Neue Studie: Zweifel am Urknall

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Ist es sicher, daß es einen Anfang gab?
Wer sagt das?
Die Bibel, die davon spricht, daß Gott die Welt vor etwa 5000 Jahren erschaffen hat und die Dinosaurier seien nur vorhanden, um unseren Glauben zu prüfen?
Oder die Explosionisten mit ihrem Urknall? Wir leben in einer Explosion. Toll, nicht wahr?

Geglaubt wird, daß der Urknall Milliarden Jahre alt ist. Ich habe aber nun erfahren, daß er aus dem Jahre 1927 stammt:

....Der "Big Bang", die Vorstellung eines Beginns des Universums... wurde von einem katholischen Mönch, Georges Lemaître, im Jahr 1927 erfunden. Sie versucht die Lehren der Religion mit den Erkenntnissen der Physik in Einklang zu bringen.....
Es gab nie einen Big Bang
 
Siehe z.B. auch hier:
Der Urknall
Georges Lemaître, ein belgischer Priester und Physiker, präsentierte erstmals 1927, basierend auf der Allgemeinen Relativitätstheorie und den Friedmann-Gleichungen, die ein dynamisches Universum postulierten, die Idee, dass unser Universum einen Ursprung gehabt haben müsste. Im Gegensatz zu dieser Theorie stand damals das Steady State Modell Fred Hoyles, das von einem unendlich alten Universum ausging. Eine endgültige Bestätigung des Urknallmodells fand sich allerdings erst 1992 in der Messung der Hintergrundstrahlung durch den COBE Satelliten....
http://www.der-kosmos.de/unser_universum.htm
 
Oder hier findet sich ein Artikel vom 08.11.2010 über den "ehemaligen Jesuitenschüler" Georges Lemaître:
http://www.freiewelt.net/nachricht-5818/freiewelt.net-serie%3A-kirche-und-wissenschaft.html

Man könnte also davon ausgehen, daß die hiesigen Leute schon vor dem Urknall Grüß Gott gesagt haben.

Ich würde das nicht erwähnen, wenn es nicht ernsthafte Zweifel am Urknall gäbe, die sich gerade in letzter Zeit immer mehr verdichten. Fangen wir von vorne an, zumindest soweit ich das verfolgt habe:

13.09.2006
Studie zur Hintergrundstrahlung von Galaxienhaufen wirft Zweifel auf Urknall-Theorie
Begann das Weltall wirklich mit einem riesigen Knall? Eine neue Studie der kosmischen Hintergrundstrahlung weckt Zweifel daran. Der Untersuchung von Richard Lieu von der Universität von Huntsville und seinen Kollegen zufolge verzerren große Galaxienhaufen die Hintergrundstrahlung nicht - anders als es von der Urknalltheorie vorhergesagt wird...
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/269621
 
13.09.2006
Fehlende Schatten werfen Zweifel auf Urknall-Theorie
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/news/97364/index.html

Wackelt die Urknall-Theorie?
http://sciencev1.orf.at/science/news/145687

Schon im Jahre 2004
Wissenschaftler unterschreiben:
Kein Urknall erschütterte das Universum
http://www.zeitenschrift.com/news/sn-13706-urknall.ihtml


Nun bekam diese Debatte gerade Mitte des Jahres 2010 neuen Schwung. Nach der Hintergrundstrahlung erweist sich nun auch die Dunkle Materie als Illusion:

Samstag, 12. Juni 2010
Studie weckt massive Zweifel an Existenz Dunkler Materie ...
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/06/studie-weckt-massive-zweifel-existenz.html

Montag, 14. Juni 2010
Astronomen offenbaren Lücken in Urknall-Theorie
Durham/ England - Eine aktuelle Studie britischer Wissenschaftler legt nahe, dass die bisherige naturwissenschaftliche Vorstellung von der Zusammensetzung des Universums, wie sie mysteriöse Dunkle Materie und Dunkle Energie benötigt, grundlegend falsch sein könnte.

Die Astronomen um Professor Tom Shanks und Utane Sawangwit von der "University of Durham" haben Daten des WMAP-Satelliten (Wilkinson Microwave Anisotropy Probe) über die Temperaturschwankungen der kosmischen Hintergrundstrahlung untersucht, die nach bisheriger Vorstellung sozusagen als Resthitze des Urknalls gilt. Hierbei stießen sie auf Fehler in den Daten, die größer sind als bislang angenommen und im Umkehrschluss Zweifel am physikalischen Standardmodell des Universums wecken. Ihre Ergebnisse haben die Forscher aktuell im Fachjournal "Monthly Notices of the Royal Astronomical Society" veröffentlicht.
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/06/astronomen-offenbaren-lucken-in-urknall.html

02.08.2010
Ein Universum ohne Anfang und Ende
Um die rasante Ausdehnung des Kosmos zu erklären, nehmen Physiker die Existenz einer mysteriösen Dunklen Energie an. Eine neue Theorie kommt ohne sie aus, zahlt dafür aber einen hohen Preis: Das Universum hätte demnach weder Anfang noch Ende.

Bang!....
http://science.orf.at/stories/1655501/?page=3


Und hier die allerneuesten Nachrichten zum Thema:

Samstag, 20. November 2010
Wien/ Österreich - Mit einer aktuellen Studie stellen österreichische Astronomen die Existenz der sogenannten "Dunklen Materie" und damit eine fast schon zum astrophysikalischen Dogma gewordene Vorstellung in Frage.

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt untersuchen Gerhard Hensler vom Institut für Astronomie der "Universität Wien" und sein Kollege Pavel Kroupa von der "Universität Bonn" sogenannte Gezeiten-Zwerggalaxien. Sie sind in jenen großen Materieauswürfen (Gezeitenarmen) zu finden, die beim Verschmelzen zweier Galaxien entstehen.

Für die Astronomen bedeutet das bessere Verständnis der Gezeitenzwerge, sich von der Theorie der Dunklen Materie zu entfernen, ohne die sich, so die immer mehr verbreitete astronomische Vorstellung, die Existenz unseres Universums nicht erklären lasse. Dabei ist sie bislang nicht direkt beobachtbar, soll aber aber die Masse im Universum bei weitem dominieren und trete gravitativ mit sichtbarer Materie zwar in Wechselwirkung, ohne sich jedoch wie diese zu verhalten.....
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/11/astronomen-stellen-dunkle-materie.html

Siehe auch die Presse:

19.11.2010
Weltbild: Geht es auch ohne Dunkle Materie?
Ein Wiener Astronom meint, dass sich Bewegungen von Mini-Galaxien nicht gut durch Dunkle Materie erklären lassen. Und ein Wiener Physiker arbeitet gar an einer erweiterten Theorie der Gravitation....
http://diepresse.com/home/science/611913/Weltbild_Geht-es-auch-ohne-Dunkle-Materie

oder derstandard:

18. November 2010
Paradigmenwechsel?
Beobachtungen an Zwerggalaxien stellen Dunkle Materie infrage
Astronomen zweifeln an Existenz jenes mysterösen Stoffes, der angeblich die Galaxien zusammenhält..
http://derstandard.at/1289608208099/Paradigmenwechsel-Beobachtungen-an-Zwerggalaxien-stellen-Dunkle-Materie-infrage

Und dazu passend vielleicht:

Es gibt keine Materie, nur Wellen - warum der Raum das Universum bestimmt
http://www.sein.de/geist/weisheit/2010/es-gibt-keine-materie-nur-wellen--warum-der-raum-das-universum-bestimmt.html


Den auch anderswo schon zitierten Laplaceschen Dämonen kann man am Besten mit dem Urknall erklären: Wenn beim Urknall der Impuls und die Richtung eines jeden Teilchens sowie alle Naturgesetze bekannt sind (die Initialbedingungen) , so könnte man, wenn man einen geeigneten Riesen-Rechner hätte, jeden zukünftigen Zeitpunkt berechnen und eine Weltformel aufstellen. Wir hätten dann einen strengen Determinismus, ähnlich wie im Wiedergeburtsglauben oder im Bibelcode und so weiter. Es könnte also im Urknallglauben der Vorherbestimmungsglaube drinstecken.

Man kann natürlich behaupten, der Laplacesche Dämon wäre widerlegt. Dazu könnte man auch die Unschärferelation von Heisenberg bemühen. Aber: Versteht die Unschärferelation jeder? Wer hat das in der Schule gelernt? Und reicht sie aus, dieses ganze Konzept genügend zu widerlegen?

Nehmen wir an, der Urknall wäre ersatzlos gestrichen, was kann man dann noch mit dem Laplaceschen Dämonen anfangen? Man kann ihn getrost vergessen, behaupte ich. In dem Urknallglauben wären nämlich Rückkopplungen, Wellenüberlagerungen, Modulationen, stehende Wellen und so weiter schwer zu berücksichtigen. Außerdem schreit der Urknall doch förmlich nach dem Endcrash, die Apokalypse ist also wieder erfolgreich in das System integriert. Und das Ganze gleicht dann einem bayerischen Sprichwort: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.

Schon vor Jahrzehnten gab es die (stark vereinfachte) Idee: Das Universum könnte einem Donut gleichen, wobei der Mittelpunkt außerhalb des Universums liegen würde. Das ergibt sich z. B. aus dieser Betrachtung:

In einer Astronomiesendung hat das jemand einmal so erklärt: Ich blase jetzt einen Luftballon auf. Auf diesen habe ich vorher lauter Punkte gemalt. Und nun sehen Sie, wenn ich den aufblase, daß alle Punkte sich voneinander wegbewegen. Denn alles bewegt sich von uns weg.
Für mich zeigt gerade diese Bertrachtung, daß der Mittelpunkt des Universums außerhalb des Universums liegen muß (oder in dieser Vereinfachung mit dem Luftballon außerhalb der Haut desselben).

Bei der Entstehung oder auch Schöpfung des Universums müsste man also über Raum und Zeit hinausdenken können. Der Schöpfungsprozess würde einfach auf eine andere Ebene verlagert sein. Nicht zu einem Zeitpunkt, sondern außerhalb der Zeit oder zeitübergreifend. Es besteht also vorerst keine Gefahr, daß Gott in Zweifel gezogen wird, ganz im Gegenteil, denn es wird sicher eine Weile dauern, bis wir Forschungen außerhalb von Raum und Zeit anstellen können. Gott sitzt sozusagen nur eine Etage höher.

 
Wenn ich nun einmal in Betracht ziehe, daß der Urknall eine reine Propaganda für ein von oben gewolltes Weltbild sein könnte, so stelle ich Parallelen fest zu exponentiellem (explosivem) Wachstum und ebensolchem technologischem Fortschritt der zum Zentralismus führen soll. Das sind für mich nämlich die wirklichen Stützen des Explosionismus. Und Urknallforschung (CERN) ist für mich nach Georges Lemaître zuerst einmal ein christliches Projekt. Christliche Wissenschaftler machen Versuche, die einzig dem Zentralismus und einer von oben herab gepredigten Meinung dienen sollen, und das von meinem Geld. Es ist nicht einmal sicher, daß uns bei diesen Versuchen nicht der Himmel auf den Kopf fällt. Ein wesentlicher christlicher Faktor, das Verbreiten von Todesangst, ist also hier auch gegeben.
 
Daher fordere ich:
 
Weg mit dem Urknall - freie Sicht in die Unendlichkeit.  
 
Bitte lesen Sie hier weiter:
Ist das ganze Universum eine Zeitmaschine mit einer zyklischen Zeit? Ist Zeit eine Illusion?

 


Die Kirchen haben immer schon die Welt in Angst und Schrecken versetzt, wenn es um Kritik an ihrem Zeitkonzept ging. Das zeigt auch dieser Artikel:

ZDF Expedition 03.09.06 19:30 Uhr
Champollion und die Kirche
Die Entzifferung bringt die offizielle Lehre in Gefahr

 
Jean-François Champollions Erkenntnisse bergen Sprengstoff. Schon seit langem beobachten die Würdenträger der katholischen Kirche seine Arbeit. Sie fürchten, der Franzose könne die Welt älter datieren als die Bibel dies tut.
 
.... Am ersten Buch Mose orientiert sich das Datum, das die heilige Institution für den Beginn der Erde festgelegt hat - nämlich um das Jahr 2349 vor Christus. Die Erschaffung des blauen Planeten durch Gott kann ihrer Meinung nach auf keinen Fall früher geschehen sein. ...
...... Das, was Jean-François Champollion im März 1829 in der Grabanlage des Priesters Menepher entziffert, versetzt ihm einen Schock. Die letzte Ruhestätte des Priesters stammt aus der 5. Dynastie. Das heißt aus einer Zeit, die vor der Sintflut im Jahr 2349 vor Christus liegt.....
Brisante Erkenntnis
Der Gelehrte hat zwar den Ursprung der Welt noch nicht enträtselt, aber er weiß, dass die Bibel nicht in allen Punkten ein historisches Dokument ist. Eine brisante Erkenntnis, die er Zeit seines Lebens nicht preisgibt.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,3973412,00.html
 


Alternative Modelle:
 
"BILD DER WISSENSCHAFT" Ausgabe 10/2004; Bericht:"BILD DER WISSENSCHAFT" Ausgabe 10/2004;
Bericht:"WIE SICH DAS UNIVERSUM SELBST ERSCHUF".
 
John Richard Gott, ein Name, den man sicherlich nicht so leicht vergisst..
 
Kosmologen erklären in "bild der wissenschaft", warum der Urknall nicht der absolute Anfang gewesen sein muss
 
Vor 13,7 Milliarden Jahren ist das Universum mit dem Urknall entstanden. Aber wie kam es dazu? In der Oktober-Ausgabe von "bild der wissenschaft" erklären Kosmologen, warum der Urknall nicht der absolute Anfang gewesen sein muss. Er war vielleicht nur ein Übergang aus einem einfacheren Zustand - einem bizarren Quantenvakuum. Dieses ist fast "leer" und doch äußerst fruchtbar: Universen könnten aus ihm zufällig entspringen wie Schaumblasen aus einem Glas Bier. Demnach gab es eine Zeit vor dem Urknall - und das Universum ist womöglich nur ein Bläschen in einem unendlichen kosmischen Schaumbad.
Doch auch dieses Quantenvakuum braucht nicht ewig zu sein. Mit Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie entdeckten zwei Physiker ein raffiniertes Ursprungsmodell, das sowohl die Schwierigkeit einer "Entstehung aus dem Nichts" als auch die gleichermaßen problematische Annahme einer Ewigkeit der Zeit vermeidet und dabei doch ein durchgängiges Gefüge von Ursache und Wirkung voraussetzt. Die Hypothese von John Richard Gott, Physik-Professor an der amerikanischen Princeton University, und seinem aus China stammenden Kollegen Li-Xin Li lautet: Im Anfang war die Zeitschleife.
Gemeint ist eine Region mit kreisförmiger Zeit, aus der sich das Universum gleichsam selbst ins Dasein katapultierte. "Das Universum ist gewissermaßen seine eigene Mutter", sagt Gott in bild der wissenschaft. "Es kann einen Anfang haben ohne einen ersten Moment. Zu fragen, was der früheste Zeitpunkt ist, wäre wie die Frage nach dem östlichsten Punkt auf der Erde. Man kann immer weiter und weiter nach Osten um die Erde reisen - es gibt keinen östlichsten Punkt." Gotts Modell stimmt mit den astronomischen Beobachtungen überein und kann sogar erklären, weshalb die Zeit heute immer nur vorwärts läuft. "Eine Zeitmaschine arbeitete am Anfang des Universums, aber dann hörte sie auf."
 
Das englische Original:
http://prola.aps.org/abstract/PRD/v58/i2/e023501 auch hier wird das erwähnt:
http://www.gott-und-wissenschaft.de/UrknallundDavor.htm
 

 
Gab es gar keinen Urknall?
....Leben wir in einem schwarzen Loch?
Eine andere Theorie hat Nikodem Poplawski of Indiana University in Bloomington aufgestellt: Er glaubt, dass wir im Inneren eines schwarzen Loches leben - und dass hinter jedem schwarzen Loch ein weiteres Universum liegen könnte. Er hat berechnet, dass sich die Masse in einem schwarzen Loch unter bestimmten Annahmen nicht zu einer Singularität zusammenzieht, sondern ab einem Punkt, wieder explosionsartig expandiert. Das könnte genau das sein, was wir, aus dem Inneren des schwarzen Lochs heraus, als Urknall bezeichnen.

"Vielleicht sind die großen schwarzen Löcher im Zentrum der Milchstraße und anderer Galaxien Brücken in andere Universen", vermutet Poplawski.

Er liegt damit erstaunlich nah an der Einheitsfeld-Theorie, die Nassim Haramein und Elisabeth Rauscher seit Jahren vertreten: Auch sie vermuten, dass wir im Inneren eines schwarzen Lochs leben. Seine Theorien sind wegen ihrer Nähe zu östlicher Mystik und spirituellen Interpretationen jedoch stark umstritten - auch wenn sich einige seiner Vorhersagen mittlerweile als korrekt herausgestellt haben.
http://www.sein.de/news/2010/juli/gab-es-gar-keinen-urknall.html
 

 
Quo vadis Vatikan?
Der Code der Weltgeschichte

Von Grazyna Forsar und Franz Bludorf
Zitat:
"Wer immer dieses umfassende historische Programm (das Fatima-Programm) initiiert hatte, er mußte genaue Kenntnisse über die Struktur von Zeit und Raum besitzen, die erst in heutiger Zeit wissenschaftlich verständlich werden: Es geht um eine fraktale Struktur der Zeit, die bewirkt, daß historische Ereignisse nicht nach herkömmlichem Verständnis linear, sondern z. B. auch in Form von Zeitschleifen ablaufen können."
http://www.matrix3000.de/highlights/vatikan.pdf
 
Es ist behauptet worden, daß die Geschichte sich nicht wiederholt, aber daß historische Situationen wiederkehren.
(Arthur C. Clarke)
 

 
Die hinduistische Zeitvorstellung:
Es gibt hinduistische "Göttergeschichten", die beginnen so:
 
Ein Kalpa ist ein Zeitalter, welches in 14 Manvantaras eingeteilt ist.
Jedes Manvantara ist zu Ende nach 71 Durchläufen von den 4 Yugas.
Ein solcher Zyklus von vier Yugas dauert 4 320 000 Jahre.
Es war im 6. Manvantara des jetztigen Kalpas . . . . . .
________________________________________________________
 
Auf der anderen Seite muß man aber warnen vor dem Hinduismus. Es gibt dort Widersprüchliches genau wie in den anderen Religionen. In gewisser Hinsicht ist das der gleiche Widerspruch, der sich in anderen Religionsbüchern findet. Ich verwende dazu das Reclam Heft 7874, das die Bhagavad Gita, das Lied der Gottheit in Gedichtfassung anbietet. (Ursprünglich ist die Bhagavad Gita ein Gedicht aus dem Mahabharata.)

Ich bin nicht sicher, ob ihr das einmal aufmerksam gelesen habt. Man kennt das ja vielleicht:
Der Arjuna hat keinen Bock zum Kriegführen, und Krishna überredet ihn:

Bhagavad Gita. Reclam Heft, 2. Gesang, Vers 11, Krishna spricht:

Dein Wort scheint sinnvoll, doch du klagst
Um die, die nicht beklagenswert,
Ein Weiser klagt um niemanden,
Dem Leben oder Tod beschert.
Nie war die Zeit, da ich nicht war
Und du und dieser Fürsten Schar,
Nie kommt der Tag, da wir nicht sind,
Im Lauf der Zeit herbei fürwahr.
Denn wie die Seele jetzt im Leib
Zum Knaben Jüngling Greise wird,
So lebt sie auch im neuen Leib;
Das glaubt der Weise unbeirrt.



Wird hier erklärt, wie man mit Krieg die Kaste der herrschenden "Fürsten Schar" für ewig sicherstellt?

Man lebt theorietisch von Anfang bis Ende des Universums und darüber hinaus, denn nie kommt der Tag, da wir nicht sind. Das Ich, das Ego lebt ewig.

Man muß natürlich auch wissen, daß die einfachen Inder immer schon schlecht im Lesen und Schreiben waren. Und daher sind sie natürlich nur bis zum 2. Kapitel gekommen bei ihren Vorlesungen insbesondere kurz vor dem Krieg.


Im dritten Kapitel sieht man das nämlich völlig anders:
Nur ganz kurz:
Bhagavad Gita. Reclam Heft, 3. Gesang, Vers 27, Krishna spricht:

In Wahrheit handeln in der Welt
Allein die Gunas der Natur,
Verblendet durch sein Selbstgefühl,
Der Tor glaubt selbst zu handeln nur.


Hier wird doch glatt behauptet, daß das Ich gar nicht existiert, und das Selbstgefühl wird sogar als Verblendung bezeichnet.
Ist das nicht ein klarer Widerspruch?
Soviel zu den Widersprüchen in Religionsbüchern. 
 
Siehe dazu bitte auch die Kritikpunkte am Wiedergeburtsglauben.



Ist die Zeit die 4. Dimension? Das wurde einmal behauptet.
Ich glaube das nicht, weil ich auch ohne Zeit in die 4. Dimension komme.
Laßt euch entführen in die 4. Dimension:


Man nehme eine Strecke. Also eine Linie mit begrenzter Länge. Einen Faden.
Nur eine Dimension, die Länge. Begrenzte Ausdehnung.
Nun biege man diese Strecke zu einem Kreis.

Was passiert? Entlang der Kreislinie kommst du zu keinem Ende. Du hast also Endlosigkeit geschaffen bei begrentzer Länge. Außerdem ist damit eine höhere Dimension entstanden, die Fläche des Kreises, also die 2. Dimension.

Okay?

Wir machen das Gleiche jetzt nochmal:

Du nimmst eine Fläche. Nur 2 Dimensionen, Länge und Breite. Begrenzte Fläche. (Also keine Schnittfläche quer durch das ganze Universum und weit darüber hinaus bis in die Unendlichkeit. )
Nun biegst du diese Fläche zu einer Kugel.

Was passiert? Entlang der Kugeloberfläche kommst du zu keinem Ende. Du hast also Endlosigkeit geschaffen bei begrentzer Fläche. Außerdem ist damit eine höhere Dimension entstanden, den Raum der Kugel, also die 3. Dimension.

Okay?

Wir machen das Gleiche jetzt nochmal:

Du nimmst einen Raum. Nur 3 Dimensionen. Länge und Breite und Höhe. Begrenzter Raum.
Nun biegst du diesen Raum so zusammen, daß du in jeder Richtung dich fortbewegen kannst, ohne jemals an ein Ende zu kommen.

So einfach kommst zu zur 4. Dimension.

Wozu braucht man da die Zeit? Damit man nicht so leicht in die 4. Dimension kommt?


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