! Als Leser ist man erschüttert, wie viel unser heutiges "Schuldgeld" mit Illusionen, Mangeldenken und Ego-Süchten zu tun hat - und wie wenig mit der gerade in monetären Zusammenhängen so oft bemühten Rationalität......
http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=11516


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